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  • Carsten 10:58 on August 17, 2017 Permalink
    Tags: airberlin, autoindustrie, , diesel, gesellschaft, , verkehrspolitik   

    warum bauen wir dieselmotoren nicht in airberlin-flugzeuge? 

    dieser tage will wieder ein privatwirtschaftliches unternehmen (airberlin) vor einer drohenden pleite gerettet werden. es ist wahlkampf, die volksparteien überschlagen sich mit zusagen, krediten und versicherungen, dass es auf jeden fall weiter geht. so nachvollziebar und verständlich das ist, insbesondere für die angestellten und den wirtschaftsstandort berlin.

    vielleicht ist das aber auch eine auswirkung des strukturwandels. folgend ein paar vermutungen, für belastbares müsste man sich mal fahrgastzahlen, geschäftsberichte und dergleichen anschauen.

    • es gibt offenbar zu viel kapazität und zu wenige kunden für billigflieger, sodass sich gerade der markt bereinigt
    • fluggesellschaften können aufgrund langer vorlaufzeiten in der planung schlecht auf änderung der nachfrage reagieren
    • den trend zu immer billiger auf kosten des komforts machen längst nicht mehr alle kunden mit

    wieauchimmer, am ärgerlichsten ist, dass flugzeuge steuerfrei tanken, also jeder flug subventioniert wird von den steuerzahlern, flughäfen sicher auch in der ein oder anderen form. da dies bei der bahn ebenso der fall ist, hinkt der vergleich und könnte nur in absoluten zahlen quantifiziert werden. das soll hier gar nicht thema sein.

    gleichzeitig wanken deutsche autohersteller, weil sie zu lange auf verbrenner statt strom gesetzt haben, die politik hat dies ebenfalls gefördert und elektromobilität jahrelang nicht thematisiert. das mitleid mit der deutschen autoindustrie hält sich in grenzen. hier ist der strukturwandel sichtbarer, es geht ein gespenst um in der westlichen welt: dispruption.

    in diesem zusammenhang sei auch auf die debatte um verkehrsraum in den städten hingewiesen. gibt es ein recht auf einen parkplatz vor der tür, brauchen wir mehr raum für autos oder fahrräder, wollen wir die autostadt der sechziger/siebziger weiter ausbauen oder lieber zurückbauen?

    es geht mir um die frage, wie und nach welchen kriterien der staat in die freie wirtschaft eingreift und somit bestimmte entwicklungen fördert und andere im keim erstickt. wann haben wir uns als gesellschaft darauf verständigt, dass wir inlands lieber fliegen oder autofahren als die bahn zu nehmen – gibt es darüber eine debatte?

    das schöne ist, dass wir die mittel hätten, eine vernünftige und umweltgerechte verkehrspolitik zu betreiben. das traurige ist, dass offenbar mut und willen fehlt und so haben wir von allem etwas, die infrastruktur ist marode, die straßen sind mit güterverkehr voll, kurze distanzen werden geflogen, bei der bahn fallen klimanalagen aus.

     
  • Carsten 08:59 on April 21, 2017 Permalink
    Tags: abschlag, , , , gesellschaft, , mannschaftsbus   

    Zy·nis·mus 

    “Nach Angaben der Ermittler habe der Tatverdächtige 15.000 Verkaufsoptionen (Put-Optionen) auf die Aktie von Borussia Dortmund gekauft. Er wollte nach Erkenntnissen der Ermittler durch den Anschlag einen Kurssturz der BVB-Aktie erzwingen und mit den Verkaufsoptionen, die bei sinkenden Aktienkursen stark ansteigen, ein Vermögen verdienen.[1] Die Optionen soll W. über einen Verbraucherkredit finanziert haben.” (wikipedia)

    und:

    “Bei einem massiven Verfall der Aktie hätte der Gewinn ein Vielfaches des Einsatzes betragen. Mit einem erheblichen Kursverfall wäre zu rechnen gewesen, wenn in Folge des Anschlags Spieler schwer verletzt oder gar getötet worden wären.” (RT)

    der kapitalismus überholt sich selbst. der tüp tat im kleinen, was im großen tagtäglich passiert. nun sollte ich einen sprengstoffanschlag mit billigender inkaufnahme von toten und verletzten nicht gleichsetzen mit übernahmen, hedgefonds, Paul Singer und automatisiertem handel, um nur ein paar stichworte zu nennen. aber die motivation des tatverdächtigen folgt der maxime der kapitalistischen profitmaximierung. also alles richtig gemacht?

    tut mir leid, ich kann beim schreiben dieser zeilen nur noch zynisch sein und vermisse empathie. wahrscheinlich wird kein großer diskurs folgen in den nächsten tagen über die rolle des kapitals in unserere gesellschaft, obwohl wir den dringend bräuchten.

    ps: wozu können eigentlich aktien eines fußballvereins gehandelt werden, was hat das für einen gesellschaftlichen mehrwert?

    pss: konnte er gewinne realisieren?

    [UPDATE:] “Die Hoffnung des mutmaßlichen Attentäters auf einen drastischen Kursverfall der BVB-Aktie erfüllte sich nicht. Das Wertpapier stieg am 12. April, dem Tag nach dem Anschlag, von 5,61 Euro auf 5,71 Euro. Bis zu diesem Donnerstag bröckelte der Kurs lediglich auf 5,36 Euro ab.” (tsp)

     
  • Carsten 23:24 on March 1, 2017 Permalink
    Tags: gesellschaft, , , , ,   

    comments are closed 

    in eigener und persönlicher sache. ich bin müde und mag keine kommentare mehr. keine mehr lesen und keine mehr moderieren und überhaupt. die hirnlose scheiße, die menschen in kommentarspalten kippen, ist unerträglich. eigentlich sind die menschen unerträglich geworden, verroht und blöd. oder ich habe gerade nur schlechte laune. jedenfalls will ich nichts mehr von flacher erde, echsen, chemtrails und durchmischung des volxkörpers lesen und hören. damit man mich nicht falsch versteht: ich mag echsen. nur nicht als david icke-echsenmenschen-geschwurbel. ich ertrage es nicht. ich bin zufrieden als schlafschaaf in meinem linksgrünversifften leben, maloche gern von früh bis abends und will mir meine kostbare freizeit nicht von hirntoden zombioes stehlen lassen, die einem verwackelten youtubevideo mehr glauben schenken als der wissenschaft. die mit ihrer ewigen besserwisserei und bevormundschaft jegliche diskussionen derailen, sodass jegliche substanzielle kritik an politik, gesellschaft und medien unmöglich wird. ich will kritisieren können, meine meinung sagen können, diskutieren. ich will in einer offenen gesellschaft leben, in der ich das kann. aber ich will nicht jemandem erklären müssen, dass sein vorwurf, seine meinung nicht sagen zu dürfen, unsinn ist. ich will merkel kritisieren, aber mich nicht gemein machen mit jenen, die ihren kopf fordern. ich will trump und erdogan und böhmermann kritisieren, ohne dafür gleichzeitig nicht putin kritisieren zu dürfen. ich will auch mal keine meinung haben. die welt ist nicht schwarzweiß, sie ist eher schattiert. hört auf, den rattenfängern im internet blind nachzulaufen, denkt selber nach. eine identitäre bewegung ist bullshit, weil sie nichts mit identität zu tun hat, sondern mit ihrer negation. geht raus, trefft leute, aber lasst mein internet ganz, indem ihr ihr aufhört, scheiße reinzuschreiben. daher sind die kommentare bis auf weiteres geschlossen. lasst mich in ruhe mit eurem quark und verpisst euch.

     
  • Carsten 13:11 on February 3, 2017 Permalink | Reply
    Tags: , gesellschaft, , , , Rudolf Stumberger,   

    von der amalgamierung der medien 

    Rudolf Stumberger hat auf heise telepolis seit dezember eine artikelserie über das ende der fotografie veröffentlicht. darin nicht nur trübsinn und technologie- und gesellschaftskritik. sondern auch auswege aus der misere in form der gedanken von Allan Sekula.

    1. Die Fotografie – ein verlorenes Medium

      “… war Fotografie Entdeckung, war Fotografie die Spur des Lebens. Diese Spur ist im Digitalen verlorengegangen und kann [nicht] durch ein Retro-Design […] wiederbelebt werden […] Was bleibt, ist das Zitat.”

    2. Der Luxus der Nichtfotografie

      “Die sozialdokumentarische Fotografie ist noch mehr als wie je zuvor zu einem medialen Spektakel ohne Konsequenzen geworden.”

    3. Das Super-Selfie und die Schnäppchenjagd

      “Was vorher ein abgrenzbarer und klar definierter Abbildungsakt war, wird nun zu einem Zustand. Das Bild in digitaler Verbreitung wird zur Allgegenwärtigkeit und wir werden in diese Allgegenwärtigkeit der Bilder vollständig eingehüllt.”

    4. Das letzte Aufbäumen der Fotografie als Kunst

      “Noch einmal stellt sich die Fotografie als grotesk überzeichnetes Einzelwerk dar, bevor es sie endgültig granularisiert und zum Zustand wird.”

    5. Die tausend Augen der Dr. Merkel

      “Damit wird freilich die Beziehung zwischen Bild und Situation gekappt…”

    6. Neue Beschriftungen für die Welt-Bilder

      “Es gibt die Welt außerhalb und unabhängig von uns – aber das Bild, das wir uns von dieser Welt machen, kann mehr oder weniger wahr sein und bedarf der kritischen Überprüfung.”

     
  • Carsten 16:55 on January 30, 2017 Permalink | Reply
    Tags: , , , , gesellschaft,   

    Januar 2017 

    während wir uns über die neuesten einreiseverbote der usa echauffieren, warten vor den toren europas menschen in teilweise unwürdigen lagern. oder sie ertrinken im mittelmeer. während wir im trockenen und warmen sitzen, klopfen sie an, wir aber ignorieren sie. statt infrastrukturen und lösungen für immigration zu finden und zu diskutieren, schotten wir uns ab, ziehen mauern und zäune hoch und klopfen uns auf die schultern, weil wir trump soeben für jene politik kritisiert haben.

    jahrzehntelang haben wir uns gegenseitig versichert, dass soetwas wie hitler nie wieder passieren kann und nun erleben wir die anfänge auf twitter. die sprache verroht, erst in den sozialen medien, dann in öffentlichen debatten. immer hemmungsloser werden obergrenzen, schießbefehle und segregation gefordert, als hätte es aufklärung, die lehren aus dem zweiten weltkrieg und bürgerrechtsbewegungen nie gegeben. geschichte wiederholt sich, als farce diesmal. unser problem sind nicht verschleierte frauen, unser problem ist unverschleierter hass gegen andere die nicht so denken und aussehen wie wir.

    wir müssen wieder die demokratie verteidigen gegen die hetzer. die debatten und die politik werden getrieben von unsinnigem getrolle. bei all’ dem bleibt keine zeit für wichtige debatten. wer konnte in den letzten monaten schon substanziell über politik sprechen, ohne dass er dabei merkel verteidigen musste? hätten wir uns vorher nie vorstellen können! lasst uns anfangen, über gerechtigkeit und verteilung zu sprechen. lange jahre exportweltmeister sind eine ungleich größere gefahr für deutschland und europa, als es flüchtende sind.

     
  • Carsten 09:01 on January 23, 2017 Permalink | Reply
    Tags: , feinde, gesellschaft, intoleranz, , , toleranz   

    “Wir sollten daher im Namen der Toleranz das Recht für uns in Anspruch nehmen, die Unduldsamen nicht zu dulden. Wir sollten geltend machen, dass sich jede Bewegung, die Intoleranz predigt, außerhalb des Gesetzes stellt, und wir sollten eine Aufforderung zur Intoleranz und Verfolgung als ebenso verbrecherisch behandeln wie eine Aufforderung zum Mord, zum Raub oder zur Wiedereinführung des Sklavenhandels.”

    KARL POPPER: Die offene Gesellschaft und ihre Feinde (via)

     
  • Carsten 12:08 on January 11, 2017 Permalink | Reply
    Tags: gesellschaft, , ,   

    mehr überwachung bitte 

    jetzt diskutieren sie wieder die kameraüberwachung. in berlin gab es vor einem jahr fast 15.000 von öffentlicher seite betriebenen kameras, private nicht mitgezählt, inzwischen sind es wohl mehr. dabei gilt, was seit jahren immer wieder wiederholt wird, zuletzt vor ein paar tagen auf netzpolitik.org:

    Es gibt keine empirischen Belege, dass Videoüberwachung bei der Prävention von Terroranschlägen hilft. Dies musste zuletzt auch die Bundesregierung eingestehen. Datenschützer und Bürgerrechtler sehen eine Ausweitung der Videoüberwachung als verfassungsrechtlich bedenklich an, unter anderem weil unbescholtene Bürger überwacht werden.

    dabei steht die forderung und auch die diskussion für ein diffuses gefühl der sehnsucht nach sicherheit, schutz, planbarkeit. niemand will die verantwortung übernehmen für das nächste attentat, wenigstens will man im vorfeld etwas gefordert haben. es ist so verlogen und heuchlerisch. es gibt keine sicherheit, keinen schutz vor den unwägbarkeiten des lebens. niemand kann die ereignisse der nächsten jahre vorher sagen. was wir aber können, ist zumindest darüber zu diskutieren, wie wir leben wollen in der zukunft, wie unser zusammenleben aussehen soll. und dann sollten wir unsere städte nach diesen vorstellungen bauen. offene architektur, keine zugebauten bürostädte und wohnsilos mit wachschutz.

    sollten sich jene durchsetzen, die mehr überwachung, kameras und repressionen fordern, dann brauchen wir uns hinterher auch nicht zu beschweren. abgesehen davon, dass beschweren in einem überwachungsstaat dann folgen haben würde.

    das ist ja überhaupt das irre an dieser zeit: alle meckern, einem großteil geht es besser als noch vor 20, 30 jahren und trotzdem wird mindestens der umsturz der regierung verlangt.

    den umsturz von jener regierung, die sie jahrzehntelang gewählt haben. es ist zum heulen mit der demokratie: fehlt sie, wird nach ihr verlangt – ist sie da, scheinen die menschen noch unzufriedener und statt sie zu verbessern, wird sie beschimpft und bekämpft.

     
  • Carsten 01:31 on September 27, 2016 Permalink
    Tags: abgehängt, gesellschaft, unbrauchbar   

    Kennen Sie das … ? 

    Sie wohnen ganz oben, vierter Stock. Sie bringen den Müll nach unten. Das Licht im Treppenhaus erlicht. Sie fluchen. Der Müllsack in Ihrer Hand wird leichter, der Müll verteilt sich auf den Treppenstufen. Im Laufschritt können Sie nicht bremsen, rutschen auf dem Schmodder aus, fallen unglücklich, rutschen eine Etage nach unten und bleiben unbeweglich liegen. Tage später wachen Sie mit mehreren komplizierten Brüchen im Krankenhaus auf, wissen wenig und grinsen die Krankenschwester grenzdebil an, das Essen ist schrecklich und Sie hassen sich dafür, dass Sie es hungrig verschlingen. Wochen später finden Sie einen Zettel an Ihrer Tür, dass doch bitte der Müll im Hausflur selbst entfernen zu sei, halbironisch auf englisch geschrieben, als wären Sie so ein ignoranter Tourist. Sie beginnen Ihre Nachbarn zu hassen, den Kiez, in den Sie vor kurzem mit viel Enthusiasmus gezogen sind, in eine Eigentumswohnung zwar, aber gentrifiziert haben schon ganz andere vor Ihnen, das lassen Sie sich nicht vorwerfen. Ihre Freunde haben Sie bemittleidet für diese Gegend, Ihr Partner hat Sie deswegen verlassen. Sie haben das durchgezogen, weil Sie an das Gute geglaubt haben und jetzt stehen Sie vor dem Scherbenhaufen Ihrer Existenz, ernähren sich von Fertigem ohne Bio weil Sie mit Ihrer Gehhilfe nur noch bis zum Discounter kommen. Werden zugetextet von den Rentnern, weil Sie nicht so schnell entwischen können und versinken in Selbstmitleid, Selbsthass. Alte Weggefährten, Freunde, Migranten und solche, die so aussehen, verachten Sie, ungeachtet Ihrer hehren Ansätze, als Sie hier einzogen. Ein böses Wort gibt das andere und sie verbittern, Mitte dreißig sind Sie ein Wrack, abgeschottet, verschuldet, unbrauchbar. Und Sie beginnen zu begreifen, dass diese Gesellschaft, deren Teil Sie sich vor kurzem zu sein wähnten, sie abgehängt hat. Kennen Sie das?

     
  • Carsten 14:51 on September 9, 2016 Permalink
    Tags: gesellschaft, , , ,   

    anderswo 

    in indien fand vor einer woche ein generalstreik mit millionen von streikern statt. es geht um mindestlohn, ausländische investoren und betriebsschließungen. quellenlage in westlichen medien ist düster.

    https://www.youtube.com/watch?v=UBj_4s_HFs0

    (via)

     
  • Carsten 13:58 on August 8, 2016 Permalink
    Tags: , , gesellschaft, , Rainer Mausfeld   

    Klicktipps zu Rainer Mausfeld 

    Hinweis: das mit den Lämmern hatten wir schonmal, aber das war jemand anderes (Rüdiger Lenz).

    In eine ähnliche Kerbe schlägt Mausfeld, dessen unaufgeregte Art ich dem üblichen Krakeelen von Verschwörern vorziehe:

    • Video: Rainer Mausfeld: „Warum schweigen die Lämmer?“ – Techniken des Meinungs- und Empörungsmanagements – https://www.youtube.com/watch?v=Rx5SZrOsb6M (Veröffentlicht am 28.06.2015)
    • NachDenkSeiten vom 05.08.2016: Die Links-Rechts-Demagogie. Ein Interview mit Rainer Mausfeld.

      Die lange Geschichte des linken Projektes stellt uns klar formulierte gesellschaftliche Leitideale bereit, und es gibt keine stichhaltigen Gründe, dass eine Annäherung an diese Leitideale außerhalb dessen läge, was dem Menschen aufgrund der Beschaffenheit seines Geistes möglich ist. Wenn wir uns diese Leitideale und Zielvorstellungen wieder stärker in Erinnerung rufen, können sie uns wieder Hoffnung geben, dass die Dinge änderbar sind und auch wieder stärker die Begeisterung und Leidenschaft auslösen, die nötig ist, um beständig für ihr Erreichen zu kämpfen. Die vorrangige Aufgabe sehe ich dabei darin, die mittlerweile verheerende gesellschaftliche Fragmentierung und die mit ihr einhergehende politische Lethargie zu überwinden und aufzuzeigen, dass es gangbare Wege gibt, die vom jetzigen Zustand zu einem wünschenswerteren gesellschaftlichen Zustand führen können.

    • Video: KenFM im Gespräch mit: Prof. Rainer Mausfeld – https://www.youtube.com/watch?v=OwRNpeWj5Cs (Veröffentlicht am 05.08.2016)
     
  • Carsten 23:52 on August 4, 2016 Permalink
    Tags: anschläge, gesellschaft, hysterie,   

    mittelstandsmittleidsgejammer 

    alles ist nur noch hysterie. es wird geschrien und geblökt, als wäre immerzu jahrmarkt. als stünden wir permanent auf dem marktplatz. ich bin so müde und kann es nicht mehr hören. spaßbefreite provokationen von rechtsaußen (afd, trump, isis), reflexhafte empörung von links, gegenreaktion, meinung, sondersendung. es geht immer nur um aufmerksmkeit, likes, shares, gruschel. die gesellschaft wurde wie facebook, anstatt die philosophie von freien und neutralen netzen zu verinnerlichen, hat man sich der aufmerksamkeitkeitsökonomie einer facebook-pinnwand angenähert: wer am lautesten schreit, wird auch gehört. zwischentöne eliminiert der algorithmus. vielleicht wäre es wirklich besser, eine schlaue KI übernehme die politischen entscheidungen, ohne beeinflussung durch die massen. verstehen sie mich nicht falsch, mir geht es nicht um die gute alte zeit. ich finde nur, wir haben ganz schön verkackt mit unseren chancen auf eine offene und zivile gesellschaft.

     
    • bakunin 11:32 on August 5, 2016 Permalink | Reply

      wer sich in dieses system zwängen lässt und auch noch dort bleibt, ist selbst schuld. noch hat so ziemlich jeder die möglichkeit dieses hamsterrad zu verlassen…
      aber durch lamentieren (das ist höchstens indirekt auf deinen artikel bezogen) kommt man da nicht raus.

      • Carsten 11:56 on August 5, 2016 Permalink | Reply

        tja, aber flucht ist im grunde auch nur flucht. ändert ja genauso so wenig wie laminieren.

        • bakunin 18:18 on August 6, 2016 Permalink | Reply

          ich würde meinen weitestgehenden ausstieg aus dem system jetzt zwar nicht als flucht bezeichnen, sondern als steigerung meiner lebensqualität in fast jederlei hinsicht, also einfach einen lebenswandel.
          aber egal wie man es nennt: das verlassen des arbeitssklavensystems und der vielen anderen systeme im system bzw. das ganze einfach nicht mehr mitzuspielen ist definitiv wirksamer als im system zu bleiben und ein bisschen zu laminieren.
          denn wer nach den regeln des systems spielt, seine acht stunden im büro absitzt um sich dafür magenfüllstoffe im supermarkt zu kaufen und unterhaltungs-/ konsumzeugs zur ablenkung von den schlechten gefühlen, die man leicht kriegen kann, falls man dazu kommt zu erkennen, was man sich selbst und unserem planeten eigentlich antut, wenn man diese art zu “leben” einfach akzeptiert, derjenige ist eines von vielen rädern die die darauf gebaute machtpyramide stämmen und am rollen halten. ob lamentierend oder nicht.

          das ist wie mit dem krieg, zu dem (leider nur in der vorstellung) keiner hingeht.

          und ich kann jetzt schon die gedankenlosen platitüden hören:
          “aber wenn jetzt alle in den wald gehen und da wohnen – das geht doch auch nicht. mähh mähh”

          für jene: bitte mal die zeit nehmen und sich für mehr als ein paar minuten oder ne halbe stunde an einen ruhigen ort ohne ablenkungen, am besten in der natur begeben und mal nachdenken.
          das system in seinen vielen facetten hinterfragen, vermutlich erkennen wie wenig man eigentlich gesagt bekommt, und über alternativen nachdenken.
          dann wird man auch verstehen, warum der obenstehende spuch unsinnig ist.

  • Carsten 22:02 on May 16, 2016 Permalink
    Tags: , gesellschaft,   

    Johann Wolfgang von Goethe: Faust: Eine Tragödie – Kapitel 5: Vor dem Tor 

    Andrer Bürger:

    Nichts Bessers weiß ich mir an Sonn- und Feiertagen
    Als ein Gespräch von Krieg und Kriegsgeschrei,
    Wenn hinten, weit, in der Türkei,
    Die Völker aufeinander schlagen.
    Man steht am Fenster, trinkt sein Gläschen aus
    Und sieht den Fluß hinab die bunten Schiffe gleiten;
    Dann kehrt man abends froh nach Haus,
    Und segnet Fried und Friedenszeiten.

    Dritter Bürger:

    Herr Nachbar, ja! so laß ich’s auch geschehn:
    Sie mögen sich die Köpfe spalten,
    Mag alles durcheinander gehn;
    Doch nur zu Hause bleib’s beim alten.

     
    • Jose Eduardo 02:48 on May 18, 2016 Permalink | Reply

      Very good.
      Jose Eduardo, Admirador das Acompanhantes de Luxo SP, São Paulo – Brasil

  • Carsten 14:21 on April 13, 2016 Permalink
    Tags: , , gesellschaft, , , whatsapp   

    symbolbild: deutschland 2016 

    2016-04-13_14h20_32

     
  • Carsten 17:01 on February 23, 2016 Permalink
    Tags: , gesellschaft, , , spon   

    lügenkresse 

    Herr Kleinhubbert von SpOn hat eine komische Meinung: er findet, man dürfe nicht über Armut in Deutschland sprechen, weil sonst Unruhen unter den ärmsten ausbrechen, sprich: man solle doch bitte nicht die Wahrheit sagen. Sonst wählen nämlich alle am Ende nur Naz1Afdpeg1da. Das kann man natürlich so meinen wie Herr Kleinhubbert von SpOn. Man könnte aber auch mal was machen gegen Armut.

     
  • Carsten 15:49 on December 5, 2015 Permalink
    Tags: gesellschaft, Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft, INSM, , , , ,   

    Geschichten aus dem Neoliberalismus (2005) 

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    Vor 10 Jahren, unter den Linden in Berlin, da warb die Menschenrechtsorganisation Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) noch für Menschlichkeit und Wärme in Deutschland. Waren eben andere Zeite, kann man sich heute gar nicht mehr vorstellen, dass Lobbyverbände halbtransparent ihre Lobbyarbeit mitten im Stadtbild machen. pft!

     
  • Carsten 00:36 on September 11, 2015 Permalink
    Tags: , gesellschaft, ,   

    9/11 

    image

    Die Welt dreht sich seit tausenden von Jahren, inzwischen können wir es erklären und noch viel mehr Technikkram. Aber menschlich sind wir keinen Schritt weiter gekommen. Es sind die alten Fragen nach dem guten Zusammenleben, die uns beschäftigen, die wir noch nicht beantwortet haben. Wir verfallen in archaische Denkmuster, wenn uns etwas Fremdes begegnet, wir antworten mit längst überwunden Geglaubtem. Zeit, die richtigen Fragen zu stellen und bessere Antworten zu finden.

     
  • Carsten 23:17 on August 6, 2015 Permalink
    Tags: gesellschaft, stgb, strafgesetzbuch, Volksverhetzung   

    § 130 StGB 

    1. Wer in einer Weise, die geeignet ist, den öffentlichen Frieden zu stören,

      1. gegen eine nationale, rassische, religiöse oder durch ihre ethnische Herkunft bestimmte Gruppe, gegen Teile der Bevölkerung oder gegen einen Einzelnen wegen seiner Zugehörigkeit zu einer vorbezeichneten Gruppe oder zu einem Teil der Bevölkerung zum Hass aufstachelt, zu Gewalt- oder Willkürmaßnahmen auffordert oder
      2. die Menschenwürde anderer dadurch angreift, dass er eine vorbezeichnete Gruppe, Teile der Bevölkerung oder einen Einzelnen wegen seiner Zugehörigkeit zu einer vorbezeichneten Gruppe oder zu einem Teil der Bevölkerung beschimpft, böswillig verächtlich macht oder verleumdet,

      wird mit Freiheitsstrafe von drei Monaten bis zu fünf Jahren bestraft.

    2. Mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe wird bestraft, wer
      1. eine Schrift (§ 11 Absatz 3) verbreitet oder der Öffentlichkeit zugänglich macht oder einer Person unter achtzehn Jahren eine Schrift (§ 11 Absatz 3) anbietet, überlässt oder zugänglich macht, die
        • a) zum Hass gegen eine in Absatz 1 Nummer 1 bezeichnete Gruppe, gegen Teile der Bevölkerung oder gegen einen Einzelnen wegen seiner Zugehörigkeit zu einer in Absatz 1 Nummer 1 bezeichneten Gruppe oder zu einem Teil der Bevölkerung aufstachelt,
        • b) zu Gewalt- oder Willkürmaßnahmen gegen in Buchstabe a genannte Personen oder Personenmehrheiten auffordert oder
        • c) die Menschenwürde von in Buchstabe a genannten Personen oder Personenmehrheiten dadurch angreift, dass diese beschimpft, böswillig verächtlich gemacht oder verleumdet werden,
      2. einen in Nummer 1 Buchstabe a bis c bezeichneten Inhalt mittels Rundfunk oder Telemedien einer Person unter achtzehn Jahren oder der Öffentlichkeit zugänglich macht oder
      3. eine Schrift (§ 11 Absatz 3) des in Nummer 1 Buchstabe a bis c bezeichneten Inhalts herstellt, bezieht, liefert, vorrätig hält, anbietet, bewirbt oder es unternimmt, diese Schrift ein- oder auszuführen, um sie oder aus ihr gewonnene Stücke im Sinne der Nummer 1 oder Nummer 2 zu verwenden oder einer anderen Person eine solche Verwendung zu ermöglichen.
    3. Mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe wird bestraft, wer eine unter der Herrschaft des Nationalsozialismus begangene Handlung der in § 6 Abs. 1 des Völkerstrafgesetzbuches bezeichneten Art in einer Weise, die geeignet ist, den öffentlichen Frieden zu stören, öffentlich oder in einer Versammlung billigt, leugnet oder verharmlost.
    4. Mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe wird bestraft, wer öffentlich oder in einer Versammlung den öffentlichen Frieden in einer die Würde der Opfer verletzenden Weise dadurch stört, dass er die nationalsozialistische Gewalt- und Willkürherrschaft billigt, verherrlicht oder rechtfertigt.
    5. Absatz 2 Nummer 1 und 3 gilt auch für eine Schrift (§ 11 Absatz 3) des in den Absätzen 3 und 4 bezeichneten Inhalts. Nach Absatz 2 Nummer 2 wird auch bestraft, wer einen in den Absätzen 3 und 4 bezeichneten Inhalt mittels Rundfunk oder Telemedien einer Person unter achtzehn Jahren oder der Öffentlichkeit zugänglich macht.
    6. In den Fällen des Absatzes 2 Nummer 1 und 2, auch in Verbindung mit Absatz 5, ist der Versuch strafbar.
    7. In den Fällen des Absatzes 2, auch in Verbindung mit Absatz 5, und in den Fällen der Absätze 3 und 4 gilt § 86 Abs. 3 entsprechend.
     
    • el commandante 18:11 on August 7, 2015 Permalink | Reply

      jo, ich bin auch mal auf einen paragraphen gestoßen, der in die gleiche richtung geht wie art. 20 GG abs.4 oder auch der §130 hier. weiß aber leider nicht mehr welcher…
      aber was nützt das?
      passiert dadurch, dass es diese gesetze gibt irgendwas? werden jetzt politiker oder nazis/pegida-idioten eingeknastet? (wobei die pegida-deppen ja nix gegen ausländer haben, wie wir wissen…)
      die antwort ist klar, und daran sieht man ein weiteres mal, dass ich und meinesgleichen immer wieder recht haben, wenn wir von einer postdemokratischen zeit reden oder gar behaupten, dass wir schon längst in einer diktatur leben.

      und auch hier sieht man wieder, dass die breite masse einfach zu dumm oder zu verblendet ist, um diesen umstand zu erkennen, da sie in den massenmedien permanent eingeredet bekommt, dass wir in einer demokratie leben würden und diesen quatsch, genauso wie die alternativlosigkeit des kapitalismus, dann einfach glauben.
      und all das müsste jedem bekannt vorkommen, der orwells 1984 auch mal gelesen (oder den film gesehen) hat, statt nur von seiner bloßen existenz kenntnis genommen zu haben. das ist nichts anderes als neusprech bzw. eine art gehirnwäsche.

      • Carsten 17:07 on August 8, 2015 Permalink | Reply

        Das problem ist, dass du leider keine argumente anführst, sondern deine meinung mit deiner meinung begründest.

        • el commandante 22:14 on August 8, 2015 Permalink | Reply

          wie? keine argumente?
          die argumente stehen doch da, zwischen den zeilen…

          wenn gesetze nur existieren ohne angewandt zu werden, bzw. nicht bei allen gleich angewandt werden, dann ist diese so genannte rechtsstaalichkeit doch wohl hinfällig. und damit ist eine der grundsäulen von dem, was heute als demokratie begriffen wird, ebenfalls hinfällig.
          darüber hinaus ist die beliebige auslegung des gültigkeitsbereiches von gesetzen ein typisches merkmal für eine diktatur.

          gibt es noch andere punkte, von denen du denkst, sie wären nur meine unbegründete meinung?

  • Carsten 00:47 on August 4, 2015 Permalink
    Tags: , gesellschaft, ,   

    das ende des weißen mannes 

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    wenn man johnny haeusler weiter denkt, kommt man zu rainald grebe und es wird klar, dass viele aktuelle konflikte vor allem generationskonflikte sind. schaut man sich fotos aus pegidistan an, sieht man sie, mittelalte männer in beigen kurzen hosen.

    DSC_0030

    lösen sich die konflikte also mit der zeit von selbst? nein, es wird ein kampf wie anno ’68. stoßt sie vom thron, die alten in der regierung, in der verwaltung. löst geheimdienste auf, jagt die alten männer aus den konzernen. sie verstehen uns nicht mehr, schickt sie in rente. deutschland ist ein einwanderungsland, migranten sind alltag in den städten, auch wenn die csu-wähler in den dörfern es nicht wahrhaben wollen. der döner gehört zu deutschland!

    DSC_0070

     
    • professor schlauschlau 04:28 on August 4, 2015 Permalink | Reply

      ja..ja…im prinzip schon, ja.
      aber vorsicht: fall nicht auf den gleichen raffinierten trick rein, wie diese dummen pegidanesen. den trick, mit dem schon die römer ihr reich und ihre macht vergrößert haben und mit dem auch die heutigen systeme ihre macht sichern und ausbauen, nämlich “teile und herrsche”.

      was genau ich damit meine, können wir dann am tage x noch genauer besprechen.

      [>>> nachträglicher einschub: eigentlich war der kommentar nur bis hier hin geplant. das folgende hat sich wegen johnny spontan entwickelt<<<]

      und zu dieser scheinempörung, die ja hin und wieder nochmal durchs dorf getrieben wird, weil wir im internet auspioniert werden, kann ich nur sagen, dass der spiegel schon 1988 (also als er noch nicht von springer/bertelsmann unterwandert war) berichtete, dass jede einzelne analoge und digitale kommunikation von geheimdiensten (namentlich nsa) auspioniert wird.

      und das ist ja auch kein wunder, schließlich haben sich die (westlichen) siegermächte dieses recht herausgenommen, als sie im zuge der kolonisation deutschlands auch gleich noch unsere gesetze optimiert haben.
      und das ist bis heute so, weil das amerikanische besatzungsstatut nach wie vor in kraft ist, wenn auch inzwischen unter anderem namen. darüber hat nun sogar schon die anstalt berichtet.

      aber da probleme ja schon seit jahrzehnten generell nicht mehr an ihren wurzeln gelöst werden (wenn man sie überhaupt bis dahin zurückverfolgt), wird es wohl wiedermal dabei bleiben, dass diese oberflächliche scheinempörung immer weiter an schwung verliert, die medien tun ihr übriges (wie schon 1968) und zurück bleiben ein paar wenige, die wissen, wo das eigentliche übel liegt, von dem aber eigentlich fast keiner etwas wissen will, weil das ja letzlich doch viel zu unbequem wäre.

      • Carsten 12:39 on August 4, 2015 Permalink | Reply

        was hat pegida mit den römern zu tun?

        warum hier der verweis auf den völkerrechtlichen status? im übrigen, “…dass das Völkerrechtssubjekt “Deutsches Reich” nicht untergegangen und die Bundesrepublik Deutschland nicht sein Rechtsnachfolger, sondern mit ihm als Völkerrechtssubjekt identisch ist.” und eigentlich hätten die allierten deutschland ganz abschaffen sollen, dann hätten wir heute keine nationalistische scheiße am hals.

        • professor schlauschlau 18:06 on August 4, 2015 Permalink | Reply

          die erste frage verstehe ich nicht…steht doch da:
          die pegida-deppen fallen auf den alten trick “teile und herrsche” rein. mit dem haben schon die römer ihr reich kontrolliert.

          und der verweis auf die fremdbesatzung kam, wegen dieser abhör-scheinempörung. aber das können wir morgen nochmal auf nicht schriftlichem weg (vom mund zum ohr) besprechen.

          aber wieso denkst du, dass wir heute kein nationalismus-problem hätten, wenn deutschland komplett aufgelöst worden wäre? nationalismus ist ja jetzt keine deutsche erfindung.
          und wie hätte das in der praxis eigentlich aussehen sollen?

          • Carsten 23:50 on August 4, 2015 Permalink | Reply

            ich glaube ich habs: “wir wissen erst, wer WIR sind, wenn wir wissen gegen WEN wir sind” (Gustave LeBon) – siehe auch. damit unterstellst du aber, dass pegida und konsorten staatsgelenke agenten provocateure sind. das denke ich nicht, ich glaube, sie stießen in das vakkum, dass die jahrzehntelang unterdrückte asyl- und einwanderungsdebatte hinterlassen hat. ungefähr so, wie die bombardierung syriens ISIS hat wachsen lassen.

            ich glaube immer noch, dass der nationalstaat und nationalismus das grundübel der geschichte ist (zusammen mit dem kapitalismus). die auflösung stand wohl tatsächlich zur debatte, damals in den konferenzen, kurz vor und nach kriegsende. sozusagen die verlängerung des kollwitz’schen “nie wieder!”

            die auflösung repektive aufteilung in kleine provinzen stand durchaus zur debatte; siehe Lowe 2012:

            Auf der Konferenz von Teheran sprachen sich die Briten für eine Aufteilung des besiegten Deutschen Reichs in drei Verwaltungszonen aus, während Roosevelt das Land in noch kleinere Einheiten zerlegen wollte. »Deutschland«, so sagte er, »stellt für die zivilisierte Welt eine weniger große Bedrohung dar, wenn es aus 107 Provinzen besteht.«

    • pixelroiber 20:49 on August 6, 2015 Permalink | Reply

  • Carsten 00:34 on July 8, 2015 Permalink
    Tags: alkoholfrei, gesellschaft, hello kitty, , sekt   

    Nachrichten vom Untergang des Kapitalismus #2 

    DSC_0278

     
  • Carsten 22:44 on May 10, 2015 Permalink
    Tags: garbageleaks, gesellschaft, , , , , wegwerfgesellschaft   

    the garbage leaks #1 

    wir erkunden die welt anhand ihrer wegwerfgewohnheiten. eine soziologische reise dorthin, wo es stinkt und die gesellschaft gern wegschaut. fangen wir heute mit dem bürgerpark pankow und dem naturkundemuseum berlin an.

    wpid-img_20150510_222752.jpg

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