ein mann stirbt im nachtzug von warschau nach frankfurt. bei der ankunft flüchtet ein bekannter drogenkurier und gerät ins visir der kommisare. der zweite fall mit Joachim Król und Nina Kunzendorf als Steier und Mey. großartig, dicht und spannend. Steier ist angeschlagen und geplagt von angstzuständen, Mey ist allzu offen und bändelt dann auch noch mit dem bundeswehr-schönling an (Benno Fürmann!), nur um an infos zu kommen. am ende war dann alles ganz anders. bitte mehr davon.

+++ Erstausstrahlung: 20.11.2011 +++ LINK +++

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Ok, Axel Prahl war dabei, als schmieriger Möbelhändler mit Gelfrisur. Aber ansonsten? Schöne Bilder, alles in braun und grau gehalten, war offensichtlich damals so. Aber die Story? Ossifamilie kommt nach dem Mauerbau nicht mehr nach Hause, wo der Sohn inzwischen zum Vorzeigepionier rekrutiert wird. Dazu ein bisschen Notaufnahmelager und zuviel Allzumenschliches. Wenigstens das Ende ist nicht kitschig, sondern orientiert sich an der deutsch-deutschen Realität.

Nur eine U-Bahn Station Treptower Park gab es meines Wissens nie, oder irre ich mich?

SPONs Fazit:

„Ein traurigerer Film über die deutsche Teilung wurde bislang nicht gedreht.“

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