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  • Carsten 12:53 on May 22, 2016 Permalink
    Tags: , , , internet   

    internet room 

    internet room

    Instagram filter used: Willow

    View in Instagram

     
    • Steffen 17:19 on May 22, 2016 Permalink | Reply

      so muss das in einem guten internet room aussehen:

      IMG_5696

      mit röhre, dosenbier und joint. wie früher, als alles besser war, wie man weiß.
      und die maus hat noch nicht diesen laserschnickschnack – die muss man noch gelegentlich auf den tisch knallen, damit der kleine gummiball macht, was er soll.
      das ist wie autofahren ohne bremskraftverstärker und servolenkung.
      nix für die verweichlichten gendermainstreamvictims von heute.

      wobei ich mich gerade frage, ob der letzte satz zu viel ist und den eigentlich humoristischen kontext dieses kommentars zerstört.
      andererseits erwartet meine fanbase natürlich auch immer eine prise kritik. naja, ich lass das jetzt so.

      • Carsten 14:58 on May 24, 2016 Permalink | Reply

        das bier ist auch noch ein deutsches.

        und was ist ein gendermainstreamvictim?

        • Steffen 17:30 on May 24, 2016 Permalink | Reply

          jo, deutsches dosenbier. mit 0,80€ fürn halben liter das billigste was man in der nähe kriegt (abgesehen vom selbstgebrauten) und geschmacklich auch nicht schlechter als sterni.

          mit gendermainstreamvictim meinte ich diese hanswurste, die unter decknamen wie hipster oder metrosexuelle oder yuppies oder sonstwas durch die straßen taumeln.
          leute, die im zuge der (u.a. geschlechtlichen) gleichmacherei und der viel zu bequemen lebensweise komplett verweichlicht sind. männer mit pinken hemden und feuchtigkeitsspendenden gesichtscremes oder frauen mit bauarbeiterschuhen und holzfällerhemden (und zwar aus modischen, nicht aus praktischen gründen). gut, diese äußerlichen aspekte sind kein problem, eher eine belanglose folge des problems. aber es gibt auch schwerwiegendere folgen dieser gleichmacherei/neutralisierung der geschlechter (die mal jeder selber recherchieren kann) die häufig nichtmal als solche erkannt werden, sondern teilweise sogar noch begrüßt werden.
          mal davon abgesehen, dass das nur wieder das alte teile- und herrsche-spiel ist.

          eine dieser vertrottelten genderwahn-gruppen hat ja sogar ernsthaft behauptet, dass alle unterschiede zwischen mann und frau lediglich anerzogen sind. dann ist ja alles klar…

          und “victim” habe ich verwendet, weil “opfer” leider von einigen gesellschaftlichen randgruppen vereinnahmt wurde und für seinen eigentlichen einsatzzweck kaum noch verwendet werden kann.

          eigentlich wollte ich ja statt
          “nix für die verweichlichten gendermainstreamvictims von heute” sinngemäß schreiben, dass das nur was für echte männer und frauen ist, die nicht dauernd an mode und kosmetik denken (übertrieben gesagt) sondern die halt noch körperlich und geistig in der Lage sind ein gesundes, freies Leben auf dem Land zu führen.

          da ich dann aber eben diesen genderwahnverfallenen bestimmt hätte erklären müssen, was denn ein echter mann oder eine echte frau sei, weil sie selbst weder das eine, noch das andere sind, habe ich das so geschrieben, wie ich es geschrieben habe.
          und das schlimmste ist ja nichtmal diese gleichmacherei an sich, sondern die geistige unfähigkeit der betroffenen, die problematik und den plan dahinter zu erkennen.

          • Carsten 08:45 on May 25, 2016 Permalink | Reply

            das ist deine sicht der dinge, weißer priviligierter mann der westlichen hemisphäre… (bin ich im übrigen auch) – daher ist es natürlich einfach, die benachteiligung anderer zu rechtfertigen.
            von wem wird deiner meinung nach der “genderwahn” gesteuert, wem nützt es?

            • Steffen 13:08 on May 25, 2016 Permalink | Reply

              herrje, ich wusste, dass ich diesen einen satz lieber weggelassen hätte.

              allerdings frage ich mich, an welcher stelle ich die benachteiligung anderer zu rechtfertigen versuchte.
              und wem das was nützt, ist genau das, was jeder selber recherchieren sollte. einerseits habe ich keine lust das jetzt alles in einen überschaubaren text zu pumpen und andererseits merkt man sich selbstrecherchierte informationen besser.

      • Carsten 08:46 on May 25, 2016 Permalink | Reply

        warum sollte die benutzung einer optomechanischen maus und der verzicht auf eine servolenkung im auto mich irgendwie ‘männlicher’ / uriger machen? wäre das nicht eher der fall bei verzicht auf computer und künstlicher fortbewegungsmittel?
        ich denke, du wolltest sagen, dass wir alle vergessen haben, wo wir herkommen (natur) und verlernt haben, uns selbst zu versorgen, uns somit selbst wahrzunehmen als teil der natur und nicht als ihr widersacher?

        • Steffen 13:27 on May 25, 2016 Permalink | Reply

          jaaahaaa…stell dir meinen urkommentar ohne den gendermainstream-satz vor und stelle ihn in einen humoristischen kontext. dann versteht du ihn so, wie ich ihn eigentlich meinte.

          und dann habe ich mir vorgestellt, wie so ein verweichlichtes, entindividualisiertes, gleichgeschaltenes wesen, wie sie seit längerem in u.a. schulen und univeritäten herangezüchtet werden, wohl rumjammern würde, wenn es auf seinen schönen, weichen, bequemen komfort verzichten müsste.
          und deshalb habe ich diesen streitbaren satz noch druntergeschrieben, jedoch nicht ohne die befürchtung, dass ich dafür eine ganze menge an erklärungen nachreichen werden muss.

          natürlich macht einen die verwendung eines alten computers nicht männlicher. autofahren ohne servolenkung vielleicht ein bisschen, weil man da schon ordentlich am lenkrad kurbeln muss, also mehr muskeln aufbaut, aber klar – laufen ist die bessere alternative. darum gings mir aber auch nicht (ich hoffe das ist inzwischen klar geworden).

          und zu deinem
          “ich denke, du wolltest sagen, dass wir alle vergessen haben, wo wir herkommen (natur) und verlernt haben, uns selbst zu versorgen, uns somit selbst wahrzunehmen als teil der natur und nicht als ihr widersacher?”
          kann ich nur sagen: das war zwar nicht direkt das, was ich mit diesem speziellen kommentar ausdrücken wollte, aber falsch ist es trotzdem nicht, weil das ja auch einer meiner standardkritikpunkte an der heutigen welt ist.

  • Carsten 23:54 on May 16, 2015 Permalink
    Tags: , , internet,   

    What’s that dance song with the Knight Rider beat? 

    Hatte ich mich jetzt latent ca. 15 Jahre lang gefragt. Dank diesem Internet habe ich endlich auch eine Antwort. Danke, Schwam.

     
  • Carsten 22:55 on September 13, 2014 Permalink
    Tags: internet, , ,   

    lest weniger kommentare im internet, denn sie könnten von ihm stammen, dem archetypus des trolls – die faz hat ihn besucht:

    „90 Prozent der Bevölkerung denkt nicht. Die leben ihr Leben und interessieren sich nicht dafür, wieso es ihnen so scheiße geht“, sagt er ohne vom Bildschirm aufzublicken.

    …und er antwortet natürlich auch in der kommentarspalte auf den artikel, klar. bei netzpolitik weist auch einer auf einen ähnlichen artikel hin.

    (via)

     
  • Carsten 15:28 on September 5, 2013 Permalink
    Tags: , internet, ,   

    Stop Wasting Your Time (You Could Be Wasting Mine) 

    Ich habe keine Lust mehr auf Internet. Konzentriert Euch aufs wesentliche und schreibt mir eine E-Mail.

    In brand eins schreibt Wolf Lotter:

    ” [..] Daraus folgt aber auch, dass all jene, denen niemand “folgt”, die nicht über viele “Freunde” auf Facebook verfügen, so arm sind wie jene, die von Geheimdiensten, Abhörsystemen oder einfach nur Datenhändlern links liegen gelassen werden. Die neue Armut besteht darin, dass sich niemand für einen interessiert. Dass keiner meine Daten haben will.”

    screenshot.73

    leider bekommt man die photos nicht aus picasa heraus:

    screenshot.74

    es gibt aber ein ominöses kommandozeilentool?

    wo wir schon dabei sind:

    screenshot.75

    und das ist bisher passiert:
    02/2012 – wieder facebook gelöscht – https://pixelroiber.de/blog/5220
    01/2011 – wieder auf facebook – https://pixelroiber.de/blog/3098
    08/2010 – facebook gelöscht – https://pixelroiber.de/blog/2713
    04/2010 – studivz gelöscht – https://pixelroiber.de/blog/1981
    02/2009 – disqus aus dem blog entfernt – https://pixelroiber.de/blog/1524
    06/2008 – diverse accounts gelöscht – https://pixelroiber.de/blog/668

    screenshot.73

    screenshot.91screenshot.74

     
  • Carsten 14:01 on June 7, 2013 Permalink
    Tags: , internet,   

    Wenn der Tattoowierer keine Ahnung hat 

    2013-06-02 12.53.07

     
  • Carsten 11:09 on December 17, 2012 Permalink
    Tags: , flirt, internet, , schlagzeile,   

    BILD erklärt Pr0n im Internet 

    2012-12-16 11.58.00

    … und an die Kinder und Hunde denkt mal wieder keiner!

     
  • Carsten 17:24 on November 19, 2012 Permalink
    Tags: , internet, ,   

    kein socialismus, nirgends 

    sociale netzwerke machen mich aggressiv. echt jetzt mal. ich mag vernetzung und kontakte und so zeugs und ich mag auch andere leute, keine frage. aber dieses ganze geblubber und gefave und hin und herschieben von kontent macht doch nur arbeit und redundanz. außerdem ist facebook viel zu kommerziell geworden mit den ganzen firmenauftritten (like uns und du bekommst eine goldene klobürste!). das nervt.

    daher auch keine blinkenden buttons zum drücken hier. ich bin müde und es ist montag und dunkel.

     
  • Carsten 10:32 on November 13, 2012 Permalink
    Tags: , , internet, , ,   

    they promised us internetfähige kühlschränke 

    2012 ist fast rum und während das internet der dinge12 auf sich warten lässt, stehen wir im kaufmannsladen und überlegen, was wir noch zuhause im kühlschrank haben und was nicht. und wie viel. und dann kaufen wir doch nur alles doppelt und dreifach und stehen dann kopfkratzend zuhause auf dem butterberg.

    [symbolbild: kühlschrank ohne internet]

    [symbolbild: kühlschrank ohne internet]

    dabei wäre alles so einfach: einmalig wird der bestand erfasst anhand von barcodes oder manuell mit kamera in einer datenbank auf dem smartphone oder in der cloud. jeder zugang wird durch scannen des kassenbons erfasst oder auch mit der kamera. fuzzy-logisch werden rezepte vorgeschlagen und einkaufslisten generiert. dann kann von mir aus der kühlschrank bestellen oder ich geh selbst, das ist dann auch egal. hauptsache, ich weiß, was ich will und kauf’ nicht alles doppelt. können wir das so machen?


    1. vgl. dazu Hier schreibt der Kulturpessimist noch selbst (#12) []
    2. vgl. auch freezr – the best way to share, search and share your fridge content! []
     
  • Carsten 23:58 on July 12, 2011 Permalink
    Tags: elektrischer reporter, , , internet, , leitmedien, medienkompetenz, meinungsblase, personalisierung, sixtus, , uebermorgen   

    gefangen im weltweiten gewebe 

    wahrscheinlich wurde das internet gemacht, um uns immer wieder das gefühl der orientierungslosigkeit zu geben. egal ob man einmal die woche rein schaut oder einen ganzen abend lang, es gibt immer was neues. wahrheiten, die gestern noch galten, sind heute schon veraltet oder zumindest mit gegenargumenten entkräftet. vielleicht gibt es auch kein wahr und falsch, das ist ja dann eher philosophie. genauso wenig wie es die totale privatsphäre gibt. oder sicherheit im netz.

    jedes kleine ereignis wurde irgendwo schon mal verwurstet, zu jeder meldung gibt es unzählige kommentare und noch mehr metaebenen. die meinungen vervielfachen sich im long tail, aber ganz vorn in der wahrnehmung gibt es nur eine meinung, die öffentliche, in den wenigen nachrichtenportalen des deutschen internets kolportiert. sicher ab und zu gibt es twitter-strohfeuer und blogartikel und wasweißichnoch, die es auch in die nachrichtenportale schaffen, dort aber meist als “verrücktes aus dem sogenannten internet” abgefeiert werden.

    internet in regensburg (märz 2007)

    in die öffentliche wahrnehmung schaffen es nur wenige sachen, glückliche ausnahmen bestätigen die regel. da war die guttenberg-sache, großartig. da ist wikileaks, deren eigentlich grundanständiges anliegen durch den schillernden assange nun demontiert ist, da sind die revolutionen im nahen osten und nordafrika, die aber weit weniger mit dem internet zu tun hatten, als gemeinhin angenommen. auch die panzergeschichte der letzten woche und die proteste gegen stuttgart21 wären ohne zahlreiche bürgerkommentare im netz kaum so groß geworden. kurz, es gibt schon einiges, was hochkommt. vieles aber auch nicht. vieles verpufft im netz, ist nach einem tag schon vergessen. in den meisten fällen auch nicht weiter schlimm, sonst sehen wir am ende noch katzen bei den tagesthemen.

    dazu passt ganz vorzüglich die neueste folge vom elektrischen reporter mit übler zukunftsaussicht. da wird das andere extrem beschrieben, jeder bekommt nur das zu sehen, was zu seinem profil passt. bis hin zur sperrung kritischer kommentare. und klar, dazu gibt es inzwischen auch einige metakommentare, wie diesen, den ich aber, ehrlich gesagt, nicht verstehe.

    was ist also zu tun? wir brauchen bessere filter. persönliche, nicht automatische. das könnte anstrengend werden. aber ist die einzige lösung. ich empfehle den oberflächlichen blick auf spiegel online für den groben nachrichtenüberblick, den tagesspiegel fürs lokale, die nachdenkseiten von albrecht müller und anderen fürs kritische, spreeblick und nerdcore für unterhaltung und netzpolitik fürs netzpolitische. weitere verlinkungen dort.

    und ob ein google-institut an der HU uns wirklich weiterbringt, sei dahin gestellt und wird auch nur die zukunft zeigen.

    tipp für heute: mal wieder cookies löschen

     
    • Steffen 19:16 on July 17, 2011 Permalink | Reply

      stell dir mal vor, das internet wäre wirklich nur zwanzig stunden am tag “offen”. schrecklich! und wäre das dann weltweit zur selben zeit? würde man die arbeitszeiten an manchen orten dann in die nacht verlegen?

      filter für das internet würde ich nicht einführen. dann würde man sich ja kaum weiterentwickeln. der gesunde menschenverstand und ein kritischer blick aufs internet reichen meiner meinung nach als filter aus und so kann man auch immer neue inhalte entdecken.

  • Carsten 00:27 on March 28, 2011 Permalink
    Tags: , Andreas Hoge, , , , , internet, , , , , , Marek Erhardt, Matthias Freihof, Matthias Friedrich, , , , ,   

    Tatort: Im Netz der Lügen (2011) – Blum & Perlmann 

    nur mit halbem auge gesehen, deswegen ohne wertung. ging wohl um eine vergewaltigte richterin und pösen internet-chat und die vorteile eines offenen wlans. meinungen anyone?

    +++ LINK +++ Erstausstrahlung: 27.03.2011 +++

     
    • ortrun 19:52 on March 28, 2011 Permalink | Reply

      vergewaltiger gab es diesmal nicht, die hatte die richterin schon alle hinter gitter gebracht. die hauptidee war wohl die gesichterleserei, immerzu werden videos angesehen, lügen und verachtung, mangelnde überraschung und angst enttarnt.

      • Carsten 10:10 on March 29, 2011 Permalink | Reply

        so eine art deutsches ‘Lie To Me’ mit Klara Blum als Tim Roth?

    • Afra Evenaar 11:45 on April 4, 2011 Permalink | Reply

      Der erste ansehbare Bodensee-Tatort überhaupt. Fand ich gut.

  • Carsten 14:30 on May 17, 2010 Permalink
    Tags: , , internet, , , spielplatz,   

    Neue Spielplätze in Berlin entdecken 

    Logo von ihrspielplatz.deNeue Kinderspielplätze in Berlin zu finden, war bisher recht schwierig. Doch Dank Oliver Bertram ist dies nun kein Problem mehr. Der Vater und Programmierer füllt seit 2005 seine Datenbank mit Bildern und Infos und stellt diese ins Internet. Auf der Site kann man suchen und bewerten. Zwar funktioniert noch nicht alles so perfekt, aber um neue Ausgehmöglichkeiten fürs Kindsvolk zu finden es sehr hilfreich.

    Spielplatz Soldiner Straße

    Damit man sich nicht auf solchen Spielplätzen langweilen muss gibt es nun die Internet-Site ihrspielplatz.de!

    Im Tagesspiegel stehen noch ein paar interessante Hintergründe zur aktuellen Situation:

    In Berlin schreibt das Spielplatzgesetz pro Einwohner einen Quadratmeter Spielplatzfläche vor.

    Klar, dass die Praxis ganz anders aussieht. Und auch die Sauberkeit und Attraktivität lässt auf einigen Plätzen nur zu wünschen übrig. Daran wird auch eine übersichtliche Internet-Site nichts ändern. Um aber einen Überblick zu bekommen schon.

     
  • Carsten 13:51 on April 1, 2010 Permalink
    Tags: bild.de, , , elektronischer zeitvertreib, internet, , mash gordon, taz.de, , , zeitvertreib   

    Hier schreibt der Kulturpessimist noch selbst (#13) – elektronischer zeitvertreib 

    gestern abend mit einem experten der netzwerktheorie und computersicherheit zusammen gesessen. drängende fragen der aktuellen entwicklung diskutiert und bewertet. projekte besprochen und mit ansprechpartnern aus aller welt webkonferenziert. dabei festgestellt, dass wir uns baldig treffen müssten, um verschiedene projekte entscheidend voran zu treiben.

    die erschreckende wahrheit: chatroulette1 gespielt. beziehungsweise den größten teil damit beschäftigt, das ding zum laufen zu bringen. drei browser waren im spiel, irgendwann haben wir die firewall abgeschaltet. irgendwann lief das ding. aber wir mussten fest stellen, dass frau schulze von der bild recht hat mit ihrer feststellung:

    Zwei Drittel der Männer haben eindeutig sexuelle Motive, sind nackt und wollen schnelle Befriedigung vor der Kamera. Chat-Roulette mutiert langsam zu Penis-TV!2

    zum glück ist die bild-leserschaft eine andere, kulturell interessiert und weniger an niederen trieben. schön auch bei der taz:

    Vor fünf Minuten habe ich Start gedrückt, seitdem sind bestimmt über 40 Menschen durch das obere Fenster gerauscht. Emo-Kid. Zack. Älterer Herr. Zack. Penis. Zack. Drei Mädchen. Zack. Penis. Zack. Penis. Zack. Penis.3

    dann wurden wir gesperrt für 40 minuten. weil uns andere nutzer gemeldet hatten als unpassend oder was auch immer. umgehen ließ sich diese sperre trotz massiver technikkenntnis des kollegen nicht. naja, und dann wars auch egal. weil extrem langweilig und nervig.

    das ende geschichte? iwo. nur ein treppenwitz. irrelevant. lieber video gucken:

    [youtube V4cyEeyRtv4]
    [Mash Gordon @ Kulturpalast Wiesbaden]


    1. wikipedia.org: Chatroulette []
    2. bild.de: Was erlebt eine Frau im Chat-Roulette? []
    3. taz.de: Penis. Zack. Penis. Zack. Penis. []
     
  • Carsten 23:43 on December 8, 2009 Permalink
    Tags: , eye-fi, , internet, , speicherkarte, , , wi-fi,   

    speicherkarten für die generation upload 

    Eye-Fiwir sind ja hier sehr innovationsfreundlich immer*. deswegen ein kurzer hinweis auf ein wirklich tolles produkt: eine speicherkarte mit integriertem wlan-dings zum bilder ins internet hochladen. das ist schon mal toll. noch besser: das ding geotaggt die bilder und videos selber. schreibt also rein, wo sie aufgenommen wurden. wie das technisch geht, steht hier. hab ich zwar nicht ganz verstanden und ich frag’ mich auch gerade, ob das wirklich funktioniert. die dinger sind zwar nicht ganz billig (ab $50), aber sie ersparen immerhin eine menge arbeit.

    (via)

    • das meine ich tatsächlich so, auch wenn der satz ganz anders klingt.
     
  • Carsten 00:15 on December 4, 2009 Permalink
    Tags: , , internet, , , , , , ,   

    Hier schreibt der Kulturpessimist noch selbst (#12) 

    heute zum thema kulturpessimismuskritik. mein feedreader verwies heute sehr oft auf einen artikel von kathrin passig: standardsituationen der technologiekritik. und weil der text so lang ist, habe ich ihn mir ausgedruckt. das mache ich manchmal, bei langen und schwierigen texten, die nicht gleich zu verstehen sind. insofern bin ich auch ein internetausdrucker. gebe ich offen zu, kann man mir später dann nicht vorwerfen.

    nun liegen also die acht seiten internet vor mir. und die haben es in sich. lange nicht mehr soviel gescheites und bemerkenswertes gelesen. insgesamt acht argumente bzw. argumentationsstufen zählt die autorin auf. argumente gegen neue technologien. und sie zieht parallelen. zu längst etablierten technologien und deren anfänglicher kritik. mit vielen o-tönen und zusammenhängen macht sie klar: jede neue technologie wurde erstmal abgelehnt, argwöhnisch betrachtet und für tot erklärt. dass sich zum beispiel die schreibmaschine durchgesetzt hat: reiner zufall.

    und immer wieder die parallelen zum internet, denn darum geht es im eigentlichen im text. dass es immer noch genügend menschen gibt, die es ablehnen oder zumindest den sinn der weltweiten vernetzung nicht verstehen (wollen). und es gibt menschen, die kommen zwar mit dem internet als solchem klar, aber twitter und facebook lehnen sie als unnützem kropf ab. stark abhängig vom alter der autoren sei das, schreibt passig. und hat wohl recht. denn genauso gehts mir, blogs find’ ich toll, aber bei twitter habe ich den nutzen für mich selbst immer noch nicht entdecken können*.

    als ausweg formuliert sie die these vom verlernen, denn wir haben uns in unserem leben zuviele lösungen angeeignet, die teilweise oder ganz durch neue techniken ersetzt werden. zum beispiel braucht niemand mehr das know-how und die ausrüstung einer dunkelkammer, um hochwertige photographien zu produzieren. aus diesem grund haben sich am anfang auch viele gegen digitalkameras gewehrt. zum verlernen kommt dann noch die zeit dazu: die menschen werden älter und andere wachsen nach. nur in den meinungsbildenten redaktionen sitzen noch die älteren und meckern. und schreiben kulturpessimistische texte.

    aber vielleicht (und das ist jetzt meine these) brauchen neue technologien die anerkennung von kulturkritikern? immerhin bedeutet das, dass sie sich damit auseinander gesetzt haben. dass sie den sinn gesucht haben und den vorteil für sich. und auch wenn sie keinen gefunden haben und dies in langen und bösen essays kundtun: das neue wird so einer breiten masse zugänglich gemacht und hinterfragt. die anhänger des neuen reagieren und ätzen zurück, versuchen sich aber gleichzeitig zu erklären und hinterfragen somit ihre eigene meinung. und das ist doch sowas von gesund. wenn wir alles unkommentiert akzeptieren würden, dann hätten wir längst den sich selbst nachfüllenden kühlschrank und roboter für unsere zehennägelpflege.

    insofern bin ich für die beherzte errichtung eines ministeriums für kritik in wissenschaft, technik und kultur. und zwar auf alles förderalistischen ebenen dieser republik. erster minister wird dr. edmund stoiber. der ist grad frei und kann ganz ungezwungen kritisieren.

    • wobei ich mich immer öfter erwische, aktuelle ereignisse bei twitter zu suchen. die live-haftigkeit dieses mediums ist einfach unwiderstehlich…
     
  • Carsten 14:17 on November 30, 2009 Permalink
    Tags: , bueltge, ergebnis, , internet, ,   

    in neukölln ist doch nicht alles schlecht 

    … sagt zumindest das internet. dazu wurden suchmaschinenergebnisse ausgewertet und die überwältigende mehrheit ist einer positiven meinung:

    wie denkt das internet über neukölln?
    [Screenshot von http://www.whatdoestheinternetthink.net]

    selber ausprobieren!

    (via)

     
  • Carsten 16:00 on September 25, 2009 Permalink
    Tags: , , dubistterrorist, , internet, , , , , , ,   

    “was man in der laufenden Legislaturperiode nicht geschafft habe:” 

    das video wollte ich schon lange posten. macht vor dem aktuellen hintergrund noch mehr sinn.

    http://vimeo.com/4631958

    auch gut dieses hier…

     
  • Carsten 23:25 on September 23, 2009 Permalink
    Tags: Dr. Mark Benecke, internet, , ,   

    Hier schreibt der Kulturpessimist noch selbst (#10) 

    ich muss mich korrigieren, twitter ist nicht das problem (wie hier noch behauptet), sondern belanglos bis irrelevant. und macht sogar dumm – sagt zumindest Dr. Mark Benecke (mp3-link, ca. 7min).

    die seuche der letzten und kommenden jahre heißt synchronisation. alles muss miteinander abgeglichen werden, damit jegliche information sofort und überall zur verfügung steht: mails, kalender, kontakte, aufgaben – da gibt es die wildesten kombinationen. und jedes gerät und jede anwendung hat eigene standards, damit es auch ja nicht zu einfach wird.

    Kabelei

    aktuell bin ich dabei, dem mobilen endgerät die kalenderdaten, mails und kontakte von googlemail beizubringen (Google Sync unterstützt endlich auch Push Mails) – das funktioniert zum glück auch und dem engeschränkten datentarif vom großen roten mobilfunkprovider – imap geht da nämlich nicht.

    aber es gibt ja noch viel mehr zu syncen, man denke nur an das ganze social networks-zeugs, das will man ja auch sofort aufs handy gepusht bekommen. per mail ist das eher krückig und für jede seite eine eigene app ist auch unsinn. also?

    es bleibt spannend, aber auch kompliziert.

     
  • Carsten 11:36 on July 29, 2009 Permalink
    Tags: ausdrucken, , internet, , , , , pdfcalendar.com,   

    kalender drucken? 

    unter anderem macht man sich im ausland lächerlich über deutsche, weil sie schon im herbst kalender kaufen für das neue jahr. ich mache das auch so.

    um geld zu sparen, könnte man auch einen selber basteln. oder ausdrucken. bin gerade auf diese seite gestoßen. da kann viel eingestellt werden. nur mut zum rumspielen. jedenfalls mächtiger als excel.

     
  • Carsten 11:52 on July 28, 2009 Permalink
    Tags: , , , internet, , , Seval Oz Ozveren, , , , tr,   

    zitat des tages: 

    Die Statistik zeigt, dass Nutzer, besonders junge, mit sehr viel höherer Wahrscheinlichkeit auf einen Link klicken, wenn sie diese im Blog oder im Twitter-Strom einer Person vorfinden, der sie vertrauen.
    [Seval Oz Ozveren, Vizepräsidentin für Finanzen und Geschäftsentwicklung bei Cuil]

    TR: Comeback-Versuch beim Google-Killer

     
  • Carsten 23:28 on July 13, 2009 Permalink
    Tags: , , internet, , , netzwerke, , ,   

    netzwerktheorien [+update!] 

    heise berichtete heute über eine studie zum thema datenschutz in sozialen netzwerken. ihr wisst schon: freunde klicksen und dabei sein. ein thema, was wir schon öfters hatten. die studie selbst hinkt ein wenig, denn es wurden vorwiegend studenten befragt und nicht der “bevölkerungsdurchschnitt” (sic!). alles in allem sind den benutzern die regeln klar: veröffentliche nur, zu was du auch später stehst, es gehe um die “aufpolierte selbstdarstellung”. das ist ja alles gut und schön, könnte das aber mal bitte jemand der nächsten generation verklickern? denjenigen also, die mit dem internet aufwachsen. wann werden google-suchen in den lehrplan aufgenommen? in welchem fach wird diskutiert, welche auswirkungen der letzte komasaufenvideo-upload wohl haben wird? hier wird potenzial verschenkt, das internet ist ein werkzeug, nur droht es unterzugehen im allgemeinen rauschen der facebook-statusmeldungen. und ob twitter wirklich das richtige ist, um sich zu vernetzen, mag ich mal stark bezweifeln.

    UPDATE :
    hier gibts nun einen guten überblick über die rechtliche situation in sozialen netzwerken, insbesondere persönlichkeitsrecht und urheberrecht. sollte man gelesen haben. wobei sich die frage stellt, ob nicht die gegenwärtige praxis im netz diese offline-gesetze ad absurdum führt. da müssen auf jeden fall anpassungen vorgenommen werden, denn im grunde macht man sich ja derzeit fast stündlich strafbar. schön ist das nicht.

     
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