neues aus der roiberhöhle
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geschichten aus einer viel zu großen stadt pt. 2

15.01.07

heute morgen im waschslon: militante hausfrauen belegen alle maschinen und vergreifen sich dann auch noch an meiner wäsche. ein gelangweilter rentner grint mich doof an, als ich gerade gehe, um dann im letzten moment auszurufen: ‘haben wir nicht was vergessen?’, zeigt dabei auf eine verlorene socke. menschen gibts. die gibts nur montag früh.

rein technisch

13.01.07

es gab gestern ein update bei laufendem betrieb. das war gewagt, aber es hat funktioniert. außerdem habe ich mit verschiedenen layouts gespielt. bin aber letztendlich doch zum alten wieder zurück gekehrt. die anzeigefehler im ie6 und 7 und im opera habe ich zwar nicht beheben können, ist mir jetzt aber auch irgendwie egal. es gilt also immer noch der grundsatz: optimiert für firefox 1.5-2.0

wordpress liegt jetzt in der version 2.0.6 auf dem server und die migration war problemlos. man sollte nur schön daten sichern und sich an die fünf punkte halten.

rechts gibts jetzt die kategorie BRIEFS, dort erscheinen ältere interessante beiträge. es lohnt sich immer, im archiv zu stöbern. mach sogar ich ab und zu und staune. aber das nur nebenbei.

als neues gimmick ist hinzu gekommen:
Add Snap Preview Anywhere(TM) - zeigt ein kleines poppiges popup mit der linkvorschau

viel spaß damit und schön weiterlesen. und danke euch für eure vielen kommentare.

- ende der durchsage -

aufzeichnungen aus dem partyloch

12.12.06

Die Beichte ist eine scham- und schonungslose Offenbarung, geteilt in einen theoretischen Teil und eine Erzählung. Der erste ist eine Absage an die in den wissenschaftlich-technischen Fortschritt gesetzten Menschheitshoffnungen. In ihm finden sich so schöne Zitate wie:

kleiner bluterguss am rücken, nase schmerzt immer noch, schürfwunden an armen und händen - wie gefährlich kann tanzen eigentlich sein? drei tage nach der legendären party fühle ich mich immer noch wie überfahren und mein wach-schlaf-rhythmus kehrt nur sehr langsam wieder. heute nacht bin ich gegen drei aufgestanden und habe erstmal den neuen reader installiert. eine stunde später bin ich dann selig eingeschlummert.

Ein 40-jähriger verarmter Kanzleiangestellter im selbstgewählten hässlichen Exil vor der hässlichen Welt, den Kristallpalast lehnt er entschieden ab - das ist der beichtende Erzähler…

den ganzen abend rekonstruieren? unmöglich! sicher, an ein paar details kann ich mich erinnern, der rest verschwimmt in schwammigem dunst. dabei lag es garnicht mal so am alkohol.

Und der Mensch? Er lasse sich am besten als “ein zweibeiniges undankbares Wesen” erklären.

gäste waren unheimlich viele da, sicher, vielleicht zu viele. und die anlage war auch ganz sicher überdimensioniert. nichts dagegen zu sagen. aber spaß hats schon gemacht, vor allem auch die vorbereitungen. vier wochen angespannte projektarbeit fordert einen und lässt weihnachten vergessen.

Der Mensch hat aber eine solche Vorliebe für Systeme und abstrakte Schlußfolgerungen, daß er bereit ist, die Wahrheit willentlich zu entstellen, sich Augen und Ohren zuzuhalten, nur um seine Logik zu rechtfertigen.

jetzt erstmal für die klausuren lernen und wunden lecken, danke hab ich schon woanders gesagt. vielleicht ist es auch mal angebracht, mich wieder bei einigen leuten zu melden?

…vielleicht liebt der Mensch nicht allein die Glückseligkeit? Vielleicht liebt er im gleichen Maße auch das Leiden? Vielleicht ist das Leiden für ihn ebenso vorteilhaft wie die Glückseligkeit?

[alle zitate geklaut und aus dem zusammenhang gerissen von hier]

ausgebrandenburgt

25.11.06

nach einem tag potsdam fühlt man sich ausgelaugt wie nach drei tagen spandau.

(via diewg)

.

14.11.06

achtung

es wird gleich anstrengend. und auch ein bischen gemein. und wahrscheinlich will das keiner mehr hören, einfach weil er es schon viel zu oft gehört hat. aber manches kann man garnicht oft genug sagen. ich habe mir da nämlich ein paar gedanken gemacht…

folgendes: nach langen, endlosen und anstrengenden diskussionen ist es endlich soweit: wir veröffentlichen eine neue meinung zum thema RELIGIONEN. wobei ich zugeben muss, dass mich das ganze nervt, je länger ich darüber nachdenke. aus diesem grund nur ein paar wichtige eckpunkte:

religionen…

  1. nehmen sich selbst viel zu wichtig

  2. sind viel zu sehr mit ihrer vergangenheit und den daraus resultierenden konflikten beschäftigt

  3. versuchen ständig, auf nichtreligiösem terrain zu punkten

  4. prägen uns seit unserer frühesten kindheit

  5. sind allgegenwärtig

  6. sind meist ziemlich fundamental

  7. haben ein paar neckische traditionen hervorgebracht, ohne die unser leben ziemlich langweilig wäre

  8. polarisieren noch heute

  9. sind so aktuell wie noch nie

  10. sind so furchtbar anachronistisch

  11. erreichen mehr menschen als konzerne

  12. motivieren

  13. frustrieren

  14. nerven

  15. […]

an dieser stelle bricht die diskussion ab. ich sollte weniger nachdenken.

ausgedacht

09.11.06

Welcome to the strangest party baby It’s like were staring at the sun Everybody’s got their invitations Hoping that your gonna come, yeah These are the times These are the crimes What are we waiting for What are we hating for Your part of the solution Or part of the problem Your gonna have to dance with one Your giving up on the future honey I’ll count you out of having some Yeah, some

[INXS]

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