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guter reiseführer, hat uns bereits mehrmals gerettet vor peinlichkeit oder tod. oft weiß man ja nicht, was einen erwartet oder wie die einheimischen ticken. oft schauen wir hier rein und holen uns anregungen für die nächsten reisen. einiges ist natürlich gefährlich, vulkanausbrüche und krieg sind nicht so unseres, auch hier gibt das büchlein wertvolle tipps, zu welcher zeit es am besten ist, eine bestimmte zeit zu bereisen. ergänzt wird das ganze durch den hilfreichen informationsteil am ende.

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ein buch über eine nacht in berlin. die protagonisten sind all jene, die die stadt am laufen halten. die sie sauber machen, uns das bier im späti oder die drogen im club verkaufen. die uns herum kutschen oder uns retten. die den touristen hostelzimmer vermieten oder unsere flaschen sammeln. ihre geschichten sind teilweise miteinander verwoben. meist sind es biografien voller tristesse und scheitern. nagelschmidt schafft ein deprimierendes panorama und heimlich schmuggelt er gesellschaftliche debatten hinein. das ist teilweise übertrieben und wirkt aufgesetzt. trotzdem ist es ein wichtiges buch und liest sich schnell weg. und es hat eine nachricht: schaut den leuten in die augen und bedankt euch, wenn sie euch hinterherputzen. benehmt euch nicht immer so assi, die stadt gehört schließlich allen.

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sammlung von kurzgeschichten (im original bereits 2017 als The Relive Box erschienen) über gebrochene männer. tatsächlich geht es um fragile alte weiße männer, frauen sind nur deko in den geschichten. kann natürlich absicht sein, oder ist einfach das naheliegendste für den autor (*1948). teilweise bizarr bis grotesk. und in gewohntem erzählton. ein kluger beobachter und erzähler.