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  • Carsten 16:17 on January 8, 2017 Permalink | Reply
    Tags: , , , , prenzlauer-berg   

    langer jammer unter der bornholmer brücke 

    Photo taken at: Bornholmer Brücke

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  • Carsten 23:51 on January 4, 2017 Permalink | Reply
    Tags: , , , prenzlauer-berg, schatten   

    #schatten 

    Photo taken at: Gleimstrasse

    View in Instagram

     
  • Carsten 16:27 on December 20, 2015 Permalink
    Tags: , , , , prenzlauer-berg   

    Berlin im Dezember 2015 

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  • Carsten 17:50 on June 2, 2014 Permalink
    Tags: , , dolmen club, duncker, , , , prenzlauer-berg, ,   

    geschichten aus einer viel zu großen stadt pt. 27 

    ich muss das hier mal hinschreiben, sonst vergesse ich das wieder und ich habe jetzt ein halbes jahr danach gesucht: das white trash fast food ist nach treptow ins popkulturelle nichts gezogen (findet da aber offenbar trotzdem regen zuspruch, sagt man). lange bevor das white trash in der schönhauser eröffnete, war da der dolmen club. da haben wir viele abende verbracht und es waren gute nächte. und die musik war toll, independent tanzmusik, gibts heutzutage noch im duncker. und nach ein bisschen mehr suchen findet sich noch ein eintrag in der riesenmaschine dazu. beide clubs existierten wohl eine zeitlang nebeneinander, verrückt!

     
  • Carsten 16:53 on September 24, 2012 Permalink
    Tags: , , prenzlauer-berg, schweiß,   

    Mann, schweißt Straßenbahnschiene 

     
  • Carsten 23:00 on July 2, 2012 Permalink
    Tags: , , , prenzlauer-berg,   

    computerschrott 

    computerschrott

    auch das ist der prenzlauer berg, hinter der bornholmer brücke.

     
  • Carsten 19:25 on April 7, 2012 Permalink
    Tags: , , Parentslauerberg, prenzlauer-berg   

    Ava – Parentslauerberg 

    [youtube 44n6fFgYTp0]

    ziemlich kränk und verstörend. also gut.

    (via)

     
  • Carsten 23:17 on February 27, 2012 Permalink
    Tags: , , prenzlauer-berg, share deal   

    Was macht eigentlich… der Prenzlauer Berg? 

    Share Deal - gesehen irgendwo in Mitte, Dez. 2011

     
  • Carsten 13:11 on April 18, 2011 Permalink
    Tags: , , , prenzlauer-berg, storkower straße, townhaus, zentralvieh- und schlachthof   

    Geschichten aus einer viel zu großen Stadt pt. 20 

    townhouses auf dem gelände des ehemaligen alten schlachthofs im prenzlauer berg (april 2011)

    so siehts da jetzt aus auf dem ehemaligen alten zentralvieh- und schlachthof an der s-bahn storkower straße – da haben sich die townhäusler richtig ausgetobt und uniforme blocks hingesetzt, die ganz schön nach 60er-jahre retro-future aussehen. amerikanisches suburbania, ihr wisst schon.

    dabei sah es bis vor ein paar jahren noch ganz anders aus, alte baracken und allerlei verlassenes standen rum und erzählten von einer anderen zeit. erzählten ein stück industriegeschichte. heute muss man bei döblin nachlesen oder dieses kleine video schauen.

    sicher, es gibt nicht nur townhäuser, auch ein park hat sich verirrt und die ehemalige rinderauktionshalle bekommt einen subway. so schade ist das alles nicht, es ist nur wieder ein kleines stück berlin verschwunden. da muss man aber nicht traurig sein. und man muss sich eine familie im townhause glücklich vorstellen.

    Kran-Porno an der ehemaligen Rinderauktionshalle (April 2011)

     
    • Steffen 02:14 on April 25, 2011 Permalink | Reply

      sieht ja schon irgendwie komisch aus. dieser baustil passt gar nicht in die gegend. aber was soll man machen…

  • Carsten 14:59 on November 15, 2010 Permalink
    Tags: , , prenzlauer-berg, , ,   

    Neues vom Bionade-Biedermeier 

    Prenzlauer Berg – Das Musikvideo from Rainald Grebe on Vimeo.

    Das offizielle Musikvideo zum neuen Lied “Prenzlauer Berg” – auch wenns schon etwas älter ist, kannte ich noch nicht. Und auch wenn Grebe langsam ein wenig nervt ob seiner Medienpräsenz – recht hat er. Dabei schafft er es, Recht zu haben UND lustig zu sein. Das kann nicht jeder.

     
  • Carsten 14:52 on October 25, 2010 Permalink
    Tags: , , prenzlauer-berg, ,   

    tankstelle weg 

    vergangenen samstag abend wollte das geliehene auto betankt werden. mit autogas, weil günstiger. nur leider haben die großen tankstellenkonzerne kein gas im portfolio. deswegen gibt es gas nur bei den freien tankstellen, zumindest in deutschland. im ausland, zumal osteuropa sieht das schon anders aus. jedenfalls zur lieblingstanke auf der stargarder gefahren. aber da war nichts, also nochmal eine runde um den block. immernoch nichts. stattdessen eine dunkle baustelle. weg, die tankstelle war einfach weg. das netz weiß wieder mehr: die tanke wurde einfach weggentrifiziert, eigentumswohnungen sollen entstehen. nur ist der boden verseucht, weil es angeblich die erste tankstelle berlins war. fast hundert jahre alt. und beliebt bei den mietern der robbenautos. schade, wieder ein stück tradition weg.

     
  • Carsten 11:14 on September 27, 2010 Permalink
    Tags: Beate Langmaack, , , Brigitte Hobmeier, Carl Heinz Choynski, Charlie F. Koschnik, , , , , , , , Josefine Preuß, Karoline Eichorn, , , Max von Thun, Monika Lennartz, prenzlauer-berg, , , , ,   

    Tatort: Die Unmöglichkeit, sich den Tod vorzustellen (2010) – Ritter & Stark 

    komischer tatort. ein künstler wird von seiner installation erschlagen und alle rätseln. noch ist unklar, ob es freitod oder mord war. die kunstszene rätselt noch, die preise steigen. derweil stirbt ritters onkel unbeachtet von der öffentlichkeit. ritter steigert sich rein, kann es nicht glauben, dass es suizid war und ermittelt auf eigene faust. stark bändelt mit lockenköpfchen an und alles fühlt sich irgendwie halbherzig an. keiner hat so richtig lust, den fall auf zu klären. immerhin bekommen wir einblick in eine künstler-eigentumswohnung im prenzler berg (“schuhe ausziehen! das parkett!”). schade, die erwartungen waren hoch und dann kommt so ein lahmer mist.

    [xrr rating=3/7]

    +++ Link +++ Erstausstrahlung: 26.09.2010

     
  • Carsten 21:47 on July 27, 2010 Permalink
    Tags: , , , , , , , , kehrmaschine, , , , oderberger, , prenzlauer-berg, sauberkeit, , strandbar   

    berlin, deine kieze 

    wo können klischees besser ausgelebt werden als in der photographie? eine dokumentation der ressentiments…

    An einem Sonntag in der Oderberger (Mai 2010)

    An einem Sonntag in der Oderberger (Mai 2010)

    An einem Sonntag in der Oderberger II (Mai 2010)

    An einem Sonntag in der Oderberger II (Mai 2010)

    Jazz im Bürgerpark (Mai 2010)

    Jazz im Bürgerpark (Mai 2010)

    Hinterhof im Wedding (Mai 2010)

    Hinterhof im Wedding (Mai 2010)

    Hinterhof im Wedding II (Mai 2010)

    Hinterhof im Wedding II (Mai 2010)

    Ordnung in Charlottenburg (Mai 2010)

    Ordnung in Charlottenburg (Mai 2010)

    Strandbar in Mitte (Juni 2010)

    Strandbar in Mitte (Juni 2010)

    Aufwertung in Prenzlauer Berg (Juli 2010)

    Aufwertung in Prenzlauer Berg (Juli 2010)

     
  • Carsten 21:40 on July 22, 2010 Permalink
    Tags: , , , christoph theussl, , , , Kaberettist, , , , , prenzlauer-berg, ,   

    ein österreicher im wedding 

    ist zwar schon zwei jahre alt, kannte ich aber noch nicht: christoph theussl besingt berlins geldsorgen und lässt sich filmen auf der behmstraßenbrücke, auf dem humboldthain, am leo und auf dem gesundbrunnencenter.

     
  • Carsten 00:06 on May 16, 2010 Permalink
    Tags: , , , , , , Luxus, , prenzlauer-berg, , Wohnen   

    Wird der Wedding bald Luxus? 

    Letzte Woche gabs eine spannende Diskussion zum Thema “Gentrifizierung im Wedding?” – ich war leider nicht da, dafür der stadtbekannte Soziologe Andrej Holm. Er hat nun die Diskussion zusammen gefasst und veröffentlicht:

    Gentrification Blog: Berlin-Wedding: Im Schatten der Aufwertung (15. Mai 2010)

    Nun wohn’ ich schon eine Weile hier, alle paar Jahre erklären zitty und tip den Wedding zur neuen Szene. Die DEGEWO thront wie eine Käseglocke über allem und füllt die unvermietbaren Läden mit Künstlern zum Selbstkostenpreis. Einmal im Monat ist Kolonie Wedding, da kommen merkwürdige Menschen aus anderen Stadtteilen und gucken Kunst. Das Quartiersmanagement versucht ziemlich viel, nicht nur Aufwertung, auch Integration, Sprachkurse und so Sachen.

    Schrebergartenglück in Berlin-Wedding

    Gartenlauben an der Panke: Wird das bald der einzige bezahlbare Wohnraum im Wedding?

    Aber Veränderungen? Sicher, Roibereien und Schusswechsel sind seltener geworden. Die strukturellen Probleme aber bleiben und sind sehr offensichtlich. Armut, hoher Migrantenanteil, jahrzehntelange verfehlte Politik und mieses Image – im Wedding subsumiert sich das alles. Die Bürgersteige werden als Sperrmülldeponien missbraucht (nebenbei: die BSR leistet viel, karrt das Zeug regelmäßig weg – und die Preise steigen), Hundescheiße und aggressive Jungs. Brüllende Mütter auf Spielplätzen. Jedem Gentrifikations-Theoretiker sei ein Besuch des örtlichen Discounters ans Herz gelegt. Wer hier herzieht wegen der billigeren Mieten (Stichwort “Umzugsketten”), der sollte sich auf einiges gefasst machen. Der Ton ist rauer, prolliger und berliniger als anderswo.

    Altbausubstanz im Wedding

    Wolkenkulisse an der Wriezener Ecke Biesentaler

    Und so schnell wird sich das auch nicht ändern. Sicher, die Mieten werden teurer, die Frage ist nur, wie schnell. Aber ob sie je das Niveau von Prenzlauer Berg erreichen, bleibt zweifelhaft. Die Voraussetzungen sind eben andere, hier gibt es keine Immobilienfirmen, die nach der Wende billig Häuser gekauft haben. Hier gibt es kaum Leerstand (und wenn, dann nur in unzumutbaren Plattenbauten). Hier gibt es (noch) keine Szenekneipen, nur künstlich erzeugtes Künstlerleben (siehe oben). Saniert wird auch, aber nicht mehr als anderswo. Viel Kaputtes wurde abgerissen nach dem Krieg und durch zweifelhafte Architektur ersetzt, die Jahrhundertwende-Häuser wurden kontinuierlich modernisiert und sind durchweg in einem passablen Zustand. Arabisch- und türkisch-stämmige Familien bleiben durchschnittlich länger in Wohnungen als beispielsweise Studenten, die nach ihrem Studium woanders hin ziehen. Alles Gründe gegen eine beschleunigte Aufwertung.

    Hugo-Heimann-Bibliothek, Swinemünder Straße

    zweifelhafte 70er-Jahre-Architektur: Dreck auf Knallorange mit runden Ecken

    Hier im Haus haben sich die Mieter auch fast komplett ausgetauscht, im Flur stehen plötzlich Kinderwagen und alle sind jünger als noch vor ein paar Jahren. Wo sind die alten Mieter hin? Ist das schon Gentrifizierung oder ein ganz normaler Prozess in einem Mietshaus? Die Grenzen sind fließend und vielleicht bin ich auch Teil der Bewegung, Auslöser oder treibende Kraft. Keine Ahnung.

    Ich finde, bei dieser Diskussion ist auch ganz viel Hass, Sozialneid und Ignoranz dabei. Klar, dass Luxuswohnprojekte scheiße sind. Aber es ist eine Entwicklung. Aufhalten kann man das nicht, schon gar nicht stoppen. Zieht man eben um, wenns einem nicht mehr gefällt. Oder hab ich irgendwo was falsch verstanden?

     
    • @kame0001 10:05 on August 23, 2010 Permalink | Reply

      Hallo!
      Ich hätte deinen Artikel ja gerne zu Ende gelesen. Doch bei dem Geblinke unten links in der Ecke war das für mich unmöglich.
      Gruß kame

    • Carsten 12:23 on August 23, 2010 Permalink | Reply

      das geblinke ist unten rechts in der ecke. und wichtig.

    • benkku 21:59 on September 9, 2010 Permalink | Reply

      Das Thema beschäftigt mich auch. Bei fast jeder Fahrt durch Straßen im Wedding, die ich ein paar Wochen/Monate nicht besucht habe, fällt mir irgendein “Aufwertungsmerkmal” auf. Danke für den Link zu dem “Gentrification-Blog”, durch die anderen Wedding-Beiträge werde ich mich jetzt mal genüßlich durchklicken.

      Die Bibliothek in der Swinemünder finde ich alles andere als zweifelhaft, das ist ein Stück Architektur, das mich immer wieder beeindruckt. Gefällt mir jedenfalls besser als dieses austauschbare Glas, Stahl und Sandstein, wie heute so gebaut wird.

      • Carsten 13:47 on November 23, 2012 Permalink | Reply

        die bibliothek ist beeindruckend, müsste aber öfters mal geputzt werden.

    • Lutz 13:23 on November 23, 2012 Permalink | Reply

      “Aufhalten kann man das nicht, schon gar nicht stoppen. Zieht man eben um, wenns einem nicht mehr gefällt. Oder hab ich irgendwo was falsch verstanden?”

      Gegen Gentrifizierung kann man Einiges tun?
      a) Zwei große oder einen gefährlichen kleinen Hunden kaufen und gezielt spazieren gehen
      b) Graffiti (alter Hut)
      c) Sperrmüll am Straßenrand deponieren
      d) gezielt Passanten anpöbeln, speziell jene in Begleitung von Männern mit schlecht gebundenen Krawatten (=Makler)
      e) Cafés und Szenekneipen meiden, Wettbüros und Sonnenstudios unterstützen
      f) auf der Straße trinken und usw.
      g) gezielt Besichtigungstermine stören (vgl. Neukölln)
      h) Balkon n i c h t bepflanzen, Baumscheiben erst recht nicht!

      Das mit dem Umziehen ist nicht so einfach. Der Wedding ist ja der letzte “alte” Bezirk, der noch der Gentrifizierung harrt. Dann geht nur noch Umzug nach Spandau oder Marzahn, aber das ist indiskutabel für einen Weddinger.
      Zwei Alternativen: 1. Umzug nach Prenzlauer Berg (dort beginnt irgendwann auch die Verslumung, es ist alles eine Frage der Zeit)
      2. Umzug nach Leipzig, z.B. Südvorstadt. Evtl. ist die aber schneller gentrifiziert als der Wedding, dann bleibt nur Halle (Saale)

      • Carsten 13:45 on November 23, 2012 Permalink | Reply

        vielen dank für deinen kommentar. der artikel ist schon zwei jahre alt, ich wohne immer noch da, inzwischen sind die preise rüschtich angezogen, einige häuser saniert und ab und zu sieht man schon mal einen hipster.

        umzug nach prenzlauer berg ist doch noch indiskutabler als spandau, mensch
        und dieses leipzig, von dem du sprichst, das ist doch schon hinter steglitz, oder?

  • Carsten 14:09 on February 2, 2010 Permalink
    Tags: , , Frank Castorf, helmholtzplatz, klub der rebublik, , prenzlauer-berg, , , vfb stuttgart, werner castorf   

    geschichten aus einer viel zu großen stadt pt.17 

    gestern aus gewesen. im tiefen prenzlauer berg mal wieder. erst inner tourikneipe stargarder ecke pappelallee. da, wo früher castorf, der eisenhändler war (eine interessante geschichte, hier und hier weiterlesen!).

    in dieser kneipe jedenfalls das bier für drei euro. happig. alles sieht irgendwie mexikanisch aus, am licht wird gespart und der kellner fragt uns gestikulierend, ob wir fussi gucken wollen auf dem obszön großen flachbildschirm. wollen wir nicht, wir müssen weiter. bezahlen, mit trinkgeld. für bier, warum eigentlich? bekommt aber sicher nur den mindestlohn, der arme hund.

    der wind pfeift durch die pappelallee, nur wenige menschen sind hier unterwegs, eilen nach hause oder kämpfen sich in die nächste kneipe. es ist glatt und manchmal rutscht einer aus, dann lachen wir. manchmal rutscht einer von uns aus, dann lachen wir auch.

    der klub der republik hat nicht immer auf. hätte man auch vorher wissen können. echt jetzt mal. (jeden mittwoch abend sind da die surfpoeten – da sollte man mal hin!) also zum helmholtzplatz. dann ins stadtkind, dort werden – ganz das klischee vom schwäbischen einwanderer im prenzlauer berg – vfb stuttgart-spiele gezeigt. montags wird gepokert. der kollege ist ganz fasziniert von den bequemen sesseln. hefeweizen getrunken für drei euro.

    und zum abschluß inne richtige kneipe, mit waschechten berlinern, günstigeren bierpreisen und aschenbechern. ich werd’ den teufel tun, zu verraten, wo das ist. geheimtipp und so, you know? aber war nett mal wieder.

     
    • der kollege 20:29 on October 26, 2010 Permalink | Reply

      hach ja, die bequemen sessel…die waren echt toll.

  • Carsten 16:47 on January 7, 2010 Permalink
    Tags: eberswalder platz, jazzlog, kannopke, prenzlauer-berg, ,   

    und du wohnst anna eberswalder 

    allet fließt, sagte einst ein großer berliner philosoph. und so wirds auch mal zeit, dass berlins szenigste touri-ecke renoviert wird: der eberswalder, längst im reiseführer janz weit oben, wenn es ums hippe hauptstadtleben geht. dem berliner im allgemeinen geht das gehörig auf den keks und auch das gewese um kannopkes currywürste ist doch nur gemache. ich war da genau einmal essen und da hat es nicht geschmeckt. so richtig tragisch ist es also nicht, wenn der imbiß im zuge der renovierung des viadukts mal zumachen muss. der tagesspiegel sehr mystisch:

    Konnopke ist keine berlintypische Bude auf Rädern, eher ein rötlich schimmernder Aluminiumschrank mit geheimnisvoll sicherheitsverschlossenen Türen auf der Rückseite. Wie zu lesen ist, soll der Aluschrank sogar unterkellert sein.

     
  • Carsten 15:02 on November 30, 2009 Permalink
    Tags: , , , , , , deutsche einheit, die partei, , , , prenzlauer-berg,   

    bornholmer straße wird vertickt 

    berlin, polaroidized

    naja, teile der alten grenzbefestigungübergangsstelle von vor 1989. steht hier. ich frage mich gerade, wie hoch die versandkosten sind. vielleicht könnte die partei mitbieten? oder wir kaufen das gemeinsam und machen die grenze wieder dicht, damit die chaoten aus dem osten nicht mehr herkommen und unseren wohlstand anzünden!

     
  • Carsten 23:45 on August 3, 2009 Permalink
    Tags: , euroflohmarkt, , hausrat, , , prenzlauer-berg, , , trödeln   

    Schöner trödeln im Prenzlauer Berg 

    Der Gegenentwurf zum übervollen Mauerparktrödel ist nur ein paar Straßen weiter und hat immer offen: Der Euroflohmarkt an der Schönhauser Allee, kurz hinter der Bornholmer. Auf über zigtausend Quadratmetern findet man hier alles, was man eventuell mal gebrauchen könnte. Und im Gegensatz zum Szenetrödel ist es hier nie voll, sogar die Verkäufer muss man suchen, wenn man zwischen all’ dem Zeug endlich was gefunden hat. Als ich vor Jahren mal meinen alten Drucker da hin gestellt habe, hat es niemanden interessiert. Ich weiß nicht, wie die Händler da überleben, aber sie schaffen es und es wird diesen Markt auch noch ein paar hundert Jahre geben, dann ist die Szene längst aus dem Mauerpark verschwunden. Unbedingt mal hingehen!

     
    • ortrun 09:53 on August 4, 2009 Permalink | Reply

      juhu, alte sachen hinstellen! das will ich auch.

    • artemisia 14:49 on August 5, 2009 Permalink | Reply

      Ihr habt da – glaube ich – was falsch verstanden…

    • artemisia 23:12 on August 6, 2009 Permalink | Reply

      Na eigentlich soll man da doch kaufen, nix dazustellen, oder?

  • Carsten 23:12 on June 17, 2009 Permalink
    Tags: , , , christian füller, , prenzlauer-berg, , , treppenwitz   

    achtung, treppenwitz: 

    der taz-ressortleiter bildung christian füller ist vom wedding in den prenzlauer berg gezogen, damit seine kinder nicht in weddinger kindergärten und schulen müssen*. macht das ihn und seine zeitung unglaubwürdig oder ist er nur die speerspitze einer traurigen entwicklung, in der die sozialen strukturen immer mehr kaputt gehen?


    *sagte er gerade in der ARD in der sendung hart aber fair. und jetzt fragt mich bitte nicht, was ich so gucke…

     
    • Ole 16:32 on June 18, 2009 Permalink | Reply

      Jetzt mal unabhängig von der Frage, ob Herr Füller sich damit unglaubwürdig macht oder nicht: irgendwie kann ich ihn schon verstehen. Der Wunsch nach dem Allerbesten für die eigenen Kinder ist bei uns Menschen verdammt stark ausgeprägt, glaube ich. Und noch ausgeprägter ist die Angst, unseren Kindern vermeintlich schlechte Entwicklungschancen zu bieten.

      Wobei ich mich persönlich langsam frage, ob ich mein (fiktives) Kind wirklich im heimeligen Prenzlauer Berg aufwachsen lassen wollte. Fürs Leben lernt das Blag im Wedding oder Kreuzberg wahrscheinlich mehr. Und wenn ich dem Kind die harte Großstadtrealität nicht zumuten will, sollte ich gleich aufs Land ziehen.

    • artemisia 18:34 on June 18, 2009 Permalink | Reply

      Nu ja – ich kenne eine Schulleiterin aus’m Wedding, deren Nichten und Neffen auch extra NICHT dort in die Schule gehen sollten. Aber der Ole hat natürlich auch recht. — Ich persönlich wollte nicht, dass mein (fiktives Enkel)Kind in/m Prenzlauer Berg aufwächst. DORT ist BESTIMMT nicht die Realität.

    • pixelroiber 22:35 on June 18, 2009 Permalink | Reply

      danke euch beiden. so langsam sollten wir einen (gedachten) kindergarten für (fiktive) kinder aufmachen. ob das allerdings ins (gewünschte) bildungskonzept des (sozialen) berliner senats passt?

      diese frage stellen sich wahrscheinlich alle eltern. und es ist schon bezeichnend, dass die antworten so radikal ausfallen wie im fall schulleiterin-neffen und herrn taz. bezeichnend für die derzeitige bildungspolitik und die real existierenden misstände. aus eigener erfahrung kann ich aber sagen: so gruselig und gewalttätig sind weddinger schulen nicht. es kommt immer auf die maßstäbe an, die man anlegt. aber ich will hier nichts schönreden.

      und wenn man die sache abstrakter betrachtet, merkt man schnell, dass es oft so ist in der wirklichkeit, dass der persönliche anspruch und das allgemeine weltbild weit auseinander klaffen. besonders für linke/grüne geister und gutmenschen. konservative haben ja eher kein problem damit, die sind de facto eh schon böse, also müssen ihre taten gar nicht gut sein. jan fleischhauer beschreibt das ganz gut (faz-artikel).

    • ortrun 11:26 on June 19, 2009 Permalink | Reply

      ich finde, kinder sollen da zur schule, wo man wohnt. und frueher dachte ich, ueberall wo man selber wohnen kann, kann man auch kinder groszziehn. bin da nicht mehr so sicher. wenn die umgebung so ist, dass man das kind nicht alleine auf die strasze lassen kann (oder will), muss (wird) man es die ganze zeit ueberbetreuen. ich glaube, es ist vernuenftig, irgendwo zu leben, wo man sich selbst so sicher fuehlt, dass man dem kind moeglichst viel freiheit lassen kann.

      und realitaet ist ueberall.

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