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  • Carsten 07:54 on March 29, 2018 Permalink | Reply
    Tags: Ameisen, , wissenschaft   

    http://abstractions.nautil.us/article/290/the-simple-algorithm-that-ants-use-to-build-bridges

     
  • Carsten 13:23 on April 6, 2014 Permalink
    Tags: , Methanosarcina, Pangäa, perm, trias, wissenschaft   

    Wo war eigentlich Philipp Rösler vor 252 Millionen Jahren? 

    Die Vorfahren der Dinos wurden alle von der Urbakterie mit dem sympatischen Namen Methanosarcina dahingerafft. Da kann man mal sehen, wie gut wir es haben mit unserem Gesundheitssystem.

    Dino in Behandlung

    Dino in Behandlung

     
  • Carsten 15:51 on December 29, 2013 Permalink
    Tags: , , , wissenschaft, zucker   

    was viele auch nicht wissen #6 

    2013-05-18 15.31.21

    Eine neue wissenschaftlichen Studie belegt Ungeheuerliches: Zucker ist allüberall, in Cola (37), Eis (13) und Honig (133). Und nun auch in ganz gewöhnlichem Würfelzucker, wer hätte das gedacht! Die Menge an Zucker in einem Stück Würfelzucker entspricht in etwa der in einem Stück Würfelzucker. Damit ist den Wissenschaftler eine überraschende Erkenntnis gelungen, finden Sie hier die kompletten Studienergebnisse.

    Lesen Sie auch:

     
    • Steffen 19:36 on January 8, 2014 Permalink | Reply

      ich habe es schon lange befürchtet, wollte es nur nicht wahrhaben…
      wer hätte gedacht, dass es diesen sogenannten zucker wirklich gibt? erschreckend!

  • Carsten 23:09 on July 2, 2012 Permalink
    Tags: , , , wissenschaft   

    wissenschaft im glas 

    wissenschaft im glas

    auch das ist wissenschaft: eingelegt in formaldehyd warten die präparate auf ihre große stunde, gesehen im museum für naturkunde berlin

     
  • Carsten 00:13 on February 28, 2012 Permalink
    Tags: , elemente, periodensystem, tisch, , wissenschaft   

    Der Periodensystemtisch 

    [youtube FHRGxkzHT7w]

    (via)

     
  • Carsten 17:54 on December 19, 2011 Permalink
    Tags: Allgemein, babylon, , , , , wissenschaft   

    sprache lebt!? 

    Symbolbild: Hauptbahnhof Leipzig - babylonisches Sprachwirrwarr

    sprachwissenschaft geht immer als thema, das wissen wir spätestens seit diesem vieldiskutiertem beitrag.

    sprache lebt. wird beeinflusst von der gesellschaft, von anderen sprachen und ihren benutzern. nichts neues also. interessant ist, dass es wendungen gibt, die auftauchen, so oft benutzt und diskutiert werden, dass sie nach ein paar jahren wieder sang- und klanglos verschwinden. eine auswahl:

    • nicht wirklich” (vor ca. 10 Jahren): offenbar eine übersetzung des englischen not really, was genau das gegenteil meint. oft diskutiert im netz und inzwischen kaum noch verwendet.
    • hastenichgesehen” (vor ca. 8 Jahren): inflationär verwendetes füllsel – nervtötend und zum glück wieder verwschwunden.
    • wie geil ist das denn? (seit ca. 5 Jahren): hört man vereinzelt noch, zum glück nicht mehr so oft wie damals, das war nicht schön. kam auch mit so einer putziger betonung und variationen des wörtchens geil, manchmal auch mit einem nachgeschobenen “bitte?!

    Kennt Ihr noch mehr davon?

     
    • Steffen 20:12 on December 20, 2011 Permalink | Reply

      halloooo??!! oh mein gott, geht’s noch? na logen kennen wir noch mehr davon. weiß’ wasch mein?

  • Carsten 22:49 on August 1, 2010 Permalink
    Tags: , Andreas Pfügler, Anne Kanis, , Curt Cress, Dieter Matthes, , , , , Franziska Trögner, Gesine Cukrowski, Jörg Gudzuhn, , , , , , , Veit Stübner, vetternwirtschaft, , wirtschaftsförderung, wissenschaft,   

    Tatort: Blinder Glaube (2008) – Ritter & Stark 

    fette vetternwirtschaftsförderung, sag ich mal. hatte wir schon mal gesehen, aber ehrlich gesagt, nicht sehr aufmerksam, so dass es wieder spannend bis zum ende blieb.
    ein bisschen undurchsichtig vielleicht das ganze stück, entweder ist man miteinander verwandt oder hat eine affäre. jedenfalls ist die chefärztin tot und keiner wars. alles dreht sich um ein neues projekt, indem viel subventioniert wurde. der schmierige projektleiter macht sich zwar unbeliebt bei den kommissuren, kann aber seine unschuld beweisen. ritter tanzt erst mit stark, dann mit weber und schließlich mit der schönen wissenschaftlichen mitarbeiterin. die lügt sich aber um kopf und kragen, das mag er nicht. stark verliebt sich auch ein bisschen in das blinde versuchskaninchen, ist aber mitleid offenbar. chef wiegand macht gewinne mit insiderhandel.

    alles nicht sehr aufregend, nicht ihr bester fall.

    [xrr rating=4/7]

    +++ Link +++ Erstausstrahlung: 31.08.2008

     
    • ortrun 21:36 on August 3, 2010 Permalink | Reply

      definitiv nicht der beste. das mit dem tanzen war schon süß, aber so ganz glaubwürdig kam es nicht rüber. wirkte, als hätte der regisseur ihnen gesagt, sie sollen das machen. haben die beiden sich denn in echt eigentlich lieb? oder ist das wie bei schüttauf und dingens?

  • Carsten 13:44 on May 31, 2010 Permalink
    Tags: , bewegungsdaten, , , , , , , , , , wissenschaft   

    Forscher zapfen Verbindungsdaten an 

    Telekom in der Palisadenstraße (Berlin-Friedrichshain)

    Dass da noch keiner vorher drauf gekommen ist: Technology Review hat einen Artikel über Wissenschaftler, die sich für Verbindungsdaten von Mobilfunkanbietern interessieren, zum Zwecke der Forschung über Soziologie beispielsweise. Ist natürlich ein riesiges Datenschutzproblem. Die Forscher sagen zwar, sie clustern und löschen und schauen sich gar nicht die personenbezogenen Daten an, aber Schindluder wird immer betrieben.

    Ein belgischer Forscher hat folgende Entdeckung gemacht:

    Dabei fand er heraus, dass die französisch sprechenden und den niederländisch sprechenden Belgier kaum durch Anrufe oder SMS verbunden sind. Für politische Gruppierungen, die eine Teilung Belgiens in zwei Staaten, Wallonie und Flandern, fordern, dürfte dieses Ergebnis ein gefundenes Fressen sein.

    Die nächste Frage ist auch, ob die Provider überhaupt diese Daten verkaufen dürfen, immerhin sind es sensible Informationen, die da gespeichert werden. Alles sehr spannend.

     
  • Carsten 10:52 on December 1, 2009 Permalink
    Tags: , , , , lap dance, , sex-industrie, , tabledance, , University of Leeds, wissenschaft   

    stelle frei 

    die universität leeds hat eine stellenausschreibung veröffentlicht. für immerhin 31,513 britische pfund untersucht man die arbeitsplätze und -bedingungen von lap dancers*. erfahrungen mit der durchführung von forschungen in der weilichen sex-industrie werden voraus gesetzt (“Experience of interviewing and conducting surveys is essential, as is prior experience of conducting research in the female sex industry.”)

    ist auch wichtig, sag ich mal.

    (via)
    ——

    • (gibt es dafür eine deutsche übersetzung und eine männliche form?) wikipedia hat mal wieder die passenden worte gefunden:

    Bei einer speziellen Variante des Tabledance, dem Lapdance (engl. lap = der Schoß) tanzt der Tänzer zwischen den Beinen des sitzenden Gastes oder setzt sich auf seinen Schoß um sich zur Musik zu bewegen oder Geschlechtsverkehr in einer sitzenden Position zu imitieren. Dabei ist ein gewisses Maß an physischem Kontakt und Berührungen zwischen Tänzer und Gast gegebenenfalls möglich. (wikipedia)

    bei death proof bspw. gab es eine sehr anschauliche szene.

     
    • SPAM 12:58 on June 1, 2010 Permalink | Reply

      Sehr interessantes Thema, so einen Blogeintrag habe ich bisher noch nicht gelesen ;-)
      Besten Gruß

  • Carsten 11:11 on August 21, 2009 Permalink
    Tags: , Decontamination, , , Invasive species, , Neobiota, , wissenschaft   

    Ein Lockenkopf erklärt die Welt. Heute: Neobiota 

    Neobiota (v. griech. neos “neu”; bios “Leben”) bezeichnet gebietsfremde biologische Arten, die einen geographischen Raum infolge direkter oder indirekter menschlicher Mitwirkung besiedeln, den sie ohne menschlichen Einfluss nicht hätten erreichen können. […] Vielfach wird unterteilt nach Tieren (Neozoen), Pflanzen (Neophyten) und Pilzen (Neomyceten). […] In der englischen und internationalen Literatur werden gebietsfremde Arten als exotic species, introduced species, naturalized species oder anderswie umschrieben […]” (wiki)

    Soviel zur grauen Theorie und den Begrifflichkeiten. Doch wie umgehen mit den Roibern in fremden Gebieten? Der Waschbär ist so einer, ein Amerikaner, der seit dem 20. Jahrhundert auch in Europa verbreitet ist. Dafür gibt es zusätzlich noch den wunderbaren Begriff Gefangenschaftsflüchtling. Alles Themen der Invasionsbiologie. Wissenschaftler können so herrlich dramatisch sein, sie müssen nur wollen.

    Die amerikanische Firma Hydro Engineering, Inc. hat nun einen Anhänger entwickelt, der eben diese Arten aus einem Gebiet entfernt. Zumindest Zebra-Muscheln. Dazu gibt es auch dieses Video. (via)

    Kann man so machen. Man könnte sich aber auch fragen, ob es so klug ist, noch weiter in die Natur einzugreifen. Aber ich will das gar nicht beurteilen, ich kenne mich da zu wenig aus.

     
  • Carsten 15:46 on August 18, 2009 Permalink
    Tags: , Leonard Mlodinow, , , , , wissenschaft,   

    Zufällig gelesen: 

    Vor ein paar Wochen entdeckte ich ganz zufällig dieses Buch in der örtlichen Bücherei und nahm es mit. Eigentlich wollte ich ganz was anderes, doch ich fand die Idee spannend.

    Und nachdem ich den Eco endgültig aufgegeben hatte, entdeckte ich den Mlodinow auf dem Schreibtisch wieder, ganz zufällig. Denn da liegt immer eine Menge rum. Und dann legte ich es nicht mehr weg.

    Zugegeben, streckenweise dehnt er auch schon mal ein Kapitel, damit das komplexe Thema verständlicher wird. Aber trotzdem bleibt das Buch lesenswert bis zur letzten Seite. Mit einer ausgewogenen Mischung aus Theorie und Praxisbeispielen führt er ein in die spannende Welt des Zufalls. Und beweist, dass große Teile unseres Lebens vom Zufall bestimmt werden und kaum beeinflussbar sind (außer durch harte Arbeit und Wiederholungen – das erhöht die Wahrscheinlichkeit).

    [xrr rating=6/7]

     
    • Ole 20:06 on August 18, 2009 Permalink | Reply

      Die Beschreibung bei Amazon erinnert mich ein bisschen an Talebs Schwarzen Schwan, der wegen der Finanzkrise in aller Munde ist. Auch da geht’s um Zufall. Tenor: wir gehen viel zu oft davon aus, dass vergangene Ereignisse verlässliche Indikatoren für die Zukunft sind und wir selbige durch Beobachtung der Vergangenheit vorhersagen können. In Wirklichkeit sind die entscheidenden Ereignisse aber singulär und unvorhersagbar. Und die Auswirkungen solcher Singularitäten sind dann so groß, dass es eigentlich egal ist, ob man die “normale” Entwicklung der 20 Jahre vorher richtig vorhergesagt hat oder nicht.

      • pixelroiber 10:13 on August 19, 2009 Permalink | Reply

        Genau dieselben Schlüsse zieht auch Mlodinow, er vergleicht bspw. die Ergebnisse von Fonds-Managern in der Vergangenheit, erstellt ein Ranking und schaut dann wie dieselben Manager in der Folge abschließen. Das Ergebniss: die Vergangenheit lässt keine verlässlichen Aussgaen über die Zukunft zu. Ähnlich argumentiert er dann mit CEOs und Schauspielern.

        Und interessant: er zitiert auch Untersuchungen, die zu den Ergebnissen kommen, dass das menschliche Gehirn nur beschränkt in der Lage ist, solche ‘zufälligen’ Zusammenhänge anzuerkennen und zu durchschauen. Wir neigen also eher zum Glauben an Begabung und Talent und verkennen, dass zum Erfolg auch eine gehörige Portion Zufall gehört.

        Aber wie schon oben erwähnt, betont Mlodinow mehrmals, dass man nicht in Fatalismus verfallen sollte, weil alles auf Zufall basiert. Sondern man soll hartnäckig an seinem Erfolg arbeiten. Jeder Versuch erhöht die Wahrscheinlichkeit.

        Aber danke für deinen Tipp, werde mir den Taleb mal anschauen.

  • Carsten 15:24 on August 3, 2009 Permalink
    Tags: allergie, , botanik, , Cajuína, Cashew, erdnuss, , Kaschu, nüsse, spuren, , , wissenschaft   

    Kann Spuren von Erdnüssen enthalten 

    “Etliche Hersteller drucken den Warnhinweis Kann Spuren von Erdnüssen enthalten auf die Verpackung von Schokolade und Süßwaren, egal ob tatsächlich Spuren vorhanden sind. Sie versuchen dadurch rechtliche Auseinandersetzungen zu vermeiden.” (wiki)

    Dabei geht es nicht um Maschinen, die nicht richtige sauber gemacht werden (wie ich immer dachte), sondern um Warnungen an Allergiker. Und da die Erdnuss zwar gar keine Nuss ist (im botanischen Sinne), dafür aber umso kritischer für Allergiker, schreibt man die Warnung lieber überall drauf (auch dort, wo gar keine Erdnuss enthalten ist), um teure Schadensersatzklagen zu vermeiden:

    “Das darin enthaltene Eiweiß kann bereits in kleinsten Mengen zu heftigen, teilweise sogar zu tödlichen allergischen Reaktionen führen. Besonders betroffen sind Kinder. Auftretende Symptome sind Nesselsucht, tränende Augen und Atembeschwerden. Erdnussöl ist in einer Vielzahl von Produkten enthalten, wie z. B. in Keksen, Puddings, Müslis etc.” (wiki)

    Wesentlich verträglicher sind Cashew-Nüsse, die ihrerseits wieder gar keine Nüsse sind, sondern Früchte. Sie hängen da so dämlich rum, wie auf diesem Bild zu sehen ist. Daneben wächst der Kaschuapfel und über den gibt es auch einiges zu wissen:

    “In Brasilien wird aus den Kaschuäpfeln ein Getränk namens Cajuína hergestellt, dem eine medizinische und rituelle Wirkung zugesprochen wird. Kaschu-Schnaps (cashew feni) ist eine Spezialität des indischen Bundesstaats Goa. Die Frucht ist leicht verderblich, bereits einen Tag nach der Ernte beginnt sie zu verfaulen und kann deswegen nicht gehandelt werden. Die Weiterverarbeitung erfolgt unmittelbar nach der Ernte.” (wiki)

     
    • artemisia 20:53 on August 3, 2009 Permalink | Reply

      Ich liebe Cashews — mein Vater beliebt dazu Kascheffs zu sagen, obwohl er eigentlich ganz gut English kann, was meiner Mutter peinlich an, so dass sie einen Streit anfangen, so dass ich die Kascheffs allein essen kann — geht nämlich ganz schnell.

    • ortrun 09:57 on August 4, 2009 Permalink | Reply

      kascheffs ist klasse. bei uns in der familie muss man bei denen auch schnell sein.
      ich kenne leute, die zu den kleineren eingelegten gurken kronschinos sagen, oder auch kornikos.

  • Carsten 13:23 on July 29, 2009 Permalink
    Tags: bordell, orgasmus, Prolaktin, refraktärphase, sexualität, , , wissenschaft   

    mathe ist sexy: was ist eigentlich die refraktärphase? 

    Als Refraktär- oder Erholungsphase bezeichnet man in der Sexualität die sich an einen Orgasmus anschließende Phase. Mitunter wird das Hormon Prolaktin als Ursache für die Refraktärphase verantwortlich gemacht.(wiki)

    der tagesspiegel von heute weiß noch mehr:

    Als Refraktärphase bezeichnet man die sich an einen Orgasmus anschließende Erholungszeit. Während ein Heranwachsender schon nach 15 Minuten wieder eine volle Erektion haben könne, dauere es etwa bei einem 80-Jährigen schon mal bis zu zwölf Stunden. Eine Gelegenheitsprostituierte, die auch in dem Schönefelder Pussy-Club gearbeitet hatte, berichtete, dass ihre Kunden im Schnitt etwa 40 Jahre alt gewesen seien.(tagesspiegel)

    daraus könnte man eine schöne matheaufgabe ableiten: wie lange brauchen denn nun die 40jährigen im schnitt zum refrakterieren?

     
  • Carsten 23:22 on June 24, 2009 Permalink
    Tags: , , , , Die Geschwindigkeit des Honigs, gehirn, Jay Ingram, magnetstreifen, , , , ring, , , überlegen, Ungewöhnliche Erkenntnisse aus der Physik des Alltags, wissenschaft   

    merkwürdige phänomene des alltags #2 

    in diesem netten büchlein las ich letztens erst über die anstrengungen des menschlichen gehirns, eine ec-karte richtigrum in den automaten zu stecken: das gehirn berechnet umständlich die position des magnetstreifens und muss dann noch die hand koordinieren. ganz ähnlich ergeht es mir an der berliner ringbahn. da bin ich auch immer schwer am überlegen, welcher zug wie rum fährt und wo ich eigentlich hin muss. gehts euch da genauso oder ist mein gehirn falsch geschaltet?

     
    • Ole 01:59 on June 25, 2009 Permalink | Reply

      Ja, das ist ganz übel. 41 oder 42, im oder gegen den Uhrzeigersinn? Kann’s mir nicht merken. Und dann dieses bizarre physikalische Phänomen, das die Lichtgeschwindigkeit auf dem Weg von den Schildern mit den runden Richtungspfeilen in meine Pupillen gegen Null tendieren lässt. Anders kann ich mir nicht erklären, wie lange ich brauche um zu checken, ob der Pfeil mit meinem Fahrtziel korrespondiert. Am schnellsten geht’s, wenn ich nicht auf die Zahlen achte und mich nur an den Fahrtzielen oder an der Fahrtrichtung (Einstieg am in Fahrtrichtung rechten Bahnsteig) orientiere, wenn ich weiß, in welcher Himmelsrichtung ich den Bahnsteig betrete.

      Ich fände es super, wenn an Bahnsteigen immer groß die Himmelsrichtung angezeigt wird, in die der Zug fährt. Und diese Ansagen: irgendwann weiß man als Ortskundiger ja, dass Strausberg im Osten, Spandau im Westen, Teltow im Süden und Hohen Neuendorf im Norden liegen, aber welchem Tourist nützt so eine Ansage? “S5 Richtung Osten” wäre doch viel klarer.

    • artemisia 15:20 on June 25, 2009 Permalink | Reply

      Ha! Wie gemein aber, wenn eine Linie erst Richtung Osten fährt und dann nach Norden oder Süden abbiegt. Bei der Ringbahn fände ich es mit dem East- und West-bound (wie in London, toll1!!) auch ganz gut.

      Ansonsten bleibt das eine intellektuelle Herausforderung, auch für Schlauköpfe wie Dich :-p

    • pixelroiber 21:43 on June 25, 2009 Permalink | Reply

      stimmt, die himmelsrichtung ändert sich schließlich dauernd, das wäre ja noch mehr rechenarbeit für’n kopp. außerdem habe ich eher selten einen kompass bei mir.

      vielleicht sollte man die züge unterschiedlich anstreichen?

      und die ganze wahrheit über die ringbahn: das ist gar kein ring, eher ein platt gedrückter klops.

    • Ole 22:35 on June 25, 2009 Permalink | Reply

      Ja, Hundekopfbahn war ihnen wohl zu sperrig. Gerade in Berlin finde ich, dass sich die meisten Bahnlinien recht genau an eine Ost-West- oder Nord-Süd-Richtung halten. Vor allem im Innenstadtbereich, wo die Ortsunkundigen fahren. Ab Lichtenberg kann dann gerne wieder “S5 nach Strausberg Nord” durchgesagt werden.

  • Carsten 10:32 on November 25, 2008 Permalink
    Tags: , , , , , , Desoxyribonukleinsäure, dna-analyse, dna-test, dns, , , , , , , , , , , , , partnersuche, , romance stinks, , , , , wissenschaft,   

    hier schreibt der kulturpessimist noch selbst (#6) 

    für die ambitionierte partnersuche gibts genug seiten im netz. keine frage. funktioniert meist über ausgefeilte fragebögen und psychoquize. hab’ ich mir sagen lassen. nun leben wir aber im 21. jahrhundert, können schafe klonen und fliegen bald auf die venus. was liegt da näher als die partnersuche per dna-analyse? wissenschaftler haben herausgefunden, dass gewisse dna-stränge übereinstimmen müssen, damit mann und frau sich verstehen und ihr ganzes leben zusammen verbringen können. das sind keine zukunftsvisionen, das gibts wirklich: scientificmatch heißt das. kostet nur 2000 dollars für die lebenslange suche nach dem glück. am schönsten aber fand ich den fragebogen:

    • Were you raised by your natural parents during the first year of your life?
    • Have you been in bankruptcy during the past 7 years?
    • Have you ever been convicted of a felony?

    Please check the appropriate boxes. If you are unable to accurately check all three, then we’re sorry; but you won’t be able to join us. If you do check all three and your background check reveals that you were convicted of one or more of the listed crimes, you may forfeit your full membership without recourse, and ScientificMatch may pursue you legally to recover actual and punitive damages.

    könnte das mal einer testen und die ergebnisse bitte in die kommentare posten? bitte auch mit der eigenen dna, der vollständigkeit halber.

    (via)


    hier schreibt der kulturpessimist noch selbst (1) (2) (3) (4) (5)

     
    • pixelroiber 12:30 on November 25, 2008 Permalink | Reply

      die erklärung mit unleiblichen eltern steht hier:

      In other words, the adopted mice didn’t prefer immune systems that were different from their own—they preferred mates who had different immune systems from the parents who raised them.

      dabei seht ihr garnicht aus wie mäuse!

    • artemisia 12:10 on November 25, 2008 Permalink | Reply

      Besonders lustig ist ja, dass die Tatsache, im ersten Lebensjahr nicht von den leiblichen Eltern großgezogen worden zu sein, als Verbrechen gewertet wird. Hey, dann ist mein Vater auch ein Verbrecher!

    • ortrun 12:22 on November 25, 2008 Permalink | Reply

      ich bekenne mich auch keines der beiden erstgenannten verbrechen fuer schuldig, weder bin ich in den ersten sieben jahren von zu wenig leiblichen elternteilen aufgezogen worden, noch habe ich jemals auch nur schulden gemacht (oh, da faellt mir ein, einmal konnte jemand von meinem konto nichts abbuchen, ganz am anfang meines studiums; spaeter hatte ich dann einen dispo, aber nie benutzt). felony klingt aber irgendwie freundlich und verlockend, und da bin ich nicht sicher, ob da nicht irgendwas — doch, ich hab als kind im gemueseladen bounty geklaut.

    • artemisia 13:14 on November 25, 2008 Permalink | Reply

      Felony klingt irgendwie versaut, aber wohl nur weil's mit fel… anfängt.

      Nee – ich sehe eher aus wie ein Frettchen. Aber es wäre ja auch mein Vater, der aussehen müsste wie eine Maus.

  • Carsten 13:48 on October 29, 2008 Permalink
    Tags: , , , Fluggerät, , , , , , , , Raketenantrieb, , , , , wissenschaft,   

    pixel geht ab 

    diesmal hat es pixel geschafft: starten, rumfliegen, landen, und wieder zurück. für diese sinnentleerte aktion gabs zwei millionen us-dollars. jetzt müßte nur noch einer hergehen und den saugroboter mit dem pixelflugdings kreuzen.

     
  • Carsten 17:57 on August 25, 2008 Permalink
    Tags: , , , , , kapsel, , , , , , , , , , , wiedereintrittskapsel, , wissenschaft,   

    bild eines modells einer seltsam geformten wiedereintrittskapsel der NASA 

    nach einem gigantösem wochenende und einem arbeitsamen montag mit entsprechendem kopfschmerz ist mein humor nicht besonders subtil. dennoch! will ich euch dies bildchen nicht vorenthalten. eine wiedereintrittskapsel der NASA, seltsam geformt. und ein weiterer beweis für geschmacksichere wissenschaftler: das weiße schlichte design erinnert stark an apples steve.

    … und morgen gibts fotos von kate moss. naggich. gnihihi.

     
    • artemisia 09:15 on August 26, 2008 Permalink | Reply

      gnihihi? so viel zum tiefgründigen bloggen, das du dir letzten freitag auf die fahnen geschrieben hast? krahöhö.

    • pixelroiber 17:36 on August 26, 2008 Permalink | Reply

      hoho! heute den ganzen tag nach kate moss bildern gefahndet. nuscht gefunden! menno.

  • Carsten 17:46 on August 21, 2008 Permalink
    Tags: , Institut für Meteorologie und Klimaforschung, , , , , , , , , , , , Universität Karlsruhe, , , wissenschaft, ,   

    JETZT BEWIESEN: MENSCH MACHT WETTER 

    KARLSRUHE: Nicht die Natur beeinflusst das Wetter, sondern der Mensch. Das fanden nun Wissenschaftler mit lustigen Namen heraus (Bernhard Vogel und Dominique Bäumer). Und zwar durch sogenannte Aerosole. Und das führt dann dazu, dass am Wochenende anderes Wetter ist: Entweder regnets oder es ist trocken. Aber es ist auf keinen Fall so wie Montag.

    schörm 2

    (Link)

     
  • Carsten 10:31 on August 21, 2008 Permalink
    Tags: , , , BS Srihari, Chittaranjan Andrade, , , guardian, havard, , ig nobelpreis, , , , , lachende wissenschaft, , , , , , nase popeln, nobelpreis, , , , , popeln, , , , , , , , wissenschaft   

    Neues aus den Nasennebenhöhlen 

    die indischen wissenschaftler Dr. Chittaranjan Andrade and Dr. BS Srihari haben schon 2001 eine interessante studie veröffentlicht, die der guardian jetzt wieder ausgegraben hat. es geht um nase popelnde jugendliche. 200 kids hat er befragt und gewann erstaunliche erkenntnisse:

  • nase popeln ist keine frage der sozialen herkunft
  • nur 4% popeln nicht
  • die hälfte verwöhnen ihre nase mindestens vier mal am tag, über 7% sagen, sie popeln 20 oder mehr mal pro tag
  • 80% benutzen ihre finger, der rest greift auf werkzeug zurück, wie etwa pinzette und bleistift
  • über 4% essen die ergebnisse ihrer untersuchungen, (google translation sagt: “nasale trümmer”)
  • über die hälfte tut es, um die nase frei zu bekommen, 11% aus kosmetischen gründen und nochmal 11% aus lieber langeweile
  • dafür gewannen die wissenschftler den ig nobelpreis. bei der preisverleihung sagte einer:

    “Some people poke their nose into other people’s business. I made it my business to poke my business into other people’s noses.”

    und ihr so?


    darüber hinaus kann ich noch dies büchlein zum thema wärmstens empfehlen.


 
  • Carsten 10:25 on July 23, 2008 Permalink
    Tags: Akupunktur, , alternative Heilverfahren, Alternativmedizin, , , , , , , , , Edzard Ernst, , , , Heilpraktiker, , , Homöopathika, , , , , , , , , Simon Singh, Trick or Treatment, Uni Exeter, , , wissenschaft   

    aus die maus: 

    HOCHinteressantes Interview mit Professor Edzard Ernst, der gerade ein Buch über alternative Heilmethoden veröffentlicht hat. Und ich freue mich derweil diebisch darüber, was er hier in den sperrigen Satz gepackt hat:

    “Bei der Homöopathie glauben wir, dass keine Evidenz dafür besteht, dass sie mehr als ein Placebo ist.”

    Sag ich doch die ganze Zeit! Wobei man ja zugeben muss, dass die ganze Diskussion doch sehr dogmatisch geführt wird. Meist kommt dann einer daher und erzählt eine Story, wie er selber oder ein Bekannter von der Naturheilkunde erretttet wurde. Professor Ernst entkräftet auch das und sagt:

    “[…] dass es neben dem spezifischen Effekt einer Therapie auch unspezifische Effekte gibt, wie den Placebo-Effekt, die Therapeuten-Arzt-Beziehung, Selbstheilungskräfte des Körpers und so weiter. Aus wissenschaftlicher Sicht ist ganz klar, dass diese unspezifischen Effekte auch ohne spezifische Wirksamkeit eine Besserung bringen können.”

    Und um seine Aussagen noch zu verdeutlichen gibts auch ein Preisgeld für den Gegenbeweis:

    “Wenn jemand belegen kann, dass Homöopathika wirksam sind, dann geben wir, die beiden Autoren, aus unserer eigenen Kasse 10.000 Pfund.”

    Und nun Eure Meinung bitte. Keine Fakten, nur Meinung.

    Link zum Interview || Buch: ERNST, Edzard; SINGH, Simon: Trick or Treatment

     
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