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  • Carsten 16:16 on December 18, 2008 Permalink
    Tags: , , , hoover, , , , nadja schlüter, , , , , , vacuum, wohnung   

    staubgesaugt 

    nadja schlüter in der aktuellen titanic:

    Die einzige Ecke, aus der man beim Staubsaugen nichts wegräumen muß, um dort saugen zu können, ist die Ecke, in der normalerweise der Staubsauger steht.

    dem muss ich aber jetzt mal energisch widersprechen! denn ein großteil der zeit steht in der staubsaugerecke nämlich der staubsauger! dementsprechend ist es eher weniger wahrscheinlich, dass genau in jenem moment, in dem gesaugt wird, auch tatsächlich die staubsaugerecke frei ist. das ist mit einfachen statistischen mitteln auch nachzuweisen.

    viel spannender jedoch ist die frage, ob die staubsaugerecke überdurchschnittlich sauber ist oder nicht. meinungen dazu?

    übrigens: lesen sie auch dieses lesenswerte posting zum thema staubsauger.

     
    • ortrun 23:08 on December 21, 2008 Permalink | Reply

      gar nicht sauber die stelle. und überhaupt kein platz zum staubsaugen da. ist eingeklemmt von leiter und bügelbrett. meine meinung.

  • Carsten 22:06 on October 16, 2008 Permalink
    Tags: dahingeschrieben, , , , , , , wohnung   

    nur so 

    manchmal liegt das glück einfach so rum. und dann sollte man es aufheben. denn was besseres kommt nicht mehr, so lange man auch wartet. und jetzt könnte man unendlich vergleichen mit spatzen und tauben und wasweißichnoch. aber dieses eine gefühl bekommst du nie wieder. das gefühl, ganz genau das richtige zu machen. zur ganz genau richtigen zeit. und dann solltest du das auch machen, egal was alle sagen. denn die haben sowieso (fast) nie recht. das solltest du dir merken. denn die haben ihr eigenes kleines leben, mit flachbildfernseher und eigentumswohnung und faulen krediten. doch am ende sind alle gleich und müssen genauso aufs klo wie du. also mach’, was du für richtig hälst. jetzt. sonst ärgerst du dich am ende schwarz, bis du grün wirst. amen.

     
    • artemisia 08:59 on October 17, 2008 Permalink | Reply

      Willst Du nach Tasmanien ziehen? Gibt's da auch Klos?

      Oder willst Du uns nur mitteilen, dass Du gerade glücklich bist und deshalb so selten schreibst?

    • ortrun 19:14 on October 19, 2008 Permalink | Reply

      worauf soll man warten, wenn man das glück findet? und dem gefühl, das richtige zu tun, muss man immer trauen. wem denn sonst?

      (gerade nochmal glück gehabt, dass wir noch keinen flachbildfernseher haben…)

    • JeanClaude 14:25 on October 20, 2008 Permalink | Reply

      mich erinnert das stark an ein filmzitat…

      Choose Life. Choose a job. Choose a career. Choose a family.
      Choose a fucking big television, choose washing machines, cars,
      compact disc players and electrical tin openers. Choose good
      health, low cholesterol, and dental insurance. Choose fixed
      interest mortage repayments. Choose a starter home. Choose your
      friends. Choose leisurewear and matching luggage. Choose a
      three-piece suite on hire purchase in a range of fucking fabrics.
      Choose DIY and wondering who the fuck you are on a Sunday morning.
      Choose sitting on that couch watching mind-numbing, spirit-crushing
      game shows, stuffing fucking junk food into your mouth. Choose
      rotting away at the end of it all, pishing your last in a miserable
      home, nothing more than an embarrassment to the selfish, fucked up
      brats you spawned to replace yourself.

      Choose your future.

      Choose life.

  • Carsten 20:52 on October 7, 2008 Permalink
    Tags: cleanmate, , , , , infinuvo, , , , produkttest, qq2, , , , , , , , , , , wohnung   

    abgesaugt 

    zwei wochen lang war er unser gast in der wohngemeinschaft. still war er zwar nicht gerade, doch reden konnte man kaum mit ihm. einsam und stur drehte er seine runden im zimmer und verrichtete stoisch seinen dienst. essen brauchte er nicht, er war sehr pflegeleicht. nur ab und zu mussten wir ihn reinigen, weil er voll war. dafür hat er aber auch jedes zimmer gründlich gereinigt. auf wunsch sogar mit UV-licht. ganz alleine hat er seinen weg gefunden. jedes mal, wenn er auf ein hinderniss stiess, hat er es umfahren und eben woanders weiter gemacht. so geht das:

    der saugroboter cleanmate qq-2 wurde mir freundlicherweise zur verfügung gestellt von der firma infinuvo deutschland.

     
    • JeanClaude 14:03 on October 8, 2008 Permalink | Reply

      tolles video!

    • pixelroiber 14:17 on October 8, 2008 Permalink | Reply

      danke!

    • pixelroiber 14:19 on October 8, 2008 Permalink | Reply

      nein, sie haben uns das gerät nur zum testen zur verfügung gestellt. aber hat spaß gemacht. sieht man hoffentlich im video!

    • artemisia 13:39 on October 8, 2008 Permalink | Reply

      … und dann habt Ihr ihn ohne Angabe von Gründen zurückgeschickt??

    • o. 19:18 on October 8, 2008 Permalink | Reply

      in der tat! hab's jetzt auch endlich gesehen.

    • pixelroiber 20:39 on November 19, 2008 Permalink | Reply

    • SPAM 16:58 on February 11, 2011 Permalink | Reply

      Diese Aufregung über die Hartz 4 Reform ist langsam kaum noch zu ertragen. Wer steigt da noch durch?! Ich finde es schrecklich was für eine Zeitverschwendung die Minister da ausüben. Wer hat am Ende eigentlich was davon? Etwa der einzelne Hartz 4 Empfänger? Ich denke 5 Euro bringt doch niemandem wirklich was. Aber kosten tut das eine Menge Geld. Ich denke der Ansatz sollte ein anderer sein. Das Ziel muss sein, den Hartz 4 Empfängern wieder einen Job zu beschaffen. Vielleicht sollte man mehr in die Arbeitgeber investieren.

      • Carsten 23:58 on February 12, 2011 Permalink | Reply

        genau. arbeit geben muss sich wieder lohnen. nur durch den zwang zur scheinselbständigkeit und die abschaffung aller lohnnebenkosten bekämpfen wir den fachkräftemangel und sorgen für endlich-wieder-mehr-rendite. arbeitsverweigerer in käfighaltung und sozialschmarotzer in arbeitslager. am besten wir wählen uns erstmal einen unternehemensberater als kanzler.

        und jetzt zurück zum thema.

  • Carsten 16:49 on September 11, 2008 Permalink
    Tags: , , , , , , , flickr blog, , , , , , imagehosting, , , , , , , , , wohnung,   

    kurzes geflickr: 

    interessiert es eigentlich irgendwen, wenn flickr die startseite (resp. homepage) umbaut? ich habe mir das mal angesehen und kann keinen mehrwert erkennen. ok, die seite selber ist irgendwie dynamischer geworden. aber neue funktionen gibts keine. eine meldung ist das jedenfalls nicht wert.

    was uns zu der frage führt, welche funktionen flickr denn noch bieten könnte. ich meine, die seite ist ein fotohostingdienst mit angeschlossener community und nicht andersherum. wäre in meinen augen eine sackgasse, wenn sie jetzt facebook oder myspace nachbilden würden. deswegen wünsche ich mir mehr funktionen zu fotos. fotos mehrdimensional referenzieren zum beispiel. also nicht nur verschlagworten, geotaggen und verlinken sondern auch noch in andere (evtl. selbst wählbare) beziehungen setzen. an dieser stelle vielleicht ein beispiel:

    benutzer 1 postet ein bild von einem tisch mit einer vase drauf

    benutzer 2 bekommt die vase geschenkt, stellt sie sich in die wohnung, fotografiert das und postet das bild. dann verlinkt er die beiden bilder mit eigenschaft=vase

    klingt banal und unnötig. ist es aber nicht.

    dann wäre flickr in meinen augen wirklich innovativ. meinungen dazu?

     
    • artemisia 18:37 on September 11, 2008 Permalink | Reply

      Wenn mir das die Hornhaut vom Hyperlink eintippen erspart bin ich ganz Deiner Meinung.

    • pixelroiber 10:10 on September 12, 2008 Permalink | Reply

      jajaja, genau! so eine art semantisches web. nur erstmal lokal bei flickr als greifbare umsetzung all des theoritischen gelabers.

      zur vase: vielleicht sogar in einer kaskadierenden ordnung, hierarchie:

      gegenstand -> haushalt -> vase -> blumenvase -> meine (diese eine) vase

      und das geht weit über taggen und verlinken hinaus, oder?

    • Ole Begemann 12:57 on September 12, 2008 Permalink | Reply

      Auf jeden Fall ne coole Idee. Ncht dass Flickr das wirklich aktiv unterstützen würde, aber theoretisch ließe sich das heute schon mit den so genannten Machine Tags nachbilden. Wenn ich z.B. ein Foto bei Flickr mit upcoming:event=139093 tagge, wird das direkt mit dem Event bei upcoming.org verknüpft.

      Da es für die Machine Tags keinen Standard gibt, könnte man sich selbst ein System ausdenken, um deine Idee umzusetzen, z.B. object:type=vase, object:id=1234567890, object:manufacturer:ikea.

    • pixelroiber 16:36 on September 12, 2008 Permalink | Reply

      die bisher fehlende verdrahtung zur fischdose nun hier.

      um tags werden wir nicht umhinkommen… nur eben nach einheitlichen standards.

    • pixelroiber 16:40 on September 12, 2008 Permalink | Reply

      stimmt, das wäre eine alternative. bringt aber nur was, wenn wir uns auf einen einheitlichn standard einigen könnten. und wie gesagt, ich will es beliebig kaskadierend haben. nach oben und nach unten. deine beispiele sind schon gute vorschläge.

      zum thema machine tags bei flickr an dieser stelle mehr.

    • timtom 09:59 on September 12, 2008 Permalink | Reply

      So ganz verstanden hab ichd as nicht mit “eigenschaft=vase”. Fotos kann ich doch auch so schon miteinander verlinken (indem ich unter ein Foto einen Link zu einem anderen Foto setze). Und ein tag “Vase” kann ich doch auch auf beide Fotos setzen.

      Oder meinst Du, man sollte DIESE eine Vase als DIESE Vase deklarieren können? Sozusagen als Entität in der virtuellen Welt “flickr”? So ne Art objektorientierte Programmiersprache?

    • ortrun 15:02 on September 12, 2008 Permalink | Reply

      ach so, soll ich dir mal ne vase schenken? (sylwesters fischdose faellt mir da ein, ist die eigentlich ordentlich hin- und her-verdrahtet?)

      ich mach sowas bisher mit tags, z.b. mamabesuch. man muss sich nur tags ausdenken, die sonst niemand benuzt. tortendings. was bloedes halt :-)

    • timtom 11:53 on September 15, 2008 Permalink | Reply

      Cool. Irgendwann, sofern die Erde hält, gibt es sowieso eine 2. Welt, eine Kopie der Realität, im Netz. Flickr, SecondLife, GoogleEarth, Photosync, alles zusammen, so ne Art Grand Theft Auto – nur eben mit einer Kopie der Realität.

  • Carsten 12:08 on July 24, 2008 Permalink
    Tags: , , , , , Mietrecht, , , , sachbearbeiter, schönheitsreparatur, , , wohnung   

    Sehr geehrte Damen und Herren, 

    Ey! Was ich dir schon lange mal sagen wollte, bisher aber aus reiner Höflichkeit nicht getan habe. Oder aus Dummheit. Oder aus reinem Desinteresse. Wasweißichdenn. Was ich dir jedenfalls jetzt noch sagen will: Ich habe dich immer pünktlich und regelmäßig bezahlt und Du hattest nie Probleme mit mir. Jetzt aber, wo ich dich verlasse, fängst Du an mit rumzicken und verlangst plötzlich Sachen von mir, die ich gar nicht erfüllen kann. Denkst Dir Tatsachen aus, die aus der Luft gegriffener nicht sein können und schickst auf einmal fremde Leute vorbei, die sich vorher nie bei mir gemeldet haben. Ich habe deinen Eigentum wieder hübsch gemacht und trotzdem mäkelst du rum, als würde es keinen Morgen geben. Weißt du was? Du kannst mich mal! Dein ewiges Meckern in letzter Zeit nervt sowieso. Ich habe eine neue und das solltest Du endlich mal kapieren. Also denk dran, wenn Du das nächste mal dein Maul aufreißt:

    FucK oFF, HAUSVERWALTUNG!

    Mit den allerherzlichsten Grüßen,
    Carsten

     
    • prenzlbiker 16:16 on July 27, 2008 Permalink | Reply

      haste deinen umzug trotz des stress mit der ex (hausverwaltung) gut überstanden?
      wie schauts denn mit deiner hilfe am 09.08. aus? hast bock mit nem kühlem bier ein paar kisten zu schleppen? =)

  • Carsten 13:14 on July 18, 2008 Permalink
    Tags: , betreff, , , , , , , , , , nicht-bloggen, notifcation, , , , , , wohnung   

    es folgt: nichts 

    so. es folgt eine pause, deren ende noch nicht abzusehen ist. ich ziehe um und in der zielwohnung gibts noch kein internet. das wird voraussichtlich nächste woche freitag angeschaltet. den countdown hab ich schon mal aktiviert (rechte seitenleiste) bis dahin vergnügt euch mit dem archiv oder geht mal wieder raus oder was weiß ich. übrigens: nächste woche freitag gibts auch ein bild von mir inner u-bahn (berliner fenster, foto des tages, yeah!). welches, wird natürlich noch nicht verraten.

     
    • mmmatze 13:00 on July 18, 2008 Permalink | Reply

      na dann, guten umzug!

    • pixelroiber 13:12 on July 18, 2008 Permalink | Reply

      na dann danke!

    • artemisia 13:20 on July 18, 2008 Permalink | Reply

      Oh, toll. Leider bin ich nächste Woche nicht da – werde das Bild nicht live in der U-Bahn erleben können, aufspringen und “den kenn ich” rufen!?
      Pass auf die Bandscheibe auf beim Umzug und viel Glück mit dem Internetanschluss. Möge er pünktlich funktionieren.

    • pixelroiber 11:34 on July 21, 2008 Permalink | Reply

      umzug ist geschafft. jetzt wird gestreichelt (die alte wohnung). auf freitag frei ick mir auch schon wie bolle…

  • Carsten 17:58 on July 3, 2008 Permalink
    Tags: , , , , , , , deutschpop, , , , , , , mieze katz, , , , , , , , , , , , , , wohnung   

    neues von mieze 

    miaeigentlich wollte ich heute was schreiben. über mieze, frontfrau von mia. mia fand ich mal toll. so wie 2raumwohnung und wir sind helden und all’ die anderen dollen bands, die unheimlich deutsch singen und frisch klangen damals™, vor gefühlten zwanzig jahren. aber ehrlich gesagt konnte ich die bands nie auseinanderhalten. ist aber auch wurscht. coldplay und radiohead klingen für mich auch identisch.

    jedenfalls gestern hat mia-mieze ihr neues album vorgestellt. nur für freunde. und fans und pressefutzis. und getrandete subjekte wie mich. und so war der admiralspalast ordentlich voll. und das bier ordentlich teuer. so teuer, dass man sich nicht mal besaufen konnte, um die dreiviertelstunde warten zu überbrücken.

    und dann kam die band. wobei: eigentlich gehts um die frau. die band ist nur da. irgendwie. musik gibts auch. irgendwas. aber eigentlich gehts um die stimme. und die texte. sie sang tatsächlich so was wie: “die katze lässt das mausen nicht…” oder so. und zog sich vor jedem lied komische kleider an.

    deutschpop klingt immer wie eine mischung aus rammstein, rosenstolz und …naja… udo jürgens.

    ach, wisst ihr was? es langweilt mich.

    warum haben erfolgreiche bands nicht den arsch in der hose, sich ständig neu zu erfinden oder mal was politisches zu machen? gibt ja genügend themen.

     
  • Carsten 10:48 on June 19, 2008 Permalink
    Tags: , clustering, germistik, häufigkeit, , , , , , , wohnung, ,   

    wortwolkig 

    je sinnfreier eine sache, desto logischer die konsequenz zur wiederholung. auf spreeblick gerade entdeckt und nun auch bei mir:

    wordle

    könnte man sich sogar in wohnung hängen.

     
  • Carsten 10:29 on January 28, 2008 Permalink
    Tags: , , , , , , , , , , , fritz teufel, , , , , , , , , , , , , , , , , wohnung,   

    wedding-klicks 

    • [Ama:] Viele Fragen, kaum Antworten… HipHop im Jahre 08
      Und mal ganz ehrlich: Will jemand von euch in Compton, der Bronx, im Banlieue, der Favella oder in nem Pappkarton in Berlin Wedding leben, nur um das Image zu boosten? Und wenn jemand von euch dort lebt – wollt ihr dort weiterhin leben?
    • Fritz Teufel – Kommunarde und Bürgerschreck
      Später verdingte sich Teufel als freier Mitarbeiter der «taz» und als Fahrradkurier. Dann wurde er krank. Heute lebt er zurückgezogen in Berlin-Wedding.
    • tagesspiegel: bernauer straße. gelebte grenze.
      Die Bernauer Straße trennt zwei Lebenswelten. Im Süden wohnen die Aufsteiger, im Norden die Geringverdiener. Zueinander finden beide Gruppen selten.
    • Eine Vorliebe für Wörterbücher. Die Dichterin Ann Cotten
      Das Haus, in das Ann Cotten vor kurzem in Berlin-Wedding gezogen ist, ist unsaniert. Im Nebenhaus befindet sich eine türkische Bäckerei. Nachdem sie mit einer Freundin zusammengewohnt hat, ist dies ihre erste eigene Wohnung in Berlin. Im 2. Hinterhof. Dort, wo es ruhig ist, die Großstadt weit weg, blickt sie auf einen Friedhof.
     
    • c.h. 17:37 on January 28, 2008 Permalink | Reply

      in ludwigsburg geboren! ein schwabe aus der heimat! juchuuu

    • c.h. 17:39 on January 28, 2008 Permalink | Reply

      was heisst eigentlich er ist krank geworden?
      wovon lebt er denn jetzt?
      sollen wir den mal besuchen?

    • pixelroiber 17:41 on January 28, 2008 Permalink | Reply

      sollten wir, obwohl… vielleicht hat er ja keine lust auf uns…? anderseits, wenn du so angeschwäbelt kommst… wer kann da schon widerstehen?

    • c.h. 17:44 on January 28, 2008 Permalink | Reply

      ich noch mal, schon mal gemerkt das der artikel fast abgeschrieben von der wikipedia seite sein könnte?

      das ist peinlich…

    • pixelroiber 17:48 on January 28, 2008 Permalink | Reply

      naja, verboten ist das nicht. aber quellenangabe wäre dann pflicht. vielleicht hat auch AP von wiki abgeschrieben. wäre dann noch peinlicher.

      ansonsten sind yahoo-, gmx- und web.de-nachrichten so berliner-fenster-niveau, findeste nicht auch?

      ps: es gibt diese woche einen relaunch hier! mehr verrate ich aber noch nicht….

    • c.h. 18:27 on January 28, 2008 Permalink | Reply

      na dann bin ich mal gespannt

  • Carsten 18:07 on November 13, 2007 Permalink
    Tags: , anglizismus, , , , deutsche sprache, , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , wohnung   

    hier schreibt der kulturpessimist noch selbst: 

    den ball flach halten, abflachende wirkung, flachbildschirm – kein wort wird mehr vergewaltigt wie flach, in allen seinen unerträglichen beugungen und zusammensetzungen. die krönung des ultraflachen sind die flatrates. wiki eiert rum und wird sich nicht klar über den ursprung des begriffs. sicher wieder ein sch(w)eineanglizismus. mögen wir zwar nicht, sagen aber dann doch hin und wieder handy. nun, seit wann also flatrates? den anfang machte das fernsehen. da gibts seit jahrzehnten unbegrenzt rotz für eine läppige gebühr. wird zwar nicht gerne gezahlt, aber die gebührenknechte bemühen sich. dann kamen der öffentliche nahverkehr, das telefon und internet. und wohl auch saufen. also soviel wie möglich für einen festpreis. das konzept allerdings ist mindestens so alt wie der urknall: seitdem gibts kohlenstoff, soviel wie du eben bist. also nix sonderlich neues. den höhepunkt bildet zweifelsfrei die praxisgebühr. und so dringt die flatrate in alle unsere lebensbereiche ein und unterhölt das eiserne gesetz vom preis. denn: können wir den wert einer sache überhaupt noch schätzen, wenn er ständig und überall verfügbar ist? wird der kaffee besser, wenn er immer gleich nachgebrüht wird? wird ein zoobesuch aufregender mit einer jahreskarte? was kommt als nächstes? die gammelfleisch-flat beim örtlichen discounter? wohnen in einer wohnung für einen monatlichen festpreis?

    irgendwann muss das ein ende haben, verehrte leserschaft. denn wenn wir den wert einer sache garnicht mehr einschätzen können, was sind wir dann überhaupt noch selber wert? wann kommt die flatrate auf die flatrates? es wird zeit, dass wir uns darüber gedanken machen. die kulturflatrate scheint mir da der falsche weg.

    —————-
    Now playing: Knorkator – Alles ist Scheiße

     
  • Carsten 15:23 on April 23, 2007 Permalink
    Tags: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , sexy, , , , , , , , , , , , , , , , wohnung,   

    story #1 (Fragment) 

    diese geschichte lagert seit über sieben jahre auf meinem rechner. sie ist geprägt, von meiner jugendlichen naivität. damals habe ich noch gedacht, das leben ist verzwickt und kompliziert. Ha! hätte ich gewusst, dass es eigentlich noch schlimmer ist und fast genauso passieren wird… aber lest selber: 

    Sie fragte mich, ob ich Lust hätte, mit in die große Stadt zu fahren. Warum nicht, sagte ich mir, was gibt es zu verlieren. Sie war nicht mein Mädchen, nicht mal annähernd. Aber ich war scharf auf sie. Was stand also einer gemeinsamen Fahrt im Weg?

    Am Abend saß ich alleine bei mir im Zimmer, hatte mir eine Flasche billigen Martini-Verschnitt gekauft und trank ihn hastig aus einem Whisky-Glas. Irgendetwas bluesig-souliges lief im Radio, ich saß einfach nur da, trank und rauchte. SIE hatte mich gefragt, warum ausgerechnet mich? Ich kam einfach nicht dahinter, konnte mich aber auch nicht überwinden, sie anzurufen.

    Sie war hübsch, hatte das, was Männer anzieht: Eine sonderbare Mischung aus gutem Aussehen und Ausstrahlung. Sie war intelligent, vielleicht ein wenig naiv. Soweit ich das beurteilen konnte (ich hatte bis dahin nicht viel mit ihr geredet), war sie also genau das Richtige für mich. Ich dachte also die ganze Zeit an sie, was werden wir machen, sollte ich mich an sie ranmachen? Oder sie als einen guten Kumpel behandeln? Vielleicht hatte sie mich nur gefragt, weil sie nicht alleine fahren wollte oder ich nur eine Pufferzone zwischen ihr und einem neuen Freund sein sollte (genaugenommen vermutete ich so was, das passierte mir nämlich öfters – Frauen nehmen mich bei ihren ersten Rendezvous mit und ich sollte dann sagen, was ich von ihm halte. Ich rate dann immer von dem Typen ab, in der Hoffnung, die Frau ist so deprimiert und geht mit mir am selben Abend ins Bett – manchmal klappt es, manchmal sehe ich sie nie wieder.)

    Ich goss mir noch ein Glas ein, zündete mir noch Eine an. Draußen war es schon lange düster, ich saß auf meiner Couch und überlegte. Eine seltsame Situation. Jetzt war ich zu besoffen, um noch einen klaren Gedanken zu fassen und ging ins Bett. Kurze Zeit später war ich eingeschlafen.

    Die Reise ging in aller Herrgottsfrühe los, ich rasierte mich und marschierte zum Bahnhof, trank dort einen Kaffee und aß irgendwas beobachtete die Menschen um mich herum. Sie wollten zur Arbeit. Hetzten in ihren Anzügen, quälten sich in die Züge oder studierte nervös die Fahrpläne. Das Frolein kam mal wieder zu spät, entschuldigte sich verlegen. Komisch, früh sehen alle Frauen irgendwie sexy aus, Männer dagegen einfach nur verschlafen. Wir gingen zum Zug, stiegen ein. Wir redeten nicht viel, über was denn auch, wir kannten uns ja kaum. Ich glaube, ich kannte zu diesem Zeitpunkt noch nicht einmal ihren Nachnamen. „Hey, wie heißt du eigentlich?" Sie guckte mich verdutzt an, als wäre ich irgendein Irrer, der ständig alles vergisst. Sie war so herrlich naiv. "Dein Familienname", fügt ich erklärend dazu. "Blomke" seltsam, dachte ich mir, ein sehr kalter Schauer lief mir über den Rücken. "Meine erste Frau hieß auch so", erklärte ich, "Was n Zufall!". "Nee ist es nicht – Sabrina ist meine Schwester".

    Rumms. Da war es wieder mein altes Leben. Stress, Kinder und Sabrina. Es war kein sehr schöner Abschnitt meines Lebens. Gleich nach der Heirat hassten wir uns, ich konnte ihre Freunde nicht leiden, ihr gingen meine Frauengeschichten auf den Sack. Eigentlich heirateten wir nur wegen der Kinder. Nach zwei Jahren trennten wir uns – trotz der Kinder. Ich verzichtete auf alles, hatte keinen Bock auf den alten Mief, alles hätte mich an sie erinnert. Ich zog in eine andere Stadt, ordnete mein Leben neu und vergaß diese Jahre der Abhängigkeit und der Gebundenheit. Ich brauchte Abwechslung, neue Freunde. Damals fing ich auch mit Schreiben an.

    Warum verfolgt mich mein altes Leben auf diese absonderliche Weise, warum kam ich mir damals im Zug so verfolgt vor, ich hatte Angst vor Sabrina, damals vielleicht noch mehr als heute, nach allem was vorgefallen war. Ich fragte mich, warum die Schwester, die ich vorher noch nie gesehen hatte – sie war lange Zeit, glaube ich, in Afrika -, mich unbedingt mit mir treffen wollte, warum sie mit mir verreisen wollte.

    Mein Leben ist eigentlich noch nie spannend gewesen. Gut ich war fünf Jahre in Afrika, aber das war’s auch. Früh fing ich mit studieren an und irgendjemand hat mir mal angeboten, irgendeine Forschungsprojekt im Dschungel zu machen. Es hat mir gefallen, es war eine schöne Zeit. Mal was anderes. Aufgewachsen bin ich in einer Kleinstadt, Vater ist früh gestorben und Mutter hat uns zwei großgezogen. Meiner Schwester ist zwei Jahre älter als ich und hat schon immer (in der Schule mehr als jetzt vielleicht) mehr Glück mit Männern. Mich interessierte die Wissenschaft mehr als das.

    Als ich nach den fünf Jahren wieder zurückkam hatte sich viel verändert. Meine Mutter ist gestorben, meine Schwester hatte geheiratet, Kinder bekommen und war schon wieder geschieden. Ich mochte sie, wohnte eine Zeitlang bei ihr. Wir hatten viel Spaß, sie erzählte mir viel über ihren Ehemaligen. Sie hatten keinen Kontakt mehr miteinander, er bezahlte sein Geld regelmäßig aber mehr auch nicht.

    Eine Zigarette am Sonntag Morgen ist die beste in der ganzen Woche. Es ist Ende Oktober, die letzten Sonnenstrahlen erwärmen meine Wohnung, die Pflanzen und mich. In den Sonnenstrahlen wirkt der blaue Dunst so poetisch, unbekümmert. Es ist nun schon einen Monat her, seitdem wir in der großen Stadt waren. Es war die Reise, von der ich so viel erhofft hatte, es war die Frau, von der ich soviel erwartet habe. Jetzt ist alles vorbei, ich sitze am Sonntag morgen alleine an meinem Schreibtisch und denke nach über Zigarettendunst. Ich bin alleine – alles ist so wie vorher, nichts, aber auch gar nichts hat sich geändert.

    Die Reise stellte sich schon bei der Anreise als Fehler raus. Sie war die Schwester meiner Ex-Frau, eine zugegebenermaßen scheiß Situation. Wir schwiegen eine Weile und dann unterhielten wir uns über unsere Pläne in der großen Stadt. Über Sabrina fiel and diesem Tag kein Wort mehr. Sie wollte feiern, ich wollte andere Leute sehen. Mal raus aus dem Kleinstadt-Mief. Den Rest der Fahrt haben wir beide gelesen. Ich konnte mich nicht konzentrieren, betrachtete sie mir die ganze Zeit. Es hätte mir eigentlich von Anfang an auffallen müssen – sie hatte große Ähnlichkeiten mit Sabrina. Sie war groß und hatte diese komische Blomke-Nase, ein wenig klein, aber nicht zu klein.

     
    • matze 08:47 on April 25, 2007 Permalink | Reply

      Endlich mal beim Morgenkaffee zum lesen gekommen – sehr cool!

    • pixelroiber 10:34 on April 25, 2007 Permalink | Reply

      vielen dank! was gibts schöneres als frühmorgens internet und kaffee!

  • Carsten 23:25 on March 5, 2007 Permalink
    Tags: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , wohnung,   

    zuviele gedanken über zuviele probleme 

    pssst! seid mal alle still jetzt! ja, du da hinten auch. opa erzählt von früher und da solltet ihr genau hinhören. denn es geht auch um euch. und lacht nicht immer, wenn opa beim reden sabbert, das ist normal und ihr seid irgendwann auch mal so alt. also fünf minuten ruhe jetzt! kommt schon, opa darf sich nicht so aufregen…

    als wir damals im bundestagswahlkampf '98 NPD-plakate im elterlichen heimatdorf runterissen, beschmierten und verunstalteten, fühlten wir uns groß, revolutionär und ungemein gefährlich. die ganze aktion blieb ohne konsequenzen und effekte, nicht einmal das dorfblatt erwähnte uns. die NPD hat auch nicht gewonnen. und wir tranken weiter bier im schulpark. wir glaubten tatsächlich, dass dänische filme die besseren sind und musik auf keinen fall wie musik klingen darf.

    ein paar jahre saßen wir da und dann trennten sich unsere wege. school's out. manche blieben da, die meisten zogen weg. die NPD gibts immer noch. aber wen interessiert das schon? die musik kam auf jeden fall aus berlin und filme sollten auf keinen fall verstanden werden.

    heute ist die welt für uns ein klein wenig komplizierter geworden. es gibt keinen feind mehr, kein schwarz-weiß. schröder und kohl haben noch polarisiert. heute haben wir eine der langweiligsten regierungen und streiten übers kinderkriegen. als wenn der staat darauf auch nur ein quentchen einfluss hätte. die amerikaner bleiben böse und musik kommt jetzt auf jeden fall aus dem netz.

    probleme und konflikte gibts wirklich genug. information auch. vielleicht zuviel? ich bin so schrecklich unpolitisch geworden. jetzt auch gerade in diesem moment. keine lust rauszugehen und zu kämpfen. gegen was? wasweißich. spielt das denn eine rolle? ich bin im system angekommen, längst teil des ganzen. aber war ich das denn nicht schon immer? ernesto rafael guevara de la serna kann man auch als terroristen und mörder sehen. kann man, muss man aber nicht. der alltag frisst die politik. grausiger, zäher büroalltag. unpolitisch zu sein ist ja das eine, keine meinung zu haben, aber viel fataler. aber wozu sollte ich auch zu allem eine meinung haben? oder wie ein freund mal sagte: "…manche sind eben immer irgendwie." gut, das schlechte gewissen bleibt. aber trotzdem muss ich in ca. sechs stunden aufstehen und dann gehts weiter.

    dazu vielleicht ein bischen mahoni. kann man gucken, muss man aber nicht.

    [youtube xDMMioEEpZk] 

     
  • Carsten 12:02 on January 23, 2007 Permalink
    Tags: , , , , wohnung   

    geschichten aus einer viel zu großen stadt pt. 4 

    “Die Tür der Weddinger Wohnung, in der die Klavierlehrerin gefangengehalten wurde, ist inzwischen von der Polizei versiegelt.”

     
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