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  • Carsten 13:44 on September 2, 2013 Permalink
    Tags: , Alan Arkin, , Ben Affleck, Bob Gunton, , , Chris Terrio, Christopher Denham, , Clea DuVall, , , , george clooney, Grant Heslov, , , Keith Szarabajka, Kerry Bishé, , Kyle Chandler, , , , , Rodrigo Prieto, Rory Cochrane, Scoot McNairy, , Tate Donovan, Taylor Schilling, Titus Welliver, Tony Mendez, , Victor Garber, William Goldenberg,   

    Filmkritik: Argo (2012) 

    Nette Verfilmung einer CIA-Operation rund um die Geiselnahme von Teheran 1979-81. Mit Unterstützung aus Hollywood gelingt es einem bärtigen Ben Affleck-Hipster-Spion sechs Geiseln aus dem revolutionären Iran zu schleusen. Alles ganz lustig und dramatisch, nur eben ein bisschen zu einseitig und unreflektiert. Spannende Unterhaltung mit ein bisschen CIA-Werbung.

    [xrr rating=4/7]

    wikipedia | imdb

     
  • Carsten 10:37 on August 13, 2012 Permalink
    Tags: Beau Willimon, Evan Rachel Wood, george clooney, Jeffrey Wright, Marisa Tomei, Max Minghella, , Philip Seymour Hoffman, , , vorwahlen,   

    Filmkritik: The Ides of March – Tage des Verrats (2011) 

    ein spannender ausflug in das amerikanische wahlsystem. eine vorwahl muss gewonnen werden, die wahlkampfteams spielen mit allen tricks und am ende wird es eine schmutzige intrige. schön gespielt, reduziert auf das wesentliche und mit bitterem Nachgeschmack: Mit Demokratie hat das nicht mehr viel zu tun. Kann man sich anschauen.

    [xrr rating=5/7]

     
  • Carsten 11:26 on October 6, 2008 Permalink
    Tags: , , , , , , burn after reading, coen, , , , , , , george clooney, , , haus der vorstellungen, , , , , , , , , , , , , , , , , , , , torstraße 166, , , verkausoffener sonntag, , wagenburg, , , , , ,   

    ablenken in zeiten der rauhen finanzkrisen 

    einige anmerkungen zum wochenende:

    (1.) burn after reading ist ein toller film. trotzdem sollte man ihn nicht sehen. nicht jetzt, nicht im kino. ich habe den fehler gemacht und es bitterlich bereut. denn dieser film muss reifen wie ein guter wein oder eine tiefe freundschaft. im winter dann, wenn er in den videotheken ist, da leiht man so einen film aus, genießt. schaut sich alle extras an und die interviews. und dann grunzt man zufrieden und geht schlafen. die story ist verworren und so richtig kapieren will man sie beim ersten mal nicht. es ist ein kleines mieses agentenstückchen, das an keiner stelle an action gewinnt. es plätchert vor sich hin und mittendrin spielen ein bärtiger george clooney und ein bezaubernder brad pitt. wie fargo, nur ohne schnee. und gestorben wird auch nicht soviel. und vielleicht ist es doch kein so guter film, auch nicht auf dvd. aber schön, dass wir mal darüber geredet haben.

    (2.) auf verschiedenen öffentlichen plätzen in berlin haben sich diverse weihnachtsmarktähnliche erscheinungen etabliert: fressbuden und krimskramstände in kleinen holzhüttchen. dazu riecht es nach gebrannten mandeln. ich fordere hiermit den berliner senat auf, dazu stellung zu nehmen.

    (3.) das leben in einer wagenburg ist ganz anders, als ich mir das vorgestellt habe. es gibt strom, wasser und leckeren kaffee. und warm ist es auch in so einem wohnwagen. die gespräche sind selten alternativ, sondern erfrischend gewöhnlich-alltäglich. nur das klo ist einmal quer über den hof.

    (4.) die idee, am sonntag gemütlich zu ikea zu fahren, hatten auch andere, gar nicht so wenige menschen. entsprechend voll war der hotdog-stand. das kollektivgewurmel fand seinen höhepunkt an den kassen und trug sozialistische züge. und jetzt gretchenfrage an die geneigte leserschaft: wer bitte hat keine orgel vreten-lampe zuhause stehen? kartoffelschips in der geschmackrichtung dill sind echt ein kulinarisches highlight!

    (5.) das haus der vorstellungen in der torstraße 166 will besucht werden. uns es lohnt sich. der eintritt ist frei, unbedingt die kamera mitnehmen! bilder von mir folgen.

    dieser text ist offline entstanden, braucht ihr links? nö, oder?

     
    • ortrun 15:52 on October 6, 2008 Permalink | Reply

      na ja, so'n link zur orgel vreten haette mich schon gefreut. hab sie aber auch so gefunden. schoen.
      ich hab keine. kenne sie aber natuerlich.

    • JeanClaude 17:18 on October 7, 2008 Permalink | Reply

      hast du justus besucht oder woher die wagenburg erfahrung?

    • pixelroiber 21:21 on October 7, 2008 Permalink | Reply

      immer diese abkürzungen! schlimm! d.?

      aber in der tat, sehr wohnlich das lämpchen. und tipp: nur zwei statt drei birnen reinschrauben! spart geld und wirkt schummriger.

    • pixelroiber 21:23 on October 7, 2008 Permalink | Reply

      hat c. nicht auch eine ähnliche? nur rund statt eckig? und hängt da nicht eine filmrolle drüber? und gibts dazu nicht ein flickrbild? wenn ich mehr zeit hätte, könnte ich meine eigenen fragen beantworten! hach.

    • artemisia 14:44 on October 7, 2008 Permalink | Reply

      Ich habe dem Orgelvretismus bislang widerstanden. Jedoch D. zum Kauf überredet. Orgel vreten hat den Vorteil gelblich zu sein, so dass Energiesparlamplenlicht trotzdem warm aussieht, wenn's aus der Lampe leuchtet. Sehr zeit- und umweltgemäß also.

    • artemisia 22:02 on October 7, 2008 Permalink | Reply

      d. ist mein f., aber nicht mein l. deshalb hat er auch einen anderen “lebensmittel.” und besitzt eine lampe, die nicht nur seine wohnung beleuchtet. jetzt müsste alles klar sein? (dirk, freund, lebensgefährte, lebensmittelpunkt!)

    • JeanClaude 14:08 on October 8, 2008 Permalink | Reply

      warum ist denn dein freund nicht dein lebensgefährte? oder ist er nur ein freund? oder aber eigentlich geht mich das ja nichts an!

    • JeanClaude 16:42 on October 8, 2008 Permalink | Reply

      dann is d doch noch dein freund?! irgendwie haben wir dann alle dein haltestellenschild falsch verstanden!

    • ortrun 11:06 on October 8, 2008 Permalink | Reply

      bin in “zeugs halt” fuendig geworden: http://www.flickr.com/photos/zonenschwabe/17474
      aehnlich, klar: stehlampe aus papier, roehrenartig mit mehreren gluehlampen drin. ich finde orgel vreten klassischer, das weibchen alberner, aber nicht unsympathisch.
      dem weibchen wiederum sehr aehnlich (gleiche machart) ist ein anderes ikea-modell:
      http://www.flickr.com/photos/zonenschwabe/17474… (es verbirgt sich hinten links im schatten).

    • artemisia 14:15 on October 8, 2008 Permalink | Reply

      Für mich unterscheidet sich der Freund vom Lebensgefährten dadurch, dass er nicht in der gleichen Wohnung wohnt (obwohl er in der gleichen Stadt lebt). So teilt man sich nicht wirklich das gesamte Leben, sondern “nur” einen Teil. Die Wohnungsneutrale Bezeichnung wäre vielleicht auch “Lebensabschnittgefährte”, aber das ist dann selbst mir zu kompliziert.

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