
ein reiseführer durch new york city. wir befinden uns 2001 in der großen stadt und begleiten die privatermittlerin Maxine Tarnow auf ihren touren durch die stadt - das erinnert stark an die Abenteuer von Carrie und ihrer clique aus Sex in the City. die dotcom-blase ist geplatzt und die anschläge vom 11. september passieren, aber nur im hintergrund. die nachforschungen konzentrieren sich auf eine firma hashslingrz, die den finanzcrash überlebt hat und merkwürdige dinge passieren. menschen verschwinden, gelder werden verschoben. alles undurchsichtig.
es gibt eine frühe software ähnlich second life / metaverse, aber eher im darkweb, alles etwas unklar, aber verwoben mit der realität. verschwöungen zu 9/11 tauchen auf und lösen sich in luft auf, es gibt ex-kgb-agenten, mossad und fbi. sehr dicht, sehr schnell geschrieben. konfus, aber amüsant. das gilt auch für andere romane pynchons: wir stolpern mit den protagonisten durch die story, aber am ende ist alles viel größer und verwirrender. vor dem hintergrund ganz realer verschörungserzählungen etwas schwierig natürlich, aber hier macht es wenigstens spaß.