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um wieviel überbewerten kann man eigentlich einen autor oder sein buch? oder andersherum: wenn man hippe bücher aus einer längst vergangenen zeit (hier: die achtziger) zum ersten mal liest, dann wirken die merkwürdig antiquiert, nicht nur die sprache, die ganze haltung des protagonisten, die sicht auf die welt: alles irgendwie künstlich, konstruiert, eben wenig authentisch. dabei ist Irre von Rainald Goetz weniger punk oder glam rock oder was auch immer, sondern viel zu verkopft, stellenweise zu technisch. keine ahnung, ich bin kein arzt und will auch keiner werden (der erzähler raspe dagegen schon). könnte auch ein grund sein.

ich habs aufgegeben. der erste teil ist noch gut und spannend, besteht aus schnipseln von patienten, arztmeinungen und offiziellem, der zweite teil ist eher romanhaft und erzählt aus raspes leben. den dritten habe ich gar nicht erst angefangen. eigentlich hatte ich mich gefreut auf dieses buch, inzwischen halte ich es für unlesbar. zu alt vielleicht oder ich verstehs nicht. auch egal.

[xrr rating=2/10]

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