ix glaube ja, dass es … – wirres.net by ix (fachblog für irrelevanz)

ix glaube ja, dass es wichtig ist, alle die da (freiwillig) mitmachen, konsequent mit verachtung zu strafen, auch die, die daran arbeiten dem drecksblatt ein besseres image zu verpassen, z.b. mit unkritischen, menschelnden, empathischen interviews/portraits der (mit)macherïnnen. / Ich kehre dann auch wieder zu meiner bew&228;hrten Tradition zur&25 …

  • We worry about face recognition just as we worried about databases – we worry what happens if they contain bad data and we worry what bad people might do with them
  • It’s easy to point at China, but there are large grey areas where we don’t yet have a clear consensus of what ‘bad’ would actually mean, and how far we worry because this is different rather than just because it’s just new and unfamiliar
  • Like much of machine learning, face recognition is quickly becoming a commodity tech that many people can and will use to build all sorts of things. ‘AI Ethics’ boards can go a certain way but can’t be a complete solution, and regulation (which will take many forms) will go further. But Chinese companies have their own ethics boards and are already exporting their products.
Benedict Evans: Face recognition, bad people and bad data by Benedict Evans

19.09.2016 bei maskworld.com in der Oranienburger Str. 86A, Berlin
19.09.2016 bei maskworld.com in der Oranienburger Str., Berlin

throwback in september 2016: wir sind in mitte verabredet weil wir da was vorhaben. den maskenladen gibts schon ewig, über die oranienburger gibts ein schönes buch. die gegend nervt wegen touristen und schickimicki. das altersheim gegenüber den hackeschen höfen wurde weggentrifiziert, nachdem es in den 90ern selbst gentrifiziert hat. und die freimaurerloge wurde abgerissen. die synagoge glänzt in der abendsonne, grillgeruch aus dem monbijoupark und im aufsturz gibts viel bier. im zosch in der tucholskystraße sitzen die spanier und der burger wird kalt. gegenüber hat sarah wiener eine bäckerei. der späti ist noch auf, die straßenbahn rattert und ab und zu sieht man noch frauen. das tacheles ist abgerissen, eine gruppe angetrunkener aus der provinz torkelt vorbei. es nieselt leicht und in dem indischen restaurant werden die letzten tische geräumt.

am 7. oktober wird berlin blockiert.

mehr dazu: https://extinctionrebellion.de/berlinblockieren/

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das habe ich nicht zuende gehört und es lässt mich ratlos zurück. auch wenn Christian Ulmen das hörbuch liest. auch wenn die idee witzig ist – ein außerirdischer kommt nach deutschland und wundert sich über menschen im allgemeinen und die deutschen im besonderen – so ist es doch seltsam flach und vorhersehbar. zu platt die witzchen und zuwenig absurd. auch wenn das buch im ruhrgebiet (?) spielt und die dortigen verhältnisse charakterisiert werden. nein, das haben wir alles schon mal besser gelesen, bei Douglas Adams natürlich, selbst bei Horst Evers, der sich unfassbar übernommen hat, aber viel bessere ideen hatte.

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erschienen: - ISBN: - Farbe:

solider krimi mit viel handlung und fein verwobenen figuren. auch wenn ich kein großer fan von krimis bin, so rutscht doch ab und an einer durch. es ist leichte kost und je nach autor ist auch substanz vorhanden. im vorligenden fall etwa die wirren polens nach ’89. dazu die windigen finanzgeschäfte der letzten jahre, in denen unterwelt und politik verwoben sind. alte rechnungen werden beglichen, es gibt viel leid und armut und direkt daneben viel protziges geld. es treten auf ein pfarrer mit unklarer vergangenheit, ein clubbesitzer mit einem großen musikhit („Das Mädchen aus dem Norden“) und natürlich eine ermittlerin, deren gebrochener lebenslauf sie nicht davon abhält, geschickt und klug zu kombinieren. natürlich ist es keine weltliteratur, aber ein krimi der anspruchsvolleren art.

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Der Wikipedia-Artikel „Hanswurst“ beschreibt die typischenn berliner Szene-Nachbarn:

„Sein Kostüm bestand aus einer roten, offenen Jacke mit bauschigen Ärmeln, blauem Brustfleck und mitten darauf zwischen den roten, grün eingefassten Hosenträgern ein grünes Herz. Er trug eine weite gelbe Hose, die nur bis zu den Knöcheln reichte, dazu niedrige derbe Schuhe aus Leder und einen breiten Ledergurt mit großer Schließe aus Metall, auf dem Kopf den grünen Spitzhut und am Gürtel ein hölzernes Schwert.“

Vor ein paar Jahren habe ich noch am Potsdamer Platz gearbeitet und mit den Kollegen das Botschafterautospiel gespielt:

Wir schicken uns Bilder von den Nummernschildern der Autos der Botschaften. Gut erkennbar an der führenden Null. Danach folgt der Ländercode und hinten die "Wertigkeit" des fahrzeugführenden Botschaftsangehörigen, je kleiner die Zahl, desto wichtiger – der Botschafter selbst hat die Eins. Regeln haben wir keine, aber es ist spannend.


Im Bild ein Angehöriger der polnischen Botschaft. Bei Wikipedia gibts die Ländercodes.

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Bewohner in Berlin sind aktuell aufgerufen, an einer Befragung zu ihrer Wohnsituation / Mietverhältnis teilzunehmen.

https://www.berlin.de/ba-pankow/aktuelles/pressemitteilungen/2019/pressemitteilung.833215.php

https://www.abendblatt-berlin.de/2019/08/13/berlin-pankow-haushaltsbefragung-bitte-unterstuetzen/

Der Fragebogen ist völlig anonym, die Zustellung erfolgte ohne Adresse. Auf der einen Seite ist das vorbildlich, denn es werden sensible Daten zu Angehörigen und Einkommen abgefragt, anderseits auch kritisch, denn man hat dann keine Vergleichsdaten, zu vorherigen Befragungen etwa.

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