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  • Carsten 07:49 on November 28, 2017 Permalink | Reply
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    Migrationssteuerung: Der Markt ist ein Maulwurf

     
  • Carsten 17:17 on February 10, 2016 Permalink
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    wie gehts eigentlich der deutschen bank? 

    2016-02-10_16h53_10


    spon, 20.01.2016

    “Die Deutsche Bank rechnet für 2015 mit einem schweren Verlust von 6,7 Milliarden Euro nach Steuern. […] Grund sind hohe Ausgaben für Rechtsstreitigkeiten, Kosten für den laufenden Konzernumbau und Stellenstreichungen. […] Rückstellungen, um die Folgen früherer Geschäfte juristisch zu beenden. Zudem drücken die Probleme im Privatkundengeschäft, in dem sich das Institut im laufenden Jahr unter anderem von der Postbank Chart zeigen trennen will, auf das Ergebnis.”


    faz, 09.02.2016:

    “Um das Ausmaß der Wertvernichtung der Bank zu begreifen, muss man weit zurückgehen. Mitte der achtziger Jahre war die Aktie zuletzt so billig wie heute. Vor acht Jahren, als die Bundesregierung hektisch Rettungspakete für notleidende Banken schnürte, ließ der damalige Chef der Deutschen Bank, Josef Ackermann, das Publikum wissen, er würde sich schämen, wenn er Staatsgeld annehmen würde (was er in Amerika gleichwohl tat). Dreimal nahm die Bank seit 2010 an der Börse Kapital auf, insgesamt viel mehr, als sie heute noch wert ist. All das Geld wurde verjubelt, vornehmlich von Boni-Bankern in London und New York.”


    general-anzeiger, 09.02.2016:

    Wegen des besorgniserregenden Kurssturzes an den Börsen sah sich das Institut am Montagabend zu einem ungewöhnlichen Schritt genötigt und gab ein öffentliches Bekenntnis zu seiner Zahlungsfähigkeit ab: Die Bank versicherte, 2015 und 2016 voraussichtlich genügend Geld zu haben, um die Zinsen auch auf neue, besonders riskante Schuldscheine zahlen zu können. Am Montag waren der Kurs der Deutschen Bank auf den tiefsten Stand seit Anfang der 1990er Jahre gerutscht.

     
  • Carsten 20:13 on December 1, 2015 Permalink
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    „Ich klickte auf Zelle 51 in Reihe L der Tabelle und sah mir die Formel an: Sie hatten bei der Berechnung des Durchschnitts aller 20 Länder einfach fünf Zeilen vergessen.“ 

    http://www.brandeins.de/archiv/2015/oekonomischer-unsinn/thomas-herndon-der-fall-rr/

     
  • Carsten 14:33 on May 22, 2015 Permalink
    Tags: Chemia z Niemiec, , henkel, , waschmittel, wirtschaft   

    Nachrichten vom Untergang des Kapitalismus 

    auf einem Flohmarkt in Jelenia Góra (Polen) im Juli 2013

    auf einem Flohmarkt in Jelenia Góra (Polen) im Juli 2013

    viele polen glauben an deutsche waschmittel und reimportieren sie fleißig. hier steht mehr darüber. und auch wenn die hersteller dementieren, der glaube hält sich. die unsichtbare hand des marktes von adam smith ist zumindest sauber, rational handelt sie jedoch nicht.

     
  • Carsten 00:25 on September 14, 2014 Permalink
    Tags: , beschäftigung, , , , wirtschaft   

    2014: Gesetzlicher Mindestlohn in Brandenburg schon jetzt voller Erfolg! 

    die gegner des mindestlohns betonen, dass durch die einführung “substantielle beschäftigungsverluste” drohen. beziehungsweise anders formuliert: es werden jene jobs wegfallen, die nur existieren, weil sie so scheiße bezahlt werden. beziehungsweise jobs, die vom staat massiv subventioniert werden (stichwort aufstocker). das ist natürlich schlecht für die betroffenen unternehmen, weil somit ihr geschäftsmodell zusammenbricht. und wahrscheinlich wird es auch einige arbeitnehmer treffen, aber für einen hungerlohn eine scheiß arbeit zu machen, halte ich auch nicht für die erfüllung des lebens. dann doch lieber hartzen.

    noch vor der einführung des mindestlohns 2015 hat brandenburg die zeichen erkannt und hat – ganz der “internationaler Innovationsmotor und Technologieführer” (selbstdarstellung) – alternativen gefunden, zum beispiel hier, irgendwo an einer raststätte auf dem klo:

    20140905_161046-1

    was der hund allerdings unter dem rock der pappkameradin macht, erschließt sich mir auch nicht ganz. lassen wir uns stattdessen lieber ein wenig vom marketingsprech einlullen:

    “Genauso wie der gesellschaftliche Umgestaltungsprozess und der demografische Wandel fordert der Aufbau einer wettbewerbsfähigen Wirtschaftsstruktur das Engagement und die Kreativität der Brandenburgerinnen und Brandenburger.” (selbstdarstellung)

    lesen sie auch:

     
  • Carsten 23:18 on July 10, 2014 Permalink
    Tags: , , wirtschaft   

    “die weltwirtschaft macht mich fertig.”

    gesagt hat der gegenüber aber lediglich:

    “die weltmeisterschaft macht mich fertig.”

    schade eigentlich, ich hatte mich bereits auf eine diskussion über TTIP gefreut.

     
  • Carsten 11:11 on July 4, 2014 Permalink
    Tags: , große koalition, , , wirtschaft, zeitungsszusteller   

    2017: Gesetzlicher Mindestlohn voller Erfolg! 

    Drei Jahre nach Einführung des gesetzlichen Mindestlohns im Jahr 2014 gilt Deutschland als Musterbeispiel für Europa.

    Berlin. Die Politik jubelt, mehr als 11 Millionen neue Jobs in der Zeitungsbranche, damit hatte wohl niemand gerechnet. Noch vor drei Jahren klagten Verleger und Druckerbranche über rückläufige Absätze, nun zeigt sich ein anderes Bild: Ein ganzes Heer von Zeitungsausträgern symbolisiert das Jobwunder.

    Eines von vielen neuen Arbeitsfeldern für Zeitungszusteller: Straßenbau

    Eines von vielen neuen Arbeitsfeldern für Zeitungszusteller: Straßenbau

    Dabei wurde die Einführung des gesetzlichen Mindestlohns damals scharf kritisiert, zu teuer sei er, Jobs würden vernichtet, ganze Branchen stürbten, weil 8,50€ ja wohl mal viel zu teuer für die meisten Jobs sei. Dass es nun ganz anders kam, überraschte selbst die schärfsten Kritiker. Arbeitgeberpräsident Sigmar Gabriel zeigt sich überzeugt, dass auch die verbliebenen Branchen das Erfolgsmodell übernehmen könnten.

    Nur in kruden Webforen ist vereinzelt zu lesen, dass die Kehrseite des angeblichen Jobwunders ein massiver Jobverlust sei. Und viele Zeitungszusteller würden gar keine Zeitungen zustellen, sondern in ganz anderen Berufsfeldern arbeiten. Dies sei, mit Verlaub, so Gabriel, “völliger Quatsch”, und drohte mit seinem als Zeitungszusteller angestellten Anwalt.

     
    • Steffen 18:42 on July 4, 2014 Permalink | Reply

      oder man investiert in die mitarbeiter, indem man sie auf unter 18 jahre operieren lässt. ausweiserneuerung inbegriffen. das schafft auch neue arbeitsplätze. und man könnte die arbeiter noch effizienter entmündigen. quasi eine win-win-situation.

  • Carsten 00:05 on May 28, 2014 Permalink
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    Ihr Völker der Welt, ihr Völker in Amerika, in England, in Frankreich, in Italien! Schaut auf diese Stadt und erkennt, daß ihr diese Stadt und dieses Volk nicht preisgeben dürft und nicht preisgeben könnt! 

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    diese stadt ist so blöd und volksentscheidet sich gegen investoren, die unser leben doch immer so bereichert und bunt gemacht haben. gegen gewinne aus bauprojekten und wohnungen in bester citylage, direkt vom eigentümer. gegen satte unternehmensgewinne, gefördert von politik und klüngel. was sind das für deppen, die nicht erkennen wollen, dass kapitalismus wachstum ist und wachstum den steten strom von dividenden und zinsen auf den konten derer bedeutet, die schon haben? was sind das für menschen, denen ein unbebautes feld lieber ist als sterotypische glasbetonbauten ohne charakter? vergesst berlin! bebaut die lücken zwischen den hochhäusern in frankfurt am main mit shopping malls, ihr werdet es nicht bereuen.

     
    • Steffen 15:57 on May 28, 2014 Permalink | Reply

      yeah, jetzt haben wir es den kapitalistischen terrorheuschrecken aber mal so richtig gezeigt. jetzt können wir uns erstmal wieder zurücklehnen.

      aber im ernst: ein gutes zeichen war dieser wahlausgang schon. da haste recht.

      • Carsten 00:34 on June 2, 2014 Permalink | Reply

        die grausame wahrheit ist: bezahlbarer (sozial-)wohnraum wäre in der tat die bessere alternative zu einer brache, die nur am wochenende zum grillen und drachensteigen genutzt wird. nur: diesem senat traut man nicht mehr. zu groß ist der einfluss von klüngel und investoren. dann lieber nüscht als noch mehr glasbeton für die elite. meine meinung.

    • Steffen 00:51 on June 2, 2014 Permalink | Reply

      genau so ist es.
      und bei geplanten 7-8€/m² (kalt natürlich) würde ich nicht mehr von sozialem wohnen reden. deshalb sollen unsere politiker mit ihren geldsackfreunden mal lieber die finger davon lassen.

  • Carsten 09:36 on April 2, 2014 Permalink
    Tags: , Allan Havey, Ann Cusack, Clancy Brown, Eddie Jemison, Gregory Jacobs, Howard Braunstein, Jennifer Fox, Joel McHale, , Kurt Eichenwald, Marvin Hamlisch, Matt Damon, Melanie Lynskey, Michael Jaffe, Patton Oswalt, Peter Andrews, Preisabsprachen, Rick Overton, Rusty Schwimmer, Scott Adsit, Scott Bakula, Scott Z. Burns, Stephen Mirrione, Steven Soderbergh, Tom Papa, Tom Wilson, Tony Hale, , wirtschaft   

    Filmkritik: Der Informant! (2009) 

    Ein Film über das gefährliche Spiel mit der Wahrheit um illegale Preisabsprachen und Korruption. Nach einer wahren Begebenheit. Ein Manager vertrickt sich in immer mehr Lügen, steigt auf und fällt tief, wird zerrieben zwischen FBI, Staatsanwaltschaft, Firmenleitung und Presse. Seine Lügen bringen leider auch den Film ins Straucheln, sodass der Zuschauer am Ende verwirrt zurück bleibt. Es wird auch nicht klar, worum es eigentlich ging: Das Krankheitsbild Bipolare Störung, das den Protagonisten immer wieder zum Lügen zwingt oder eben Wirtschaftskriminalität. Gewinner gibt es keine, nur Verlierer, was man Hollywood gar nicht mehr zutraut.

     
  • Carsten 20:59 on March 25, 2014 Permalink
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    die angst des sparers vor der realzinsfalle 

    Normalerweise bin ich nur genervt von den zahlreichen Angeboten für Konsumentenkredite. Da werden keine Kosten und Mühen gescheut und pro Woche landet ein üppig gedruckter Brief im Briefkasten und gleich im Papierkorb. Letztens allerdings ging folgende mail ein:

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    Da verspricht mir ein Kuttner für Arme Abhilfe bei meinen Ängsten vor der Realzinsfalle. Ein griffiger Begriff, den sich die Finanzwirtschaft ausgedacht hat, um Ängste zu schüren und mehr zu verkaufen. Ein Glück, dass kontinuierlich überhöhte Dispo- und Überziehungszinsen die Banken vor jener Falle bewahren…

     
    • Steffen 18:39 on March 27, 2014 Permalink | Reply

      klingt doch seriös und wichtig. du solltest dich unbedingt in die fänge dieser finanzexperten begeben.
      denk doch mal nach: wenn dein geld erst bei denen ist, haben die das zinsproblem und du bist fein raus. kein geld, kein zinsproblem.
      zack, schon haste das system™ ausgetrickst….

      • Carsten 16:42 on March 28, 2014 Permalink | Reply

        moment. ist das so? kann ich das finanzsystem austricksen, indem ich es füttere? nicht, dass sich hinterher wieder alle über deflation beschweren.

    • Steffen 20:56 on March 28, 2014 Permalink | Reply

      hätte ich doch lieber einen extra hinweis auf #irony geben sollen?

      • Carsten 22:27 on March 28, 2014 Permalink | Reply

        auf jeden fall… anderseits ist der finanzmarkt auch so modeerscheinung. man muss auch nicht jeden scheiß mitmachen.

        und überhaupt sind mir banken viel zu kommerziell geworden.

  • Carsten 11:56 on February 26, 2014 Permalink
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    heute ist was einigermaßen erstaunliches passiert: Spiegel Online gibt einer these von Sahra Wagenknecht Recht. “Verluste werden sozialisiert, Gewinne privatisiert” – was vor ein paar Jahren noch als linkes spinnertum abgetan wurde, lässt sich nun nicht mehr leugnen. erstaunlich.

     
    • Steffen 20:38 on February 26, 2014 Permalink | Reply

      in deiner tl;dr-darstellung klingt es in der tat erstaunlich. allerdings sollte man sich lieber darauf beschränken, denn der spiegel-artikel stotzt ja wieder nur so vor bild-niveau. angefangen bei der wortwahl in der schlagzeile. und so geht es auch weiter. ich weiß schon, warum ich da kaum noch reingucke…

      • Carsten 22:56 on February 26, 2014 Permalink | Reply

        Der Artikel ist schon arg zusammen gewurstet. Stimmt. Aber geht ja um die message. Und es gibt Graphen. Graphen. In einer boulevard Nachricht. Graphen.

  • Carsten 20:50 on November 30, 2013 Permalink
    Tags: , , , , wirtschaft,   

    World Dominating Instructions #18 

    2013-11-28 08.45.49

    da gabs ja letztens diskussionen darüber, den exportüberschuss nicht gut zu finden. ich bin da ganz bei jens berger. denn die wirtschaftskrise hat auch ihren ursprung in den deutschen dumping-löhnen. es ist interessant zu sehen, wie sie alle angst haben vor dem mindestlohn und dem gespenst der lohnerhöhungen. dabei wäre das ein guter anfang. denn nur steigene löhne steigern die binnennachfrage und dämpfen die importdefizite. sprechen wir es laut aus. und verlangen mehr. mal ehrlich: was ist das für ein masochismus, sich über exportüberschüsse zu freuen, während die löhne seit jahren stagnieren?

     
  • Carsten 17:48 on September 5, 2013 Permalink
    Tags: , , konsumentenkredit, kredite, , überschuldung, wirtschaft   

    Als sich der Konsumismus selber abschaffte… #6 

    das gesundbrunnencenter im juni 2008

    Der Konsumideologie liegt der Wunsch zugrunde, die ganze Welt zu verschlingen, der Konsument ist der ewige Säugling, der nach der Flasche schreit. – Erich Fromm

    ist schon eine weile her: ich schwöre, ich habe nur ein fahrrad kaufen wollen. um die investition auf die nächsten monate aufzuteilen, schloß ich eine finanzkauf-ratenzahlungsdings ab. in einem kleinen kabuff mit einer überarbeiteten mitarbeiterin bei real im gesundbrunnen-center1. das hätte mich schon stutzig machen können. abgeschlossen habe ich das mit der commerz finanz2.

    ein paar wochen später dann flatterte eine CashCard in den briefkasten. muss ich wohl mit dem finanzkauf-ratenzahlungsdings beantragt haben, bewusst aber auf keinen fall. aber wenn du jetzt denkst: kreditkarte, täuschst du dich. nix da, eine normale geld- bzw. debitkarte mit einem kreditrahmen bis zu 5.000,- € – schönschön. jedoch ist die inanspruchnahme dieses kredits auch teuer – mindestens 9,47% sollzins – ab dem ersten tag und euro. dafür keine grundgebühren und andere kosten.

    das sind gleich mehrere dinge, die mich total nerven: ich bekomme diese karte ohne dass ich sie wollte. und sie suggeriert bedenkenloses konsumieren und senkt die hemmschwelle. dabei sind konsumentenkredite / ratenkredite böses teufelszeug3, weil sie sich nicht refinanzieren. das beste ist, diese karten einfach wegzuschmeißen. noch besser, keinen kredit aufnehmen und sparen. wirklich, das wußte schon oma.

    funfact wiwo.de, 30.08.13:

    “Demnach war im vergangenen Jahr jeder Deutsche im Durchschnitt mit 2741 Euro durch Konsumentenkredite, etwa für TV-Geräte oder Autos, verschuldet. Damit liegen die Bundesbürger mit den Griechen nahezu gleichauf: Dort liegt die Kreditsumme bei 2808 Euro pro Kopf.”


    1. dabei hatte ich schon nebenan kein großes glück []
    2. Die Commerz Finanz GmbH (ehemals Dresdner-Cetelem Kreditbank GmbH) ist ein deutsches Kreditinstitut in der Rechtsform einer GmbH mit Sitz in München. Sie ist ein Gemeinschaftsunternehmen der BNP Paribas Personal Finance S.A. und der Commerzbank AG. — wikipedia []
    3. im gegensatz z.B. zu staatsschulden, siehe dazu []
     
  • Carsten 23:26 on August 24, 2013 Permalink
    Tags: , , , , , , , , , wirtschaft   

    pixelroiber rezensiert wahlplakate #9 

    2013-08-012
    2013-08-014

    Der Mindestlohn ist angekommen im Wahlkampf, zumindest auf den Plakaten, nicht in öffentlichen Debatten. Wobei man hier schön sieht, dass die SPD ein bisschen weniger links ist als die Linke, wenn man das an der Höhe des geforderten Minimums festzurren kann. Warum Mindestlöhne aus Sicht der Volkswirtschaftler nicht funktionieren, sieht man in dem hier verlinkten Video. Jedoch gebe ich zu bedenken, dass wir in Deutschland seit Jahren stagnierende Einkommen haben und der Mindestlohn aus meiner verqueren Sicht ein Ansatz ist, dies zu ändern. Wobei 10 Euro noch viel zu niedrig sind.

    Die Plakate selbst sind kein großer Wurf, wobei das “genug gelabert” schon fast trotzig daherkommt. Wunderbar.

     
  • Carsten 22:43 on August 10, 2013 Permalink
    Tags: , , , , , , , , , , wirtschaft   

    pixelroiber rezensiert wahlplakate #8 

    2013-08-10 13.13.30

    haha, das ist entweder urkomisch oder grotesk. die irrelevanteste aller relevanten parteien meint natürlich eine verringerung der jährlichen neuverschuldung. nur kommt das bei diesem slogan nicht so rüber. hier denkt der wähler natürlich an das ende des kapitalismus, der ohne investitionen, und verbindlichkeiten auf der passivseite einer bilanz sofort aufhören würde zu existieren. das ist ja der ganze sinn der übung: ich leihe mir geld bei jemanden, weil ich denke, meine geschäftsidee fetzt und ich kann es ihm tausendtrillionenfach zurück zahlen. und auf der anderen seite haben leute penunzen und stopfen diese in aktien, anlagen, staaten, weil sie hoffen, es tausendtrillionenfach zurück gezahlt zu bekommen. wobei staats- und unternehmensschulden etwas anderes sind als konsumentenschulden. weil sich der plasmafernseher eben nicht refinanziert. insofern sind staats- und unternehmensschulden auch moralisch anders zu bewerten.

    also nochmal: es geht der fdp um eine verringerung der jährlichen neuverschuldung der bunderepublik, keinesfalls um eine tilgung oder gar abschaffung. so ähnlich haben das wohl alle parteien auf der agenda. wobei immer die frage ist, ob eine verordnete schuldenbremse nicht die heilige kuh wachstum bremst und somit – mit verzögerungen im nächsten jahr – neuerliche kreditaufnahmen provoziert. kein leichtes thema und leider nicht so einfach wie auf dem plakat suggeriert. da muss schon ein radikaler umbau des wirtschaftssystem her, aber der ist mit der fdp wohl nicht zu machen.

    positiv: es ist wenigstens kein kopf auf dem plakat.

    [xrr rating=2/7]

    zum thema passt der graeber ganz vorzüglich…

     
    • Revolution! Now! 23:40 on August 16, 2013 Permalink | Reply

      laufen solche aussagen nicht immer auf einen täuschungsversuch hinaus?
      diese vollmundigen behauptungen, die man vor einiger zeit tagelang in den nachrichten ertragen musste, dass es jetzt einen ausgeglichenen bundeshaushalt gäbe, haben ja in wirklichkeit auch nur bedeutet, dass deutschland jetzt in den plänen der regierung unter der magischen EU-grenze von 3% des bip für die neuverschuldung bleibt. maastricht my ass.
      mehr als drei worte konnte bei der fdp wahrscheinlich niemand aneinanderreihen…

  • Carsten 12:51 on December 28, 2012 Permalink
    Tags: , Arsch huh, , , , , , , , , , , , Wilfried Schmickler, wirtschaft, Zäng ussenander   

    Statt einem Jahresrückblick: Wilfried Schmickler 

    [youtube Aa742zZ77xE]

    (via s.)

     
  • Carsten 16:39 on December 4, 2012 Permalink
    Tags: eurokrise, , robert misik, schuldenkrise, , , wirtschaft,   

    Robert Misik erklärt die Finanzkrise 

    “Erklär mir die Finanzkrise!” – Jetzt alle Videos gesammelt!

    Bitte angucken und lernen, ohne Fachsprech und Verweise auf Autoritäten in wunderbarstem Österreichisch vorgetragen.

     
  • Carsten 12:19 on November 21, 2012 Permalink
    Tags: , , , löhne, Lohnstückkosten, , wirtschaft,   

    Betr.: Lohnstückkosten #2 

    Heiner Flassbeck: Deutschland braucht höhere Löhne, FTD vom 20.11.2012

    […]

     
  • Carsten 21:47 on September 27, 2012 Permalink
    Tags: , Fachkräftemangel, wirtschaft   

    Betr.: Lohnstückkosten 

    Manchmal stehen die entscheidenden Fakten in einem Nebensatz. Hier in einem Artikel über den Fachkräftemangel in der Altenpflege:

    “Das geringe Interesse mag zudem an den niedrigen Gehältern in der Branche liegen.”

    (via)

     
  • Carsten 21:08 on September 19, 2012 Permalink
    Tags: , , Real World Economics, , wirtschaft,   

     
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