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vier jahre nach Wir sind kein Volk holt herles weiter aus und sucht die verfehlung in der bundesrepublikanischen geschichte. und er findet eine menge. akribisch erzählt er die politische geschichte, immer auf der suche nach dem nationalen element. und gemeinsam mit dem leser stellt er fest, dass die wurzeln vieler aktueller probleme schon in den anfängen zu suchen sind. das ist löblich, rüttelt am allgemeinen geschichtsbild und tut auch manchmal ein bisschen weh. um dann mit einem paukenschlag abermals die wiedervereinigung zu geißeln als größter fehler aller zeiten. nicht als solches, wohl aber die umsetzung findet er misslungen. in vielem muss man ihm zustimmen. und auch die these, dass alles nationale die entwicklung zu einer gesunden demokratie verhindert, ist sehr spannend. allerdings kann man ihm so manche ansicht auch um die ohren hauen. interessant und spannend ist dieses buch allemal und als geschichtsbuch nur zu empfehlen, ohne triefendem, verklärenden blick in die vergangenheit.

[xrr rating=8/10]

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