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  • Arbeiten in der Wolke: Synchronisation im harten Pixeltest der Wirklichkeit. Ein Erfahrungsbericht.

    Das ist alles gar nicht so einfach. Kann man sich wochenlang mit beschäftigen. Worum gehts? Um die Synchronisation von Dateien. Weil wenn du heute noch mit einem USB-Stick rum läufst, gehörst du schon irgendwie zum alten Eisen. Quasi Disketten-Generation. Also ab in die Cloud mit den Dateien. Das heißt, du unterschreibst den Pakt mit dem Teufel und vertraust ihm Deine Bits und Bytes an. Hat aber enorme Vorteile. Weil du nämlich nur dein Passwort im Kopp behalten musst, Deine Dateien hast du überall verfügbar, von jedem Rechner aus und überall auf der Welt. Internet voraus gesetzt, klar, aber wo bitte gibts das denn nicht mehr? Ein paar Tools hab’ ich mal getestet, jedes hat natürlich verschiedene Ansätze. Sollte also auch für dich was dabei sein.

    Google Docs LogoDer Klassiker. Hier schreibt und arbeitet man komplett im Browser. Man braucht nichts runter- oder hochzuladen. Textbearbeitung, Tabellen, Bilder, Präsentationen – was auch immer. Ist natürlich lange nicht so komfortabel wie Office-Pakete zum installieren, dafür kostenlos und überall verfügbar. Zusammenarbeit, Freigaben und das gleichzeitige Arbeiten an einem Dokument machen die Sache rund. Eine hohe Verfügbarkeit ist gewährleistet. Hatte das im Einsatz bei diversen Uni-Projekten.

    Dropbox LogoAnderer Ansatz und bei mir permanent im Einsatz. Hier muss man einen Client herunter laden und installieren. Dann definiert man Ordner auf der lokalen Festplatte, die synchronisiert werden sollen. Macht nur Sinn, wenn man regelmäßig an verschiedenen Rechnern sitzt. Bei mir der Fall: Zuhause, Laptop, Arbeit. Die Dokumente werden ganz normal mit der installierten Software geschrieben und bearbeitet. Und dauernd automatisch im Hintergrund synchronisiert. Ballons in der Taskleiste melden Erfolg oder weisen auf Probleme hin. Nicht unbedingt für große oder viele Dateien geeignet – Upload dauert einfach zu lange. Und man sollte immer dran denken, nicht sofort den Rechner runter zu fahren, immer erstmal abwarten, ob nicht noch was hoch geladen wird. Hat aber den Vorteil, dass man offline arbeiten kann.

    Logo syncplicityKannte ich vorher noch gar nicht und habe es mal getestet. Hier muss auch ein Client installiert werden, hier werden auch ausgewählte Ordner synchronisiert. Die neue Killerfunktion, dass Google Docs angezapft werden und somit auch lokal zur Verfügung stehen ist zwar eine gute Idee, hat aber leider nicht richtig funktioniert bei mir. Gibt wohl noch einige Probleme damit, wenn man in die Hilfe-Foren schaut. Man kann auch nicht auswählen, welche Dokumente herunter geladen werden sollen. Schade eigentlich.

    Microsoft Office 2010 LogoMicrosoft will auch was vom Kuchen und präsentiert mit dem Sharepoint Workspace in Office 2010 den Nachfolger von Groove. Hat natürlich den Vorteil, dass es sich besser in die vorhandene Software integriert. Hab’ ich aber noch nicht getestet. Darüber hinaus gibt es die sogenannten Office Web Apps – hier kann auch im Browser bearbeitet werden. Setzt wohl aber ein installiertes Office 2010 voraus. Hatte ich mal kurz getestet, war ziemlich träge in der Reaktion. Hatte aber mehr Funktionen als Google Docs.

    Microsoft docs.com LogoDer kleine Bruder der Web Apps – aktuell in der Beta und zugänglich nur per facebook-Account. Das allein ist schon ein Grund für mich, das DIng nicht anzutesten. Microsoft zielt damit auf eine riesige Nutzergruppe. Aber ob sie damit durchkommen? Immerhin will man mit facebook nicht unbedingt Dokumente bearbeiten und teilen, oder? Auch hier können die Dokumente nur im Browser bearbeitet werden.

    Alle Dienste sind kostenlos, jedoch begrenzt auf meist 2GB Speicherplatz. Braucht man mehr, kostet es dann was. Und was man auch bedenken sollte: Man gibt hier seine Dokumente raus und sein Nutzerverhalten. Sensible Daten und Dokumente gehören nicht in die Wolke, sondern verschlüsselt auf die heimische Festplatte. Es gibt natürlich noch ein paar andere Dienste auf dem Markt, für Hinweise bin ich immer zu haben, ab in die Kommentare.

    Bonustrack für WordPress-Benutzer:

    wp Time Machine LogoDas wordpress-Plugin wp Time Machine synchronisiert die gesamte wordpress-Installation plus Datenbank nach dropbox, Amazon S3 oder ftp. Als Backup-Tool also wirklich komfortabel. Sogar mit Restore-Skript. Bekomme ich hier zwar nicht zum laufen wegen irgendwelchen dummen Timeouts aber interessant und einfach zu bedienen ist es allemal!

  • Notizblog verloren!

    in diesen minuten habe ich meinen notizblog geschlossen und gelöscht. er war von anfang an als technisches experiment gedacht, als gedanken-müllhalde. nur leider komm’ ich kaum zum bloggen und kann mir keinen zweitblog mehr halten. nun hab ich ihn also ausgesetzt an der datenautobahn. schön wars.

    habari frontend

    die inhalte habe ich importiert mithilfe dieses skripts ((chris meller: Migrating Habari to WordPress)). hat echt gut funktioniert. nur die umlaute hats geschrottet. egal.

    das ganz lief auf der technischen plattform habari, einer echten alternative zum fetten wordpress. einfach zu bedienen und nur auf die nötigsten funktionen beschränkt. dementsprechend sieht dann auch das backend aus:

    habari backend

    zwar gibts auch erweiterungen und plugins, aber vieles funktioniert nicht und so ein doller programmierer bin ich dann doch nicht, um das anzupassen für meine bedürfnisse. da bleib ich doch lieber hier. wenn aber jemand nur bloggen will, ohne allem technischen firlefanz, dann ist habari auf jeden fall eine alternative!

  • [wordpress:] Kein Zugriff mehr auf “Artikel bearbeiten”

    Kommen wir nun zu etwas ganz anderem…

    Nachdem ich bei Artikel bearbeiten (.../wp-admin/edit.php) unter Optionen einblenden zuviele Artikel pro Seite eingestellt hatte, kam es in der Folge zu einer leeren weißen Seite. Sehr ärgerlich, sind wohl irgendwelche Timeouts auf dem Server. Die einfachste Lösung: einen tieferen Link aufrufen (z.B.: .../wp-admin/edit.php?post_status=draft) und den Wert verkleinern.

  • was gibts neues in der roiberhöhle?

    1. die klowand: da kann man dinge reinschreiben, die man so nie gesagt haben werden will…
    2. das archiv: alle jemals und überhaupt veröffentlichten artikel übersichtlich auf einer seite.
    3. das impressum: mit noch mehr datenschutz als jemals zuvor!
    4. die beliebtesten suchbegriffe (ganz unten rechts): mit welchen phrasen und wörten kommen besucher auf diese seite?

    schaut euch um, ich hoffe, es gefällt.

  • die NETTOisierung des PLUS

    auch im wedding ist aus dem plus ein netto geworden. der tagesspiegel weiß auch, warum. aber so richtig rocken tun ja beide nicht. gibt sowieso zuviel scheiß da. aber vielleicht wird alles besser bald, denn der spiegel berichtet gerade heute vom erfolg des ampelsystems, also der besseren und einheitlichen kennzeichnung von inhaltsstoffen. der druck auf den gesetzgeber wächst, hoffen wir das beste für unsere gesundheit…

  • keine speicherung mehr auf vorrat!

    habe gerade das wordpress-plugin Plugin Delete Comment IP in der modifikation “immediately” (link zur zip) installiert und durchlaufen lassen. von nun an und bis in alle ewigkeit wird weder die email-adresse noch die ip eines kommentierers in der datenbank gespeichert. ich und die strafverfolgungsbehörden deines vertrauens können also nicht sehen und nachverfolgen, wer kommentiert hat (solange derjenige nicht seinen namen und/oder seine homepage angibt…)

    da die kleinen bildchen mit euren und meinen köppen neben dem kommentar anhand der angegebenen email-adresse ausgewählt werden, funktioniert dies logischerweise nicht mehr und ich habe das abgeschalten.

    außerdem habe ich bei meinem provider die speicherung von IPs in den logfiles ausgeschalten. nun sind die skripte dran, mal sehen, was da noch löchrig ist.

    bis demnächst,
    der datenschutzbeauftragte

  • wie pixelroiber das internet neu erfand (und womöglich dabei auf die fresse fällt, aber egal)

    als am 13. März 1989 Tim Berners-Lee HTML festlegte, da ahnte er noch nicht, welch grauenvoll bunte klickibunti-welt zwanzig jahre später daraus entstehen sollte. selbst ich brauchte fast drei jahre um zu kapieren, dass inhalte die form bestimmen. nun also back to the roots. mit einer seite, die sich schnell aufbaut, ohne nervige seitenleisten, die inhalte von fremden servern holen und den aufbau noch weiter verzögern. eine seite, die auch in mobilen geräten auf kleinen displays gut lesbar ist. eine seite, die allein von ihrem inhalt lebt, vom eigentlichem, dem geschriebenen wort. weil es die mächtigste waffe ist gegen dummheit, ignoranz und verleugnung. weil unsere gesellschaft viel zu oberflächlich geworden ist und die anzahl der facebook-kontakte wichtiger als die eigene meinung. es wird zeit, das internet zu nutzen als werkzeug zur informationsgewinnung und -verbreitung, nicht als zeitvernichtungs- und ablenkungs-maschine. das muss man erstmal lernen und es ist wichtig, das unseren kindern zu vermitteln. dass sie eine stimme haben. dass sie die möglichkeit haben, etwas zu sagen und wenn es substanz hat, dann wird es auch gehört.

    aus diesen gründen folgt der umbau schritt für schritt. weg von technischen spielereien und dumpfen blogverzeichnissen, weg von werbung. auch mein statistik-tool habe ich abgeklemmt. die waffe der zukunft ist der link. nur verlinkung schafft hohe google-einträge, schafft relevanz. fuck off, ihr SEO-spinner und google-spammer. jetzt gehts los.

    nur nebenbei: mir ist durchaus bewußt, dass ich mich damit vielleicht auch ins virtuelle nirvana kegele. aber einen versuch habe ich noch. und seid gewiß, ich ziehe das jetzt durch.

  • und nun: bleibt alles anders

    so eine scheiße mit der scheiße, wie ein kommilitone öfters treffend formuliert. jetzt ist das blog umgezogen und funktioniert offenbar, jedoch fehlen die tags und wahrscheinlich noch so manches mehr. da fragt man sich doch, ob der pixelroiber überhaupt so technisch versiert ist, wie er immer aussieht. ist er eben nicht, alles nur fassade. denn wenn es ans eingemachte geht, eben einen blog umzuziehen von dem einen server auf den anderen, da hat er eigentlich gar keine ahnung und ist heilfroh, wenn irgendwas funktioniert. und deswegen hat er auch gleich das layout gewechselt, auch wenn das so manchem nicht gefallen wird… aber das bleibt jetzt so und basta. demokratie war gestern und in zeiten der finanzkrise sollte man auch mal ein bisschen diktatorische ansätze wählen. ansonsten bleibt alles beim alten. und bevor jetzt einer meckert, sollte er sich an die eigene nase fassen und sich fragen, ob er letzten sonntag überhaupt die piratenpartei gewählt hat.

    ROCK ON!