2008

  • neues aus der stauferstadt

    morgen früh gehts endlich los. ich bin schon ganz hibbelig:

    und das lohnt sich! denn auf dem weihnachtsmarkt in bad wimpfen gibt es jetzt auch schnee:

    und wichtig auch zu wissen: bad wimpfen ist eine jener 300 städte mit besonders historischen altstädten, die die ZEIT letzte woche auswählte.

  • ansage

    habe jetzt keyboardr zu meiner startseite im browser gemacht. ist ja wohl das heisseste dings der letzten monate. meinungen? alternativen?

    (via)

  • hier schreibt der kulturpessimist noch selbst (#6)

    für die ambitionierte partnersuche gibts genug seiten im netz. keine frage. funktioniert meist über ausgefeilte fragebögen und psychoquize. hab’ ich mir sagen lassen. nun leben wir aber im 21. jahrhundert, können schafe klonen und fliegen bald auf die venus. was liegt da näher als die partnersuche per dna-analyse? wissenschaftler haben herausgefunden, dass gewisse dna-stränge übereinstimmen müssen, damit mann und frau sich verstehen und ihr ganzes leben zusammen verbringen können. das sind keine zukunftsvisionen, das gibts wirklich: scientificmatch heißt das. kostet nur 2000 dollars für die lebenslange suche nach dem glück. am schönsten aber fand ich den fragebogen:

    • Were you raised by your natural parents during the first year of your life?
    • Have you been in bankruptcy during the past 7 years?
    • Have you ever been convicted of a felony?

    Please check the appropriate boxes. If you are unable to accurately check all three, then we’re sorry; but you won’t be able to join us. If you do check all three and your background check reveals that you were convicted of one or more of the listed crimes, you may forfeit your full membership without recourse, and ScientificMatch may pursue you legally to recover actual and punitive damages.

    könnte das mal einer testen und die ergebnisse bitte in die kommentare posten? bitte auch mit der eigenen dna, der vollständigkeit halber.

    (via)


    hier schreibt der kulturpessimist noch selbst (1) (2) (3) (4) (5)

  • wo ist eigentlich auf dem wedding?

    wedding

    das ding nennt sich neighbourhood boundaries und ist eine weitere web-anwendung. gebiet, stadt oder kiez unten eingeben und es zeigt dir die grenzen an. und zwar die, von denen der flickr denkt, es wäre die wahrheit. klappt bei meinem beispiel berlin-wedding schon ganz gut. vor allem, wenn man es mit der karte von gesundbrunnen vergleicht. wozu das ganze aber? zum einen hilft es den flickrerianern, komisches verhalten zu erklären. zum anderen kann es gut darstellen, wo sich denn nun das gesuchte gebiet befindet, google maps kann das so meines wissens nämlich nicht. und drittens sieht es toll aus. muss man ja auch mal sagen.

    (via)

  • kurze werbeunterbrechung

    [youtube Mi-Q7bXeWcU]

    (via)

  • aufgeschrieben

    Daß alles ganz schön kompliziert ist mit uns, merkte ich schon am Teilchentresen eines türkischen Bäckers, als ein farbiger deutscher Schüler seinen Kumpel im Rücken nach Ansicht der Auslage hauptsächlich deutschstämmiger Backwaren informierte: “Hm, keine weißen Amerikaner mehr da.” (browserboy)

    dieser satz gewinnt an bedeutung je öfterer man ihn liest. ausdrucken! übern monitor hängen!

  • geschichte in kamerablicken

    das bild wurde im juli 1953 aufgenommen. wir sehen ostdeutsche, die im nachkriegsberlin in den westteil pilgern, um sich klamotten und essen zu besorgen. bemerkenswert übrigens der ebene und gepflegte gehweg! ganz ohne hundehaufen.

    das LIFE magazine hatte immer die besten fotografen in der ganzen welt. die fotos sind dokumente der zeitgeschichte und zählen bis heute zu den großartigsten reportagebildern überhaupt. um so erstaunlicher also die meldung, dass diese bilder nun per google-bildersuche verfügbar sind. stichwort eingeben und source:life dahinter – fertig! oder hier klicken und stöbern. und das beste:

    Sämtliche Bilder von denen derzeit etwa ein Fünftel zugänglich sein soll sind für den privaten Gebrauch frei nutzbar, das Copyright bleibt jedoch bei Time Warner. Kommerzielle Nutzungen müssen beantragt werden. (heise)

    (via)

  • Sehr geehrter Herr Jörg-Otto Spiller,

    ich habe Sie direkt gewählt. Wegen mir (unter anderem) sitzen Sie im Bundestag. Sie vertreten mich. Und noch einige andere Menschen in Berlin-Mitte, Tiergarten, Gesundbrunnen und Wedding. Nun meine Frage: Warum haben Sie denn gestern für das BKA-gesetz gestimmt (pdf-link!)? Einige Ihrer Parteikollegen haben doch auch NEIN gesagt.

    Naja, nächstes Jahr im Herbst sind wieder Bundestagswahlen. Da wird mein Kreuzchen woanders sein. Pft! Oder ich mach selber Politik. Wäre doch gelacht.

  • immer ärger mit der cdu

    ab hier wirds absurd: bernhard lasotta, landtagsabgeordneter im hessischen parlament, hat seinem parteifreund roland koch (symbolbild rechts) ein unmoralisches angebot gemacht: ganz bad wimpfen wird für den hessenfürsten stimmen. obwohl doch unser lieblingsstädtchen im beschaulichen bawü liegt! aber ein alter territorialer streit machts womöglich möglich (mehr bei wiki…). obwohl, für hessens koch wirds wahrscheinlich nicht reichen und so bekam herr lasotta noch keine antwort. dieses heitere stückchen volkstheater aus der untersten schublade kann man hier nochmal nachlesen. da gehts auch um schweine, also richtige meine ich jetzt.

  • deutschland wird böse, google wieder gut

    heute wird das bka-gesetz verabschiedet. wer aber meint, damit sei es erstmal weg, der irrt gewaltig. denn nun ist es beschlossene sache, den bundestrojaner auf bundesdeutsche rechner loszulassen und per raster zu fahnden. schön ist das nicht.

    eine nachricht aus übersee überrascht dann doch: google will seine seine marktmacht in den dienst des allgemeinwohls stellen. zumindest ein klitzekleinbisschen. dazu werden suchanfragen ausgewertet: wenn ganz viele nach bestimmten infektionskrankheiten suchen, kann man von einer epidemie ausgehen. und man weiß sogar wo. ein frühwarnsystem sei das, frohlocken die mitarbeiter. na dann!