neues aus der roiberhöhle
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redaktionelle richtigstellung zu irreführendem artikel

18.05.16

der höhlenhäuptling wird, wie regelmäßige leser wissen, in einem der vielen freiluftgehege mit angeschlossener sklavenzucht gefangen gehalten, die aus propaganda- und marketinggründen als großstädte verkauft werden.

durch diesen umstand hat er, wie auch die meisten mitgefangenen, das leben außerhalb von gefangenschaft fast völlig verlernt und müsste erst mühsam wieder an ein leben in der natur gewöhnt werden.

für die befriedigung der genetisch noch veranlagten sehnsucht nach lebendiger natur, gibt es in und um diese massensklavenhaltungseinrichtungen kleine grünflächen mit bäumen.

und jetzt hat unser armer höhlenhäuptling eine dieser flächen als wald bezeichnet. vermutlich geschah dies als folge chronischer überarbeitung in verbindung mit hektik, stress, bombardierung mit irrelevanten informationen usw.

menschen, die das glück haben in natürlicher weise ein psychisch und physisch relativ freies leben zu führen, wird das eventuell merkwürdig vorkommen - daher dieser relativierende artikel.

und als entschädugung gibt’s noch bilder von echtem wald (für europäische verhältnisse). teilweise zwar nur von außen, aber dafür mit filtern und solchen spielereien, so wie es die pixelregeln vorsehen.

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Johann Wolfgang von Goethe: Faust: Eine Tragödie - Kapitel 5: Vor dem Tor

16.05.16

Andrer Bürger:

Nichts Bessers weiß ich mir an Sonn- und Feiertagen Als ein Gespräch von Krieg und Kriegsgeschrei, Wenn hinten, weit, in der Türkei, Die Völker aufeinander schlagen. Man steht am Fenster, trinkt sein Gläschen aus Und sieht den Fluß hinab die bunten Schiffe gleiten; Dann kehrt man abends froh nach Haus, Und segnet Fried und Friedenszeiten.

Dritter Bürger:

Herr Nachbar, ja! so laß ich’s auch geschehn: Sie mögen sich die Köpfe spalten, Mag alles durcheinander gehn; Doch nur zu Hause bleib’s beim alten.