das ende des weißen mannes

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wenn man johnny haeusler weiter denkt, kommt man zu rainald grebe und es wird klar, dass viele aktuelle konflikte vor allem generationskonflikte sind. schaut man sich fotos aus pegidistan an, sieht man sie, mittelalte männer in beigen kurzen hosen.

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lösen sich die konflikte also mit der zeit von selbst? nein, es wird ein kampf wie anno ’68. stoßt sie vom thron, die alten in der regierung, in der verwaltung. löst geheimdienste auf, jagt die alten männer aus den konzernen. sie verstehen uns nicht mehr, schickt sie in rente. deutschland ist ein einwanderungsland, migranten sind alltag in den städten, auch wenn die csu-wähler in den dörfern es nicht wahrhaben wollen. der döner gehört zu deutschland!

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carsten ~ 4.08.2015 ~ # # # # ~ politik

6 Comments

  1. ja..ja…im prinzip schon, ja.
    aber vorsicht: fall nicht auf den gleichen raffinierten trick rein, wie diese dummen pegidanesen. den trick, mit dem schon die römer ihr reich und ihre macht vergrößert haben und mit dem auch die heutigen systeme ihre macht sichern und ausbauen, nämlich “teile und herrsche”.

    was genau ich damit meine, können wir dann am tage x noch genauer besprechen.

    [>>> nachträglicher einschub: eigentlich war der kommentar nur bis hier hin geplant. das folgende hat sich wegen johnny spontan entwickelt<<<]

    und zu dieser scheinempörung, die ja hin und wieder nochmal durchs dorf getrieben wird, weil wir im internet auspioniert werden, kann ich nur sagen, dass der spiegel schon 1988 (also als er noch nicht von springer/bertelsmann unterwandert war) berichtete, dass jede einzelne analoge und digitale kommunikation von geheimdiensten (namentlich nsa) auspioniert wird.

    und das ist ja auch kein wunder, schließlich haben sich die (westlichen) siegermächte dieses recht herausgenommen, als sie im zuge der kolonisation deutschlands auch gleich noch unsere gesetze optimiert haben.
    und das ist bis heute so, weil das amerikanische besatzungsstatut nach wie vor in kraft ist, wenn auch inzwischen unter anderem namen. darüber hat nun sogar schon die anstalt berichtet.

    aber da probleme ja schon seit jahrzehnten generell nicht mehr an ihren wurzeln gelöst werden (wenn man sie überhaupt bis dahin zurückverfolgt), wird es wohl wiedermal dabei bleiben, dass diese oberflächliche scheinempörung immer weiter an schwung verliert, die medien tun ihr übriges (wie schon 1968) und zurück bleiben ein paar wenige, die wissen, wo das eigentliche übel liegt, von dem aber eigentlich fast keiner etwas wissen will, weil das ja letzlich doch viel zu unbequem wäre.

      • die erste frage verstehe ich nicht…steht doch da:
        die pegida-deppen fallen auf den alten trick “teile und herrsche” rein. mit dem haben schon die römer ihr reich kontrolliert.

        und der verweis auf die fremdbesatzung kam, wegen dieser abhör-scheinempörung. aber das können wir morgen nochmal auf nicht schriftlichem weg (vom mund zum ohr) besprechen.

        aber wieso denkst du, dass wir heute kein nationalismus-problem hätten, wenn deutschland komplett aufgelöst worden wäre? nationalismus ist ja jetzt keine deutsche erfindung.
        und wie hätte das in der praxis eigentlich aussehen sollen?

        • ich glaube ich habs: “wir wissen erst, wer WIR sind, wenn wir wissen gegen WEN wir sind” (Gustave LeBon) – siehe auch. damit unterstellst du aber, dass pegida und konsorten staatsgelenke agenten provocateure sind. das denke ich nicht, ich glaube, sie stießen in das vakkum, dass die jahrzehntelang unterdrückte asyl- und einwanderungsdebatte hinterlassen hat. ungefähr so, wie die bombardierung syriens ISIS hat wachsen lassen.

          ich glaube immer noch, dass der nationalstaat und nationalismus das grundübel der geschichte ist (zusammen mit dem kapitalismus). die auflösung stand wohl tatsächlich zur debatte, damals in den konferenzen, kurz vor und nach kriegsende. sozusagen die verlängerung des kollwitz’schen “nie wieder!”

          die auflösung repektive aufteilung in kleine provinzen stand durchaus zur debatte; siehe Lowe 2012:

          Auf der Konferenz von Teheran sprachen sich die Briten für eine Aufteilung des besiegten Deutschen Reichs in drei Verwaltungszonen aus, während Roosevelt das Land in noch kleinere Einheiten zerlegen wollte. »Deutschland«, so sagte er, »stellt für die zivilisierte Welt eine weniger große Bedrohung dar, wenn es aus 107 Provinzen besteht.«

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