google

  • geschichte in kamerablicken

    das bild wurde im juli 1953 aufgenommen. wir sehen ostdeutsche, die im nachkriegsberlin in den westteil pilgern, um sich klamotten und essen zu besorgen. bemerkenswert übrigens der ebene und gepflegte gehweg! ganz ohne hundehaufen.

    das LIFE magazine hatte immer die besten fotografen in der ganzen welt. die fotos sind dokumente der zeitgeschichte und zählen bis heute zu den großartigsten reportagebildern überhaupt. um so erstaunlicher also die meldung, dass diese bilder nun per google-bildersuche verfügbar sind. stichwort eingeben und source:life dahinter – fertig! oder hier klicken und stöbern. und das beste:

    Sämtliche Bilder von denen derzeit etwa ein Fünftel zugänglich sein soll sind für den privaten Gebrauch frei nutzbar, das Copyright bleibt jedoch bei Time Warner. Kommerzielle Nutzungen müssen beantragt werden. (heise)

    (via)

  • deutschland wird böse, google wieder gut

    heute wird das bka-gesetz verabschiedet. wer aber meint, damit sei es erstmal weg, der irrt gewaltig. denn nun ist es beschlossene sache, den bundestrojaner auf bundesdeutsche rechner loszulassen und per raster zu fahnden. schön ist das nicht.

    eine nachricht aus übersee überrascht dann doch: google will seine seine marktmacht in den dienst des allgemeinwohls stellen. zumindest ein klitzekleinbisschen. dazu werden suchanfragen ausgewertet: wenn ganz viele nach bestimmten infektionskrankheiten suchen, kann man von einer epidemie ausgehen. und man weiß sogar wo. ein frühwarnsystem sei das, frohlocken die mitarbeiter. na dann!

  • zwischenstand

    die tagesschau zensiert, google macht seinen eigenen browser und abchasien wird wohl nicht in die NATO aufgenommen. es passieren schon seltsame dinge dieser tage. ich sag da mal nichts dazu und gönne mir lieber meine kleine privatfehde mit arcor und telekom. muss ja auch mal sein.

  • Neues aus den Nasennebenhöhlen

    die indischen wissenschaftler Dr. Chittaranjan Andrade and Dr. BS Srihari haben schon 2001 eine interessante studie veröffentlicht, die der guardian jetzt wieder ausgegraben hat. es geht um nase popelnde jugendliche. 200 kids hat er befragt und gewann erstaunliche erkenntnisse:

  • nase popeln ist keine frage der sozialen herkunft
  • nur 4% popeln nicht
  • die hälfte verwöhnen ihre nase mindestens vier mal am tag, über 7% sagen, sie popeln 20 oder mehr mal pro tag
  • 80% benutzen ihre finger, der rest greift auf werkzeug zurück, wie etwa pinzette und bleistift
  • über 4% essen die ergebnisse ihrer untersuchungen, (google translation sagt: “nasale trümmer”)
  • über die hälfte tut es, um die nase frei zu bekommen, 11% aus kosmetischen gründen und nochmal 11% aus lieber langeweile
  • dafür gewannen die wissenschftler den ig nobelpreis. bei der preisverleihung sagte einer:

    “Some people poke their nose into other people’s business. I made it my business to poke my business into other people’s noses.”

    und ihr so?


    darüber hinaus kann ich noch dies büchlein zum thema wärmstens empfehlen.


  • vorschaubildchen

    hab ich schon vom tollen firefox-addon google preview berichtet? nö? muss ich auch garnicht. erklärt sich von selbst:

    so, und nun weitermachen!

  • gddgd? dgddfg!

    der tagesspiegel hat vor ein paar tagen eine geheime botschaft durch die leitung gejagt. im feedreader kam dann folgendes an:

    der link hat natürlich nicht funktioniert. bruder google findet gddgd (2000 treffer), gddgdg (527) und auch dgddfg (200). was wollten uns die herren redakteure nur damit sagen?

  • abgefülmt

    nur zur erinnerung für mich: das kuriose auto vom pösen google hat mich letztens in steglitz gefilmt. wann denn berlin in streetview erscheint, ist wohl noch unklar. mehr hier.

    filed under: wiedervorlage

  • ich bin dann mal weg (unzusammenhängendes)

    ufz, das war jetzt echt arbeit. große abmeldungsaktion jetzt. von diensten im netz, bei denen ich eh nicht mehr aktiv bin, die aber immer noch auf google im zusammenhang mit mir hochploppen. ist gar nicht so einfach das abmelden. das registrieren war immer einfacher. manchmal gibts einen knopf, oft muss man eine mail schreiben und dafür tief in den AGBs graben. das ist ärgerlich. aber es geht. hier bin ich nun nicht mehr:

    • stayfriends
    • lokalisten
    • pandora
    • google analytics
    • lovelybooks
    • brabblr
    • netvibes
    • loprio
    • 43things

    dann waren da noch einige tote/verwaiste blogs bei wordpress. die haben sich nun auch gegessen. schön die bestätigungsmeldung:

    Danke, dass du WordPress benutzt hast, dein Blog ist gelöscht worden. Machs gut, bis wir uns wiedersehen.

    ich möchte den poligraphie-blog wiederbeleben und suche noch autoren – anyone interested? gibt auch backlinks…

    ipernity ist für mich gestorben, aber ich kann mich nicht trennen. außerdem bin ich stark am überlegen, facebook abzuschaffen. studidings brauch ich (leider) noch für uni… darüber hinaus komme ich auch langsam ins xing-alter. qype nervt irgendwie, hab da aber viel inhalt reingesteckt. last.fm trackt meine tracks und liegt mir schwer am herzen, flickr sowieso. twitter dümplet so vor sich hin. dann noch ein paar dienste fürn arsch blog.

    insgesamt will ich meine aktivitäten überschaubar halten. ist aber (fast) unmöglich.

    …und ihr so?

  • wie das immer so geht:

    in kosmars tweet gelesen, dass er was geschrieben hat, link geklickt. dort über feedly gelesen. plugin installiert, FF neugestartet. das ding mit dem Google Reader, eMail, Twitter vebunden und ab die post. wuahhrrr!

    das ganze hat vielleicht 10sekunden gedauert, genau so lange wie das lesen dieses eintrags. oder das nippen an einem heißen kaffee. heute erst habe ich gelesen, dass unser bewußtsein eine halbe sekunde braucht, bis es eine sinneswahrnehmung wahrnimmt. wird natürlich im gehirn zurückdatiert. merken wir garnicht, die halbe sekunde. aber was wollte ich eigentlich sagen..? egal, feedly jedenfalls ist mein neuer freund, ich bin dann mal spielen, falls ihr mich braucht…

  • heute wird woanders gelesen:

    Wir haben eine neue Jugendbewegung. Und diese Jugend muss sich dafür nicht einmal bewegen. Lassen wir sie einfach mal machen. Denn die Chefs, die sie mal haben werden, wenn die heutigen Entscheider den Weg alles Irdischen, Nicht-Digitalen, gegangen sind, waren auch alle mal jung und zwar mit ihnen zusammen. Die Politiker, die sie wählen, waren bei StudiVZ oder haben so getan, als würden sie auf die deutsche Fahne urinieren.
    Und Google wird es beweisen können.

    (Malte Welding erklärt peinliche bilder im netz und warum personalchefs auch nur menschen sind. lesebefehl!)

    zugegeben, ich hab auch probleme damit, mich im netz darzustellen. vieles wird weggelassen, anderes getunt. nur ja nix peinliches für später veröffentlichen. aber im gegensatz zu manch gleichaltrigen die ich so kenne, bin ich schon eine netzhure. muss halt jeder für sich entscheiden, blabla.

    und diese wahrnehmung hat sich eben verschoben. es sind wieder die jugendlichen, die lockerer damit umgehen. und weil es fast alle aus ihrer generation so machen werden sie auch niemals ein problem damit bekommen.

    denn das schlimmste was uns passieren kann ist eine prüde und verklemmte gesellschaft. in der sich niemand was aufmüpfiges zu sagen traut.

    überhaupt die jugend! wie sie alle lächeln und ihre glückshormone ausschütten! pah!