merkwürdige phänomene des alltags #3

es scheint ein ungeschriebenes gesetz des einzelhandels: genau an den touristischen zentren berlins gibt es eine hohe konzentrationen von taschenläden. läden, in denen man, es ist kaum zu glauben, taschen kaufen kann: große, kleine, billige, teure, stilvolle oder meist häsliche taschen.

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[Symbolbild: Taschenparadies an der Gedächtniskirche]

warum ist das so? kaufen touristen mehr taschen als einheimische? was machen touristen mit all den taschen? stecken sie die neu erworbenen kleinen taschen in die neuen großen taschen? oder ist man im urlaub besonders empfänglich für spontane taschenkäufe?

um berlins finanzen zu entlasten bin ich für eine ausfuhrsteur auf taschen. wäre doch gelacht, wenn wir da nicht binnen zwei wochen die gesamten schulden abtragen (womöglich in geldtaschen…)


carsten ~ 20.07.2009 ~ # # # # # # # ~ berlin

One Comment

  1. Mein Schwiegervater kaufte einst eine Reisetasche in München, um 3kg Weißwürste nach Aachen zu transportieren. — Ich kaufte einst eine Reisetasche in Neapel, um alles mögliche Gekaufte nach Köln zu transportieren. — Nachdem ich Freitag in der Tauentzien war würde ich sagen: Touristen kaufen massenhaft Klamotten und brauchen neuen Stauraum. So einfach ist das. Taschenausfuhrsteu(e)r lohnt sich auf jeden Fall.

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