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  • Steffen 00:01 on June 27, 2016 Permalink
    Tags: frankreich, , verhaltensregeln   

    WorldDominatingInstructions: Wenn der kleine Terror kommt 

    IMG_5928

    erst flüchten, wenn das nicht geht: verstecken.
    das sind wichtige informationen, in einem dorf mit vielleicht hundert einwohnern.

     
    • Carsten 00:19 on June 29, 2016 Permalink | Reply

      ditt fiel mir uff: im gegensatz zu diesem klassiker, wo das feuer eindeutig zu sehen ist, fehlt in deinem bild der terror ganz und gar, er bleibt eine abstrakte, nicht greifbare sache. aber schöner fund, derartiges ist mir in D. noch nicht begegnet.

      • Steffen 11:23 on June 29, 2016 Permalink | Reply

        stimmt! möglicherweise liegt das daran, dass die beiden anschläge, die vermutlich als anlass zu diesem flyer dienten, in wirklichkeit nur false-flag-operationen waren um den nationalismus weiter zu schüren, so wie die miese handhabung der flüchtlingsproblematik in D.
        und da wusste man halt in der regierung nicht, wie man das darstellen soll ;)

    • Carsten 00:21 on June 29, 2016 Permalink | Reply

      btw: man kann in F mit der 17 einen notruf starten? wählt man das nicht ständig unabsichtlich ohne tastensperre?

      • Steffen 11:20 on June 29, 2016 Permalink | Reply

        joa, das geht hier u.a. mit der 17. wie oft man dort dann mit dem inneren einer tasche telefoniert weiß ich natürlich nicht. aber sind handys mit nummerntasten nicht irgendwas, das die alten ägypter früher verwendet haben? dafür haben die doch auch ihre pyramidalen funkmasten gabaut. sowas gibt’s doch nur in museen, oder?

  • Steffen 13:42 on May 24, 2016 Permalink
    Tags: Benzin, Crash, , frankreich, Nuit Debout, ,   

    Der verpixelte Frankreichkorrespondent informiert 

    Die Bewegung “Nuit Debout” und ihre Erfolge wurden ja von den deutschen Leitpropagandisten kaum beachtet. Es wurde zwar gelegentlich mal erwähnt, aber im Vergleich zu anderen, teils unwichtigeren Themen habe ich die Situation in F eher als Randthema wahrgenommen.
    Aber gut – es dürfte ja keinen mehr überraschen, dass Berichte über wirksame Proteste in anderen, vor allem in angrenzenden Ländern eher dürftig in den deutschen Medien vertreten sind.

    Nun hat aber SPON überraschender Weise vor ein paar Tagen das Thema mal wieder kurz aufgegriffen und berichtet, dass das Benzin im Norden und Westen Frankreichs rationiert werden muss und die Leute nicht mehr volltanken können, weil drei der acht Raffinerien und Treibstoffdepots blockiert werden.
    Straßenblockaden gegen Raffinerien: Frankreich rationiert Benzin

    Gestern – das haben alternative, französische Medien berichtet (vergleichbar mit z.B. nachdenkseiten.de in D) – wurden bereits 6 der Treibstofflager blockiert und die Regierung bat die Leute nicht scharenweise Benzin von den Tankstellen zu holen.
    Heute gibt es auch hier im Süden in ca. 50Km Umkreis (soweit ich weiß) kein Benzin mehr.

    Inzwischen ist es auch nicht mehr nur Nuit Debout. Alle möglichen Gruppierungen haben sich den Protesten angeschlossen und es geht längst nicht mehr nur um die geplante Arbeitsmarktreform.
    Irgendwann Mitte bis Ende Juni soll es auch eine landesweite Demonstration geben und auch eine große Aktion in Paris ist geplant.

    Die Regierung weiß nicht was sie tun soll. Mit Polizeigewalt geht es nicht mehr, weil der Protest zu groß ist. Das kann der Beginn eines überfälligen Umsturzes sein. Der Beginn eines besseren Systems vielleicht sogar.
    Die Frage, was danach kommen soll, passt vom Umfang her nicht mehr in diesen Artikel. Regelmäßige Leser werden sich aber an entsprechende Kommentarspaltendebatten erinnern können.

    Man sieht also: Protest ist wirksam.
    Man muss nur, wie bei allem was man tut, die nötige Motivation haben, das ganze auch durchzuziehen.
    Und besonders für Deutschland gilt, dass man endlich von diesem elenden zivilen Gehorsam wegkommen muss, wenn man soetwas wie hier in F erreichen will.

    Außerdem hat die Schwarmintelligenz im Internet auch wieder ein neues Crash-Datum ausgespuckt. Am 28. Mai soll ganz klar und hundertprozentig der Dollar crashen. Sogar der Vorzeigeintellektuelle Donald Trump warnt davor.
    Also jetzt noch schnell protestieren und revoltieren, bevor der Turm in vier Tagen sowieso einstürzt (Hallelujah).
    Ich drücke die Daumen.

    UPDATE
    Ein paar Stunden später war ich jetzt nochmal im nächstgelegenen Ort und es gab wieder Benzin. Teurer, aber nicht rationiert. Allerdings standen schon fünf Autos da, als wir kamen. Für diese Tankstelle vermutlich ein Rekord. Als wir wieder los sind, waren es sogar schon acht Autos. Unvorstellbar, wa?

     
    • Carsten 14:57 on May 24, 2016 Permalink

      – das fiel mir auch schon mal auf.

      – auch die medienrezeption hierzulande ist dürftig.

      – das mit den tanklagern ist natürlich großartig – würde die autonation D. empfindlich treffen.

      – kann man sagen, welche gesellschaftliche gruppen am stärksten bei den demos vetreten sind?

      • Steffen 13:52 on May 25, 2016 Permalink

        naja, angefangen haben die studenten mit der ganzen sache. die sind aber inzwischen nur noch eine kleine gruppe.
        der/die/das front national macht natürlich auch mit aber ich glaube den größten teil machen gewerkschaften und arbeiter aus.
        also wie so oft nix anderes als die gaußsche glocke.

  • Steffen 20:51 on May 18, 2016 Permalink
    Tags: frankreich, , , ,   

    redaktionelle richtigstellung zu irreführendem artikel 

    der höhlenhäuptling wird, wie regelmäßige leser wissen, in einem der vielen freiluftgehege mit angeschlossener sklavenzucht gefangen gehalten, die aus propaganda- und marketinggründen als großstädte verkauft werden.

    durch diesen umstand hat er, wie auch die meisten mitgefangenen, das leben außerhalb von gefangenschaft fast völlig verlernt und müsste erst mühsam wieder an ein leben in der natur gewöhnt werden.

    für die befriedigung der genetisch noch veranlagten sehnsucht nach lebendiger natur, gibt es in und um diese massensklavenhaltungseinrichtungen kleine grünflächen mit bäumen.

    und jetzt hat unser armer höhlenhäuptling eine dieser flächen als wald bezeichnet. vermutlich geschah dies als folge chronischer überarbeitung in verbindung mit hektik, stress, bombardierung mit irrelevanten informationen usw.

    menschen, die das glück haben in natürlicher weise ein psychisch und physisch relativ freies leben zu führen, wird das eventuell merkwürdig vorkommen – daher dieser relativierende artikel.

    und als entschädugung gibt’s noch bilder von echtem wald (für europäische verhältnisse).
    teilweise zwar nur von außen, aber dafür mit filtern und solchen spielereien, so wie es die pixelregeln vorsehen.

    IMG_5669

    IMG_5657

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    • Carsten 22:41 on May 18, 2016 Permalink | Reply

      effekte! ein windows-desktop und ein hipster und ein rant. groß!

      dabei entstand dies tatsächlich im märkischen urwald bei oranienburg.

      • Steffen 22:51 on May 18, 2016 Permalink | Reply

        haha, scheiß hipster!!

        ja, ich weiß – ich hab den ort des bildes in der admin-lounge gelesen;
        ich hatte nur dein bild gesehen und dachte, dass ich ergänzend dazu auch meine bilder ablassen muss, weil die halt einfach viel besser sind – is ja klar.
        und weil man in kommentaren keine bilder verwenden kann, musste ich halt einen artikel drauß machen, und dann habe ich auch gleich noch einen text mit kritischem unterton dazugeklöppelt.
        das ist kein rant, sondern realsatire. ‘schloide!

        • Carsten 23:37 on May 18, 2016 Permalink | Reply

          html müsste gehen in den kommentaren, ist aber umständlich, zugegeben. ein eigener artikel hat immer seinen eigenen charme…

          was unterscheidet den südfranzösischen wald denn vom mitteldeutschen?

          • Steffen 16:27 on May 19, 2016 Permalink | Reply

            naja, eigentlich nicht so viel…
            durch das etwas wärmere klima sind manche insekten größer und zahlreicher, es gibt mehr und größere eidechsen und schlangen und es gibt hier einige andere pflanzen als in D und die brennnesseln brennen mehr und generell sind flora und fauna deutlich üppiger. ich glaube das liegt neben dem klima auch an der bevölkerungsverteilung. imho ein hauptunterschied zwischen südfrankreich und mitteldeutschland.
            hier verteilen sich ungefähr 80% der leute auf die großstadtregion toulouse. auf der restfläche gibt es – vielleicht auch bedingt durch die ausläufer des zentralmassivs und die pyrenäen – relativ große, zusammenhängende waldgebiete und kaum menschen.
            F ist halt größer als D, hat aber weniger einwohner.
            aber im prinzip ist die natur nicht allzu unterschiedlich.

            • Carsten 08:51 on May 25, 2016 Permalink | Reply

              in D gehört ja alles immer irgendwem – wie ist das in F, sind diese großen Naturflächen privat oder staatlich?
              kann man mehr oder weniger machen was man will oder herrscht selbst im tiefsten wald eine art ordnungsamt?
              du siehst, ich kann mir solcherart freiheit nicht mehr vorstellen, so tief hat sich das besitzparadigma im kopf eingebrannt… aber es interessiert mich wirklch.

              • Steffen 13:44 on May 25, 2016 Permalink | Reply

                hmm, ich habe mich damit zwar noch nicht richtig tiefgehend beschäftigt, aber wenn es stimmt, was ich von einigen so gehört habe, dann kann man hier, anders als in D, in jedem wald einfach so übernachten oder sogar campen, selbst in privaten wäldern, ohne etwas verbotenes zu machen.
                viele wälder sollen aber wohl in staatlicher hand sein.
                nur feuer machen ist, genau wie in D, problematisch. und campen in nationalparks, darf man auch nicht. auch wie in D. find ich aber auch nicht schlimm.

                aber an dieser stelle sind meine infos ohne gewähr.

  • Carsten 23:51 on April 14, 2016 Permalink
    Tags: frankreich, NuitDebout, , ,   

    #NuitDebout 

    nach dem ende der geschichte gibt es doch noch eine soziale bewegung. in frankreich sitzen sie seit ein paar wochen, literally. von den internationalen medien gefeiert als wiederkehr von #occupy und arabischem frühling. die kommunisten jedoch geben sich zerknirscht:

    Die Arbeiterklasse braucht weder eine „Kitschversion von 1968“ noch eine weitere pseudolinke Partei wie Syriza, die die Angriffe auf die sozialen und demokratischen Rechte der Arbeiter fortsetzen wird. Französische Jugendliche, die gegen Sozialkürzungen und die PS kämpfen wollen, müssen die #NuitDebout-Bewegung zurückweisen. Sie ist ein politisches Ablenkungsmanöver und eine Falle, die von zynischen Taktierern aus dem Umfeld der PS organisiert wird. Einen Fortschritt kann es nur durch die Mobilisierung aller Arbeiter auf der Grundlage eines sozialistischen Programms und in Opposition gegen den ganzen Sumpf pseudolinker Verteidiger der PS-Regierung geben.

    während hierzulande politikverdrossenheit und frustwählen angesagt ist, die große koalition unter merkel nicht hinterfragt wird, formiert sich alternativer protest jenseits von euroskeptizismus und blödem nationalismus in frankreich. man kann nur hoffen, dass es auch in anderen ländern losgeht.

     
  • Steffen 20:05 on April 14, 2016 Permalink
    Tags: , frankreich,   

    #frankreich #franke #frankow 

    witzig, wie sich da oben im titel gleich ganz neue inhalte ergeben, wenn man das “p” konsequent durch “fr” ersetzt.

    aber eigentlich wollte ich ja was ganz anderes. bilder von schrottigen fahrzeugen sind ja hier in der höhle immer wieder gern gesehen, deshalb mach ich das auch mal.
    man sagt ja immer, die franzosen rosten so schnell – ich glaube das stimmt:

    aber dafür sind die designkonzepte rischtisch cool:

     
    • Carsten 23:14 on April 14, 2016 Permalink

      super bilder von unserem korrespondenten in frankreich, die autos müssten beide Citroën Traction Avant sein (“La Traction Avant dompte la force centrifuge”), gebaut zwischen 1934–1957.

      und das untere gefährt? man weiß es nicht, aber die geschichte dahinter wäre höchst interessant.

  • Carsten 13:19 on April 9, 2014 Permalink
    Tags: , , , Alison Pill, Carla Bruni, Cole Porter, Corey Stoll, Daniel Lundh, Darius Khondji, David Lowe, , Edgar Degas, Ernest Hemingway, F. Scott Fitzgerald, François Rostain, frankreich, Gad Elmaleh, Gertrude Stein, Gil Pender, Henri de Toulouse-Lautrec, Henri Matisse, Jaume Roures, Johanne Debas, Josephine Baker, Juan Belmonte, Kathy Bates, , Kurt Fuller, , , , Man Ray, Marcial Di Fonzo Bo, Marion Cotillard, Michael Sheen, Michel Vuillermoz, Mimi Kennedy, Nina Arianda, Olivier Rabourdin, , Pablo Picasso, , Paul Gauguin, , Salvador Dalí, Sonia Rolland, Stephane Wrembel, , T. S. Eliot, Tom Cordier, Tom Hiddleston, , Vincent Menjou Cortes, , Yves Heck, Yves-Antoine Spoto, Zelda Fitzgerald   

    Filmkritik: Mindnight in Paris (2011) 

    Ich glaube, ich komme langsam ins Alter, in dem man Woody Allen-Filme versteht. Das kann man auch gut finden. Vorliegender Fall ist ganz nett, hatte mir aber mehr erwartet. Die Lovestory um die frisch Verlobten, die mit ihren Eltern aus den USA nach Paris kommen und sich auseinanderleben, ist ganz witzig. Die Geschichte um die nächtlichen Trips in die Pariser Vergangenheit mit den ganz Großen der 20er Jahre dagegen ist toll. Literarische Zeitreise zu den Koryphäen. Das macht Spaß, ist großartig und überzeugend gespielt.

    Ein netter Film, ja. Aber kein Überflieger und eigentlich auch keinen Oscar wert. Aber vielleicht bin ich ja doch noch zu jung für Woody Allen.

     
  • Carsten 00:03 on February 7, 2014 Permalink
    Tags: , Alain Goldman, André Penvern, Bernadette Lafont, Bianca Olsen, cannabis, Carmen Maura, Cyril Rambour, Dominique Lavanant, , , Françoise Bertin, frankreich, haschich, Ismaël Dramé, Jérôme Enrico, , Laurie Aubanel, Michel Ochowiak   

    Filmkritik: Paulette (2012) 

    der französische film über eine dealende oma arbeitet sich an sämtlichen sozialen problemen der westlichen gesellschaft ab: altersarmut, migranten, drogenhandel und -kosum, gewalt, und die bizarre story wird zum modernen märchen, versandet in einem honigsüßem ende und die wenigen absurden szenen werden erdrückt durch vorhersagbarer slapstick. man meint, alles schon einmal gesehen zu haben, das tut dem film nicht gut.

     
  • Carsten 22:34 on August 7, 2013 Permalink
    Tags: , , besatzungszone, frankreich, , ,   

    Berlin ist woanders. Heute: Paris 

    2013-08-07 20.10.21

    gesehen auf dem Wedding, immerhin mal Zone d’occupation française en Allemagne

     
  • Carsten 00:24 on August 27, 2012 Permalink
    Tags: , Absa Dialou Toure, Alba Gaïa Kraghede Bellugi, Anne Le Ny, Audrey Fleurot, Christian Ameri, Clotilde Mollet, Cyril Mendy, Dorian Rigal-Ansous, Dorothée Briere Meritte, , Éric Toledano, , François Cluzet, frankreich, Grégoire Oestermann, , Laurent Zeitoun, Ludovico Einaudi, Marie-Laure Descoureaux, Mathieu Vadepied, Nicolas Duval, Olivier Nakache, , rollstuhl, Salimata Kamate, Thomas Solivéres, Yann Zenou   

    Filmkritik: Ziemlich beste Freunde (2011) 

    ziemlich guter film über einen vermögenden, der im rollstuhl sitzt und nun einen neuen betreuer findet, der so ganz und gar keine erfahrung vom job hat, dafür umso mehr vom leben. bisschen wie im märchen. oder wie beim prinz von bel air. aber beruht auf einer wahren geschichte – manchmal ist das leben eben so. gut und überzeugend gespielt, wird nicht langweilig.

    [xrr rating=5.5/7]

     
  • Carsten 23:40 on November 6, 2011 Permalink
    Tags: , , André Wilms, Blondin Miguel, , Elina Salo, , Evelyne Didi, , , François Monnié, frankreich, , Jean-Pierre Darroussin, Jean-Pierre Léaud, , , , Little Bob, Marcel Marx, , Pierre Étaix, Quoc Dung Nguyen, , Roberto Piazza   

    Filmkritik: Le Havre (2011) 

    ein märchen. alles ist alt, im stil von 50er-jahre filmen, die charaktere sind betagt und leben in ihrer eigenen welt. ein schuhputzer – das schon ein anachronismus für sich – muss seine frau ins krankenhaus bringen und nimmt einen jungen auf, der als illegaler immigrant vor der polizei flüchtet. um dessen ausreise nach london zu finanzieren, wird ein konzert organisiert. mehr passiert eigentlich nicht. dazwischen wunderschöne bilder und dialoge. ein film über das gute im menschen und dem zweifel am system (hier: migrationspoltik der EU).

    und es bleibt viel raum für interpretation, nicht alles ist so klar, wie es scheint. ob das ende ein traum ist oder realität? auf jeden fall: ansehen.

    [xrr rating=9/10]

    [youtube phjL9bP28FE]

     
  • Carsten 23:35 on July 24, 2011 Permalink
    Tags: , André Dussollier, Dany Boon, Dominique Pinon, frankreich, Frédéric Brillion, Gilles Legrand, Guillaume Laurant, Hervé Schneid, Jean-Pierre Jeunet, Jean-Pierre Marielle, Julie Ferrier, Marie-Julie Baup, Michel Crémadès, Nicolas Marié, , Raphaël Beau, Tetsuo Nagata, Yolande Moreau   

    Micmacs – Uns gehört Paris! 

    Jean-Pierre Jeunet sollten wir uns endlich mal merken: nach Delicatessen (1991), Die fabelhafte Welt der Amélie (2001) nun dieser film mit teilweise den gleichen schauspielern und vor allem Dany Boon (bekannt als Sch’ti).

    wahnsinnig grotesk, absurd. handlung, nebenehandlung, rückblenden. kuriose und liebenswerte figuren. dazu noch kritik an der rüstungsindustrie. komisch, albern, intelligent gemacht. es wird nie langweilig – unbedingt ansehen.

    [xrr rating=7/7]

     
    • claudius 20:09 on July 26, 2011 Permalink | Reply

      jaaaaaa! unbedingt ansehen! der ist großartig!

  • Carsten 14:39 on May 21, 2008 Permalink
    Tags: , , , , , angekuckt, , Björn Englund, , das jüngste gewitter, , , Du Levande, Elisabeth Helander, Eric Bäckman, , , , , , frankreich, , Gunnar Ivarsson, HÃ¥kan Angser, , , , , , kreide, , , Leif Larsson, Lennart Eriksson, , , , , , Pär Fredriksson, Patrik Anders Edgren, , , , Roy Andersson, , , , , , , , , , , , , ,   

    Filmkritik: Das jüngste Gewitter (2007) 

    ok. gestern abend also kino. hat nicht jedem gefallen. aber muss ja auch nicht immer. und wäre ja auch scheiße, wenn alle den selben geschmack hätten. uniformität ist auch ohne uniformen blöd. ich jedenfalls begeistert von dem film. eher ein märchen, story gibts wohl keine. und ruhig ist er. lustig bis lächerlich. großartige kamera (heißt in diesem film: sie bewegt sich einfach nicht). und sehr grotesk. oft auch bitter. so halt. also unbedingt empfehlenswert. nicht für alle, aber für einige (siehe oben). anschauen!

    preisfrage: warum muss man eigentlich zu unkonventionellen und grotesken filmen völlig unverständliche kritiken schreiben? und noch dazu mit philosophischem schwachsinn schwängern? steht das in den redaktionsstatuten? einige beispiele:

    Die Starrheit der Kamera, die fast unbemerkt einige Male doch zoomt, die Tristesse der Dekors, die gebrochene, grau-grüne Farbpalette, die den Film beherrscht, das kalte Neonlicht und die starren, emotionslosen und kreideweißen Gesichter der Darsteller – dies alles macht den Eindruck einer Vorhölle, eines Wartens auf das ersehnte Hereinbrechen einer Apokalypse, die einem reinigenden Gewitter gleich diesen Haufen trostloser Gestalten endlich erlöst. [kino-zeit.de]

    Am besten alles im ständigen Wechsel, ansonsten könnte man winzige bedeutungsvolle Details übersehen, die Anderssons existentiellen Bestands- und Notaufnahmen häufig einen doppelten Boden verleihen und sie trotz repetitiver Motive und Verlaufsprinzipien nie eintönig werden lassen. [critic.de]

    Das “Niemand versteht mich”, das mehrere der Figuren dem Publikum entgegen schleudern, ist in der Welt, die Roy Andersson uns zeigt ohne Zweifel wahr. Die Kraft des Lebendigen ist in ihr aber viel stärker als die Verzweiflung und fern von Zynismus. [filmstarts.de]

    Dabei sind seine Bilder auf ihre kalte Art üppiger, barocker und felliniesker als die des in diesem Sinne viel protestantischeren Franzosen… [welt.de]

    …unbeteiligte Gesichter und lange statische Einstellungen erzeugen auch hier jene tragikomische Lakonie, die keiner meisterhaft zu inszenieren versteht wie die nördlichen Filmemacher. [br-online.de]

    Der Film zeigt den Menschen in allen seinen Aspekten voller Selbstsucht, Arroganz, Gleichgültigkeit und Opportunismus aber auch voller Mitgefühl, Großzügigkeit, Zärtlichkeit und Liebe. [jetzt.de]

    Die renitente Alkoholikerin bringt da schon mehr Druck in ihre unmittelbare Umgebung. [tagblatt.de]

    …als würde Ingmar Bergman ‘The Big Lebowski’ verfilmen. (faz)

    undsoweiter. übrigens ist es auch total schick, absurde querverweise in die kritiken einzubauen. zum beispiel wurden erwähnt:

    Johan Wolfgang von Goethe (3x)
    Luis Buñuel
    Franz Kafka
    David Lynch
    Samuel Beckett
    Max Beckmann
    Otto Dix
    Aki Kaurismäki (2x)
    Bent Hamer
    Robert Bresson
    Federico Fellini
    Alexander Payne
    Loriot

     
    • Caro 10:15 on May 22, 2008 Permalink | Reply

      Sicherlich kein Film, den ich mir anschauen wollte. Also ich hatte mal eine Professorin, die andere Wissenschaftler als “Theoriewichser” bezeichnete! “Rezensionswichser” gibt’s sicher auch.
      Du hast übersehen, dass da irgendwo “Notaufnahme” gesagt wird. Vielleicht auch eine versteckte Anspielung auf TV-Serien wie E.R. und Grey’s Anatomy?? – Neinnein, viel zu flach, der Vergleich.

      “Lakonie” indes ist ein wunderbares Wort. Eine Wiederentdeckung. Das werde ich jetzt öfter mal benutzen.

    • Caro 10:21 on May 22, 2008 Permalink | Reply

      Ach was. Hab ich Trailer geguckt. Das muss ich mir angucken. Total witzig. “Die feste Kameraposition konnotiert für mich die Pose des Fotografen, das Unbewegte im Bewegten, das Voyeuristische”. Quote me.

    • pixelroiber 15:28 on May 22, 2008 Permalink | Reply

      nunja, der trailer. das sind nur die highlights. da kommt dann nicht mehr viel. also sag nicht, dass ich dich nicht gewarnt habe.

    • matthias 12:22 on May 23, 2008 Permalink | Reply

      Hört sich auf jeden fall gut an und wenn man schon The Big Lebowski geliebt hat…..

      Das hier wird hoffentlich auch gut: https://www.kino.de/film/der-baader-meinhof-komplex-2008/

    • pixelroiber 23:34 on May 23, 2008 Permalink | Reply

      hab ich sogar gelesen. auch wenn aust manchmal flunkert und vermutungen als fakten verkauft (alte spiegel-manier), so ist das doch ein super-spannendes buch. wird sicher interessant der film, zumal er noch an meinem burtzeltag rauskommt. wuarr!

    • Caro 13:55 on May 24, 2008 Permalink | Reply

      Baader-Meinhof gucken aber Burtzeltag sagen. Wie passt das zusammen?

    • pixelroiber 09:34 on May 26, 2008 Permalink | Reply

      ich kann noch viel krassere sachen: demnächst hier und weltexklusiv ein bisher unveröffentlichter mario barth-witz!

      nee, nur scheiß.

  • Carsten 10:55 on March 21, 2008 Permalink
    Tags: , antoine de saint-exupéry, , der kleine prinz, , , , frankreich, horst rippert, , , , , , , , ,   

    der tod #2 

    Ich war schon mächtig angeschickert, als ich damals ins Cockpit gestiegen bin. Eine ganze Weile war nichts am Horizont, da sehe ich plötzlich eine fliegende Riesenschlange, die einen Elefanten verschluckt hat. Ich zuerst: relax, sowas kommt vor! Dann merke ich, das ist ja gar keine fliegende Riesenschlange, das ist ein Abfangjäger! Da kamen auch schon die Funksprüche: “Ne tirez pas! Je suis Saint-Exupéry!”, und lauter so Franzmannkacke, aber wie sagte der Spieß doch so schön: Man darf den Franzosen nicht zuhören, man muß sie anschauen und abknallen. Ich also: “Jetzt zeichne ich Dir gleich mal ein Schaf, Froschfresser – mit dem MG!” Und gleich voll drauf – denn du bist zeitlebens für das verantwortlich, was du dir vors Visier nimmst, hehe! Dann er plötzlich hinter mir, volle Salve, batsch! Aber bloß Blechschaden, puh, egal, man soll nicht traurig sein um solche alten Hüllen. Er macht eine Prinzenrolle nach der anderen, wosch, njeeeeeeeeeauuuuu! Ich versuch’ immer, auf den Motor zu zielen – aber das Wesentliche war für die Augen unsichtbar, verdammt! Ich dann immer peng, peng, peng” etc.

    die titanic kommentiert ein interview der faz mit horst rippert, der 1944 antoine de saint-exupéry abgeschossen hat.

     
  • Carsten 15:30 on March 17, 2008 Permalink
    Tags: , , , , , , , , detschland, , , , frankreich, , , Georg Herwegh, , , , , , historiale, , , , , , , ,   

    an meine lieben berliner 

    seit anfang märz einzelne aufstände, seit zwei wochen nun auch in berlin. der revolutionäre geist italiens und frankreichs weht durch die stadt. in österreich haben sie schon ihren kanzler gestürzt. die bevölkerung in der hauptstadt hält den atmen an. morgen soll es losgehen, einzelne gruppen bereiten sich vor. es wird blutig werden. es wird tote geben. barrikaden werden brennen. das alles nimmt man in kauf, für die sache. ja, welche eigentlich? mehr demokratie wagen vielleicht. oder überhaupt mal damit anfangen.

    heute abend ausführlich diskutieren. oder mal wieder bei wiki schauen.

    Achtzehnhundert vierzig und acht,
    Als du dich lange genug bedacht,
    Mutter Germania, glücklich verpreußte,
    Waren es nicht Proletarierfäuste,
    Die sich ans Werk der Befreiung gemacht
    Achtzehnhundert vierzig und acht?

    [Georg Herwegh]

     
    • matze 14:00 on March 18, 2008 Permalink | Reply

      ich find ja geschichte und dann noch unsere eigene eh nicht ganz unspannend und wenn es dann noch so aufgezogen wird um so besser!

  • Carsten 15:34 on August 7, 2007 Permalink
    Tags: , , deutschlandradio, , frankreich, , , , , , ,   

    Hoch 1030 nördlich der Azorenhoch abschwächend. Keil 1020 westlich der Hebriden, abschwächend, ostschwenkend. Weiterer Keil 1015 Nordostfrankreich südschwenkend. Tief 1002 Orkneys, abschwächend, wenig ostziehend. Kaltfront 1012 Deutsche Bucht, nahezu festliegend. Flaches Tief 1010 Hessen, nordwestziehend. Hoch 1022 Karelien verstärkend, nordostverlagernd.

    sag ich doch die ganze zeit….

    (und falls hier jemand auch mal einen deutschlandradio-podcast braucht und absolut nichts findet: link!)

     
  • Carsten 02:35 on May 5, 2007 Permalink
    Tags: , , , , , , , , , , frankreich, , , , , , , , , , , ,   

    my non-committal recommendation for Mai 4th 

    die heutige dosis wahnsinn:

            – IsarSteve – blog around and about berlin! – must read!

            – the langenfeld : Nachts im Osten – DJ in the DDR / GDR

            – Bild.T-Online.de: David Hasselhoff betrunken

            – Das deutsche Twitter Handbuch – Webworkblogger

            – lesen! lesen! lesen!

            – Jetzt erst recht – wahlkampf frankreich

     
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