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impressiv

13.07.07

die ausstellung läuft ja schon eine weile. und da es ja quasi um die ecke ist, sollte man mal hingehen. hab schon die moma verpasst. aber lauschen wir doch mal in die pressemitteilung des MET:

The Masterpieces of French Painting from The Metropolitan Museum of Art: 1800-1920
A selection of 135 masterpieces from the Metropolitan Museum’s treasured collection of French painting—including works by Bonnard, Cézanne, Corot, Courbet, Degas, Van Gogh, Ingres, Manet, Matisse, Monet, Picasso, and Renoir—will be lent exclusively to the Museum of Fine Arts in Houston and the Neue Nationalgalerie in Berlin while the Met’s galleries undergo renovation. The Berlin venue will also feature 15 French sculptures, including 9 works by Rodin.

The Museum of Fine Arts, Houston February 4-May 6, 2007 The Neue Nationalgalerie, Berlin June 1-October 7, 2007

(nebenbei bemerkt, die url metmuseum.org klingt für regelmäßig-mittelalter-besuchende ohren irritierend. an dieser stelle also die bitte an die verantwortlichen: ändert das.)

ich habe ja mal in kunst studiert eine abiturprüfung gehabt. so schwer war das nicht. der praktische teil bestand aus meiner speckstein-käthe-kollwitz (verschollen) und der theoretische aus meinem monolog über impressionismus. und jetzt sieht der geneigte leser auch, warum gerade ich prädestiniert bin, diese ausstellung zu rezensieren. and here we go: die impressionisten malten nicht, sondern tupften. sie setzten farben viel geschickter ein als ihre vorgänger. sie waren viel draußen dabei und hatten auch die hübscheren frauen (wahrscheinlich). wen das jetzt wirklich interessiert, der liest bitte woanders weiter.

der studentische eintritt von 5€ (normal: 10€) ist angemessen, allerdings bekommt man im originalmuseum für $10 (studenten-rabatt, normal: $20) erheblich mehr zu sehen.

voll war es jedenfalls nicht gestern abend. so normalvoll eben. das ticket-system ist ziemlich einfallsreich. oder einfältig. wird auch von der telekom gepowert. war ja klar. zwanzig minuten entspannte wartezeit sind okay.

und dann die bilder. los gehts wohl mit den vorimpressionisten. die knaller kommen erst am ende. die rahmen passen irgendwie nicht zu den bildern. da hat wohl jemand nicht aufgepasst. man kann richtig nah ran und die pinselbewegung nachempfinden. wuhu!

aber mal im ernst: so richtig rocken die bilder nicht mehr nach über 100 jahren. unsere wahrnehmung hat sich massiv verändert, die darstellung von situationen und gefühlen haben wir längst schon überzeugender gesehen und die meisten bilder dort hätte ich nochmal mit photoshop überarbeitet… aber mich fragt ja wieder keiner. vileleicht muss man die bilder auch im damaligen zeitlichen kontext rezipieren…blabla.

viel interessanter sind dagegen die besucher. was gibt es da alles zu sehen und zu beobachten. großartig. alte alternativos, die vor ihren gealterten freundinnen mit fachwissen glänzen, junge kunststudentinnen, die ganz verzaubert vor den meisterweken stehen. männer, die mit dem audioguide im sessel eingeschlafen sind. alte frauen, die kaum noch laufen können, und allerlei mehr figuren.

es! lohnt! sich! wirklich! und am besten donnerstags kurz vor 21uhr hingehen! da ist es so gut wie leer. und eine stunde reicht für den normalinteressierten.

// noch ein bericht // nett gemachte site der ausstellung //

abgehört

11.07.07

zwei platten laufen in ständiger rotation bei mir. die neue white stripes und die neue tocotronic. kann gar nicht mehr aufhören damit. zwei bands, die mal unglaublich erfolg hatten, auf ihre eigene art. und nun lang ersehnte nachfolger veröffentlicht haben. sie haben die erwartungen nicht erfüllt, sondern sind ihren eigenen weg gegangen und klingen ganz anders. viel besser. der gedruckte spügel hatte diese woche so eine art artikel über tocotronic. da hieß es, sie sind gegen die angebliche hurra-stimmung im land. von der habe ich noch garnichts mitbekommen. anyone?

und tocotronic singen übers bloggen. interpretiere ich mal rein.

traumberuf reaktorfahrer

10.07.07

_engl.:_reactor operator, also so eine art homer. “wichtig sind in diesem beruf zudem entscheidungsfähigkeit sowie eine gewissenhafte und sicherheitsbewusste arbeitsweise.” setzt natürlich immer eine gelenkte praktische fortbildung voraus. und das ist mehr als boot fahren im schnellen brüter….

was das soll das ganze? oben bei hamburg wirds bald eine durchspülung geben. das wird richtig klasse. als ich vor jahren mal nach dänemark fahren musste, haben wir in einer billigen brunsbütteler absteige übernachtet. schön war das nicht. aber die menschen sind da sicher nett…

[via]

empfehlung des hauses:

10.07.07

die heutige dosis wahnsinn:

  • fx3.org: Das Rainbow Disco Team: Won’t forget these days.

geschichten aus den neunzigern. liest man mit einer träne im auge. achja…

ein großartiger text übers ausgehen und merkwürdige assoziationen: sollte man gelesen haben.

  • ein pankgrafen-stein in weilburg an der lahn

vor einiger zeit hatten wir ja schon das standbild in rüdesheim. die pankgrafen sind richtig rumgekommen damals…

  • last.fm-Streams als mp3 downloaden … auf StyleSpion

sollte man vielleicht mal ausprobieren.

ein video, ein t-shirt und eine spannende diskussion. der klick lohnt.

seit anfang juli schreibt hier einer über seinen job im callcenter. das ist nicht nur traurig und frustrierend, es ist vor allem alles wahr. habe ich selber erlebt. sicherlich ist nicht die ganze branche so, aber es gibt eine ganze menge schwarzer schafe

wenn uns was zu krass wird wollen wir das nicht haben

06.07.07

Vielleicht ist es was neues vielleicht war™s schon immer da Ich versuch mich zu erinnern wie das letztes Mal noch war Wir steigen hier aus wissen nicht mehr wo wir sind Wir könnten jemanden fragen dass könnte jedes Kind

[die sterne]

mhm, so richtig zufrieden bin ich noch nicht. aber das bleibt jetzt erst mal so. auch der potsdamer platz da oben. so eine art credit an einen meinen aktivsten kommentierer. hinweise zur verschlimmbesserung sind willkommen…

[edit:] sieht scheiße aus im internet explorer. weiß ich selber. blödes validieren von code. mag ich nicht. guckt einfach weg.