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  • Carsten 09:52 on February 3, 2017 Permalink
    Tags: , , kreuzberg, , , ordnungswiedrigkeit,   

    Einfach mal mit dem Fahrrad in der zweiten Reihe parken (Oranienstraße, Berlin-Kreuzberg) 

    Das Video ist bereits zwei Jahre alt, an der Situation hat sich nichts geändert.

    https://www.youtube.com/watch?v=KoB99RB0KLw

    In Zeiten immer mehr und größerer Autos in den Innenstädten stellt sich die Frage, wem die Straßen gehören. Ob jeder Bewohner das Recht auf ein eigenes Auto und Parkplatz hat oder ob das nicht in Zeiten von hoher Feinstaubbelastung und etlichen Unfällen ein Anachronismus ist? Theoretisch müssten die Straßen breiter und mehrspuriger werden, um den Andrang befriedigen zu können. Oder aber wir entscheiden uns für weniger automobilen Individualverkehr, massive Aufrüstung des ÖPNV und mehr Fahrradfreundlichkeit. Es ist an Ihnen, werte Leser, zu entscheiden, wie wir uns in Zukunft fort bewegen wollen.

     
  • Carsten 19:54 on November 28, 2016 Permalink
    Tags: , , , kreuzberg, , ,   

    Patsdomer Plotz 

    Patsdomer Plotz

    Photo taken at: Potsdamer Platz

    View in Instagram

     
  • Carsten 07:38 on May 27, 2016 Permalink
    Tags: , , , , kreuzberg, ,   

    #kreuzberg 

    #kreuzberg

    Photo taken at: Kreuzberg, Berlin, Germany – Instagram

     
  • Carsten 23:08 on April 7, 2016 Permalink
    Tags: berlinvital, , , kreuzberg   

    #berlinvital #kreuzberg 

    #berlinvital #kreuzberg

    Instagram filter used: Valencia

    Photo taken at: Kreuzberg, Berlin, Germany

    View in Instagram

     
  • Carsten 10:59 on February 24, 2016 Permalink
    Tags: , , , kreuzberg, , mittagessen, , schnitzel   

    huch, in der spelunke, wo wir manchmal mittag essen waren, gabs einen farbanschlag von links, weil sich da wohl regelmäßig AfD sammelt. und nun?

     
  • Carsten 16:08 on October 30, 2014 Permalink
    Tags: , , kreuzberg, ,   

    auch das ist berlin 2014 

    IMG_20141030_121917

    ein paar meter hinterm trubeligen und sterilen portdamer platz befindet sich eine kleine unscheinbare und urige kneipe. da gibts sie noch, die gute alte hausmannskost fürs kleine geld. es wird reichlich aufgetan und niemand zwingt einen zum getränk, damit der mischkalkulierte business plan stimmt.

     
  • Carsten 01:01 on September 15, 2013 Permalink
    Tags: , bunker, gruselkabinett, , kreuzberg   

    exploring berlin: gruselkabinett, kreuzberg 

    das gruselkabinett am anhalter bahnhof ist so eine typische berliner angelegenheit. in einem hochbunker auf drei etagen horror (zweiter weltkriegs-luftschutzbunkergeschichte) plus grusel (ein erschrecker jagt die besucher durch die gänge), aber die besitzerin frau friedland sucht einen käufer. wer also ein paar mark übrig hat, sollte zuschlagen.

    1-2013-09-14 15.04.26

    1-2013-09-14 14.32.03

    1-2013-09-14 14.45.37

    schön auch die stellenbeschreibung von der website:

    • Studentenjob (Arbeitszeit nach Vereinbarung)
    • Mitarbeiter als Animateur
    • zuverlässige, solide Arbeitseinstellung
    • Mittzwanziger
    • mit guter Laufkondition
    • Nichtraucher (keine Rauchermöglichkeit)
    • muss ohne Brille im Dunkeln gut sehen können mit Dienstleistungserfahrung wird eingearbeitet
     
    • Enno Lenze 20:55 on January 14, 2014 Permalink | Reply

      Ich bin deinem Tip gefolgt und habe mal zugeschlagen. Wenn du nochmal gucken kommen möchtest, sag bescheid! :) Gruß, Enno

  • Carsten 22:53 on April 14, 2013 Permalink
    Tags: , , , , , , kreuzberg, museum der dinge, , ,   

    wasserstandsmeldungen 

    das folgende bild wollte ich am 1. märz veröffentlichen, da gab es ein paar sonnenstunden bis gleich der winter wieder über uns herein brach. also habe ich es gelassen. inzwischen ist einiges passiert.

    3191615699_8e146873f2_z

    wie gesagt kam wieder winter:

    2013-03-10 14.24.50

    im hauptbahnhof musste eine rolltreppe gesperrt werden:

    2013-03-21 21.20.07

    am ostbahnhof stand ein güterzug:

    2013-03-10 17.14.20

    im museum der dinge gibt es dinge:

    2013-03-23 14.45.01

    im wedding blühen die ersten blumen (#flatterband):

    2013-03-31 18.04.43

    eine mysteriöse wurstbande treibt ihr unwesen (#wasntme):

    2013-03-31 18.05.19

    und im fernsehen kommt immer noch mehr schrott:

    2013-04-01 14.06.50

     
  • Carsten 15:54 on September 9, 2012 Permalink
    Tags: , balkanbeats, kreuzberg, lido, , , ziveliorkestar   

    Ziveli orkestar – Brigade 

    [youtube 3rSoyPYECLM]

    ich bin immer noch ganz hin- und weggeflasht von denen gestern abend live. puh.

     
  • Carsten 18:06 on April 7, 2012 Permalink
    Tags: , kreuzberg, , töpfe, ugly   

    Sideshow Bob und sein Bruder verstecken sich 

    pflanzen

    im großen kaufhaus am hermannplatz

     
  • Carsten 16:08 on May 3, 2010 Permalink
    Tags: , , , erster mai, graswurzel, kreuzberg, metro, , schwarzfahren, , ,   

    korrekt revolutionieren 

    gestern in kreuzberg war dann alles ruhig. keine polizei, keine demonstrationen, man saß im park und entspannte sich, ruhte sich aus vom wilden ersten mai tags zuvor. ist das besonders deutsch, albern oder einfach nur menschlich? man weiß es nicht, man steckt nicht drin.

    szenenwechsel. der spiegel schreibt über eine schwarzfahrerversicherung im pariser nahverkehrssystem1. nette idee. ziviler ungehorsam + praktischer nutzen.

    so wird ein schuh draus. erst graswurzeln, gerne auch mit social media, dann werden medien drauf aufmerksam und schließlich die politiker. probleme vergesellschaften, sag ich mal.


    1. spiegel.de: Sieben-Euro-Versicherung. Wie sich Pariser Schwarzfahrer vor Strafen schützen (03.05.2010) []
     
  • Carsten 15:19 on August 27, 2009 Permalink
    Tags: admiralsbrücke, , , , kreuzberg, , , sitzen, ,   

    geschichten aus einer viel zu großen stadt pt.15 

    gestern auf der admiralsbrücke in kreuzberg gesessen. weil auch schon SPON darüber berichtete. aber es war eher langweilig und skuril: da sitzt man auf einer brücke und trinkt bier neben hundert anderen, die auch sitzen und bier trinken. die sonne geht unter und die faschensammler sammeln die leeren bierflaschen. in der pizzeria nebenan gibt es pizza zum auf-der-brücke-essen. ab und zu fährt ein auto über die brücke, das wird aber nicht gerne gesehen von den brückensitzern. das ist alles ein bisschen wie mauerpark, nur ohne gras und trommler. dafür mit landwehrkanal.

     
    • SPAM 17:48 on June 15, 2010 Permalink | Reply

      Na da habt ihr ja ganz schön abgehangen auf der Brücke. Kann mir schon vorstellen das die leute alle draussen sitzen wenn das Wetter in Deutschland mal schön ist. Kreuzberg ist ja auch kein schlechter Platz dafür.

  • Carsten 11:54 on August 25, 2009 Permalink
    Tags: , , , , kreuzberg, rhön, , würzburg   

    berlin ist woanders. heute: kreuzberg, rhön 

    rund 560 pilger sind 5 tage lang erst von würzburg aus zum kreuzberg in der rhön gelaufen und dann wieder zurück. das sind 180 kilometer. und am ende gabs einen empfang mit zwiebelblootz, bratwurst und kühlende getränken. mehr darüber…
    (via)

    dass es überhaupt woanders ein(en) kreuzberg gibt, überrascht dann doch. und offenbar gibt es noch mehr.

     
    • artemisia 13:48 on August 26, 2009 Permalink | Reply

      So erstaunlich finde ich das gar nicht (vermutlich Du auch nicht und das ist ironisch gemeint???) – denn bei genauerer Betrachtung ist ja fast jeder höhere Berg ein Kreuzberg
      http://www.flickr.com/search/?w=all&q=gipfelkreuz&m=text

      • pixelroiber 14:42 on August 26, 2009 Permalink | Reply

        dochdoch, ich war ehrlich erstaunt!

        was war denn zuerst da – der berg oder das gipfelkreuz?

        • artemisia 16:09 on August 26, 2009 Permalink | Reply

          Frag die Henne.

          • pixelroiber 16:21 on August 26, 2009 Permalink | Reply

            irgendwo hatte ich letztens eine zufriedenstellende antwort auf diese frage gelesen, weiß aber nicht mehr, wo.

            • artemisia 22:57 on August 26, 2009 Permalink | Reply

              Und auch da könntest Du Dich fragen, ob es nicht ohnehin einst die Antwort gab und sich dann erst jemand diese Frage ersann.

  • Carsten 21:21 on May 3, 2009 Permalink
    Tags: , , , , krawall, kreuzberg, , , protestforscher, , Roland Roth, schweinegrippe, Self-Fulfilling-Prophecy, stammtisch, swineflu, , , , wir zahlen nicht für eure krise,   

    Notizen vom Stammtisch #2 

    Gewalt löst keine Probleme. Doch ohne Protest verspüren die Regierenden auch keinen Handlungsbedarf. Es ist das alte Dilemma und es scheint nahezu unlösbar. Und auch wenn es der Protestforscher in kluge Worte fasst, das Problem bleibt:

    An Wut mangelt es nicht. Zu Hause, am Stammtisch, in der Mittagspause auf der Arbeit – da schimpfen die Menschen. Der moralische Kredit der Wirtschaftseliten ist verspielt, niemand glaubt diesen Leuten mehr irgendetwas. […] Protestbewegungen sind Teil einer demokratischen Kultur, durch die sich ausgegrenzte Interessen immer wieder Gehör verschaffen. Aktuell droht aber eher eine Erosionskrise. Dazu gehören vielfältige Ausgrenzungserfahrungen: auf dem Arbeitsmarkt, in abgehängten Regionen, in einer verfallenden öffentlichen Infrastruktur. Hierzulande wenden die Menschen solche Erfahrungen aber eher gegen sich selbst – etwa in Depressionen, Sucht oder Suizid. Wir erleben einen Zerfall des gesellschaftlichen Zusammenhalts – keine Explosion, sondern eine Implosion. (taz)

    Kein Ausweg, nirgends. Und nun ist auch die Party in Kreuzberg vorbei und die BSR räumt die Scherben auf. Was wir brauchen, ist aber eine Strukturänderung. Denn es kann nicht sein, dass die alten Männer, die nachweislich für die Krise verantwortlich sind, damit so einfach durchkommen. Und doch wird allgemein so getan, als wär nichts gewesen und so weitergemacht wie bisher.

    Das eigentlich erschreckende ist doch, dass wir diese Krise überhaupt nicht spüren. Es gibt sie und alle reden darüber, doch sie ist nicht greifbar. Das Leben geht weiter wie zuvor. Die Bahnen fahren, Geld abheben ist möglich und die Preise sind auch noch nicht gestiegen. Sicher, Kurzarbeit in den Unternehmen, Auftragseinbrüche, steigende Arbeitslosigkeit, Minijobs werden knapp – alles Zeichen für den drohenden Untergang? Oder Zeichen dafür, wie Unternehmen auf entsprechende Pressemeldungen reagieren, so genannte Self-Fulfilling-Prophecy-Effekte? Alles heißer Dampf? Wenn aber doch nicht: Wer trägt die Verantwortung und wer zahlt dafür?

    “Wir zahlen nicht für Eure Krise!” hieß es vor ein paar Wochen auf den Demos in Berlin und Frankfurt. Doch ich befürchte, dass wir zahlen müssen. Alle, ohne Ausnahmen und alle zukünftigen Generationen bis in alle Ewigkeiten, Amen. Denn die Rettungspakete und die abgewrackten Autos wollen finanziert werden. Teuer, mit Schulden. Da gibt es keine Alternative. Können wir uns überhaupt noch leisten, eine Wahl zu haben? Oder ist dies der Anfang vom Ende des Kapitalismus, wie einige behaupten? Wie kam es eigentlich dazu, dass alle von Krise sprechen?

    Lange vor dem Internet bereits haben sich in der Finanzbranche virtuelle Märkte etabliert, die mit ihren Vorgängern nicht mehr viel gemeinsam haben. Es wird gehandelt mit Werten, die real gar nicht existieren. Mit Optionen auf Tatsachen, deren Eintreten von dem Handel mit diesen Optionen beeinflußt wird. Wann fing das alles an? Ich habe keine Ahnung und bin beileibe kein Finanzmarktexperte. Doch spätestens nach der Asienkrise, nach dem Platzen der Internet-Blase vor ein paar Jahren hätte man es wissen müssen. Damals schon hätte man nach ebenjenen Regulationsinstrumenten schreien müssen, die Heute diskutiert aber doch verpuffen werden. Weil alles nur so halbherzig angegangen wird, dass man sich nur wundern kann, dass überhaupt noch irgend etwas funktioniert.

    Müssen wir Angst haben? Ich weiß es nicht. Niemand weiß das. Vorsichtshalber lenken wir uns lieber ab mit der Schweinegrippe und schieben Panik, wenn der Nachbar mal wieder Schaum vorm Mund hat. Natürlich wird unser Leben weiter gehen. Nur wahrscheinlich auf einem niedrigeren Niveau. Und das wurde sowieso mal Zeit. Die Wikipedia meint dazu lapidar:

    Die Grenze des beschränkten Wachstums kann abrupt oder durch Sättigung asymptotisch erreicht werden. (wikipedia)

    Ziemlich schnell müssen wir uns also entscheiden, wie wir in Zukunft leben wollen. Ob dann noch der unterfinanzierte Plasma-TV im Wohnzimmer stehen wird, bleibt fraglich.

    Die BSR jedenfalls wird morgen die letzten Spuren des Protestes von den Straßen kehren, somit sichern die Systemkritiker wenigstens Arbeitsplätze in einem System, das sie eigentlich bekämpfen. Und man kann diesen (scheinbaren) Widerspruch gar nicht oft genug wiederholen. Oder, auf einer anderen Ebene: Wen sollen Punks anschnorren, wenn alle das punkige Lebensgefühl angenommen haben?

    Es bleibt verzwickt, aber denken hilft. Auch in einer schweinekrisigen und finanzverseuchten Welt, machen wir das Beste draus.

     
    • artemisia 08:59 on May 4, 2009 Permalink | Reply

      Das hast Du gut geschrieben. Schappo!

    • Ole 13:11 on May 4, 2009 Permalink | Reply

      Denn es kann nicht sein, dass die alten Männer, die nachweislich für die Krise verantwortlich sind, damit so einfach durchkommen.

      Diese Aussage ist derzeit ja großer gesellschaftlicher Konsens. Ich bin sicher, auch die Politiker würden die “alten Männer” liebend gerne zur Rechenschaft ziehen (blenden wir für den Moment mal aus, dass auch einige Politiker nicht ganz schuldlos an der Situation sind). Das Problem ist doch, dass wir keine Idee haben, wie wir das machen können oder wie wir es schaffen, sie wenigstens in Zukunft im Zaum zu halten. Strafrechtlich haben sich die meisten wahrscheinlich nichts zuschulden kommen lassen. Und wenn wir sie am Geldbeutel packen wollten, hätten wir die Banken pleite gehen lassen müssen. Das wäre wohl auch nicht mehrheitsfähig gewesen.

      Ein Manager bekommt sein Mismanagement dann zu spüren, wenn er sein Unternehmen in die Pleite fährt. Nur dann ist für ihn wahrscheinlich auch Essig mit irgendwelchen Abfindungen. Gleiches gilt für die Aktionäre, die vorher am meisten von verantwortungslosen Risikogeschäften profitiert haben. Nur trifft die Pleite natürlich auch die Mitarbeiter. Wenn die Politik dann jedes Mal eingreift und das Unternehmen am Leben erhält, verzögert sie nicht nur den (notwendigen) Strukturwandel, sondern signalisiert auch dem Manager: handele möglichst riskant, um in guten Zeiten riesige Profite zu machen; wenn’s schief läuft, wirst du ja aufgefangen.

      Wie muss die Strukturänderung aussehen, um das zu vermeiden?

      • pixelroiber 15:42 on May 4, 2009 Permalink | Reply

        das sind ja eigentlich zwei fragen, die natürlich zusammenhängen. wir werden nicht um ein gesundschrumpfen herum kommen. also eine absenkung des lebensstandards? würde ich nicht sagen, eher eine verschiebung der prioritäten. unter den apekten globalisierung, ökologie und menschenrechte. wir leben nicht nur inmitten der krise eines alten systems, sondern wir haben auch die möglichkeit ein neues system zu schaffen. so richtung soziale marktwirtschaft plus demokratische grundordnung plus ökologischer weltwirtschaft. hat jemand was dagegen?

        • Ole 22:13 on May 4, 2009 Permalink | Reply

          Nee, überhaupt nichts dagegen. Gesundschrumpfen ist super. Ich frage mich nur ernsthaft, wie wir eine den Namen verdienende Soziale Marktwirtschaft hinkriegen, ohne an der Regulierung der Gier zu ersticken. Mehr Liberalismus und mehr Verantwortung für den Einzelnen wären mir lieber als Regulierung durch Verbote, aber irgendwo beißt sich das natürlich mit Sozialer Marktwirtschaft, zumindest im Verständnis vieler.

  • Carsten 12:56 on February 16, 2009 Permalink
    Tags: , Der Kleine Bruder, , , , kreuzberg, , realitätsverlust, , rubik, Schultheiss, , zauberwürfel,   

    Realitätsverlust 

    Gestern in der Regionalbahn der Grausamkeiten: Hinter mir eine Horde bayerischer Punks, auf dem Weg in die Punkhauptstadt Berlin. Mit Kasettenrekorder und passender Musik. Neben mir ein Freak, der ständig seinen Rubikwürfel löst und immer wieder neu verdreht. Und dazu Sven Regeners kleiner Bruder, in dem Frank nicht den Unterschied zwischen Hippies und Punks erkennt oder erkennen will. Der Bahnhofskiosk in der kleinen Stadt hatte geschlossen und so saß ich ohne Bier im Zug. Die Punks hatten natürlich welches und Frank und seine neuen Freunde trinken auch ständig. Schultheiss zwar, aber was solls. Irgendwann kam dann ein Punk an und schnorrte Zigaretten. Blieb beim Rubik-Freak stehen und starrte zehn Minuten auf dessen Zauberkünste. Derweil schleppen Frank und Karl den Dr. Votz-Bassisten Martin durch das nächtliche Kreuzberg. Die Punks stiegen dann am Südkreuz aus, wobei sie den Zug geschlagene drei Minuten aufhielten, weil sie es verpeilt hatten. Einer von ihnen musste heute zur Schuldnerberatung, ob er es geschafft hat mit dem Aufstehen? Wir wissen es nicht. Der Rubikwürfel ist sicher schon wieder gelöst und in Kreuzberg dämmert es bereits…

     
  • Carsten 20:44 on May 14, 2008 Permalink
    Tags: , , , , , , , , , , kreuzberg, , , , , , , , , ,   

    berlins burning… 

    was ist da los? im twitterdings stapeln sich die bilder und die meldungen über gigantischen rauch in deutschlands berlinigster hauptstadt. doch keiner weiß mehr. nicht mal das internet. sowas!

    im wedding ist nüscht zu sehen.

    [UPDATE:] springer hats zuerst: Großbrand in Kreuzberger Papierlager // tagesspiegel: Großbrand in Kreuzberg

    [UPDATE2:]
    twitter

     
    • bluelectric 01:23 on May 15, 2008 Permalink

      Pardong aber auch, aber im Wedding war durchaus was zu sehen. Das Bild habe ich vom Fenster meines Büros im vierten Stock des alten AEG-Gebäudes in der Voltastraße aus gemacht.

    • pixelroiber 07:17 on May 15, 2008 Permalink

      ach! das ist doch kein richtiger wedding*. vielen dank aber für bild und verlinkung!

      *sondern gesundbrunnen… aber wer will schon in einem stadtteil wohnen/arbeiten, der wie ein einkaufscenter heißt?

    • Caro 15:24 on May 16, 2008 Permalink

      das war guiness-probe: der größte joint der welt. ach was, da sollte man keine witze drüber machen (weder über feuer noch über drogen)

    • pixelroiber 23:17 on May 16, 2008 Permalink

      da lach ich mal kindisch und verziehe das gesicht zu einem blöden grinsen…

      übrigens hat sich die B.Z. gefragt, ob der ganze rauch wirklich ungefährlich war. für die lungen. weil wegen verbrannter plaste und elaste. die offiziellen stellen schweigen weiterhin. SKANDAL! sach’ ich mal.

    • Caro 07:48 on May 19, 2008 Permalink

      was denn, noch nicht mal: “es bestand zu keiner zeit gefahr für die bevölkerung?” ach nee. stimmt. das wird ja nur gesagt, wenn es in einer chemiefabrik gebrannt hat und sozialer wohnungsbau neben an ist…

    • pixelroiber 19:55 on May 19, 2008 Permalink

      es hieß: “Wir haben keine nennenswerten Konzentrationen gemessen.”

      …und wenn ich groß bin, geh’ ich zur Brandkripo

    • Caro 21:38 on May 19, 2008 Permalink

      Frechheit! Ich arbeite da in der Nähe und konzentriere mich immer. Oder meinten die ‘was anderes?

  • Carsten 10:38 on March 11, 2008 Permalink
    Tags: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , kreuzberg, , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,   

    The Hitchhiker’s Guide to the Strike 

    die bvg bereitet sich intensiv auf die zeit nach dem streik vor, wie aus einem uns vorligenden internen papier hervorgeht. darin heißt es unter anderem, dass eine große relaunch-kampagne geplant ist. denn die autoren gehen davon aus, dass nach dem streikende keiner mehr die drei buchstaben kennt und die farbkombination blau-gelb mit einer drittklassigen partei assoziiert. auszüge aus dem papier:

    […]

    es wird von eltern berichtet, die ihren kindern mit tränen in den augen von sonnenblumengelben u-bahnen erzählen. liebevoll motzen sich migrantenkinder mit dem satz an: “MIT DEM FAHRRAD NICH IN™ ERSTEN WAGN™!!!” (vgl. dazu KRÖMER, Kurt et al.). die unfreiwilligen moabiter basteln straßenbahnen aus pappe in originalgröße. windige geschäftsleute bieten original berliner bus-hintergrundgeräusche auf cd an, dabei kommt raus, dass die aufnahmen in tübingen entstanden sind. hertha trat beim letzten heimspiel in bvg-uniformen an. und das technikmuseum in kreuzberg berichtet, dass mehrere historische nahverkehrszüge geklaut wurden. wowereit, einst lieblingsklaus der hauptstädter, bombt sich in die herzen zurück und verkündet heute den neuen slogan der berlin-kampagne der marketing-gesellschaft berlin partner: “be-vg berlin”. […]

    […]

    wir gehen davon aus, dass sich die situation noch verstärken wird. unsere ersatzbusse und -fahrer aus bayern werden berlinweit boykottiert, alle fahren s-bahn und fahrrad. keiner erinnert sich mehr an die u-bahn und die schienen der trams wurden von ganoven abmontiert und nach china verkauft. derzeit schulen wir neues personal, dass die fahrgäste im falle eines ende des streiks einweisen wird. da viele vermutlich nicht mehr wissen, wie der öffentliche nahverkehr funktioniert. wir bereiten radiospots mit der ansage vor: “Bitte beachten Sie die Lücke zwischen Zug und Bahnsteigkante”, an kindergärten werden essbare liniennetzpläne verteilt. […]

     
  • Carsten 21:39 on January 18, 2008 Permalink
    Tags: , , , , , , , Brigitte Zypries, , franz josef wagner, , , , , , herrmannstraße, , , , Justizministerin, , kreuzberg, , , , , , qualitätsjournalismus, , , , , , , , , ,   

    geschichten aus einer viel zu großen stadt pt. 11 

    da fährt also der herr wagner von der großen qualitätszeitung mit der verehrten frau justizministerin brigitte zypries u-bahn in berlin und ihnen passiert nichts! was für eine ausnahme. treiben sich doch da die wildesten typen rum, da, unter der erde. der arme herr wagner musste todesängste ausgestanden haben (link, via c.):

    Ich stelle mir vor, wie ich blutüberströmt zu der Notrufsäule krieche und den untersten Knopf erreiche.

    phantasie hat er ja. und nerven wie stahl. und ehrlich ist er:

    Unter der Erde Berlins herrscht ein anderes Leben. Es ist nicht mein Leben.

    frau zypries redet wirr, am ende rauchen sie noch eine (wahrscheinlich auf dem bahnsteig, 15€ Strafe, herr wagner!), knutschen rum und verabreden sich. da bahnt sich was an. ich sags euch. und jetzt zeig ich euch, was den herrn wagner ganz bleich werden ließ:

    die pixelroiber fahren u5 (und müssen sich fest halten)

    WOANDERS: mein parteibuch | hauptstadtblog | SZ |

     
    • c.h. 10:21 on January 22, 2008 Permalink | Reply

      der misstilly blog hat einen aufruf gestartet!

      herr wagner melden sie sich!

  • Carsten 23:04 on January 29, 2007 Permalink
    Tags: , , , , , , kreuzberg, , , , , ,   

    geschichten aus einer viel zu großen stadt pt. 5 

    berlin-kreuzberg, sonntag. der boden zittert und die luft wirkt wie elektrisiert als der berliner chor vokalkolleg die ersten töne anstimmt. die anspannung des laien-chors ist spürbar. einige töne wirken verzerrt, doch das verzeiht das publikum schnell, erlebt es doch gerade jetzt einen großen moment der sonntag abend unterhaltung. die zuschauer sind zahlreich gekommen, ein bunt gemischtes volk. sie starren gebannt auf die sänger und sängerinnen und wenig später sind sie entzückt von der professionalität und gelassenheit der protagonisten.

    über eine stunde liebeslieder, eine interessante mischung aus mehreren jahrhunderten, darunter Brahms, Cole Porter, Lennon/McCartney, um nur ein paar zu nennen. in der pause gibt es selbst gebackenen kuchen und interessante gespräche. die atmosphäre ist jetzt gelockert und es kann sogleich in die zweite runde gehen. nach standig ovations und der ein und anderen zugabe bleiben viele noch da und plaudern nett mitenander.

    insgesamt ein gelungener abend, ein großes ereigniss für den chor und die zuschauer.

     
    • ortrun 12:25 on January 30, 2007 Permalink | Reply

      :o)

      bei unserem kirchenchor damals in siegburg gab es manchmal zeitungsartikel, aus denen klar hervorging, dass der journalist beim konzert nicht anwesend gewesen war. deine reportage ist dagegen ganz schoen gut gefaelscht. blosz, dass es wirklich leider nur eine einzige zugabe gab, da ist deine begeisterung wohl mit dir durchgegangen. sehr verstaendlich und erst recht verzeihlich.
      eine kleine ergaenzung: nach dem plaudern in der kirche konnte man noch beim italiener sehr fettige sachen zusammen essen.

    • lichtundschatten 17:26 on February 1, 2007 Permalink | Reply

      diese kritik macht es überflüssig, dabei gewesen zu sein…. sie schafft ein vom konzert unabhängiges kunstwerk. applaus applaus ;-)

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