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  • Carsten 09:48 on March 24, 2017 Permalink
    Tags: , , , , polizei,   

    über polizeimeldungen als literarische gattung 

    Die Ermittlungen zu den Hintergründen der Tat dauern an.

    lesen sie den polizeibericht ihrer stadt, zB von berlin. es gibt ihnen ein gutes gefühl für das, was meist nachts vor sich geht in den häuserschluchten, in den dunklen gassen oder eben am helllichten tag. sehr oft sind es verkehrsunfälle, überfälle, streitigkeiten mit teils erheblichen verletzungen. in nüchterner sprache wird der tathergang geschildert, natürlich aus sicht der polizei, täter- und opfersicht fehlt meist. bei aufsehenerregenden taten finden sich tathergang und bilder dann im boulevard und der lokalen presse.

    In dem Verlauf gab einer der Männer Schüsse auf die anderen Zwei ab, die dadurch Verletzungen erlitten.

    wenn die hintergründe für den geneigten leser unklar oder nicht erfahrbar sind, entspannt sich ein kopfkino und wir denken uns die geschichte dazu. denn oft gibt es eine vorgeschichte, meist ein jahrelanges nachspiel, seien es verletzungen oder juristisches. damit ich nicht falsch verstanden werde, es geht hier nicht um voyeurismus, ich will mir nicht gaffend einen runterholen. es geht um die dramatik des alltags.

    Kurz darauf gelang es der Frau, sich selbst zu befreien und die Polizei zu alarmieren.

    krimis lese ich keine, die meisten sind mir zu konstruiert und rauben die zeit für gute literatur. aber ich lese den polizeibericht und sie sollten das auch. schade nur, dass es (zumindest in berlin) kein archiv gibt, da verschwinden alte meldungen nach gewisser zeit. wir müssten das archivieren und dann ist es interessant in ein paar jahren.

    Ein Posamentier-Meister in der Frankfurter Str. hat sich gestern aus Melancholie an seinem Arbeitsstuhl erhenkt.

    historiker beschäftigten sich wissenschaftlich damit1, es gibt alte statistiken2 und es gibt auch untersuchungen über die einflüsse auf die literatur3. und der socialmedia account der berliner polizei hatte letztens eine auswahl historischer meldungen.

    ein durchsuchbares archiv wäre gut, vielleicht hat der eine oder andere einen hinweis.


    1. zB: SCHWERHOFF, Gerd: Historische Kriminalitätsforschung (2011) []
    2. zB: destatis: Auszug aus: Statistik des Deutschen Reichs, Band 257. Herausgegeben vom Kaiserlichen Statistischen Amte, Berlin 1913. Kriminalstatistik für das Jahr 1911. Jugendkriminalität vor 100 Jahren []
    3. zB: MÜLLER-DIETZ, Heinz: Recht und Kriminalität in literarischen Spiegelungen / MÜLLER-DIETZ, Heinz: Recht und Kriminalität in literarischen Brechungen []
     
  • Carsten 10:46 on January 4, 2017 Permalink
    Tags: , , , polizei,   

    Berlin 2017 

    Es kam zu Widerstandshandlungen, bei denen der Renitente einem Beamten in die Hand biss.

    04.01.2017 – Pankow #0021

    Als eine 48-jährige Kundin um Hilfe rief, ließen die Täter von ihrem Vorhaben ab und flüchteten ohne Beute.

    04.01.2017 – Neukölln #0019

    Als der Verletzte daraufhin laut zu Schreien begann, flüchteten die Unbekannten ohne Beute.

    03.01.2017 – Friedrichshain – Kreuzberg

    Nachdem der 36-Jährige sich in Widersprüche verwickelt hatte und schließlich den Diebstahl der beiden Räder an den S-Bahnhöfen Karlshorst und Ostkreuz eingeräumt hatte, führte die Spur auf einen mutmaßlichen Hehler, der die Räder kaufen wollte.

    03.01.2017 – Lichtenberg #0016

    Hierbei erfasste die Frau mit ihrem Pkw die entgegenkommende 27-jährige Radfahrerin.

    03.01.2017 Steglitz – Zehlendorf #0015

    Als ein Nachbar auf den Überfall aufmerksam wurde und hinzu eilte, flüchtete das Duo auf die gegenüberliegende Straßenseite […]

    03.01.2017 – Charlottenburg – Wilmersdorf #0014

    Mehrere Zeugen nahmen in diesem Zusammenhang eine Gruppe Jugendlicher und das Wegfahren eines Autos der Fahrschule wahr.

    02.01.2017 – Friedrichshain – Kreuzberg #0013

    Dieser stach einmal in Richtung des Bauches seines Opfers, schubste es zu Boden und rannte mit der Beute in Richtung Karl-Marx-Straße davon.

    02.01.2017 – Neukölln #0012

    Trotz eines abgerissenen Kotflügels, der an der Tür des Taxi hängen blieb, soll der unbekannte Fahrer seine Fahrt mit hoher Geschwindigkeit in Richtung Bismarckstraße fortgesetzt haben.

    01.01.2017 – Charlottenburg – Wilmersdorf #0011

    Der Fahrer hielt kurz an, die Fahrertür wurde geöffnet, jedoch wurde die Fahrt, ohne sich um das Unfallopfer zu kümmern, fortgesetzt.

    01.01.2017 – Marzahn – Hellersdorf #0010

    Dabei wurde ihm u.a. ein Zahn ausgeschlagen.

    01.01.2017 – Pankow #0009

     
  • Carsten 09:21 on February 9, 2016 Permalink
    Tags: , bobbys, , , Metropolitan Police, polizei, Red telephone box   

    street scene #londonlogs 

    DSC_1311

    Bayswater Station
    Queensway
    London W2 4RH

     
  • Carsten 23:21 on November 10, 2015 Permalink
    Tags: absperrgitter, , polizei, polizei-lkw,   

    ein polizei-lkw mit absperrgittern 

    habe ich noch nie gesehen, aber irgendwie müssen absperrgitter für demos ja schließlich transportiert werden.

    DSC_0362

     
  • Carsten 00:06 on May 22, 2014 Permalink
    Tags: , , polizei, siegel, ,   

    World Dominating Instructions #21 

    20140510_160352

     
  • Carsten 14:10 on November 26, 2013 Permalink
    Tags: 65, , , , polizei, ,   

    blah blah blah 

    ein wohl authentischer fall von rap in uniform:

    traurig. und nächstes mal reden wir über macht, machtdemonstration und gegengewalt. es stimmt schon, hier leben einige kaputte menschen, und die polizisten, die hier ihren dienst tun (müssen), sind nicht zu beneiden. das video verstehe ich als antwort auf gängige (pseudo-) gangster rap videos aus dem kiez. kann man machen, aber gelöst bekommt man damit auch nichts.

     
    • Steffen 21:07 on December 3, 2013 Permalink | Reply

      wenn du die höhle schon mit rap verschmutzt, dann doch bitte mit inhaltlich relativ hochwertiger ware.

      so zum beispiel: http://www.youtube.com/watch?v=6Y4yOatpt2Y#t=402

      (wird m.M.n sogar von strophe zu strophe immer besser)

      • Carsten 21:34 on December 3, 2013 Permalink | Reply

        das klebt hier ja nur aus museumspädagogischen gründen, dass wir das in ein paar jahren unseren enkeln zeigen können…

  • Carsten 00:10 on July 10, 2013 Permalink
    Tags: , , , , , polizei,   

    einsatz für berlin 

     
  • Carsten 01:22 on June 1, 2013 Permalink
    Tags: , , , polizei, , , schwerpunkteinsatz   

    wuselig am morgen 

    das völlig unpassende symbolbild

    das völlig unpassende symbolbild

    was hier so nüchtern dokumentiert wird, sah in der realität ein bisschen anders aus:

    es war diese woche, ich, noch etwas vertrant und verschlafen und verspult, trat vor die haustür, um zur arbeitsstätte zu gelangen. wenige hundert meter danach fielen mir mehrere autos auf, aus denen immer mehr sportlich-dynamische menschen hervor quollen. die wuselten an mir vorbei und drückten sich an der hauswand richtung ecklokalität. eine menschin wurde vorgeschickt und klopfte am lokal. mehr habe ich nicht gesehen, war mir völlig klar: Aha, Schwerpunkteinsatz gegen Rauschgifthandel. sieht ziemlich martialisch aus, so ein einsatz. und auf einmal war ich froh, kein polizeier sein zu müssen. so früh am morgen könnt’ ich das nicht.

     
  • Carsten 11:21 on May 8, 2013 Permalink
    Tags: , , , , , polizei,   

    Als sich der Konsumismus selber abschaffte… #3 

    2013-05-04 16.46.38

    • ohne worte –
     
  • Carsten 16:06 on September 10, 2012 Permalink
    Tags: , belarus, kooperation, Lukaschenko, polizei, , Weißrussland,   

    Lucy can’t dance but she knows what the noise can do 

    ok, deutschland hat die belarussische polizei ausgebildet und ausgerüstet – super. viel mehr sollten die sicherheitsorgane verschiedener länder voneinander lernen. doch bis die bundeswehr so tanzen kann, wird es wohl noch dauern:

    [youtube ncrLNmXxcyo]

    (via)

     
  • Carsten 00:08 on August 15, 2011 Permalink
    Tags: , , , , , , plünderungen, polizei, riots, schillerpark   

    Geschichten aus einer viel zu großen Stadt pt. 22 

    auch wenn es noch keine ernstzunehmenden ausschreitungen englischen vorbilds in d gibt (wahrscheinlich sind die rioten alle in london und plündern flachbildfernseher): die polizeipräsenz in berlin hat doch arg zu genommen. am samstag vormittag standen mehrere hunderte schaften an der bösen brücke und hielten die nazis von den gegennazis ab und vice versa. im schillerpark war heute rohrbombe und der park war zu. im mauerpark zeigen sie zumindest präsenz und in mitte sind sie sowieso und überhaupt. war das schon immer so? muss das sein?

    polizisten beim karaoke im mauerpark (august 2011)

    als argloser tourist in berlin würde ich an einen deutschen polizeistaat glauben. und ich persönlich fühle mich auch nicht sicherer neben einer uniform, sondern vermute eher latent lauernde gefahr. angst vor terroristen, ausschreitungen, übergriffen? muss des menschen wolf mit blauem uniformrock gezügelt werden?

    warnung auf dem biohof in brodowin (juni 2011)

    und vor allem: wo kommen die alle her, wo waren die vorher? und: wird sich das irgendwann bessern?

     
  • Carsten 16:33 on October 22, 2010 Permalink
    Tags: Alina Levshin, Arved Birnbaum, , , Carmen Birk, , , Georgii Povolotskyi, Katja Nesytowa, , , Marie Bäumer, Mark Ivanir, Marko Mandić, Max Riemelt, MiÅ¡el Matičević, polizei, Ronald Zehrfeld, russen, Ryszard Ronczewski, schmuggel, , , , , Vladimir Burlakov   

    fernsehen ist spannend 

    Ab heute läuft die Serie Im Angesicht des Verbrechens jeden Freitag in der ARD um 21.45 Uhr. Gab’s im Frühjahr schon mal bei ARTE und ist richtig, richtig gut. Erzählt wird die Geschichte einer Berliner Familie, der Sohn ist Polizist und sucht den Mörder seines Bruders, kämpft gegen das organisierte Verbrechen. Die Tochter ist die Frau eines erfolgreichen Mafiosis. Nebenbei gibt es noch ein paar andere Handlungsstränge, etwa die zwei Ukrainerinnen, die das große Geld in Deutschland erwarten und sich doch nur prostituieren müssen. Teilweise ein bisschen pathetisch, aber nie schmalzig wird die Geschichte erzählt. Es gibt Spannung, auch Action, aber vor allem ist die Story gut, die Schauspieler sind großartig und selbst die Entstehungsgeschichte liest sich wie ein Krimi.

    Wer also an den nächsten Freitag Abenden noch nichts vorhat: mal wieder Glotze einschalten.

    [xrr rating=6/7]

     
  • Carsten 14:32 on March 22, 2010 Permalink
    Tags: , , , polizei, , ,   

    Statistik für Polizeibeamte I 

    police hat

    klar, fünf von elf ist fast 50%. aber ein paar autos hätte man schon noch kontrollieren können, um auf eine seriösere aussage zu kommen.

    besonders hübsch in breitestem beamtendeutsch:

    Alle Fünf wurden über die Abbauzeiten von berauschenden Mitteln belehrt und nach einer Blutentnahme entlassen. Die Polizisten untersagten ihnen außerdem die Weiterfahrt und fertigten entsprechende Ordnungswidrigkeitenanzeigen.

     
  • Carsten 10:26 on February 4, 2010 Permalink
    Tags: , , , , , , , , polizei, , , waffenhandel   

    Fear and Loathing in Berlin 

    Mehr als 70 Bandidos sind übergelaufen zu den Hells Angels und der tagesspiegel bekommt es mit der Angst zu tun und zitiert das LKA:

    … sei die Lage nun völlig unübersichtlich. Aus drei Gründen seien Gewalttaten jetzt wahrscheinlich: Die bei den Hells Angels neu aufgenommenem Mitglieder von “El Centro” müssen erst ihre Loyalität beweisen – durch besonders mutige Taten. Zudem sind die Hells Angels jetzt in Siegerlaune, weil sich das bislang eher in Richtung Bandidos tendierende Kräfteverhältnis nun stark zu Gunsten der Hells Angels verschoben hat. Und, drittens, die Bandidos sind nach diesem einmaligen Ansehensverlust nun unberechenbar.

    Das ist alles Spekulation, und wieviel die Polizie weiß oder zugibt ist die eine Seite. Was wirklich abgeht die andere. Wir wissen es nicht, kann ja auch sein, dass hier was hoch gespielt wird. Mit Rockerromantik im Stil von Easy Rider hat das jedenfalls nichts mehr zu tun – obwohl die beiden auch nicht gerade zimperlich waren. Aber hier geht es um organisierte Kriminalität und das ist immer scheiße.

     
  • Carsten 15:45 on August 24, 2009 Permalink
    Tags: beleidigung, , , leichtathletik, , , polizei, , , ,   

    geschichten aus einer viel zu großen stadt pt.14 

    während am freitag in mitte nur gegangen wurde, trieb sich ein fuchs auf der sonnenallee rum und am sonntag wurde eine frau beleidigt, beim sonnenbaden!

    ansonsten nichts neues, und bei euch so?

     
  • Carsten 13:55 on August 21, 2009 Permalink
    Tags: beamte, beamtenrecht, , Disziplinarverfahren, , leichtfertiges Schuldenmachen, polizei, schure, straftat   

    Ein Lockenkopf erklärt die Welt. Heute: Beamtenrecht 

    “Zu den als vertrauensstörend einzustufenden außerdienstlichen Verhaltenweisen gehört u.a. leichtfertiges Schuldenmachen. Soweit die Überschuldung der Beamtin oder des Beamten ein Ausmaß erreicht, dass sie oder er für Bestechungsgelder oder sonstige Vorteile empfänglich werden könnte, können Maßnahmen des Dienstherrn geboten sein, z.B. das Hinwirken auf eine Regelung der finanziellen Verhältnisse aus Fürsorgegründen oder die Umsetzung bzw. die Versetzung der Beamtin oder des Beamten zur Gewährleistung eines reibungslosen Dienstbetriebes.” (Quelle: Schule und Recht in Niedersachsen)

    grüne männchen @ bahnhof zoo

    Das ist ja mal ein starkes Stück. Beamtenrecht ist ja sowieso eine Sache für sich, aber dass leichtfertiges Schuldenmachen da auch dazu gehört? Fast könnte man Mitleid bekommen…

    Immerhin in 24 Fällen wurden im vergangenen Jahr in Berlin Disziplinarverfahren eingeleitet wegem leichtfertigen Schuldenmachen. Mehr dazu und noch andere Vergehen der Beamten in dieser Pressemeldung.

     
  • Carsten 14:25 on August 17, 2009 Permalink
    Tags: ausbildung, , , , , monk, operative fallanalyse, polizei, profiler   

    wie werde ich zum monk? 

    da es auch gestern im tatort kurz thema war: sogenannte polizeiliche fallanalytiker werden immer wichtiger, neudeutsch heißen sie profiler. dazu gibt es ein interessantes PDF auf den seiten des BKA: “Wie kann ich Profiler werden?”

    da wird nüchtern erläutert, wie steinig und langwierig der weg ist zum profi-bullen. von mindestens 15 jahren ausbildung und dienst ist die rede. und es entsteht beim leser der eindruck, man will gar keine neuen leute im polizeidienst. offenbar wurde man von so vielen anfragen überschwemmt, dass man sich zu diesem dokument gezwungen sah. es ist bemerkenswert verständlich geschrieben und liest sich locker-flockig. also unbedingt mal reinschauen, auch wenn ihr jetzt nicht unbedingt gleich profiler werden wollt…

     
  • Carsten 13:09 on March 23, 2009 Permalink
    Tags: asservatenkammer, bayer, , , , polizei, ,   

    Spaß in der Asservatenkammer in Nürnberg 

    Die SZ berichtet von Pannen und die Vorwürfe sind bitter: Staatsbedienstete bereicherten sich offenbar an Diebesgut. (via)

     
  • Carsten 11:48 on March 23, 2009 Permalink
    Tags: , cdu-politik.de, , , , , polizei, , , , wirkung   

    ein kommentar 

    eigentlich wollte ich an dieser stelle meinen kommentar abgeben. aber warum nicht auch hier. wir haben schließlich ein referenzielles internet hier.

    Vielen dank für das korrekte Einbinden meines Bildes oben. Auch ich bin gestern über den oben genannten Artikel gestoßen. Ich fand ihn nur leider unter aller Sau geschrieben und so gar nicht FAZ-Niveau. Aber das sollte der Autor mit seinem Chef klären. Viel bedenklicher fand ich die einseitige Darstellung der Wirklichkeit und die entsprechende Wirkung auf die Leser, die zu obigen Kommentaren führt.

    Ich wohne seit Jahren im Soldiner Kiez und wurde bisher noch nie Opfer irgendwelcher Gewalttätigkeiten. Im Gegenteil, ich fühle mich in dieser Gegend sicher. Klar, vieles ist kaputt, dreckig und überall liegt Hundescheiße. Aber genauso siehts auch im national befreiten Friedrichshain aus. Es wohnen viele Assis hier. Die Armut, die Arbeitslosigkeit liegt in der Luft, man spürt sie. Wer ein bisschen mehr Geld hat, zieht weg. Übrig bleibt eine Unterschicht, bestehend aus Migrantenfamilien und Deutschen. Dass das nicht gerade wohltuend ist für das soziale Klima, dürfte jedem klar sein.

    Leider beruft sich der Autor nur auf die Aussagen des Polizisten. Ich erlaube mir folgenden Vergleich: Würde man einen Einsatzbeamten nach einem Fußballspiel mit Ausschreitungen nach seiner Meinung zu den Fußballfans fragen, so wäre die Antwort nicht sehr kuschelig.

    Was ich nicht sagen will ist, dass es die Gewalt nicht gibt. Es gibt sie, die Agression liegt in der Luft. Und auch ich lese kopfschüttelnd die Polizeiberichte. Doch die Antwort auf Gewalt kann nicht Gewalt sein. Oder wollen die Anwesenden hier einen Polizeistaat unter Führung der deutschen Herrenrasse? Da lach ich mich schlapp und empfehle einen Besuch in den urigen deutschen Kneipen in der Soldiner Straße. Da säuft sich die Herrenrasse tagtäglich den Kopf zu. Was ich damit sagen will: Das Problem wird nicht dadurch gelöst, dass Drohkulissen aufgebaut und Sündenbücke benannt werden.

    Im Kiez arbeiten einige ehrenamtliche Mitarbeiter und engagieren sich für die Kids. Damit die nicht Opfer und Täter dieser Gewaltspirale werden. Und davor ziehe ich meinen Hut. Nicht vor lausigen Internet-Hetzern.

     
  • Carsten 11:17 on January 30, 2009 Permalink
    Tags: , , , , polizei, , rätsel   

    wer spielt nochmal mit mir? [gelöst] 

    nach den beiden rätseln nun ein drittes:

    der hund knurrte zufrieden

    was war vorgefallen?

    und: absolutes googleverbot!

     
    • Carsten 12:06 on January 30, 2009 Permalink | Reply

      nein

    • Carsten 13:43 on January 30, 2009 Permalink | Reply

      nein

    • Carsten 13:44 on January 30, 2009 Permalink | Reply

      nein, der hund war eher passiv beteiligt…

    • ortrun 11:51 on January 30, 2009 Permalink | Reply

      er hat einen tollen knochen zum abnagen gefunden. also eine leiche.

    • ortrun 13:18 on January 30, 2009 Permalink | Reply

      nein? dann weisz ich auch nicht.
      kam der brieftraeger zu besuch?

    • artemisia 13:26 on January 30, 2009 Permalink | Reply

      Er hatte den pösen Roiba gestellt?
      “zufrieden knurren” – contradicition in adjecto oder so…

    • Claudius 17:33 on January 30, 2009 Permalink | Reply

      polizeihund? oder ist das heutige rätsel etwa nicht einem polizeibericht entnommen?! wurde durch sein knurren jemand anderes von etwas bösem abgehalten?!

    • Carsten 15:56 on January 31, 2009 Permalink | Reply

      doch, polizeibericht. aber kein polizeihund.

      nein, er knurrt zufrieden, nachdem es passierte. nun ist alles wieder in bester ordnung.

    • Carsten 14:24 on February 1, 2009 Permalink | Reply

      nein

    • ortrun 12:51 on February 1, 2009 Permalink | Reply

      er hat drogen gefunden.

    • Carsten 13:25 on February 2, 2009 Permalink | Reply

      kein fleischlaster, kein hundesex und auch keine polizeihündin…

    • Carsten 15:28 on February 2, 2009 Permalink | Reply

      schon wärmer, aber immer noch falsch. der besitzer war genauso froh wie sein hund… (und unschludig)

    • Carsten 16:02 on February 2, 2009 Permalink | Reply

      richtig, glückwunsch!

      ach, jetzt habe ich ein richtig schlechtes gewissen. weil ihr doch so gute einfälle hattet und die auflösung eher einfach und banal ist:

      Zwickau – (mr) Am Donnerstag, gegen 15:15 Uhr, wurde einer 27-Jährigen auf der Werdauer Straße der Hund gewaltsam entwendet. Diesen hatte sie von ihrer Nachbarin zur Urlaubsbetreuung übernommen. Als der ermittelte Tatverdächtige später von der Polizei festgenommen wurde, widersetzte er sich den Beamten. Die Festnahme konnte der 46-Jährige jedoch nicht verhindern. Am Samstagvormittag erfolgte eine Haftrichtervorführung, wo er wieder auf freien Fuß gesetzt wurde.

    • Carsten 16:10 on February 2, 2009 Permalink | Reply

      nicht gedichtet, IMPLIZIERT!

    • Claudius 11:21 on February 2, 2009 Permalink | Reply

      ich erinnere mich an diesen fleischlaster der seine ladung auf der straße verloren hat. hat es damit was zu tun?

    • artemisia 11:52 on February 2, 2009 Permalink | Reply

      Der Hund war eine Hündin und hatte Hundesex mit einem Polizeihund.

    • ortrun 12:09 on February 2, 2009 Permalink | Reply

      oder umgekehrt.

    • artemisia 12:18 on February 2, 2009 Permalink | Reply

      Ja – das dachte ich mir auch schon, beim Schreiben. Aber ich fürchte, das ist ohnehin keinen Internet-Rate-Spaß wert bzw. wird nicht im Polizeibericht notiert.

    • Claudius 15:09 on February 2, 2009 Permalink | Reply

      der hund wurde geschlagen und der besitzer wurde festgenommen. dann knurrte der hund zufrieden…

    • artemisia 15:47 on February 2, 2009 Permalink | Reply

      Der Hund wurde entführt (Grund: ?) und/oder misshandelt (Von wem?) — vielleicht weil er immer so laut knurrte. Oder er sollte abgeknallt werden, weil angeblich bösen (knurrknurr). Dann wurde er entweder befreit, gerettet bzw. begnadigt, weil er doch ein ganz lieber war. Darum knurrte er dann nur noch zufrieden.

    • artemisia 16:08 on February 2, 2009 Permalink | Reply

      Heißt das die das zufriedene Knurren hast Du hinzugedichtet? tztz. Aber heißt das außerdem: Ich habe gelöst?! Hey, toll.

    • ortrun 14:02 on February 3, 2009 Permalink | Reply

      da steht ja nicht mal, dass der hund wieder zurueckgekommen ist, oder? nur, dass der tatverdaechtige freigelassen wurde. sie konnten ihm nichts nachweisen, weil er den hund spurlos verschwinden lassen hatte.

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