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mehr als ein westberlin-krimi im eso-millieu der 80er. ein politisches buch mit viel exzess und wilder macho-romantik. kann ich gar nicht so gut beschreiben, sollte man gelesen haben.

schon fast 30 jahre alt, aber die beschreibung von berlin passt immer noch. obwohl ich eher selten in der gegend um die potsdamer straße bin: solche abende hatten wir alle schon mal:

“Wir legten bei einem Türken, der die ganze Nacht offen hatte, einen Imbiß ein. Ein enger Schlauch, gerade genug Platz für die Kochherde, den Grill und das Buffet, und ein paar Tische, an denen die Nutten mit ihrem Kebab standen, die Junkies mit ihrem Schokopudding, die Dealer mit ihrem Mokka und die Bullen mit ihrem unangetasteten Bier. Schmutzige gekachelte Wände, Limonadenkisten, Zombies mit leeren Augen und einer Ratte unter der Jacke. Und dazu der aromatische Geruch nach gut gewürzten Suppen, Hammelfett und Raki. Jeden Augenblick konnte der Laden explodieren, aber vorher wurde Kasse gemacht.”

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