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Arbeit

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ein buch über eine nacht in berlin. die protagonisten sind all jene, die die stadt am laufen halten. die sie sauber machen, uns das bier im späti oder die drogen im club verkaufen. die uns herum kutschen oder uns retten. die den touristen hostelzimmer vermieten oder unsere flaschen sammeln. ihre geschichten sind teilweise miteinander verwoben. meist sind es biografien voller tristesse und scheitern. nagelschmidt schafft ein deprimierendes panorama und heimlich schmuggelt er gesellschaftliche debatten hinein. das ist teilweise übertrieben und wirkt aufgesetzt. trotzdem ist es ein wichtiges buch und liest sich schnell weg. und es hat eine nachricht: schaut den leuten in die augen und bedankt euch, wenn sie euch hinterherputzen. benehmt euch nicht immer so assi, die stadt gehört schließlich allen.