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technik – roiberhöhle

roiberhöhle

das richtige blog fürs falsche leben

#changelog KW22/2017

Jun
02
die änderungen dieser woche sind eher unter der haube passiert:

  • firewall eingebaut, um dubiose angriffe abzuwehren (↗ plugin)
  • neue galerie-funktion (↗ plugin, ↗ siehe)
  • kleines statistik-tool eingebaut, um seitenzugriffe zu sehen, ohne zu überwachen (↗ plugin)

    In direct comparison to statistics services such as Google Analytics, WordPress.com Stats and Piwik Statify doesn’t process and store personal data as e.g. IP addresses – Statify counts site views, not visitors.

    Absolute privacy compliance coupled with transparent procedures: A locally in WordPress created database table consists of only four fields (ID, date, source, target) and can be viewed at any time, cleaned up and cleared by the administrator.

  • ssl-zertifikat eingebunden, alle seiten sind nun via https erreichbar:

    alle internen http-links müssten mittlerweile umgebogen sein, hier setze ich nach wie vor auf das wundervolle ↗ plugin Broken Link Checker

  • kleine kosmetische verbesserungen via css / html, vor allem die suche in der menuleiste macht es einfacher

die geschwindigkeit ist angenehm, da bin ich zufrieden. in nächster zeit werde ich noch ein wenig am aussehen feilen, aber die generelle schlichtheit und funktionslosigkeit wird bleiben.

kleine auswertung, stand heute:

  • 3.132 Beiträge
  • 355 Bücher
  • 2.897 Kommentare
  • 2.683 Bilder
  • Größe der mySql-Datenbank: 207,4 MB

Anmerkungen und Kommentare nehme nehme ich gerne via mail entgegen: info@pixelroiber.de bzw. per twitter.

trackser

Mar
24
ach, guck mal. 2011 hatte ich schon mal über tracker geschrieben. seitdem ist es nicht besser geworden:

2016-10-06_17h34_08

zum zählen und natürlich zum vermeiden der tracker benutze ich immernoch ghostery im firefox, die allerdings auch quatsch mit meinen daten machen. auch, weil in der vergangenheit adblocker durch dubiose geschäftsmodelle aufgefallen sind.

am ende muss man als nutzer zwischen einer komfortablen lösung (alles zulassen) und einer sehr eingeschränkten wählen (z.B. NoScript).

oder man lässt den browser aus, oder benutzt nur noch tor oder wechselt den browser. oder löscht seine cookies. oder wird paranoid.

kritik der technologiekritik

Feb
09
in sichtweite des ehemaligen Kaufhaus Jonaß, in dem jetzt der dekadente privatclub soho mit fitnesscenter und glamour und pipapopo ist, befindet sich die ladengalerie der linken tageszeitung junge welt. das ist ziemlich witzig, gestern waren wir da als werner seppmann sein neues buch kritik des computers vorstellte, untertitel: Der Kapitalismus und die Digitalisierung des Sozialen.

seppmann hält nicht viel von computern und dem internet. seine kritik richtet sich weniger gegen technik, vielmehr gegen die auswirkungen. seine these, dass die zunehmende automatisierung und comuputeriesierung unseres berufslebens und alltags uns stärker in die kapitalistische gesellschaftsordnung zwängt, ist nachvollziehbar und durchaus interessant.

wenn man jedoch die Standardsituationen der Technologiekritik (2009) von Kathrin Passig anlegt, so bleibt seppmann an der oberfläche und kritisiert computer und technolgie, so wie seit jahrhunderten technologie kritisiert wird: ängstlich, wütend und leider uninformiert. Joseph Weizenbaum, Manfred Spitzer und Nicholas Carr liefern die stichwörter. es ist zwar amüsant, wenn niemand mehr karten lesen kann, weil alle nur navis benutzen. oder keiner sich mehr im cafè anschaut, nur noch auf diplays glotzt. wenn amazon heerscharen von billiglöhnern beschäftigt, weil alle nur online shoppen und keiner mehr lokal kauft. das wissen wir alles und es wird uns seit mindestens zehn jahren erzählt. natürlich wird auch das argument des arbeitsplatzwegfalls durch roboterisierung ins feld geführt. und der aufstieg von rechtspopulisten durch soziale medien erwähnt. und natürlich der verlust von privatsphäre und zunehmende überwachung.

bei all’ dem gegrantel bleiben die chancen des netzes unberücksichtigt: dezentrale kommunikation, zugriff auf informationen, austausch und organisation ohne nationale oder räumliche beschränkungen. dass diese chancen nicht genutzt werden und die user sich lieber auf facebook tümmeln, das liegt vielmehr am menschsein als an der technologie. bequemlichkeit siegt meist. und hier verpasst der autor den bogen zum marxismus zu spannen, den er vertritt. er steckt in seiner abneigung und ablehnung fest, verneint das neue generell.

die frage ist letztendlich, wie können wir computer und netze für uns nutzen, um ein besseres leben für alle zu organisieren. wie können wir es schaffen, menschen nahe zu bringen, dass sie mehr im netz machen können als katzenbilder und online casinos?

Link: Telepolis – Newsfeed: Self-Tracking und kybernetischer Kapitalismus

Nov
20

Link: heise online News: Kommentar: The Internet of Shitty Things

Nov
20

Link: Telepolis – Newsfeed: Der “Überlebensvorteil” des Bücherlesens

Aug
10

Link: Telepolis – Newsfeed: Der Kampf um die Leserforen

Jul
04

Link: Telepolis – Newsfeed: TTIP ohne ZerrSPIEGEL

May
06

Link: heise online News: Dogspectus: Erste Android-Geräte im Vorbeisurfen mit Exploit-Kit verseucht

Apr
28

Link: Telepolis – Newsfeed: Polen: Priester des Hasses

Apr
28

Link: Telepolis – Newsfeed: Was steckte hinter der netzpolitik.org-Affäre?

Apr
26

Link: Telepolis – Newsfeed: Remigrationsarchitektur: Mein Land ist das Haus

Apr
25

Link: Caschys Blog: Exploding Kittens für Android veröffentlicht

Apr
21

goodbye #evernote, hello #simplenote

Oct
27
lange war ich fan von evernote, habe da alles mögliche abgelegt. problem war immer, dass der windows client viel zu träge war. oft reingeschaut habe ich da nicht mehr und wenn, dann musste erst mal ein update gemacht werden. das nervt. und genutzt habe ich vielleicht 10% der angebotetenen optionen.

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jetzt bin ich glücklich mit simplenote, da gibts auch eine app.

#amphtml

Oct
12
ästhetikwelt berlin

#amphtml macht das internet ein bisschen besser, sagt man.

ich habs mal eingebaut, Ihr werdet noch merken, wie schnell wir sind [?]

kommentar der woche 37|2014

Sep
08
interessanter ansatz zum thema arbeits-emails am wochenende und in der freizeit:

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vielleicht sollten wir vieles entspannter sehen und aufhören, uns von unserem technischen fortschritt knechten zu lassen.

Linktipp

May
27
Lest das Techniktagebuch! Ihr werdet es lieben. Und Euch wieder erkennen im täglichen Kampf mit Technik.

als mich mein telefon in die bredouille bringen wollte

May
08
Screenshot_2014-05-07-17-03-54
der erklärbär sagt: unten das blaue wort ist ein automatischer vorschlag, was ich meinen könnte, dabei wollte ich was ganz anderes schreiben.

manchmal habe ich das gefühl, dass mich mein telefon absichtlich falsch versteht und mich somit in prekäre situation bringen will. aber nicht mit mir, ich habe ausgeschlafen!

…it looks great!

Dec
29
slide

Ausschnitt aus einer Microsoft Windows 1.0-Präsentation, das war vor drölfuffzigtausend Jahren. Und auch aktuelle Microsoft Server- und Client-Produkte werden heutzutage genau so angepriesen: Klick, Klick und Klick, fertig ist das Reporting fürs Management. Hätten wir auch bei dieser Version bleiben können.

Bleiben die Halbleiter Stiefkind?

May
20
So richtig eine Antwort fällt mir da jetzt nicht ein, als Trost kann ich aber ein paar schlechte Scans aus Jugend und Technik vom Oktober 1962 anbieten. Futurismus trifft sozialistische Ideologie. Oder so.