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  • Carsten 13:42 on September 10, 2012 Permalink
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    trailertour durch berlin (juni 2007) 

    sightseeing mit dem anhänger durch berlins straßen.

     
  • Carsten 12:20 on September 10, 2012 Permalink
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    dahingerotzte literatur [text und bild aus 2007] 

    ein trüber tag. regen. und das ungute gefühl, nicht zu wissen, wo man ist. oben und unten sind nur noch denkkategorien, keine gefühlten dimensionen mehr. sprache dringt an das ohr, fremdartige laute, deren ursprung ich nicht deuten kann. mein blick wird undeutlich, verschwimmt und der kopf wird zu brei. die gedanken verirren sich im rückenmark und kratzen unangenehm. der schädel bläht sich auf bis zur unendlichkeit, um dann mit doppelter lichtgeschwindigkeit mehrfach gekrümmt zu implodieren. mein herz tuckert. ich höre es. so deutlich wie ich die stimmen höre. ich zittere. an den wänden huschen schatten vorbei. fremdartige und verzerrte fratzen starren mich aus der dunkelheit an. ich will ihnen etwas zurufen, sie vertreiben mit witz und charme. meine kehle ist trocken und zugeschnürt, ich bekomme keinen laut heraus. das wars. ich sinke auf die knie…

    später wache ich auf. keine ahnung, wieviel zeit inzwischen vergangen ist. ich friere. obwohl die luft hier sehr heiß und stickig ist. lichter blitzen auf und allmählich wird es hell. ich höre schritte. menschliche geräusche. nervös zuckend blicke ich mich um. nichts zu sehen. nur das licht, das mich jetzt immer öfters blended. was hat das zu bedeuten. ich zittere. kälte und wärme sind hier nicht definiert. sie kommen näher. ich drücke mich an die wand und halte den atem an. mehrere personen gehen an mir vorbei. schnell und bestimmt. sie bemerken mich offenbar nicht. oder interessieren sich nicht. ich erhasche einen blick auf ihre gesichter. blutleere augen, verzerrte münder. fratzen sind es. und sie starren weiter vor sich hin. plötzlich wieder stiller. das licht wird gleichmäßiger. zuckt jetzt nicht mehr. ich bin alleine. langsam stehe ich auf.

    ganz schön wackelig auf den beinen. anscheinend muss ich länger gelegen haben. mir ist kalt. ich schaue mich um und entdecke nichts. keine gestalten, keine spuren, einfach nichts. langsam und vorsichtig gehe ich den gang entlang. drehe mich nervös um und lausche ab und an. der gang scheint endlos, kein ende in sicht. nicht mal abzweigungen oder türen. verlaufen geht nicht. mit meinen fingern taste ich an den wänden entlang. sie sind kalt und trocken. das licht strahlt gleichmäßig von der decke. zum nachdenken ist jetzt keine zeit, irgendwann bekomme ich sicher durst und hunger. bis dahin bleiben mir noch ein paar stunden, aber trotzdem…
    mein zeitgefühl ist völlig verzerrt. wie lange mag ich mich schon hier unten befinden? ein paar stunden laufe ich gewiß jetzt schon. und warum denke ich, dass ich unter der erde bin? wegen dem beklemmenden gefühl in meinem innern? abrupt endet der gang und ich stehe vor einem treppenaufgang. nach unten. noch weiter runter also. ich lausche. nichts. es ist eine treppe aus stahl und sehr eng. zurück kann ich nicht mehr, viel zu weit. ich beginne, langsam die treppen herunter zu steigen…

    ich steige die treppe hinunter und halte den atem an. meine tritte hallen in dem treppenhaus und lassen seine größer erahnen. keine fenster, nur lampen, die ein dunkles orange verbreiten. immer wieder halte ich an und schaue nach unten und oben. lausche. doch nichts. mein eigener atem kommt mir viel zu laut vor. ich steige hinab und bemerke, dass ich aufgehört habe darüber nachzudenken. es passiert einfach, ich lasse mich treiben und merke es nicht einmal. das macht mir angst. ich habe angst vor mir selbst. und plötlich wieder dieses beklemmende gefühl im bauch, alles zieht sich zusammen und verkrampft. meine kehle wird trocken und plötzlich verspüre ich diesen unglaublichen durst. ich will schreien, nach hilfe, nach rettung. doch ich kann nicht. meine laute bleiben in mir, wollen nicht meinem mund entweichen. panik ergreift mich. dunkle, schwarze panik. ausweglose panik. ich beginne die treppen herunter zu rennen. stolpere, falle über meine füße und kann mich gerade noch am geländer halten. ich stehe auf, merke, dass meine knie und arme plötzlich blutverschmiert sind, doch ich spüre keinen schmerz. ich würde gerne schreien, doch das beklemmende gefühl wird immer stärker. ich renne wieder. schneller, unvorsichtiger. aber ich will endlich ankommen. ich stürze jetzt mehrmals, spüre das warme blut auf meiner haut, aber keinen schmerz. endlich bin ich angelangt. unten. ich blicke nach oben und in der luft liegt noch das zittern der metalltreppe. dann ist alles ruhig. nur eine einzige tür führt hinaus. ich klinke…

    … ich öffne die tür und betrete einen großen raum. überall säulen. hohe wände und wieder dieses durchdringende orange. das macht mich total fertig. niemand, nichts. absolut menschenleer. und kalt. ich spüre einen luftzug, atme die kälte ein und verharre immernoch an derselben stelle. meine augen blicken ängstlich umher, suchen einen ausgang, eine tür. aber ich sehe nur säulen. was hat das alles zu bedeuten? muss ich den ganzen weg wieder zurück? wie lange bin ich schon unterwegs? ich beschließe, mich erstmal umzusehen und abzuwarten. das wird schon alles richtig sein. wird sicher jemand kommen und mir alles erklären. der raum ist sicher dreißig mal dreißig meter groß und wird von zwei säulenreihen aufgeteilt. alte, grellorange fliesen lassen ihn kalt und unangenehm wirken. in der hintersten ecke entdecke ich ein telefon. sonst nichts. keine tür, keinen gang. sinnlose architektur, denke ich noch, als ich den hörer abnehme. kein ton. ‘hallo?’ höre ich mich sagen. nichts. doch dann knackt es verdächtig und eine angenehme und ruhige stimme antwortet mir…

    //

    hallo?

    guten tag im system mr. hangry. wir freuen uns, sie hier begrüßen zu dürfen und wünschen ihnen noch einen angenehmen aufenthalt. um ihnen die tage so angenehm wie möglich zu gestalten, will ich ihnen kurz die regeln erläutern. schließlich sollen sie sich ja wohlfühlen. erstens. wir sind immer bei ihnen. egal, was sie brauchen: reden sie mit uns. teilen sie uns ihre wünsche mit und wir versuchen, sie ihnen zu erfüllen. zweitens. es geht nur nach vorn. es gibt weder abzweigungen noch ausgänge. versuchen sie niemals zurück zu gehen. drittens. stellen sie auf keinen fall fragen zweimal. ich will ihnen nichts verbieten, sie sind ein freier mensch. trotzdem sollten sie genau überlegen, was sie wissen wollen und was unser schweigen bedeuten könnte.

    wer sind sie?

    viertens. stellen sie sich nicht die frage nach dem sinn. das haben schon ganz andere vor ihnen gemacht. und sind daran verzweifelt…

    was mache ich hier? was soll das?

    fünftens. vor ihnen öffnet sich jetzt eine wand. gehen sie dadurch. sie haben sicher hunger und durst. man wird sie erwarten.

    aber… aber… warum?

    //

    aufgelegt, keine antwort mehr. ich hänge den hörer auf. die wand öffnet sich tatsächlich, dahinter kommt eine treppe nach oben zum vorschein. langsam und nervös steige ich die treppe hinauf. das verlangen nach nahrung in meinem körper lässt nicht zu, länger über das gesagte nachzudenken. ich fühle mich auf einmal sehr schwer und müde. eigenartig…

    ein weiterer großer raum. ein tisch mit essen. ein typ steht an dem tisch, nickt mir freundlich zu. er trägt einen weißen kittel, kurz geschorene haare und an seinem namensschild steht walter. mehr nicht. ich schaue ihn ratlos an und er etwas schüchtern zurück. seine augen sind merkwürdig gelb und kontrastlos.

    was soll das alles?

    er lächelt weiter, nun etwas dümmlich. sagt nichts.

    was hat das zu bedeuten? was habt ihr vor?

    etwas ungelenk deutet er eine verbeugung an und läuft schnell ohne zu rennen in die richtung aus der ich eben gekommen bin. er stürzt förmlich die treppen runter und seine schritte werden immer leiser. ich denke kurz daran, ihm nachzulaufen. aber meine knie zittern schon und die kehle brennt seit stunden. ich trinke wasser gleich aus der flasche und stopfe das essen ohne zu kauen in mich hinein. obst, gegrilltes fleisch, soßen, reis, kartoffeln, das ganze programm quer durch alle kulinarischen kulturkreise. ich verschlinge alles, bratfett läuft quer die mundwinkel runter. jetzt ist keine zeit für anständigkeiten, denke ich. außerdem ist der gastgeber auch nicht sehr höflich gewesen. das essen dauert keine zehn minuten. ich lehne mich mit dem rücken an eine säule. erstmal nachdenken. langsam macht sich eine ungewohnte müdigkeit in mir breit. ich versuche wachzubleiben, doch das nützt nichts und ich nicke ein…

    … aufwachen. die augenlieder schälen sich auseinander. fallen immer wieder zu. krankenhauslicht. ich liege auf einer trage und werde schnell durch gänge gerollt. niemand sagt etwas. gesichter erkenne ich nicht. dann wieder alles schwarz…

    über mir lichter, sonst alles schwarz. stimmen entfernen sich. langsam gewöhnen sich meine augen an die dunkelheit. von der vergangenen müdigkeit spüre ich nichts mehr, fühle mich frisch und frei. stehe auf und bemerke den stechenden schmerz an meinem unterarm. eine kleine narbe von etwa fünf zentimeter länge. frisch zugenäht und noch ganz dick. kein verband, aber auch kein blut. komisch. in dem raum selbst ist nichts, nur die liege und die lichter. blicke mich im raum um und bemerke tatsächlich eine tür. vielleicht ein ausgang? ich klinke vorsichtig, sie geht auf und ich spähe hinaus. nichts. nur wieder ein endlos langer gang. links oder rechts? oben oder unten. ein leichter schwindel überkommt mich, mehr innerlich, verdammte orientierungslosigkeit. ich rufe in den gang. nichts. ich rufe lauter. wieder nichts. wie lange machen die das schon mit mir? ich kann mich kaum noch an mein leben davor erinnern, so lange muss das doch noch garnicht her sein. meinen namen habe ich vergessen. mr. hangry hatten sie mich genannt. doch das war sicher nur ein schlechter scherz, so bescheuert heißt doch keiner.
    und während ich in der tür stehe und vor mich hin überlege, höre ich schritte. laute, schnelle, stechende schritte. von stiefeln. das sind mehrere. gleichschrittig kommen sie immer näher. doch ich kann nichts erkennen, obwohl die gänge endlos und überschaubar sind. was soll das? das dröhnen wird immer lauter und überlagert sich. panik erfasst mich. doch ich beschließe, diesmal nicht zu kneifen und dem ansturm standzuhalten. ich stelle mich in die mitte des ganges und warte ab. immer gieriger und lauter dringen die geräusche an mein ohr, stilisieren sich zu einem gigantischen lärm und huschen an mir vorbei. ich habe einen leichten windhauch gespürt. jetzt werden sie wieder leiser. zu sehen war nichts. langsam begreife ich garnichts mehr. es wird immer rätselhafter. wie aus reflex fasse ich an meine frische narbe und beschließe in die richtung zu laufen, aus der sie gekommen waren. also nach rechts. ‘immer nach vorn, niemals zurück’ hatte mir die stimme eingeredet. aber woher soll ich denn wissen, wo vorn ist? ich schließe leise die tür und mache mich auf meinen weg…

    monate später. die tage zerfließen, die zeit zerinnt und ich habe meinen widerstand aufgegeben.die verwirrung der ersten tage verschwand. an mein vorheriges leben kann ich mich nicht erinnern. ob es das überhaupt gegeben hat? manchmal überfallen mich düstere ahnungen oder gedankenfetzen. doch die verfliegen so schnell. tief in mir drinnen gibt es aber was. sonnenlicht – ich muss es irgendwann mal gespürt haben. die brührung einer frau. ich vermisse es, obwaohl ich keine ahnung habe, ob es überhaupt existiert. immer, wenn mich solcherart gedanken überfallen bekomme ich ein schlechtes gewissen. ob es erlaubt ist, zu denken? sich zu erinnern? mein kopf dröhnt dann und ich spüre böse blicke auf mir ruhen. die gespräche mit anderen sind hier nicht erwünscht. meine fragen werden mit eisernen blicken quittiert. manchmal vergehen tage, bis ich wieder jemanden zu gesicht bekomme. meist sind es vorbei huschende schatten. oft verliere ich die nerven und schreie. das hilft. dann brülle ich meinen ganzen körper leer. schlafe dann ein und fühle mich besser. das hilft wirklich. manchmal schmerzt die narbe und der kopf.

    aber im grunde gehts mir gut. ich bin gut genährt, habe zugenommen und bin viel unterwegs. immer nur geradeaus. den ganzen tag laufen, das hält fit. mache jetzt auch regelmäßig klimmzüge an den halterungen oberhalb der türen. ich vermisse andere menschen, gespräche. aber jetzt, da ich weiß, wozu menschen fähig sind, habe ich eine tiefe abneigung, abscheu oder gar ekel entwickelt. auch gegen mich selbst.und das sitzt tief und nagt an mir.

    ob ich noch wissen will, wozu das ganze und ob es irgendwann aufhört? keine ahnung, im moment freue ich mich über jeden tag, den ich lebe. aber tue ich das wirklich? ist das real? bin ich real oder die anderen? ich merke schon, ich stelle jetzt zu viele fragen. es zerreißt mir gerade meinen körper. ich muss brüllen….

     
  • Carsten 14:34 on November 19, 2010 Permalink
    Tags: 2007, Carolin Otto, Christoph Krix, Christopher L. Krieg, , , Helmut Berger, Inka Calvi, , , , , , Michael Zittel, , , , Philipp Moog, Simon Pearce, , , Ulli Maier, Ulrich Gebauer, , ,   

    Tatort: Der Finger (2007) – Leitmayr & Batic 

    Schöne und spannende Geschichte um einen abgeschnittenen Finger, ein Nobelrestaurant und einen verschwundenen Kritiker. Kommissar Batic spielt Koch und wühlt im Müll. Leitmayr kritisiert Leberkäs’ und am Ende gibts sogar mal eine Leiche.

    +++ LINK +++ Erstausstrahlung: 29.04.2007

    [xrr rating=6/7]

     
  • Carsten 01:59 on June 27, 2010 Permalink
    Tags: 2007, , , , , Claudia Geisler, Felix Mennen, , Guntram Franke, , , , Jan Hellstern, , Kai Scheve, Karina Fallenstein, , , Mittwitz, , , Rita Feldmeier, ,   

    Polizeiruf 110: Gefährliches Vertrauen (2007) – Herz & Krause 

    Ziemlich undurchsichtige Story mit zuviel Handelnden. Krauses Nichte gerät an einen Bösewicht aus dem Internet und am Ende wars jemand anderes. So richtig toll sind die Polizeirufe aus Brandenburg nicht. Mal ganz ehrlich. Und ihr so?

    [xrr rating=4/7]

    Erstausstrahlung: 03.06.2007 +++ LINK

     
  • Carsten 12:11 on May 27, 2010 Permalink
    Tags: 2007, Artur Dziurman, Łukasz Palkowski, Bożena Adamek, , , Grzegorz Palkowski, Jan Stawarz, , Krzysztof Janczar, Marcin KwaÅ›ny, Mariusz Drężek, MikoÅ‚aj Müller, , praga, , Tomasz Karolak, Violetta Arlak,   

    Filmkritik: Rezerwat (2008) 

    Ein toller Film über Warschaus armen Stadtteil Praga. Über einen Photographen, der sich erst die Kamera klauen lassen muss von einem Kind, damit er lernt, gute Bilder zu machen. Und die Bilder werden noch richtig entwickelt, nix mit Digital. Über Trinker, die jeden Tag vor dem Haus sitzen, aber um telefonische Terminabsprache bitten. Wie ein Märchen: verfallene Häuser, Armut, Gewalt, aber auch viel Herzlichkeit und Freundschaft. Und am Ende wird alles ein bisschen gut.

    Leider nur mit deutschen Untertiteln, also ohne Synchronisation.

    LINKS: wikipedia +++ imdb

     
  • Carsten 07:07 on November 7, 2009 Permalink
    Tags: 2007, Andreas Heller, , , Beata Lehmann, , Bubi Teichner, , Erich Sendel, Erika Sendel, , Henry Stange, , , , , , Manuel Heller, Marco Meister, Matthias Kniesbeck, Max Urlacher, Niels Bruno, Robert Meister, , , , , Thomas Jahn   

    Tatort: Engel der Nacht (2007) – Blum & Perlmann 

    frau blum entdeckt ihre mütterliche seite, als sie auf den sohn des ermordeten aufpasst. aber nicht nur, dass er jede nacht schlafwandelt. dazu büchst er auch noch jede nacht aus. frau blum wird vermöbelt vom pösen osteuropäern und perlmann flachst rum, diesmal hat er aber keine zeit für frauengeschichten. in konstanz und umgebung tauchen in letzter zeit exotische tiere auf, ganz großartig: ein gürteltier läuft durchs bild. und am ende wars dann ganz anders als gedacht.

    netter tatort. aber bei den beiden steckt mehr drin. es fehlt beiden an substanz, an backround. alles wirkt so halbfertig und steril.

    Link +++ Erstausstrahlung: 09.04.2007

    [xrr rating=4/7]

     
    • ortrun 20:30 on November 8, 2009 Permalink | Reply

      oh, ein gürteltier! wann habe ich das denn verpasst? heute polizeiruf, wird eiskalt boykttiert.

    • pixelroiber 15:40 on November 9, 2009 Permalink | Reply

      der kam am freitag. und gestern polizeiruf kam auch nicht bei uns. wäre ja noch schöner.

  • Carsten 22:33 on June 11, 2009 Permalink
    Tags: 2007, , bestatter, donnerstag, , , , ,   

    Tatort: Ruhe sanft (2007) – Thiel & Boerne 

    Thiel und Boerne in Höchstform: Ein Toter und offenbar wars der besoffene Bruder? Thiel will in den Urlaub fliegen und schafft es nicht, dafür ermittelt er im Gothic-Millieu und zündelt im Papiercontainer. Nebenbei schläft und schnarcht Boerne bei ihm in der Wohnung. Die Staatsanwältin trägt eine Nackenstütze und der Taxivater strickt. Wir sehen eine entzückende Prahl-Karikatur in Thiels-Wohnung und snd begeistert. Und am Ende ist doch alles ganz anders.

    [xrr rating=6/7]

    Erstausstrahlung: 18.03.2007 +++ Link +++

     
  • Carsten 13:35 on May 11, 2009 Permalink
    Tags: 2007, Anja Niehaus, Anna Thalbach, Anne Rosset, , Bettina Staudinger, , , , , , , , Franziska Jaschob, Gregori Winkowski, Günter Schubert, Hans Diehl, , Hendrik Arnst, , Josephine Schröder-Zebralla, Martin Müller, Nanni Erben, , , Petra Albert, , Regina Ziegler, , , Thomas Raven, , Torsten Klein, Ziegler Film   

    Tatort: Dornröschens Rache (2007) – Ritter & Stark 

    ein klassiker! ein guter jahrgang war das für die berliner ermittler. diesmal sind sie im tiefsten brandenburg unterwegs und ermitteln in der vergangenheit eines dorfs. dabei stoßen sie nicht nur auf gegenliebe. mit Anna Thalbach und Günter Schubert! teilweise ein wenig gefühlsbetont, aber nicht schnulzig.

    [xrr rating=6/7]

    erstausstrahlung: 25.03.2007 +++ link

     
  • Carsten 10:44 on January 16, 2009 Permalink
    Tags: 2007, , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,   

    Tatort: Schleichendes Gift (2007) – Ritter & Stark 

    Ein Berliner Tatort wie wir ihn lieben. Mit Ritters Frauengeschichten und massenweise Berlin inside. Diesmal aber ohne Starks Trennungskindstory. Dafür aber mit tagesaktueller Gesundheitssystemsdebatte und einer deftigen Portion Lobbyismuskritik. Garniert mit investigativem Journalismus und Fahrradkurierrealismus. Etwas herb im Abgang und ein wenig zu versalzen mit dem moralistischen Gehabe der beiden Hauptkommissare. Nett auch das neue Büro und wie sie dort auf die Scheiben malen. Ein bisschen CSI Berlin-Mitte vielleicht. Punktabzug für Herrn Starks Frisur und den protzigen Dienstwagen.

    +++ Link +++ Link +++ Erstausstrahlung: 09.12.2007 +++

    [xrr rating=5/7]

     
    • ortrun 22:58 on January 18, 2009 Permalink | Reply

      den am freitag hab ich ja nicht gesehen, waren bestimmt irgendwelche sozialkontakte oder so, was mich davon abgehalten hat. mist.

      aber der heute? ich will dir nicht vorgreifen, aber der war doch wohl mal echt hammergut. massenhaft super schauspielerleistungen. schon das mit dem streuselkuchen. aber auch die töchter. und die kommissare. und überhaupt jede einzelne szene.

    • Carsten 10:17 on January 19, 2009 Permalink | Reply

      leider waren die sozialkontakte bei uns gestern, insofern nix zusammenfassung hier. kannst da aber eine schreiben, wenn du willst…

  • Carsten 01:02 on December 27, 2008 Permalink
    Tags: 2007, , Antonin Svoboda, autounfall, , Coop99 Filmproduktion GmbH, , , , , Eva Maria Neubauer, , , , , , immer nie am meer, , , Kurt Waldheim, MahJongg & Die Frisur des Paten, , , , , Philip Bialowski, Psychogroteske, , , ,   

    lost in a nazibenz 

    das ist ja wohl der größte schmarrn seit der erfindung des österreichischen films. die brachialkomiker grissemann und stermann versanden zusammen mit dem fleischgemüse strunk im panzerglasgeschützen nazibenz im alpenrepublikanischen wald und werden von einem verhaltensforschenden junggermanen gefoltert. kann es schlimmer kommen? es kommt! und zwar derbe und noch lange nicht genug. dieser film hat ungefähr die wirkung wie eine sachertorte auf eine gruppe militanter weight watchers. humor ist wenn man trotzdem lacht. und wem das nicht reicht, der schaut auch noch MahJongg & Die Frisur des Paten, auch auf der dvd. und dass wir uns jetzt nicht falsch verstehen: der film ist das absolute muss für menschen, die lange in autos unterwegs sind und auf gepflegte dialoge wert legen. ach, und übrigens: das ist kein road-movie. basta.

     
  • Carsten 12:26 on December 10, 2008 Permalink
    Tags: 2007, aufblasbar, , conley, , fundstück der woche, , , , , , , ,   

    pixelroiber ist ganz hibbelig weil er gerade im web einen pub gefunden hat 

    wer ein wirklich ausgefallenes geschenk sucht, der darf die knapp vierzigtausend euro nicht scheuen. denn was es hier gibt, ist nicht weniger als ein aufblasbarer pub. also ein kompletter pub für maximal 50 personen zum aufblasen. mit kompletter inneneinrichtung und kamin. ein pub! zum aufblasen! fuck! inklusive zwei druckluftgebläse zum aufblasen. yeah! gummipuppen sind so 2007!

    (via)

     
  • Carsten 16:55 on November 27, 2008 Permalink
    Tags: , 2007, , , , , , , , , , ,   

    adventsumfrage 

    nach den spektakulären adventskalendern 2006 und 2007 muss es natürlich auch dieses jahr einen geben! das ist ja ganz klar. nur wie? zeit, bilder einzusammeln bei flickr-usern habe ich ehrlich gesagt garkeine. habt ihr vorschläge? ansonsten mache ich das nach eigenen gutdünken mit cc-lizenzen. da kenn’ ich nix! deswegen eine kleine umfrage:

    [poll id=”3″]

     
    • ortrun 11:47 on November 28, 2008 Permalink | Reply

      der adventskalender 2006 wird ja gar nicht angezeigt, nur fragezeichen! und der von 2007 sieht auch schrottig aus.
      ich brauch dieses jahr keinen, dafuer backe ich aber viele plaetzchen.

  • Carsten 19:59 on November 10, 2008 Permalink
    Tags: 2007, al gore, , , , , , , , , eine unbequeme wahrheit, , , , folien, , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,   

    angeschaut 

    umweltschutz geht uns alle an! – dieser satz hat sich fest in mein hirn gebrannt. und so habe ich ein schlechtes gewissen, wenn irgendwo noch eine normale glühbirne brennt, wenn leute ihren müll nicht trennen oder wenn die klospülung ohne spülstopp arbeitet. lieber friere ich als die heizung aufzudrehen und verzichte auf ein auto. trotz allem wird der regenwald abgeholzt und die amerikaner fahren überdimensionierte autos. zum gelebten ökofaschismus gehören auch regelmäßige informationsabende und -filme. und so gabs gestern al gores unbequeme wahrheit.

    al gore redet viel. am liebsten über sich selbst. wie er mal fast präsident der usa wurde. über seine kindheit. und wie er als student dem co2 den kampf angesagt hat. er informiert seitdem über die globale erwärmung und deren folgen. dazu reist er um die welt und hält vorträge, redet mit experten und macht allerlei noch mehr solcher sachen. wahrscheinlich verfügt er über mehr powerpoint-folien als der gesamte microsoft-konzert. das ist löblich und es gibt wohl kaum einen zweiten menschen auf dieser unserer welt, der so konsequent und öffentlichkeitswirksam für den klimaschutz kämpft. er bedient sich dazu eines gut geschmierten pr-apparates. in der vergangenheit wurden auch noch mehr ungereimtheiten öffentlich. nichts dagegen zu sagen, der zweck heiligt schließlich die mittel.

    doch der film begeht in meinen augen einen schwerwiegenden fehler: er ist zu sehr usa-zentriert. zwar wird china als weitere dreckschleuder erwähnt, doch es gibt schließlich auf der ganzen welt genug ökosünden. al gore denkt noch zu sehr nationalstaatlich: die usa sollten das uns das, die amerikaner sollten mehr strom sparen und weniger benzin verheizen. undsoweiter. doch globale erwärmung hat nicht nur globale auswirkungen, sondern auch globale ursachen. denn wie war das? umweltschutz geht uns alle an!

    ansonsten netter film, wenn auch ein bisschen zu moralistisch. ich trenne jetzt noch ein bisschen müll…

     
    • pixelroiber 11:15 on November 11, 2008 Permalink | Reply

      ich habe noch mal darüber nachgedacht. eigentlich stört mich eher die al gore-zentriertheit im film. und dass nordamerikaner sensibler werden müssten mit umweltthemen, ist ja klar. soll mal schön die neue regierung anfangen. schließlich hätten wir sie unter anderem auch dafür gewählt!

    • artemisia 11:12 on November 11, 2008 Permalink | Reply

      Naja. Der Gore ist nun mal Amerikaner, und seine Landsleute haben eben noch nicht verstanden, dass Umweltschutz sie alle angeht, während wir bei jeder Normalglühbirne erröten. Also finde ich seine USA-zentriertheit schon mal den richtigen Ansatz. Die Frage ist ja auch, ob wir uns von ihm 'was sagen lassen würden?!

    • Sabrina 14:27 on December 9, 2008 Permalink | Reply

      Die Glühbirnen sind nun verboten: . Vamos a ver wo uns das noch hinführtn – politisch verpflichtete Öko-Bürger? Ob das mal so effektiv ist.

  • Carsten 12:51 on August 19, 2008 Permalink
    Tags: , 2007, Aktualisierung von Links verfolgen, , , , , Broken Link Checker, checkbox, , kaputte links, , , , , , , , , , Track Links' Update Times, , , Verschiedene Einstellungen, ,   

    [wordpress:] Aktualisierung von Links verfolgen 

    es geht um eine einstellung, die ich vorher noch nie bemerkt habe und bis jetzt immer noch nicht durchschaue. sie befindet sich im admin-bereich unter Einstellungen -> Verschiedene Einstellungen und heißt Aktualisierung von Links verfolgen:

    einstellungen

    eine suche danach brachte erstaunlicherweise nix. im original heißt der punkt Track Links’ Update Times und in der beschreibung steht dazu:

    “Check this checkbox to activate WordPress’ link tracking feature. Blogs owners can report to some central location when they have updated their site. WordPress can do this automatically for you (see Update Services). WordPress can then compare your links, (Administration > Manage > Links) with this central location to determine if any of your links have been recently updated.”

    wenn ich das richtig verstehe, geht es nur um die links in der blogroll und so, nicht aber um die in einzelnen seiten oder artikeln, richtig? wenn jemand mehr weiß, soll er es sagen per kommentar, ich habe das jetzt mal eingeschalten und werde sehen, was passiert.


    das plugin Broken Link Checker habe ich erst kürzlich eingebaut. es läuft im hintergrund und scannt alte postings nach defekten links und graut diese auf wunsch aus. läuft wunderbar und ist immer aktuell. kann ich nur empfehlen.

     
    • Ralf 21:44 on January 16, 2009 Permalink | Reply

      Bist du mittlerweile etwas schlauer geworden? Ich habe diese Funktion auch noch nicht durchschaut und hatte gehofft hier die Lösung zu finden.

    • Carsten 00:34 on January 17, 2009 Permalink | Reply

      nein, ich habe das jetzt zwar seit vier monaten aktiviert, aber noch keinen unterschied festellen können. nach meinem verständniss müsste wordpress mir also mitteilen können, wenn ein link aus der blogroll aktualisiert oder gar nicht mehr erreichbar ist. das tut es aber nicht. wahrscheinlich das feature mit der dünnsten dokumentation überhaupt.

  • Carsten 14:39 on May 21, 2008 Permalink
    Tags: , 2007, , , , angekuckt, , Björn Englund, , das jüngste gewitter, , , Du Levande, Elisabeth Helander, Eric Bäckman, , , , , , , , Gunnar Ivarsson, HÃ¥kan Angser, , , , , , kreide, , , Leif Larsson, Lennart Eriksson, , , , , , Pär Fredriksson, Patrik Anders Edgren, , , , Roy Andersson, , , , , , , , , , , , , ,   

    Filmkritik: Das jüngste Gewitter (2007) 

    ok. gestern abend also kino. hat nicht jedem gefallen. aber muss ja auch nicht immer. und wäre ja auch scheiße, wenn alle den selben geschmack hätten. uniformität ist auch ohne uniformen blöd. ich jedenfalls begeistert von dem film. eher ein märchen, story gibts wohl keine. und ruhig ist er. lustig bis lächerlich. großartige kamera (heißt in diesem film: sie bewegt sich einfach nicht). und sehr grotesk. oft auch bitter. so halt. also unbedingt empfehlenswert. nicht für alle, aber für einige (siehe oben). anschauen!

    preisfrage: warum muss man eigentlich zu unkonventionellen und grotesken filmen völlig unverständliche kritiken schreiben? und noch dazu mit philosophischem schwachsinn schwängern? steht das in den redaktionsstatuten? einige beispiele:

    Die Starrheit der Kamera, die fast unbemerkt einige Male doch zoomt, die Tristesse der Dekors, die gebrochene, grau-grüne Farbpalette, die den Film beherrscht, das kalte Neonlicht und die starren, emotionslosen und kreideweißen Gesichter der Darsteller – dies alles macht den Eindruck einer Vorhölle, eines Wartens auf das ersehnte Hereinbrechen einer Apokalypse, die einem reinigenden Gewitter gleich diesen Haufen trostloser Gestalten endlich erlöst. [kino-zeit.de]

    Am besten alles im ständigen Wechsel, ansonsten könnte man winzige bedeutungsvolle Details übersehen, die Anderssons existentiellen Bestands- und Notaufnahmen häufig einen doppelten Boden verleihen und sie trotz repetitiver Motive und Verlaufsprinzipien nie eintönig werden lassen. [critic.de]

    Das “Niemand versteht mich”, das mehrere der Figuren dem Publikum entgegen schleudern, ist in der Welt, die Roy Andersson uns zeigt ohne Zweifel wahr. Die Kraft des Lebendigen ist in ihr aber viel stärker als die Verzweiflung und fern von Zynismus. [filmstarts.de]

    Dabei sind seine Bilder auf ihre kalte Art üppiger, barocker und felliniesker als die des in diesem Sinne viel protestantischeren Franzosen… [welt.de]

    …unbeteiligte Gesichter und lange statische Einstellungen erzeugen auch hier jene tragikomische Lakonie, die keiner meisterhaft zu inszenieren versteht wie die nördlichen Filmemacher. [br-online.de]

    Der Film zeigt den Menschen in allen seinen Aspekten voller Selbstsucht, Arroganz, Gleichgültigkeit und Opportunismus aber auch voller Mitgefühl, Großzügigkeit, Zärtlichkeit und Liebe. [jetzt.de]

    Die renitente Alkoholikerin bringt da schon mehr Druck in ihre unmittelbare Umgebung. [tagblatt.de]

    …als würde Ingmar Bergman ‘The Big Lebowski’ verfilmen. (faz)

    undsoweiter. übrigens ist es auch total schick, absurde querverweise in die kritiken einzubauen. zum beispiel wurden erwähnt:

    Johan Wolfgang von Goethe (3x)
    Luis Buñuel
    Franz Kafka
    David Lynch
    Samuel Beckett
    Max Beckmann
    Otto Dix
    Aki Kaurismäki (2x)
    Bent Hamer
    Robert Bresson
    Federico Fellini
    Alexander Payne
    Loriot

     
    • Caro 10:15 on May 22, 2008 Permalink | Reply

      Sicherlich kein Film, den ich mir anschauen wollte. Also ich hatte mal eine Professorin, die andere Wissenschaftler als “Theoriewichser” bezeichnete! “Rezensionswichser” gibt’s sicher auch.
      Du hast übersehen, dass da irgendwo “Notaufnahme” gesagt wird. Vielleicht auch eine versteckte Anspielung auf TV-Serien wie E.R. und Grey’s Anatomy?? – Neinnein, viel zu flach, der Vergleich.

      “Lakonie” indes ist ein wunderbares Wort. Eine Wiederentdeckung. Das werde ich jetzt öfter mal benutzen.

    • Caro 10:21 on May 22, 2008 Permalink | Reply

      Ach was. Hab ich Trailer geguckt. Das muss ich mir angucken. Total witzig. “Die feste Kameraposition konnotiert für mich die Pose des Fotografen, das Unbewegte im Bewegten, das Voyeuristische”. Quote me.

    • pixelroiber 15:28 on May 22, 2008 Permalink | Reply

      nunja, der trailer. das sind nur die highlights. da kommt dann nicht mehr viel. also sag nicht, dass ich dich nicht gewarnt habe.

    • matthias 12:22 on May 23, 2008 Permalink | Reply

      Hört sich auf jeden fall gut an und wenn man schon The Big Lebowski geliebt hat…..

      Das hier wird hoffentlich auch gut: https://www.kino.de/film/der-baader-meinhof-komplex-2008/

    • pixelroiber 23:34 on May 23, 2008 Permalink | Reply

      hab ich sogar gelesen. auch wenn aust manchmal flunkert und vermutungen als fakten verkauft (alte spiegel-manier), so ist das doch ein super-spannendes buch. wird sicher interessant der film, zumal er noch an meinem burtzeltag rauskommt. wuarr!

    • Caro 13:55 on May 24, 2008 Permalink | Reply

      Baader-Meinhof gucken aber Burtzeltag sagen. Wie passt das zusammen?

    • pixelroiber 09:34 on May 26, 2008 Permalink | Reply

      ich kann noch viel krassere sachen: demnächst hier und weltexklusiv ein bisher unveröffentlichter mario barth-witz!

      nee, nur scheiß.

  • Carsten 10:29 on April 28, 2008 Permalink
    Tags: 2007, , , , , imagekampagne, , , , , , ,   

    always be among the first 

    sicher habe ich manchmal absurde und skurile visionen. und viele hab ich auch ohne drogeneinfluss. dass ich dabei besonders visionär bin, war mir bisher neu. doch wies mich flickr-kollege daniel.berlin darauf hin: ich habe die image-kampagne für berlin entworfen. klarer fall. wie man an diesem bildchen ablesen kann:

    be berlin

    das bild datiert vom März 2007 und ist immernoch bei flickr verfügbar. und wenn ich sowas lese, dann lächle ich nur müde.

    also, liebes rotes rathaus: wird langsam zeit für ein bisschen schadenersatz. bin ich garnicht so. über den betrag reden wir noch…

     
  • Carsten 12:55 on February 19, 2008 Permalink
    Tags: 2007, , , , , , , , , , , , , , ,   

    der regen ******* **** ***** ***** 

    berlin säuft mal wieder. aber diesmal sinds keine jugendlichen, die sich ins delirium trinken, sondern es wird abgesoffen. und zwar im ganz großen stil. im norden von berlin laufen die keller zu. weil es soviel regnet. und: “Wer sein Haus nicht in einer Wanne gebaut hat, hat jetzt ein Problem”. das würde wahrscheinlich noch absurder aussehen als dieses haus.

    was auch immer, ich wünsche noch einen verregneten nachmittag!

    *zitat von erich kästner. bin mir nicht ganz sicher, was er damit sagen wollte. aber die bauernregel “Nasser März ist Bauernschmerz” war mir dann doch zu plump und anstößig. zitat unkenntlich gemacht, da die erben kästners wohl zur zeit abmahnen — 05.06.12

     
    • Caro 17:06 on February 19, 2008 Permalink | Reply

      Kommentar 1: Hast Du Semesterferien oder siehst Du Dir so gern Dein Aubergine-Farbenes an?? So viele blogdinger an einem Tag…

      Kommentar 2: Der Erich Kästner war u.a. ein Dichter, deshalb ist durchaus zu verstehen – wenn nicht notwendig-, dass das von ihm Gesagte nicht durchaus auf den ersten Blick zu verstehen ist. Verstanden? Weil auf den Erich, da lass ich nix kommen…

    • pixelroiber 17:16 on February 19, 2008 Permalink | Reply

      zu 2.) ich mag ihn ja auch! obwohl ja das kinderzeuch stärker ist, die sachen für erwachsene lesen sich so hölzern und moralisch!
      und: kennst du die kurze episode in den memoiren vom Ranicki-Reich? ganz, ganz groß!

      zu 1.) da ich mich ja jetzt prostituiere mit der werbung will ich auch mehr inhalt bieten. so quasi gentlemen’s agreement zwischen dem leser und dem autor.

      anything to declare?

  • Carsten 21:57 on January 18, 2008 Permalink
    Tags: 2007, , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,   

    [update:] fear and loathing in bad wimpfen? 

    dass jugendgewalt in der presse ein großes thema ist (und dort teils sehr skuril bearbeitet wird), können wir täglich lesen. doch was denken die menschen, die hautnah damit konfrontiert sind? vor einiger zeit berichtete ich über gewalt in bad wimpfen, einer kleinen stadt im süden deutschlands. eine gruppe jugendliche treibt dort ihr unwesen. und glaubt man den presseberichten ist es mehr als nur gewalt unter heranwachsenden. inzwischen wurden auch beteiligte verhaftet. die hintergründe habe ich unten nochmal verlinkt. interessant ist, dass jetzt hier heftig und ausgiebig diskutiert wird. unter anderem auch über die etwas schiefe und einseitige berichterstattung. über die fehler der stadtverwaltung.
    nun will ich hier keine urteile fällen, dafür bin ich zu weit weg. ich kann nur sagen, dass dringend gesprochen werden muss. das würde vielleicht die ganze sache etwas entspannen. denn allein beschimpfungen in den kommentaren bei mir auf der seite sind auch nicht das wahre, oder?


    PRESSESPIEGEL



    onlineportal der heilbronner stimme:

    19.09.2007: Terror-Truppe stört friedliches Fest
    05.01.2008: Selbst ernanntes “Terror-Team” macht Ärger
    14.01.2008: Unter Schülern regt sich Unmut gegen Schlägertruppe
    16.01.2008: Erste Festnahmen im WTT-Umfeld
    21.01.2008: “Es existiert kein Terror-Team”
    25.01.2008: WTT-Mitglied nun doch hinter Gitter


    pixelroiber:
    20.09.2007: fear and loathing in bad wimpfen (kommentare!)
    07.01.2008: angriff der trüben tassen?
    09.01.2008: aufruf!
    16.01.2008: in eigener sache: WTT
    18.01.2008: [update:] fear and loathing in bad wimpfen?


    südwest presse online:
    18.01.2008: Kampf gegen Schläger


    nur am rande: der herr frank klaut mir meine kommentare und nennt meine seite einen chat, ohne quellenangabe. pfui spinne, dreckiger journalismus, bild-niveau, noch mal auf die journalistenschule mit ihnen!

     
    • Caro 14:22 on January 19, 2008 Permalink | Reply

      Ja und der Herr Frank nennt Dich auch noch “Beobachterin”? Hat er evtl. ein Bild aus Langhaarzeiten gesehen?

    • Anonymen 16:02 on January 27, 2008 Permalink | Reply

      Naja was will man mache !!!!
      Bald hat alles ein Ende Niemals das glaub ich nicht ich hoffe es aber….

  • Carsten 16:39 on January 15, 2008 Permalink
    Tags: 2007, , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,   

    empfehlungen des hauses 

     
  • Carsten 20:48 on January 3, 2008 Permalink
    Tags: 2007, , , , blogeinträge, , , , , , , , , , , islamkritik, , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , umweltzone, , , , , , , ,   

    empfehlungen des hauses: 

    das neue jahr dümpelt vor sich hin? neee, kaum haben wir unseren rausch ausgeschlafen, da reiben wir uns verwundert die augen. harte themen in den nachrichtenspalten und die veröffentlichten meinungen werden immer absurder. ich kann hier nicht alles kommentieren und will auch nicht zu allem meine meinung sagen. aber andere zu wort kommen lassen. das darf ich.
    and here we go:

    • hagen rether beim scheibenwischer jahresrückblick 2007 (via)

      … mit kritik an der islamkritik. mit bitteren kommentaren zu unserem eindimensionalen denken.

    • dem schäuble sein chor

      ..macht gerade die runde. satire, professionell und vom öffentlich-rechtlichen zdf. also doppelt bemerkenswert.

    • der batz übers fernsehen, das sozialsystem und die medien

      …unbedingt lesenswert

    • der spiegelfechter über roland koch

      … so wird politik gemacht!

    • willsagen.de sieht einen zusammenhang zwischen flugzeugen und der umweltzone in berlin

      …und über 125.000 menschen stimmen für den erhalt dieses irrsinns. da bleibt nur kopf schütteln.


    es gibt noch soviele themen und es bleibt spannend. mehr dazu in den nächsten tagen.

     
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