Autor: Christian Kracht

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Faserland

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der beginn der popliteratur. der ätzende ich-erzähler zeigt uns seine welt, reist durch deutschland und ist irritiert von seinen freunden. alle tragen abgewanzte barbour-jacken (das musste ich nachschlagen). die alten freunde sind komisch geworden, man versteht sich nicht mehr, oder nimmt die falschen drogen. überhaupt geht es drunter und drüber mit der hauptfigur, geld spielt keine rolle oder man hat zuviel davon. gearbeitet wird nicht, man lebt. dekadent und kaputt. die fehlende sympathie mit den figuren wird durch den flüssigen erzählstil ausgeglichen, es ist ein dünnes büchlein, der wikipediaeintrag ist fast ebenso lang. muss man das 2021 noch lesen?