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dieses buch ist die buchform des blogs wolfgang-herrndorf.de, ich habe es als hörbuch gehört, vorgelesen von august diehl. herrndorf beschreibt das leben mit seinem 2010 diagnostizierten hirntumor. bis zu seinem tod verfasst er tagebucheinträge, die von banal bis literarisch anspruchsvoll reichen und in ihrer gesamtheit einzigartig sind. herrndorf beschreibt das leben in berlin und wir finden ganz viel wieder, die kneipen, die stimmung rund um den rosenthaler. er beschäftigt sich intensiv mit therapien und medikamenten, dass einem schwindelig wird. es geht um überlebenschancen und wahrscheinlichkeiten, chemo und operationen. aber auch banale ereignisse, wie das gemeinsame fußballspiel oder die kneipe. und diese mischung aus alltäglichem und medizinisch anspuchsvollem, gemischt mit ängsten, depression und enthusiasmus macht das buch einzigartig. und beklemmend und traurig. zugegeben, tschick war toll, aber das hier ist viel näher am menschen, viel ehrlicher, offener.

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