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  • Carsten 14:09 on August 31, 2016 Permalink
    Tags: , , , , lesen, sprachwoche   

    5. Weddinger Sprachwoche 2016 (2. bis 10. September) 

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    Das Programm und alle Infos gibts hier.

     
  • Carsten 14:25 on April 23, 2014 Permalink
    Tags: , , lesen, ,   

    alles gute, buch! 

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    heute ist welttag des buches.

    Ich lese ja gerne, aber leider viel zu wenig, wegen die zeit, ihr kennt das. seit einiger zeit habe ich auch einen eBook Reader und lese darauf, hat aber nicht zu weniger physischen büchern geführt. im gegenteil – ich kaufe die immer noch gerne auf flohmärkten, gebraucht beim großen internet-händler oder ab und zu im lokalen handel.

    gelesenes wird verschenkt oder in der bücherboxx versenkt.

    übrigens gelangt der geneigte leser hier entlang zu meiner kleinen bücherei.

    und als bonustrack sozusagen:

    “The writer Umberto Eco belongs to that small class of scholars who are encyclopedic, insightful, and nondull. He is the owner of a large personal library (containing thirty thousand books), and separates visitors into two categories: those who react with “Wow! Signore, professore dottore Eco, what a library you have ! How many of these books have you read?” and the others – a very small minority – who get the point that a private library is not an ego-boosting appendage but a research tool. Read books are far less valuable than unread ones. The library should contain as much of what you don’t know as your financial means, mortgage rates and the currently tight real-estate market allows you to put there. You will accumulate more knowledge and more books as you grow older, and the growing number of unread books on the shelves will look at you menancingly. Indeed, the more you know, the larger the rows of unread books. Let us call this collection of unread books an antilibrary.”
    Nassim Nicholas Taleb, The Black Swan: The Impact of the Highly Improbable

     
  • Carsten 15:30 on November 7, 2013 Permalink
    Tags: , , lesen,   

    In welchem Monat werden die meisten Bücher gelesen? 

    Im Mai!

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    Weiß ich jetzt auch nicht, warum. Jedenfalls sieht man oben, wann ich Rezensionen hier in den Blog geklebt habe. Und ich dachte immer, man liest im Winter tendenziell mehr.

     
  • Carsten 17:56 on August 8, 2013 Permalink
    Tags: , John Lanchester, , lesen, , quote,   

    “Der Abend hatte damit geendet, dass sie um zwei Uhr morgens in Saskias Club saßen und etwas tranken, das der Mann, mit dem sie sich zu diesem Zeitpunkt unterhielten, einen “post-ironischen” Brandy Alexander nannte.”
    aus: LANCHESTER, John: Kapital. Verlag Klett-Cotta 2013 ganz ehrlich, ich mag solche Sätze, sie klingen nach Bret Easton Ellis, Douglas Coupland, nach 90-Jahre. und ich will einen deutschen autor entdecken, der ähnliche größe hat. einen pop-literaten mit stil, intelligenz und tiefgang. vorschläge bitte in die kommentare, aber bitte nicht Stuckrad-Barre.
     
  • Carsten 17:04 on August 22, 2011 Permalink
    Tags: archos, , , epub, , kindle, lesen, , , ,   

    Stiftung Pixeltest. Heute: zweitbilligster eBook-Reader der Welt 

    Nachdem der letzte zu klein war, nun für ein paar Euros mehr eine 7 Zoll Variante:

    Archos 70 eReader
    Archos 70 eReader, Quelle: archos.com

    woanders kommt man zum schluss:

    Inutile de tourner des heures autour du pot : si ce 70 eReader est loin d’aligner le sans faute, et notamment à cause de son écran un peu avare en terme de contraste, ne lui permettant pas de s’afficher dans le haut du panier aussi bien en terme de lecture d’eBooks que de vidéos, il n’en reste pas moins qu’il offre un rapport qualité/prix des plus intéressants, puisque vous pourrez (en cherchant un minimum) le dénicher pour 80€ sur la toile.

    Und dem kann ich mich nur anschließen: Die Verarbeitung ist mittelmäßig, er kann nur Bücher, Musik und Videos, kein Internet, keine Apps, kein Wifi, kein nichts anderes. Aber das ist auch ein Vorteil. Man wird nicht abgelenkt und liest nur. Mit einem anderen Gerät würde man wahrscheinlich spielen, Mails lesen und Internet surfen. Nicht so hier. Gut, das Display ist auch LCD, dafür ausreichend scharf und hell. Er lädt sowohl ePubs als auch PDFs in einer akzeptabler Geschwindigkeit – Kindle & Co. sind da meines Wissens auch nicht schneller.

    Er ist leicht, der Akku hält gut durch (angeblich 10 Stunden, ausprobiert habe ich das noch nicht) und liegt gut in der Hand. So groß wie ein größeres Taschenbuch, jedoch dünner. Und 2 GB reichen für so einige Bücher. Und er beherrscht auch Adobes DRM, so dass ich mir nun elektronische Bücher ausleihen kann

     
  • Carsten 13:59 on August 16, 2011 Permalink
    Tags: , , elektronisch, , , lesen, Media Book Scout, ODYS,   

    Stiftung Pixeltest. Heute: billigster eBook-Reader der Welt 

    ODYS Media Book Scout
    ODYS Media Book Scout, Quelle: odys.de

    Der Kollege war für ein paar Tage Gast, ist nun aber wieder zurück zum Händler. Warum? Das Display ist einfach zu klein. Nur 5 Zoll (800 x 480 pixel) ist kaum größer als ein Smartphone. Und für 64,- € gibts auch kein schickes elektronisches Papier, sondern nur schnödes LCD. Ansonsten reagiert das Gerät schnell und tut was es soll, das Blättern geht schnell von der Hand und steht man nicht grad im hellsten Sonnenschein, ist das Display auch gut lesbar. Unten drunter läuft ein angepasstes Android, Apps lassen sich jedoch nicht installieren, nur Bücher lesen, Fotos und Filme gucken.

    Ich probiers jetzt mal mit einem 7 Zoll-Gerät, der Bericht folgt dann in ein paar Tagen.

     
  • Carsten 13:14 on June 28, 2011 Permalink
    Tags: , , , , lesen, , regal, ,   

    in eigener sache: bücherregal 

    habt ihr sicher alle schon gesehen und ich erzähl’ euch nichts neues. aber hier noch einmal und fürs protokoll: seit einiger zeit sind bücher und deren rezensionen nun fester bestandteil des blogs.

    Bücherporno (Juni 2011)

    das regal ist durchsuchbar, einzelne bücher sind auf der startseite und tauchen auch in den suchergebnissen auf. sie heben sich ein bisschen von den normalen artikel ab und sind vor allem eines: kommentierbar.

    realisiert mit sogenannten custom post types und daher mit tollen funktionen. so kann nach farben sortiert werden: rot, grün, weiß, bunt, …usw.. ein klick auf den autor zeigt weitere bücher von ihm (sofern vorhanden). und es werden noch mehr funktionen dazu kommen.

    zur zeit sind es 91, aber es werden immer mehr. nach und nach stelle ich auch längst gelesene ein, sollte mir dazu noch was einfallen.

    für hinweise und tipps bin ich dankbar.

     
  • Carsten 11:49 on February 5, 2010 Permalink
    Tags: BBC, , , bücherwurm, , kaltmamsell, lesen, , , vorspeisenplatte   

    a bookworms porn 

    die bbc-hitliste, frech geklaut von kaltmamsell. fett ist, was ich jemals las (in der jeweils deutschen übersetzung, klar):

    1. The Lord of the Rings, JRR Tolkien
    2. Pride and Prejudice, Jane Austen
    4. The Hitchhiker™s Guide to the Galaxy, Douglas Adams
    5. Harry Potter and the Goblet of Fire, JK Rowling
    6. To Kill a Mockingbird, Harper Lee
    7. Winnie the Pooh, AA Milne
    8. Nineteen Eighty-Four, George Orwell
    9. The Lion, the Witch and the Wardrobe, CS Lewis
    10. Jane Eyre, Charlotte Brontë
    11. Catch-22, Joseph Heller
    12. Wuthering Heights, Emily Brontë
    13. Birdsong, Sebastian Faulks
    14. Rebecca, Daphne du Maurier
    15. The Catcher in the Rye, JD Salinger
    16. The Wind in the Willows, Kenneth Grahame
    17. Great Expectations, Charles Dickens
    18. Little Women, Louisa May Alcott
    19. Captain Corelli™s Mandolin, Louis de Bernieres
    20. War and Peace, Leo Tolstoy
    21. Gone with the Wind, Margaret Mitchell
    22. Harry Potter And The Philosopher™s Stone, JK Rowling
    23. Harry Potter And The Chamber Of Secrets, JK Rowling
    24. Harry Potter And The Prisoner Of Azkaban, JK Rowling
    25. The Hobbit, JRR Tolkien
    26. Tess Of The D™Urbervilles, Thomas Hardy
    27. Middlemarch, George Eliot
    28. A Prayer For Owen Meany, John Irving
    29. The Grapes Of Wrath, John Steinbeck
    30. Alice™s Adventures In Wonderland, Lewis Carroll
    31. The Story Of Tracy Beaker, Jacqueline Wilson
    32. One Hundred Years Of Solitude, Gabriel García Márquez
    33. The Pillars Of The Earth, Ken Follett
    34. David Copperfield, Charles Dickens
    35. Charlie And The Chocolate Factory, Roald Dahl
    36. Treasure Island, Robert Louis Stevenson
    37. A Town Like Alice, Nevil Shute
    38. Persuasion, Jane Austen
    39. Dune, Frank Herbert
    40. Emma, Jane Austen
    41. Anne Of Green Gables, Lucy Maude Montgomery
    42. Watership Down, Richard Adams
    43. The Great Gatsby, F Scott Fitzgerald
    44. The Count Of Monte Cristo, Alexandre Dumas
    45. Brideshead Revisited, Evelyn Waugh
    46. Animal Farm, George Orwell
    47. A Christmas Carol, Charles Dickens
    48. Far From The Madding Crowd, Thomas Hardy
    49. Goodnight Mister Tom, Michelle Magorian
    50. The Shell Seekers, Rosamunde Pilcher
    51. The Secret Garden, Frances Hodgson Burnett
    52. Of Mice And Men, John Steinbeck
    53. The Stand, Stephen King
    54. Anna Karenina, Leo Tolstoy
    55. A Suitable Boy, Vikram Seth
    56. The BFG, Roald Dahl
    57. Swallows And Amazons, Arthur Ransome
    58. Black Beauty, Anna Sewell
    59. Artemis Fowl, Eoin Colfer
    60. Crime And Punishment, Fyodor Dostoyevsky
    61. Noughts And Crosses, Malorie Blackman
    62. Memoirs Of A Geisha, Arthur Golden
    63. A Tale Of Two Cities, Charles Dickens
    64. The Thorn Birds, Colleen McCollough
    65. Mort, Terry Pratchett
    66. The Magic Faraway Tree, Enid Blyton
    67. The Magus, John Fowles
    68. Good Omens, Terry Pratchett and Neil Gaiman
    69. Guards! Guards!, Terry Pratchett
    70. Lord Of The Flies, William Golding
    71. Das Parfum, Patrick Süskind
    72. The Ragged Trousered Philanthropists, Robert Tressell
    73. Night Watch, Terry Pratchett
    74. Matilda, Roald Dahl
    75. Bridget Jones™s Diary, Helen Fielding
    76. The Secret History, Donna Tartt
    77. The Woman In White, Wilkie Collins
    78. Ulysses, James Joyce
    79. Bleak House, Charles Dickens
    80. Double Act, Jacqueline Wilson
    81. The Twits, Roald Dahl
    82. I Capture The Castle, Dodie Smith
    83. Holes, Louis Sachar
    84. Gormenghast, Mervyn Peake
    85. The God Of Small Things, Arundhati Roy
    86. Vicky Angel, Jacqueline Wilson
    87. Brave New World, Aldous Huxley
    88. Cold Comfort Farm, Stella Gibbons
    89. Magician, Raymond E Feist
    90. On The Road, Jack Kerouac
    91. The Godfather, Mario Puzo
    92. The Clan Of The Cave Bear, Jean M Auel
    93. The Colour Of Magic, Terry Pratchett
    94. The Alchemist, Paulo Coelho
    95. Katherine, Anya Seton
    96. Kane And Abel, Jeffrey Archer
    97. Love In The Time Of Cholera, Gabriel García Márquez
    98. Girls In Love, Jacqueline Wilson
    99. The Princess Diaries, Meg Cabot
    100. Midnight™s Children, Salman Rushdie

     
    • Ole 14:25 on February 5, 2010 Permalink | Reply

      Die ersten drei auf der Liste lohnen sich definitiv auch.

    • ortrun 14:26 on February 5, 2010 Permalink | Reply

      auszer puh der baer, watership down und brave new world hab ich nur andere gelesen als du.

  • Carsten 00:08 on December 16, 2009 Permalink
    Tags: , antiquariat, , buchladen, , , lesen, , , , versandhandel   

    bücher kaufen im internet macht keinen spaß 

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    also echt jetzt mal. keine noch so geniales und ausgefuchstes empfehlungssystem kann eine buchhandlung oder ein antiquariat ersetzen. nicht mal an den verlockenden charme einer bücherkiste auf dem trödelmarkt kommt das internet ran. da ich erwiesenermaßen kein literaturprofi bin, wähle ich bücher spontan aus, nach klappentext, empfehlungen oder geruch. manchmal nach farbe, einband oder gebrauchsspuren. das buch muss eine geschichte haben. es muss mich ansprechen, zu meiner stimmung passen und dick genug sein. nichts verachte ich mehr als bücher mit weniger als zweihundert seiten. da kann es noch so gut sein: die enttäuschung, nach wenigen hundert seiten wieder aufzuhören, nein, den schmerz tu’ ich mir nicht an.

    wie anders ist es doch im internet: da vergleicht man, wägt ab, gewichtet die kundenrezensionen und entscheidet sich dann doch dagegen. weil es irgendwem mal nicht gefallen hatte oder weil der preis zu hoch ist. nein, dann doch lieber gut sortierte buchhandlung.

    und überhaupt bücher, ich habe mehrere regale voll und will doch immer wieder neue. manche habe ich noch nicht mal gelesen, andere habe ich wieder verkauft. und in ganz krassen fällen habe ich sie wieder gekauft. jedes buch in meinem besitz hat eine geschichte. die kann ich erzählen, auch wenn ich mir sonst nichts merken kann.

    aber vielleicht ist das alles gar nicht so wichtig.

     
    • ortrun 13:46 on December 16, 2009 Permalink | Reply

      definitiv. sogar wenn ich genau weisz, welches buch ich kaufen will, gehe ich lieber in die buchhandlung. bei spielen, cds und dvds bin ich dagegen ein richtiger amazon-fan.
      buecher von amazon sind naemlich oft ein bisschen beschaedigt, na ja, das ist schon zu viel gesagt, da sind oft so rollspuren drauf oder sie sind ein klein bisschen angestoszen an den ecken. kann leider im buchladen auch passieren, aber da merk ich das dann und kann mich entscheiden, ob ich das in kauf nehmen will.
      gebrauchte buecher kaufe ich dagegen nie. ueberhaupt gar nie, das mag ich gar nicht. ich habe viele geerbte buecher, von meinem groszvater und meiner mutter, das ist was schoenes. trotz kein nichtraucherhaushalt…
      wenn ich aber nicht weisz, was fuer ein buch ich will oder ob ich ein buch wirklich will, geht ja sowieso nur buchladen.

      • pixelroiber 20:31 on December 16, 2009 Permalink | Reply

        wir könnten jetzt schimpfen über den ganzen kommerziellen literaturbetrieb, der so viele bücher auf den markt wirft, und darunter auch viel schlechtes, dass wir die perlen gar nicht mehr erkennen.

        aber lassen wir das und genießen den schnee…

    • artemisia 23:30 on December 16, 2009 Permalink | Reply

      Kann mich da weder noch anschließen. Kaufe fiese gebrauchte Amazon-Bücher für 0,58€ plus 3€ Versand (absurd – spare mir aber, mich über Trödelmarkt-Fatzken im Mauerpark zu ärgern). Ganz neue Bücher bestelle ich manchmal auch bei Amazon, weil es einfach so dekadent ist. Weiß sowieso, was ich will. Aber das ist meistens in keiner Buchhandlung da, d.h. ich muss ZWEIMAL hin (bestellen und abholen – beides völlig unsexy).
      Schicke Bildbände in Museumsbuchhandlungen oder Kunstbuchhandlungen: Wenn ich mir die irgendwann mal aus der Portokasse leisten kann (ab 49€ aufwärts), werde ich sie immer “sofort einpacken” lassen.

      P.S.: Herr Pixelroiber. Ich bekam neulich Mail von unserem Anwalt. Wir werden jetzt in Karlsruhe verhandelt. Das habe ich alles nur DIR zu verdanken :-))

      • pixelroiber 23:46 on December 16, 2009 Permalink | Reply

        @artemisia, bücher bei amazon für unter vier euro zu VERkaufen lohnt sich nicht, da sich amazon einen großen batzen behält. hab das eine zeitlang gemacht, aber die gebühren sind höher als bei ebay. und die konkurrenz unterbietet dich meist mit kleinstbeträgen. warum, weiß ich auch nicht.

        die anwaltssache hätte ich schon gern geklärt, hab dir eine mail geschrieben…

        • artemisia 18:52 on December 17, 2009 Permalink | Reply

          @pixelroiber, um meinen Ruf zu rehabilitieren: Heute habe ich höchst persönlich sie aussuchend und in die Hand nehmend 4 Bücher als Weihnachtsgeschenke bei Dussmann und Jokers gekauft.

          • pixelroiber 23:34 on December 17, 2009 Permalink | Reply

            @artemisia, das stell ich mir nun wieder gruselig vor, sieben tage vor w…

            • artemisia 17:08 on December 19, 2009 Permalink | Reply

              @pixelroiber, das war nicht so schlimm. höchstens an den kassen. heute war ich schon wieder richtige bücher in einem richtigen laden kaufen. bücherbogen am savignyplatz – zugegebenermaßen hätte ich gerne 300 euro gehabt und mich selbst beschenkt.

  • Carsten 01:01 on November 30, 2009 Permalink
    Tags: , , , , ausgelesen, , , , , lesen, , , , , , , , , , , , , ,   

    wer ist john galt? #3 

    das habe ich längst ausgelesen, aber die abschlußkritik bin ich noch schuldig: Ayn Rands Atlas Shrugged

    ein wichtiges (und wuchtiges) stück weltliteratur. gerade vor dem hintergrund weltwirtschaftskrise wieder aktuell geworden. erzählt wird die geschichte geschäftsführerin und erbin einer eisenbahngesellschaft. doch statt mit technischen details muss sie sich mit einer veränderten politik und gesellschaftlichen stimmung auseinandersetzen: die schelte bekommen nun die manager und eigentümer, da sie zu wenig für die öffentlichkeit tun und nur an ihren profit denken. die politik reagiert und greift in den markt ein, reguliert ihn zu tode und nach nur ein paar jahren erlahmt das ganze land (hier: die usa in einer 50er-Jahre zukunftsvision). die besitzer reagieren und verschwinden unerhörter weise, ihre firmen übernimmt der staat und richtet sie zu grunde. nur frau taggart, die eisenbahnmagnatin hält durch und kämpft gegen intrigen, dummheit und engstirnigkeit. währenddessen geht ihr eigener konzern vor die hunde: züge entgleisen, brücken stürzen ein, lukrative strecken werden geschlosen, um politisch motivierte streckenabschnitte bedienen zu können. nach und nach wird klar, wohin all’ die ehemaligen kapitalisten hinverschwunden sind und wer ihr anführer ist, eben jener john galt. das buch gipfelt in der rede galts. diese rede ist tief in der amerikanischen kultur verankert, wird zitiert und auf youtube finden sich mehrere rezitationen. zum beispiel diese hier:

    [youtube yOt6rUkU5xY]

    im kern geht es um die frage, wieviel staat verträgt der markt, wo muss er eingreifen, muss er überhaupt oder ist es nicht viel besser, dem unternehmer alle freiheiten zu lassen? darüber kann man ewig diskutieren, das ist hoch spannend. und ich habe, der leser ahnt es bereits, eine etwas andere meinung als ayn rand und ihr john galt. sie malt an der stelle zu schwarzweiß. das kann man ihr vorwerfen. und dass ihr buch kein großer literarischer wurf ist. eher ein monstrum. aber im gleichen atemzug muss man sagen, dass sie weit über den neoliberalismus hinaus denkt (ihre philosophie nennt sich objektivismus). sie lässt einen ihrer protagonisten sagen:

    “Widersprüche gibt es nicht. Wenn ihr meint, ihr hättet es mit einem Widerspruch zu tun, überprüft eure Prämissen. Ihr werdet feststellen, dass eine davon falsch ist.” (hier gefunden)

    und das ist großartig. die ermahnung zum denken. immer wieder neu. ohne feste paradigmen, ohne den ballast von vorgefertigten meinungen. in der tradition von aristoteles und kant. das unterschreibe ich sofort. und auch den ansatz, ihre philosophie in romanform zu gießen statt in unlesbare aufsätze: nobel. nur das ergebnis scheitert an sich selbst. oder zumindest an ihren literarischen fähigkeiten.

    nichtsdestotrotz empfehle ich dieses buch all jenen, die selber denken (wollen). man muss ja nicht immer mit der autorin einer meinung sein.

    [xrr rating=5/7]

     
  • Carsten 15:46 on August 18, 2009 Permalink
    Tags: , Leonard Mlodinow, lesen, , , , ,   

    Zufällig gelesen: 

    Vor ein paar Wochen entdeckte ich ganz zufällig dieses Buch in der örtlichen Bücherei und nahm es mit. Eigentlich wollte ich ganz was anderes, doch ich fand die Idee spannend.

    Und nachdem ich den Eco endgültig aufgegeben hatte, entdeckte ich den Mlodinow auf dem Schreibtisch wieder, ganz zufällig. Denn da liegt immer eine Menge rum. Und dann legte ich es nicht mehr weg.

    Zugegeben, streckenweise dehnt er auch schon mal ein Kapitel, damit das komplexe Thema verständlicher wird. Aber trotzdem bleibt das Buch lesenswert bis zur letzten Seite. Mit einer ausgewogenen Mischung aus Theorie und Praxisbeispielen führt er ein in die spannende Welt des Zufalls. Und beweist, dass große Teile unseres Lebens vom Zufall bestimmt werden und kaum beeinflussbar sind (außer durch harte Arbeit und Wiederholungen – das erhöht die Wahrscheinlichkeit).

    [xrr rating=6/7]

     
    • Ole 20:06 on August 18, 2009 Permalink | Reply

      Die Beschreibung bei Amazon erinnert mich ein bisschen an Talebs Schwarzen Schwan, der wegen der Finanzkrise in aller Munde ist. Auch da geht’s um Zufall. Tenor: wir gehen viel zu oft davon aus, dass vergangene Ereignisse verlässliche Indikatoren für die Zukunft sind und wir selbige durch Beobachtung der Vergangenheit vorhersagen können. In Wirklichkeit sind die entscheidenden Ereignisse aber singulär und unvorhersagbar. Und die Auswirkungen solcher Singularitäten sind dann so groß, dass es eigentlich egal ist, ob man die “normale” Entwicklung der 20 Jahre vorher richtig vorhergesagt hat oder nicht.

      • pixelroiber 10:13 on August 19, 2009 Permalink | Reply

        Genau dieselben Schlüsse zieht auch Mlodinow, er vergleicht bspw. die Ergebnisse von Fonds-Managern in der Vergangenheit, erstellt ein Ranking und schaut dann wie dieselben Manager in der Folge abschließen. Das Ergebniss: die Vergangenheit lässt keine verlässlichen Aussgaen über die Zukunft zu. Ähnlich argumentiert er dann mit CEOs und Schauspielern.

        Und interessant: er zitiert auch Untersuchungen, die zu den Ergebnissen kommen, dass das menschliche Gehirn nur beschränkt in der Lage ist, solche ‘zufälligen’ Zusammenhänge anzuerkennen und zu durchschauen. Wir neigen also eher zum Glauben an Begabung und Talent und verkennen, dass zum Erfolg auch eine gehörige Portion Zufall gehört.

        Aber wie schon oben erwähnt, betont Mlodinow mehrmals, dass man nicht in Fatalismus verfallen sollte, weil alles auf Zufall basiert. Sondern man soll hartnäckig an seinem Erfolg arbeiten. Jeder Versuch erhöht die Wahrscheinlichkeit.

        Aber danke für deinen Tipp, werde mir den Taleb mal anschauen.

  • Carsten 22:59 on August 12, 2009 Permalink
    Tags: , , frankfurter rundschau, , lesen, ,   

    gerade eben ein probeabo der frankfurter rundschau bestellt 

    schon allein wegen völkerverständigung, roland koch im speziellen und hessen im allgemeinen. um vorurteile abzubauen. und überhaupt: print ist garnicht tot, sondern immernoch der beste zeitvertreib für lange arbeitswege. und die FR habe ich glaube ich noch nie gelesen, wird langsam zeit.

     
    • ortrun 10:00 on August 14, 2009 Permalink | Reply

      es gibt wohl ein notizblog, und das wird auch noch von irgendwem unterstuetzt?

    • carsten 21:56 on August 15, 2009 Permalink | Reply

      so ist es. mehr so als testlauf und experimentell. in ein paar tagen mehr dazu…

  • Carsten 19:57 on April 15, 2009 Permalink
    Tags: bildungsbürgertum, disinflation, , frankfurter allgemeine zeitung, intelligenzija, konservativ, lehmann brothers, lesen, uran, , , zeitungswirtschaft,   

    Mein Tag mit der FAZ 

    Vor mir liegen die Trümmer der Frankfurter Allgemeinen Zeitung von Heute. Vielleicht zu mehr als 80% gelesen während einer langen Zugfahrt. Viel Blabla, selbst im sonst soliden Wirtschaftsteil. Ausland geht immer und ist durchweg spannend. (deutsche) Innenpolitik langweilt, muss aber sein. Das Ressort Füllhorn scheint sich mit dem Finanzmarkt einen Wettbewerb um besonders kreative Drogen zu liefern, beide sind dabei unlesbar. Nichts neues also im bedruckten Holz? Einige neue Vokabeln habe ich gelernt (und werde sie klug in meinen Konversationen in den nächsten Tagen einfließen lassen…): “der Markt ist überkauft”, “der Risikoappetit kehrt zurück”, “sexuell entgrenzte Charaktere”, Disinflation – am spannendsten war noch die Geschichte mit dem Uran der insolventen Gebrüder Lehmann… ansonsten bleibt nicht viel. Jeden Tag Zeitungs lesen? Gerne. Aber ich hab’ auch noch andere Sachen zu tun…

     
  • Carsten 13:25 on March 18, 2009 Permalink
    Tags: alexander osang, , , das buch der tugenden, die nachrichten, , lesen, , osama bin laden, , ullrich wickert,   

    die bibliothek der unlesbaren bücher #2 

    letztens erst merkte ich, dass andere ähnlich ticken wie ich. oder, anders gesagt: da gehts den menschen wie den leuten…

    ganz und gar ungelesen steht der ullrich wickert im regal: das buch der tugenden. dick, unhandlich, nervig. weil es jedes mal mit tugendhafter miene mahnt, gelesen zu werden. aber den gefallen tu ich ihm nicht. ich weiß nicht, aber ich habe das gefühl, dass nachrichtensprecher keine bücher schreiben sollten. auch wenn es die tagesthemen waren. und überhaupt ist anne will auch keine glückliche besetzung. immerhin schreibt sie keine bücher. gut dagegen und äußerst lesenswert sind die nachrichten von alexander osang.

    ganz groß fand ich wickerts vergleich von präsident bush mit osama bin laden 2001 (“ähnliche denkstrukturen”) – leider hat er den schwanz eingezogen und sich dafür entschuldigt.

    aber das ändert leider nichts an der tatsache, dass das buch in meinem bücherregal verstaubt.

    [xrr rating=0/7]

    weitere unlesbare bücher bitte in die kommentare, ich sammle noch und bringe dann bald die große samstagabendhitparade der unbücher. die verhandlungen mit stefan raab laufen derzeit noch.

     
    • zonenschwabe 09:16 on March 19, 2009 Permalink | Reply

      aber hier kommentiert ja keiner.
      die bibel ist übrigens auch unlesbar. wobei ich so ehrlich sein muss und gestehe, ich habe es auch noch nicht probiert!

    • pixelroiber 12:00 on March 19, 2009 Permalink | Reply

      geht mir genauso, aber es gibt wohl eine ganze menge leute, die anderer meinung sind…

    • zonenschwabe 18:40 on March 19, 2009 Permalink | Reply

      meine mutter würde jetzt sagen, nur weil alle cdu wählen, heisst das noch lange nicht, dass es richtig ist!

      oder ein anderer spruch (nicht von meiner mutter) sagt: fresst scheisse, millionen fliegen können nicht irren!

    • pixelroiber 10:29 on March 20, 2009 Permalink | Reply

      deine mutter hat recht!

  • Carsten 14:24 on March 5, 2009 Permalink
    Tags: , , , , , , , , lesen, , , , , , , , , , ,   

    wer ist john galt? #2 

    Zwischenstand nach 418 Seiten (33%):

    Schreiben kann Sie nun wirklich nicht, die gute Frau Rand. Aber die Story ist großartig: In einer nicht allzu fernen Zukunft der 50er Jahre geht die Welt die Bach runter. Fast alle Länder sind offenbar kommunistisch regiert, nur in den USA gibt es noch den guten und bewährten Kapitalismus. Doch auch der zerbröselt langsam. Erzählt wird die Geschichte aus Sicht der Eisenbahnmagnatin Dagny Taggart und einer Handvoll Ihrer Weggefährten. Selbstverständlich gibt es auch eine Liebesgeschichte, doch die stört die ganze Story. Und die erotischen Andeutungen sind ulkig bis lächerlich.

    Davon abgesehen steckt viel Wahrheit in dem Buch: Wie eine kleine Gruppe von Menschen langsam aber systematisch die Wirtschaft eines Landes kaputt regiert unter dem Deckmantel der Gleichberechtigung. Die Argumente sind ähnlich denen unserer Zeit. Obwohl es mir schwerfällt, Parallelen zum Jetzt zu ziehen. Die letzten verbliebenen guten Kapitalisten tun ihr Möglichstes um gegen die Dummheit und Blindheit anzukämpfen, doch langsam werden sie immer weniger und schwächer. Es ist ein mörderisches Spiel, ausgetragen auf den Rücken der Bevölkerung. Langsam werden Rohstoffe und Güter kanpp, die Gesellschaft droht zu kippen.

    In meinen Augen zieht Frau Rand eine zu scharfe Linie zwischen Gut und Böse. Es ist schon schwer genug, sich als Europäer den Kapitalisten als solchen in der Rolle des Weltretters vorzustellen. Amerikaner haben damit sicher weniger Probleme. Aber ich finde, dieses Buch gehört zur Pflichtlektüre jedes Wirtschaftsstudenten. Auch wenn es sich ganz schön hinzieht.

    Mehr dazu demnächst, dann auch zum Begriff des Objektivismus von Ayn Rand.

    (Kaufen bei amazon + englische Version)


    Übrigens: So eine typische John Galt-Sache ist der Beschluss gegen Lohnexzesse im Management.

     
  • Carsten 14:18 on February 10, 2009 Permalink
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    Wer ist John Galt? 

    Ich weiß es nicht! Noch nicht.

    Aber ich habe gestern angefangen mit lesen. Und wenn ich in ein paar Jahren mit diesem Ziegelstein von Buch fertig bin, dann kann ich die obige Frage sicher beantworten…


    Mehr bei USA erklärt ( via), wikipedia, amazon

     
    • Ole Begemann 14:46 on February 10, 2009 Permalink | Reply

      Ich fand das Buch genial. Ayn Rands Philosophie ist derzeit sicher nicht so populär und die wenigsten stimmen ihr wohl 100% zu, im Buch kommt sie aber verdammt überzeugend rüber. Und es ist einfach eine tolle Geschichte.

    • Carsten 16:25 on February 10, 2009 Permalink | Reply

      genau aufgrund deiner google reader empfehlung wurde ich drauf aufmerksam. besonders beeindruckt fand ich, dass das in den usa wohl jeder kennt, hier aber niemand. dem will ich auf den grund gehen. und das wird auch nicht der letzte eintrag zum thema….

  • Carsten 17:39 on January 15, 2009 Permalink
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    Abwesenheitsnotiz 

    Da mich seit gestern wieder pöse Viren oder so entschleunigen, bitte ich um Entschuldigung, dass die Postingfrequenz und -qualität doch sehr nachgelassen hat. Ich gelobe Besserung und natürlich auch Heilung und verweise auf diesen sehr lesenswerten Zyklus aus längst vergangenen Tagen:

     
  • Carsten 22:37 on January 6, 2009 Permalink
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    Uff! 

    Eigentlich wollte sollte hier ein Beitrag stehen über den aktuellen Nahostkonflikt und über den Tatort letzten Sonntag. Ein Pamphlet gegen die Ignoranz und Unmenschlichkeit. Ein Rundumschlag. Gegen alle Beteiligten. Weil es keinen Sinn macht, Partei zu ergreifen. Die Wörter gären nur so in mir und wollen aufgeschrieben werdern. Und je mehr ich darüber lese, je mehr Nachrichtenbilder ich sehe, desto höher steigt die Wut. Wut über so viel Intoleranz, über die verquere Logik von Religionen. Und Wut auch über die eigene Machtlosigkeit. Aber meine Wut hilft niemandem (genausowenig wie meine Worte jemandem helfen). Immerhin geht es nicht nur mir so.

    Was aber hingegen in diesem sogenanntem Internet zu lesen ist an so manchen Stellen übersteigt dann doch die Vorstellungskraft. Bitte aufschreiben: Islamophobie ist Rassismus. Kritische Auseinandersetzung jedenfalls geht anders. Ich verzichte jetzt auf Links, muss ja nicht sein. Aber ich schäme mich für so viel geistigen Dünnschiss in den Blogs und Foren. Geht mal wieder raus. Das hilft.

     
  • Carsten 21:34 on December 25, 2008 Permalink
    Tags: , , , , , Candela Peña, , Die Torremolinos Homevideos, , , , Fernando Tejero, , , , , , , Javier Cámara, Juan Diego, , , kulturempfehlung, lesen, Mads Mikkelsen, , , Nacho Mastretta, , , , , , , , , , Torremolinos 73, , , , , , ,   

    pornos in den siebzigern 

    schon wieder so ein film, dessen marketing komplett am thema vorbei und damit auch an mir ging: Die Torremolinos Homevideos (Torremolinos 73), eine groteske geschichte übers geldverdienen in wirtschaftlich schwierigen zeiten. angesidelt im verklemmten spanien der siebziger jahre, gibt dieser film auch einblicke in die pornobranche damals. mit dem großartigen dänen Mads Mikkelsen als …äh… dänischer pornodarsteller eben.

    übrigens: der film zeigt auch die anfänge der kleinen revolution der medien damals: super8-kameras wurden erschwinglich und ganz normale menschen zu produzenten. diese entwicklung beschleunigte sich bis zu uns und dank youtube & co. sind wir jetzt zusätzlich noch sender.

    schaut ihn euch an und lasst euch nicht von der sehr nuttigen aufmachung abhalten. der film ist viel witziger als gedacht.


    … lesen Sie auch diesen interessanten Beitrag zur Geschichte der Pornoindustrie in den Achtzigern…

     
  • Carsten 16:16 on December 18, 2008 Permalink
    Tags: , , , hoover, lesen, , , nadja schlüter, , , , , , vacuum,   

    staubgesaugt 

    nadja schlüter in der aktuellen titanic:

    Die einzige Ecke, aus der man beim Staubsaugen nichts wegräumen muß, um dort saugen zu können, ist die Ecke, in der normalerweise der Staubsauger steht.

    dem muss ich aber jetzt mal energisch widersprechen! denn ein großteil der zeit steht in der staubsaugerecke nämlich der staubsauger! dementsprechend ist es eher weniger wahrscheinlich, dass genau in jenem moment, in dem gesaugt wird, auch tatsächlich die staubsaugerecke frei ist. das ist mit einfachen statistischen mitteln auch nachzuweisen.

    viel spannender jedoch ist die frage, ob die staubsaugerecke überdurchschnittlich sauber ist oder nicht. meinungen dazu?

    übrigens: lesen sie auch dieses lesenswerte posting zum thema staubsauger.

     
    • ortrun 23:08 on December 21, 2008 Permalink | Reply

      gar nicht sauber die stelle. und überhaupt kein platz zum staubsaugen da. ist eingeklemmt von leiter und bügelbrett. meine meinung.

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