Frau Lindholm ermittelt in ihrer Heimatstadt Lüneburg und trifft einen alten Kollegen und Freund, der sie hat sitzen lassen vor ein paar Jahren. Ein Anschlag auf einen Unternehmer wurde verübt, schnell fällt der Verdacht auf eine Gruppe junger Protestler (analog zum Tatort Salzleiche, muss an der Gegend liegen). Doch es gibt Ungereimtheiten, vor allem in der Firmengeschichte, der Sohn vom Unternehmer ist komisch und Kollege Bein vom Staatsschutz erst recht.

Nettes Stückchen zum Thema böses Pharmaunternehmen und korrupte Polizei. Stellenweise ziemlich langweilig und das Ende kommt ein wenig plump. Übrigens auch einer der wenigen Tatorte ohne Leiche.

Erstausstrahlung: 29.02.2004 +++ link

[xrr rating=5/7]

nachdem das handelsblatt heute vom ausstieg aus dem ausstieg aus dem ausstieg berichtete, war diese tatort-wiederholung tagesaktuell. frau lindholm jagt einen mörder, kifft, fliegt nach spanien und sucht den vater ihres kindes. dabei wird sie verfolgt und fasst erschossen. gut gemachtes stück um atommüllendlager und vertuschung.

+++ Link +++ Erstausstrahlung: 16.11.2008

[xrr rating=6/7]

ein bisschen undurchschaubar, irgendwie waren drogen im spiel. und ständig wurde jemand erschossen. und frau lindholm vernachlässigt aufs sträflichste ihr kindchen und lässt den armen martin nicht lesereisen.

ganz am anfang denkst du noch: boar, das wird jetzt aber psycho. weil voll die effekte und erscheinungen. denn du musst wissen, frau lindholm fährt gegen die alte eiche und der kopp ist ein bisschen angeknackst. aber denkst du, sie bleibt im kankenhaus? nee, die haut da ab und zurück zu den dorfies und ermitteln. bis einer umgebracht wird. und noch einer und immer so weiter.

kann man mal machen. nette idee. unterhaltsam, sicher. aber immer wieder die geschichte der wurmstichigen dorfgemeinschaft, das wird auf dauer auch langweilig.

die presse vor ort weiß mehr:

Nie zuvor wurde ein Tatort im Landkreis Ammerland und in umliegenden Gemeinden gedreht. „Vergessene Erinnerung“, so der Titel des 755. Tatorts, wurde im Juni/Juli vergangenen Jahres in Westerstede, in Bad Zwischenahn sowie in Bockhorn und Varel im Auftrag des NDR produziert. Dabei lässt das Drehbuch den genauen Ort der Geschichte allerdings offen, erzählt wird von dem fiktiven Ort „Volsum“. Während der vierwöchigen Dreharbeiten war Maria Furtwängler im Zwischenahner „Jagdhaus Eiden“ untergebracht. (nwz online)

Link +++ Erstausstrahlung!

[xrr rating=4/7]

Da haben wir letztens noch Hannover gescholten und dann sowas: Ein böser Scherge lässt sich in der Landeshauptstadt operieren und der Verfassungsschutz versucht ihn zu beschützen. Dumm nur, dass Frau Lindholm mit der Agentin mal befreundet war und auch einen Mord aufzuklären hat. Und dann wird ein Spionagestückchen draus. Spannend bis zur letzten Minute und in zünftiger Agentenmanier dreht sich die gesamte Story mehrmals um und man weiß gar nicht mehr, wo oben und unten ist. Ich glaube, von einem Tatort ist gar nicht mehr zu erwarten.

Übrigens, gibt es dieses Krankenhaus (sieht aus wie ein Eierbecher aus Glas) in Hannover wirklich? Und: Warum kümmert sich Frau Lindholm so wenig um ihr Kind, da bekommt man ja selber ein schlechtes Gewissen…

[xrr rating=6/7]

Link +++ Erstausstrahlung