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Ich hatte gerade fünfundzwanzig Pfund gegen zwei Riegel Schokolade eingetauscht. Hatte ich – wie alle anderen auch – total den Blick für den Wert der Dinge verloren?

2013-03-30 15.50.20

ein mann wird verlassen von frau und tochter und gerät in einer depression. besucht seinen vater am anderen ende der welt. stüzt sich in einen neuen job, fährt quer durch ganz england und vereinsamt dabei noch mehr als er sowieso schon ist. 70 facebook-freunde und keiner schreibt ihm, nur spam im postfach – das digitale leben kann so grausam sein. dazwischen immer wieder texte und geschichten, mit deren hilfe er seine eigene geschichte, sein leben, neu sortiert.

wunderbar geschrieben, so leicht und einfach. und doch intelligent verschraubt ohne durch rück- und vorblenden den leser zu verwirren! und ganz am ende kommt noch der entscheidende dreh.
bestes buch für dieses jahr bisher, hat sogar den murakami überholt.

meta-kommentar: auf das buch brachte mich eine rezension in der zeit mit dem wunderbaren titel Die Verlorenheit des Vielvernetzten

[xrr rating=10/10]

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