letztens bestellte ich den neu aufgelegten Kodak T-MAX P3200 (hintergrundinfo). und fuhr aus gründen mit dem fahrrad nach tegel und wieder zurück.

ich mag diese körnung, insbesondere wenn es viel kontraste gibt, es wirkt immer so dreckig und unperfekt.

Film: Kodak T-MAX P3200 abgelaufen 08/19, entwickelt bei ISO800
Kamera: Nikon F4s
Zeit: Juli 2020
Entwicklung: dm, Rathaus Center Pankow (6,70 €)
Scan: Epson Perfection V330 Photo

Besuch am Potsdamer Platz und Streifzug durch den Wedding. Balkone scheinen meine Leidenschaft gewesen zu sein.

Film: Ilford 100 Delta Professional
Kamera: Olympus OM-10
Zeit: April 2004
Scan: Epson Perfection V330 Photo

Ein Filmdreh in der Buttmannstraße, Tauben an der Panke, Besuch im Naturkundemuseum. Den Film habe ich im tiefsten Bayern entwickeln lassen.

Film: Kodak FB 400-8
Kamera: unbekannt
Zeit: Oktober 2005
Entwicklung: Schlecker, 93462 Lam (5,93 €)

Irgendwo in Berlin auf einem Friedhof, auf dem Bahnsteig, am Potsdamer Platz, in den Rehbergen, am Amtsgericht Wedding. Die Kamera hat Lichteinfall.

Film: 400N H32 CH25
Kamera: Praktica BC 1 + Sigma 28-70mm
Zeit: Herbst 2010
Entwicklung: drospa, Steglitz (4,33 €)

„Über Ursprung und Zweck der Pankgrafen schreibt Walther Kiaulehn in seinem Berlin-Buch: „Irgendein Witzbold des Stammtisches hatte herausgefunden, daß es 500 Jahre zuvor eine blühende Pankgrafschaft auf dem Wedding gegeben habe. Die Bewahrung der Tradition dieser alten Rittergilde machten die neuen Pankgrafen zu ihrem Lebenszweck… Sie erklärten – auf sagenhafte Rechtstitel ihrer Chronik gestützt – irgendeiner märkischen Stadt den Krieg, nagelten einen übergroßen Fehdehandschuh an das Stadttor, erstürmten die Stadt mit viel Lärm, Knallfröschen und allerlei Feuerwerk, entfalteten auf dem Marktplatz ein großes Lagerleben und versammelten sich schließlich mit den unterworfenen Bürgern im Fackelglanz zu einer Rede ihres Großkomturs auf Kaiser und Reich, beschenkten die Waisenhäuser und Krüppelheime und fuhren am Montagmorgen vor Tag und Tau müde, verkatert und glücklich nach Berlin zurück.“

aus: Kinnigkeit, W.: Trauriges Ende einer Ritterfahrt, in: Die Zeit (28.04.1961), Nr. 18. online abrufbar unter https://www.zeit.de/zustimmung?url=https%3A%2F%2Fwww.zeit.de%2F1961%2F18%2Ftrauriges-ende-einer-ritterfahrt

zuvor im blog: neues von der panke (2007)

man hat sich aus den augen verloren, wie das eben so ist. jeder geht seiner wege und manchmal – wer weiß – werden die sich auch wieder kreuzen. war ne coole zeit damals, ist eigentlich auch nicht so lange her. ist viel passiert, kann man nicht ändern. jedenfalls, alles gute zum geburtstag, auch wenns nicht unbedingt heute ist. mein gedächtnis und mein handy sind sich da nicht einig.

shot_1299845210441

IMG_20141103_080306

diesmal ein etwas verwirrter kommentar auf einem ausrangierten fernseher in der stettiner. in der nähe stand dann noch mehrmals putin geschrieben. bald kommen die seperatisten nach berlin und dann gibt es sogenannte wahlen und wir müssen alle wodka trinken. wehret den anfängen.