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wahrscheinlich gibt es 20 jahren noch messe in hannover. und hannover wird es auch in 2000 jahren noch geben. wenn nicht, wäre das aber nicht schlimm. man merkt, meine zuneigung zur niedersächsischen landeshauptstadt hält sich in grenzen, höchstwahrscheinlich weil ich den besuch immer mit arbeit und messe verbinde. man möge mir also verzeihen. der berliner in mir schaut zumindest neidisch auf die Calamari Moon-Parties in der Cumberlandschen Galerie (bild #2) – tolle lokation.


Lesen Sie auch die weiteren Qualitätsbeiträge zur CeBIT der vergangenen Jahre:
2011, 2009, 2008, 2007

Mäßiges Stück um Homosexualität im Profifußball. Einer wird ermordet und keiner wills gewesen sein. Frau Lindholm hat einen neuen Kollegen. Mehr gibts eigentlich nicht zu erzählen.
Der Stern dagegen ganz euphorisch:

„Es prickelt zwischen der toughen, aber irgendwie doch einsamen Kommissarin und dem toughen, aber irgendwie auch einsamen Journalisten – und beide trauen sich nicht, es sich einzugestehen. Genauso wie offen bleibt, was zwischen den beiden nun ist, bleibt offen, ob der Zuschauer Jan Liebermann im nächsten Lindholm-Fall wiedersehen wird. Danke auch dafür, werte „Tatort“-Macher.“

+++ Erstausstrahlung: 20.03.2011 +++ LINK +++

[xrr rating=2/7]

Frau Lindholm ermittelt in ihrer Heimatstadt Lüneburg und trifft einen alten Kollegen und Freund, der sie hat sitzen lassen vor ein paar Jahren. Ein Anschlag auf einen Unternehmer wurde verübt, schnell fällt der Verdacht auf eine Gruppe junger Protestler (analog zum Tatort Salzleiche, muss an der Gegend liegen). Doch es gibt Ungereimtheiten, vor allem in der Firmengeschichte, der Sohn vom Unternehmer ist komisch und Kollege Bein vom Staatsschutz erst recht.

Nettes Stückchen zum Thema böses Pharmaunternehmen und korrupte Polizei. Stellenweise ziemlich langweilig und das Ende kommt ein wenig plump. Übrigens auch einer der wenigen Tatorte ohne Leiche.

Erstausstrahlung: 29.02.2004 +++ link

[xrr rating=5/7]

nachdem das handelsblatt heute vom ausstieg aus dem ausstieg aus dem ausstieg berichtete, war diese tatort-wiederholung tagesaktuell. frau lindholm jagt einen mörder, kifft, fliegt nach spanien und sucht den vater ihres kindes. dabei wird sie verfolgt und fasst erschossen. gut gemachtes stück um atommüllendlager und vertuschung.

+++ Link +++ Erstausstrahlung: 16.11.2008

[xrr rating=6/7]

parkende Mofas

Letzte Woche gab es ein historisches Ereignis: Hells Angels und Bandidos schließen Frieden. Ausgerechnet in Hannover. In der Kanzlei von Altbundeskanzler Schröder. Doch der war nicht da:

Zur Stelle ist stattdessen sein Freund und Anwaltskanzleibesitzer Götz von Fromberg, ein „Frog“ also, einer jener „Friends of Gerd“, denen zuzeiten erheblicher Einfluss auf die Politik Niedersachsens, später dann auf die der Bundesrepublik insgesamt nachgesagt wurde. Alles in allem ein auf den ersten Blick sehr bizarres Setting für ein Friedenstreffen. (welt.de)

Die hannoversche Ortsgruppe hat ihre Hände auch im Rotlichtviertel, wo schon Peter Hartz für Furore sorgte. „Hannover ist eben auch nur ein Dorf.“, schreibt da welt.de. Alles sehr absurd. Fehlen eigentlich nur noch die Scorpions…

(via)

INTRODUCTION:
hallo du, dies ist unser erster newsletter. du erhälst ihn per mail, weil du dich für ihn eingeschrieben hast, weil du oft kommentierst oder weil ich dich einfach nur mag. falls du ihn nicht mehr erhalten willst, musst du mir schreiben. dass du ihn nicht mehr erhalten willst. manchmal kann das leben so einfach sein. paralell wird es den newsletter auch auf der seite geben, zum später nachlesen.
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WHATSHOT:

  • im kraftfuttermischwerk ist tarantinos erstlingswerk aufgetaucht: „my best friend™s birthday”. hab‘ ich mir noch nicht angesehen, wollte ich aber immer schon. kommt also noch.
  • der (kinder-)film coraline (2009) ist richtig gut gemacht und wirklich spannend anzuschauen. zwar wird ein bisschen zu viel auf effekte gesetzt. trotzdem sind die story und moral alles andere als platt…

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WHATSNOT:

  • hannover – das war dieses jahr so unspannend, dass mir partout nichts eingefallen ist zu schreiben. der stand war gut besucht und ich hab da auch die ganze zeit geredet, das hotel war das gleiche und überhaupt sah‘ alles so aus wie die jahre zuvor. nichts neues also im westen
  • cottbus – die woche danach, auch messe. hat mich immerhin zu diesen beiden texten inspiriert: berlin ist woanders. heute: cottbus & Von der Menschwerdung

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DISCLAIMER:
dieser newsletter ist nur für deinen persönlichen gebrauch. denk an den wald und druck‘ ihn nicht aus. schick ihn mir zurück, falls du ihn nicht mehr brauchst. und schreib‘ mir auch, wenn dich das penetrante duzen nervt.

ich wünsche uns allen einen frühling,
carsten aka pixelroiber

ein bisschen undurchschaubar, irgendwie waren drogen im spiel. und ständig wurde jemand erschossen. und frau lindholm vernachlässigt aufs sträflichste ihr kindchen und lässt den armen martin nicht lesereisen.

ganz am anfang denkst du noch: boar, das wird jetzt aber psycho. weil voll die effekte und erscheinungen. denn du musst wissen, frau lindholm fährt gegen die alte eiche und der kopp ist ein bisschen angeknackst. aber denkst du, sie bleibt im kankenhaus? nee, die haut da ab und zurück zu den dorfies und ermitteln. bis einer umgebracht wird. und noch einer und immer so weiter.

kann man mal machen. nette idee. unterhaltsam, sicher. aber immer wieder die geschichte der wurmstichigen dorfgemeinschaft, das wird auf dauer auch langweilig.

die presse vor ort weiß mehr:

Nie zuvor wurde ein Tatort im Landkreis Ammerland und in umliegenden Gemeinden gedreht. „Vergessene Erinnerung“, so der Titel des 755. Tatorts, wurde im Juni/Juli vergangenen Jahres in Westerstede, in Bad Zwischenahn sowie in Bockhorn und Varel im Auftrag des NDR produziert. Dabei lässt das Drehbuch den genauen Ort der Geschichte allerdings offen, erzählt wird von dem fiktiven Ort „Volsum“. Während der vierwöchigen Dreharbeiten war Maria Furtwängler im Zwischenahner „Jagdhaus Eiden“ untergebracht. (nwz online)

Link +++ Erstausstrahlung!

[xrr rating=4/7]

endlich vorbei. eine halbe woche messeleben geht an die substanz, nagt am guten gewissen und schlaucht das rückenmark. rumstehen, kilometerweise laufen, reden, reden, zuhören und menschen ertragen. zuviele menschen mit zuwenigen problemen auf einen haufen. schlimm sind die aussteller an den ständen, schlimmer die so-called fachbesucher, doch ganz schlimm die jäger und sammler. ständig auf der suche nach gimmicks, werbegeschenken, kulis und infomappen. tüten gabs in allen größen und formen. so viele, dass meist tüten in tüten steckten. ansonsten waren die aussteller sehr knausrig. gut so! oder schlecht. denn nichts ist nerviger als der gemeine mob, der nichts abbekommt. abends dann parties auf den ständen. merke: je schlechter das produkt, desto größer der marketingetat, desto größer auch die standparties. kurz vor der abfahrt noch am hessen-stand geschlemmt und bierchen getrunken. respekt! für ein land ohne regierung funktioniert das super! kümmerlich dagegen die standparty am berlin-brandenburg-stand. im hotelzimmer kein internet, dafür schlechte amerikanische serien im tv. auch mal schön. zurück in berlin und keine bvg, der feedreader platzt gleich und die ungelesene tageszeitung wartet. hört mir auf mit digital lifestyle! seid menschen. und benehmt euch auch so.

[youtube MavllwOuVI0]

hier schreibt der kulturpessimist noch selbst (1) (2)(3)