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BREAKING: Dobrindt für Maut nur für an Ebola erkrankten radikalen Salafisten in Autos russischer Produktion
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wenn ein bezirk wedding ist, dann ja wohl moabit. wir gehen dahin, wo es weh tut. und wir haben fotos mitgebracht. sorry für die miese qualität, die linse war fettig.
choleriker, dialektiker, franke - man kann ihn reduzieren auf seinen “gewaltbereiten dialekthumor”, man muss aber trotzdem lachen. im vorliegenden fall geht es um schlechten kaffee, oder vielmehr einen tag, der mit schlechtem kaffee beginnt. es wird dann nicht besser.
lest weniger kommentare im internet, denn sie könnten von ihm stammen, dem archetypus des trolls - die faz hat ihn besucht:
„90 Prozent der Bevölkerung denkt nicht. Die leben ihr Leben und interessieren sich nicht dafür, wieso es ihnen so scheiße geht“, sagt er ohne vom Bildschirm aufzublicken.
…und er antwortet natürlich auch in der kommentarspalte auf den artikel, klar. bei netzpolitik weist auch einer auf einen ähnlichen artikel hin.
(via)
ein schönes(?) lehrstück wird gerade in deutschland aufgeführt. morgen nachmittag gibts eine große demo gegen judenhass am brandenburger tor. das ist löblich und wichtig. auf bild und bz wird groß dafür geworben. nur leider ändert es nichts an der tatsache, dass zugleich andere diskriminiert werden, mit den immergleichen gründen und argumenten, wie sie schon die nazis in den zwanzigern und dreißigern brachten. auf bildblog ist ein aktueller fall dokumentiert, wie bild und afd billige propaganda betreiben und die kommantatoren drauf anspringen. und auch die asylpolitik deutschlands und europas hat sich weit von den artikeln des grundgesetzes entfernt. es ist scheinheilig, gegen judenhass zu demonstrieren - so wichtig und richtig es auch ist - und gleichzeitig gegen alle anderen minderheiten zu hetzen und sie auszugrenzen.
labin (aka albona) besteht aus zwei teilen: einer historischen altstadt auf dem berg und einer neustadt am fuße des berges. klar, dass die touristen alle nach oben wollen und die stadt mit ihren autos verstopfen. aber es lohnt sich, verwinkelte gässchen, hinter jeder ecke etwas anderes zu entdecken. dazu viele restaurants und ein schöner blick ins tal. da waren wir öfters, weil nicht weit vom ferienhaus entfernt.
dabei ist die altstadt vor ein paar jahren fast eingestürzt, wurde doch der ganze berg vom bergbau zerlöchert und musste aufgefüllt werden, damit die einstürzenden stollen nicht die bausubstanz fressen. merkwürdigerweise gibt es in dieser besten lage auch viel leerstand, das schreit nach hausbesetzungen. nur kenne ich mich im kroatischen recht zuwenig aus, anderseits sind hausbesetzer auch nicht gerade dafür bekannt, die gesetzeslage vorher zu checken. wie auch immer, wer noch wohnraum in exklusiver lage sucht, der wird hier sicher fündig, über immobilienpreise habe ich mich allerdings nicht informiert.
die neustadt besticht durch sozialistischen realismus und sieht aus wie jede andere neustadt in europa. viele große supermärkte können nicht verhindern, dass es immernoch jeden tag einen lokalen markt mit frischem gemüse, obst und fisch gibt. unbedingt hingehen, so authentisch, da tauschste gerne zwanzig firlefanzsouvenirläden gegen ein.
ansonsten gibt es nicht viel mehr aus labin zu berichten. was da und auch in anderen istrischen städtchen auffiel: die kaffeebars, kleine cafés, in denen nur kaffee angeboten wird, in denen die einheimischen tagsüber stundenlang sitzen und miteinander reden. toll.