neues aus der roiberhöhle
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interessante geschichte über eine frau, die die ganze zeit kämpft. gegen sich, ihre familie, ihre freunde und - nach dem überraschungserfolg ihres ersten romans - gegen die öffentlichkeit in social media. der roman ist selbst auch teil und wir bekommen die wichtigsten passagen nach und nach zu lesen. darin geht es um einen roboter in einer nahen zukunft, in der die menschen fast ausgestorben sind, doch als künstliche intelligenzen in den maschinen und netzwerken weiter existieren. klar, dass auch die KIs sich untereinander bekämpfen.

doch zurück zu zelu, der autorin. sie lebt mit ihrer familie in chicago, die eltern stammen aus nigeria (wie auch die familie der eigentlichen autorin). zelu sitzt seit einem unfall in der kindheit im rollstuhl. im laufe des buchs bekommt sie ein neuartiges assistenzsystem (“exos”) und kann damit wieder laufen. von den erlösen ihres buchs ist ein angenehmes leben möglich. doch auch wenn das alles wunderbar klingt, so durchleben wir ihre zweifel, gedanken und diskussionen. ihre familie ist ihr härtester gegner, die geschwister und eltern reden ständig rein, geben ratschläge und sind dagegen. doch ihr größter feind ist sie selbst: von selbstzweifeln und trauer und wut zerfressen, steht sie immer wieder auf und trifft entscheidungen. wir erleben ihr wachstum, während auch im roboter-roman die protagonistin ankara eine reise zur erkenntnis durchlebt.

der roman greift viele themen auf, wie kulturelle differenzen (USA/nigeria - westen/süden), künstliche intelligenz, technische hilfsmittel für den körper, einflüsse der öffentlichkeit in zeiten von social media und später auch private raumfahrt. aber das eindrucksvollste ist zelus reise zu mehr selbstgewissheit.