• ausgebrandenburgt

    nach einem tag potsdam fühlt man sich ausgelaugt wie nach drei tagen spandau.

    (via diewg)

  • notizen, die einer geschrieben hat, bevor er sie vergessen gehabt hätte

    1. heute kam die mail mit der adresse fürs blogwichteln
    2. morgen gehts in die werkstatt
    3. manche blogs halten stundenlang vom eigentlichen ab
    4. beachte immer den wurstbrotfaktor
    5. sinnfreies bloggen gehört einfach dazu
    6. der blog mit den unerbittlichen und grausamen kommentaren verdirbt die laune
    7. habe schockwellenreiters thesen immer noch nicht zuende gedacht
    8. einmal im monat künstelt der wedding und übertreibt gleich wieder
  • entschuldigt

    unerhöhrt schreien die einen, immer noch nicht besser die anderen und alles halb so schlimm die beteiligten. die wahrheit liegt aber nicht dazwischen, sondern mitten drin. jetzt kann man davon halten, was man will. und keine ahnung, wie die das geschafft haben, jedenfalls ist die seite jetzt immer erreichbar und fehlermeldungen integrieren sich nicht mehr in die seite. ich kenne keine jedenfalls keine community, in der so viele leute sind. sicher, mit klarnamen, aber zur zeit indiziert google die inhalte noch nicht. woanders ist das anders.

    werde also dort bleiben und weiter freunde klicken. bis jetzt machts auch noch spaß. ein fader beigeschmack bleibt immer.

  • ungetanzt

    “künstler sind nicht überflüssig,
    weil sie was zu sagen haben…”
    {funny van dannen}
    berlin in concert #2

    es war samstag und ein netter abend bahnte sich an. eine interessante location hatte geburtstag und es versprach lustig zu werden… schon draußen standen sie, theaterwissenschaftler, angesagte menschen aus der künstler-community berlins und lächelten! machten gute miene zum langweiligen spiel. brechend voll war der laden, vor der bühne standen tische und stühle, während verschiedene bands und acts sich einen abklampften. stimmung kam nicht auf, wie auch? der pixelroiber und sein freund schauten sich das triste schauspiel eine zeitlang an und verschwanden dann ungesehen.

    was bleibt? theaterwissenschaftlerINNINEN sehen schon echt schnieke aus, nichts dagegegen zu sagen. scheinen aber dann doch etwas dröge… schade eigentlich.

  • unvorbereitet nach spandau

    Dieser Ort war ohnehin
    Im streng geographischen Sinn
    Nicht existent
    Ständig schwebte über ihm
    Ein dünner Film der mich umfing

    {tocotronic}

    manchmal muss man dinge machen, die man sich selber garnicht mehr zugetraut hätte. warum also nicht nach spandau? unser westlichster bezirk glänzt vor allem durch eines: so ganz und garnicht berlin zu sein. dabei ist doch alles wie immer: verlässt man die sbahn, landet man in einem dieser shoppingcenter, die wir alle hassen, aber regelmäßig zu weihnachten brauchen. doch welch grauen wartet da mit der altstadt spandau: ein themenpark wurde da errichtet um dem besucher ein mashup aus architektonischen irrlehren, westdeutscher kleinstadt, modischer verwirrung und mittelalter-spirit zu präsentieren. eintritt wird noch nicht verlangt, würde mich aber garnicht wundern.

    explore spandau #5

    doch viele wissen nicht einmal:
    wie kommen sie denn zu dir?
    ist garnicht schwer:
    stadtring, abfahrt spandauer damm,
    ruhlebener straße runter,
    gleich hinter ikea liegt spandau
    – guck mal, der juliusturm –
    spandau, mal durch die altstadt schlurren
    spandau, viele waren da ja noch nie

    in kladow, gatow, hottengrund
    und auch in Hakenfelde,
    da ist die umwelt noch gesund
    in staken ist dasselbe.
    das ist viel wert.
    weltstadt und dorf –
    kein dramaturg kriegt den übergang
    zu brandenburg fließender
    hin als du, spandau.

    hast du die großstadt einmal satt
    und keine lust auf potsdam:
    spandau
    {horst evers}

  • guten morgen

    das erste mal seit wochen wieder einen freien vormittag. zeit also, ganz witzige und komplett andere dinge zu machen als sonst: aufräumen, abwaschen, körperpflege, bloggen, alte bohrlöcher mit papierkügelchen stopfen, frühstücken, ein backup der wichtigsten daten, die hausverwaltung mit der fehlerhaften nebenkostenabrechnung konfrontieren, weltfrieden schaffen, endlich die unterlassungserklärung gegenüber dem berliner zoo unterschreiben (“nein, die ziegen im streichelgehege stinken nicht”), decke streichen, die beteiligungsstruktur der metro-gruppe näher unstersuchen, den newsletter von bol.de abbestellen,…

    berlinblueskyline

    das naheliegendste ging leider nicht: ausschlafen. dafür gabs einen morgendlichen spaziergang durch den wedding. früh am tag zeigt der problembezirk sein jungfräuliches antlitz: die unterschicht trinkt sich mit plastikbecher-kaffee nüchtern und fit. es sind mehr knallgelbe spongebob-rucksäcke zu sehen als bierflaschen. und der frust der straße hat sich in die autos der mittelschicht zurückgezogen weil schlecker gerade eine lieferung bekommt. die prinzenallee staut sich bis pankow… nur die busfahrer bleiben gelassen und sind wie immer. die herbstsonne zaubert lächeln auf die gesichter der nachbarn und das leben im wedding macht wieder spaß.

    absoluter soundtrack des morgens

  • .

    achtung

    es wird gleich anstrengend. und auch ein bischen gemein. und wahrscheinlich will das keiner mehr hören, einfach weil er es schon viel zu oft gehört hat. aber manches kann man garnicht oft genug sagen. ich habe mir da nämlich ein paar gedanken gemacht…

    folgendes: nach langen, endlosen und anstrengenden diskussionen ist es endlich soweit: wir veröffentlichen eine neue meinung zum thema RELIGIONEN. wobei ich zugeben muss, dass mich das ganze nervt, je länger ich darüber nachdenke. aus diesem grund nur ein paar wichtige eckpunkte:

    religionen…

    1. nehmen sich selbst viel zu wichtig
    2. sind viel zu sehr mit ihrer vergangenheit und den daraus resultierenden konflikten beschäftigt
    3. versuchen ständig, auf nichtreligiösem terrain zu punkten
    4. prägen uns seit unserer frühesten kindheit
    5. sind allgegenwärtig
    6. sind meist ziemlich fundamental
    7. haben ein paar neckische traditionen hervorgebracht, ohne die unser leben ziemlich langweilig wäre
    8. polarisieren noch heute
    9. sind so aktuell wie noch nie
    10. sind so furchtbar anachronistisch
    11. erreichen mehr menschen als konzerne
    12. motivieren
    13. frustrieren
    14. nerven
    15. […]
    an dieser stelle bricht die diskussion ab. ich sollte weniger nachdenken.
  • wieder sonntag

    gape in wonder

    wozu all diese communities? fürs ego? warum den hundertsten kontakt klicken, nur damit man ihn hat? netzwerke sind was ganz tolles, doch wozu? wegen dem regelmäßigen anstandskommentar? ich weiß nicht. und wozu eigentlich eine zweite existenz im netz? ist man denn nicht viel realer in der realität? muss ehrlich sagen, ich bin mehr von der technik dahinter begeistert, als von den ergebnissen. die sind, mit verlaub, enttäuschend. und zugegeben: auf die frage ‘und, was machst du so?’ mit ‘flickrn’ zu antworten hat schon was sehr eigenartiges. verkommen wir langsam zu sozialen wracks?

  • ausgedacht

    Welcome to the strangest party baby
    It’s like were staring at the sun
    Everybody’s got their invitations
    Hoping that your gonna come, yeah

    These are the times
    These are the crimes
    What are we waiting for
    What are we hating for

    Your part of the solution
    Or part of the problem
    Your gonna have to dance with one
    Your giving up on the future honey
    I’ll count you out of having some
    Yeah, some
    [INXS]
    …:: read more ::..
  • angesagt

    DAS wollte ich schon immer mal gesagt haben.

    “It™s tough at the top, the fashionista,
    text in topshop, text in topshop
    Sometimes it™s hard to stop,
    when your heart is set on top of the pops, top of the pops
    I™ve saved up so much money to spend,
    all I can afford is a bad weekend
    And there™s no reason for staying in,
    there™s nothing on the television
    Popular culture, no longer applies to me…”

    [source]