Schlagwortnachricht

betr.: serverumzug

in den nächsten stunden wird pixelroiber.de auf einen anderen server umgeroutet. das blog wird dann erst mal nicht mehr erreichbar sein, da ich bisher noch keine zeit gefunden habe umzuziehen. das hole ich aber im laufe der woche nach.

also bitte nicht wundern, wenn bald gar nichts mehr da ist.

vielen dank für ihre aufmerksamkeit.

Uff!

Eigentlich wollte sollte hier ein Beitrag stehen über den aktuellen Nahostkonflikt und über den Tatort letzten Sonntag. Ein Pamphlet gegen die Ignoranz und Unmenschlichkeit. Ein Rundumschlag. Gegen alle Beteiligten. Weil es keinen Sinn macht, Partei zu ergreifen. Die Wörter gären nur so in mir und wollen aufgeschrieben werdern. Und je mehr ich darüber lese, je mehr Nachrichtenbilder ich sehe, desto höher steigt die Wut. Wut über so viel Intoleranz, über die verquere Logik von Religionen. Und Wut auch über die eigene Machtlosigkeit. Aber meine Wut hilft niemandem (genausowenig wie meine Worte jemandem helfen). Immerhin geht es nicht nur mir so.

Was aber hingegen in diesem sogenanntem Internet zu lesen ist an so manchen Stellen übersteigt dann doch die Vorstellungskraft. Bitte aufschreiben: Islamophobie ist Rassismus. Kritische Auseinandersetzung jedenfalls geht anders. Ich verzichte jetzt auf Links, muss ja nicht sein. Aber ich schäme mich für so viel geistigen Dünnschiss in den Blogs und Foren. Geht mal wieder raus. Das hilft.

Warum twitter das Internet kaputt macht

Dieses Jahr tauchte in allen Ecken und Kanten der Microblogging-Dienst twitter auf. Obwohl schon 2006 gestartet, erlebte der Dienst dank starker Vernetzung dieses Jahr seinen Hype. Und wird auch in 2009 richtig abgehen.

mspro auf twitter

Nun, was ist aber so schlimm dran? twitter negiert das Internet, weil es keine Trackbacks gibt, keine vias, nur verstümmelte Links. Weil es abgeschottet ist, für Außenstehende schwer nachzuvollziehen und weil es vor allem Zeit bindet. Eine twitter-Nachricht ist nur für den Moment, schwer zu archivieren und damit zu durchsuchen. Wo sollen die Inhalte herkommen, wenn alle nur noch twittern?

neues aus der stauferstadt

morgen früh gehts endlich los. ich bin schon ganz hibbelig:

und das lohnt sich! denn auf dem weihnachtsmarkt in bad wimpfen gibt es jetzt auch schnee:

und wichtig auch zu wissen: bad wimpfen ist eine jener 300 städte mit besonders historischen altstädten, die die ZEIT letzte woche auswählte.

Senf statt Handyschalen

dynamik

Fred Mainka ist ein resoluter Mann. Denn solange er Vorsitzender des Gewerbevereins Bad Wimpfen und Organisator des Weihnachtsmarkts ist, wird es keine Handyschalen und Bratpfannen geben. Nur Honig und Senf. Das sagte er den Stuttgarter Nachrichten. Außerdem kommt der Glühwein aus heimischer Produktion. Die historische Budenstadt lockt auch mit einem Skandinavischem Weihnachtsdorf. Wer da noch auf andere Weihnachtsmärkte geht, ist selbst schuld!

immer ärger mit der cdu

ab hier wirds absurd: bernhard lasotta, landtagsabgeordneter im hessischen parlament, hat seinem parteifreund roland koch (symbolbild rechts) ein unmoralisches angebot gemacht: ganz bad wimpfen wird für den hessenfürsten stimmen. obwohl doch unser lieblingsstädtchen im beschaulichen bawü liegt! aber ein alter territorialer streit machts womöglich möglich (mehr bei wiki…). obwohl, für hessens koch wirds wahrscheinlich nicht reichen und so bekam herr lasotta noch keine antwort. dieses heitere stückchen volkstheater aus der untersten schublade kann man hier nochmal nachlesen. da gehts auch um schweine, also richtige meine ich jetzt.

deutschland wird böse, google wieder gut

heute wird das bka-gesetz verabschiedet. wer aber meint, damit sei es erstmal weg, der irrt gewaltig. denn nun ist es beschlossene sache, den bundestrojaner auf bundesdeutsche rechner loszulassen und per raster zu fahnden. schön ist das nicht.

eine nachricht aus übersee überrascht dann doch: google will seine seine marktmacht in den dienst des allgemeinwohls stellen. zumindest ein klitzekleinbisschen. dazu werden suchanfragen ausgewertet: wenn ganz viele nach bestimmten infektionskrankheiten suchen, kann man von einer epidemie ausgehen. und man weiß sogar wo. ein frühwarnsystem sei das, frohlocken die mitarbeiter. na dann!