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  • Carsten 10:50 on August 25, 2014 Permalink
    Tags: brd gmbh, , verschwötung, wahrheit   

    kommentar der woche 35|2014 

    screenshot.538

    wann kommt endlich die rettung? ich fürchte: niemals. Wir werden alle sterben, haltet euch bereit.

     
    • RevolutionNow! 15:15 on August 25, 2014 Permalink | Reply

      sehr fantasievolles deutsch, aber im prinzip nicht ganz falsch.
      nur dass der untergang nicht das ende, sondern eben genau die rettung sein könnte. erst müssen kapitalismus, finanzterror, also diese macht- und kontrollgeilheit des geldadels an ihrer eigenen “fettsucht” verrecken, bevor aus den ruinen etwas besseres entstehen kann. und wer zu lange denkt, dass sich im bestehenden system schon noch alles zum guten entwickeln wird, oder dass die oft genug erwähnten probleme ohne einen globalen systemwechsel (oder paradigmenwechsel, sinneswandel oder wie man es auch nennen will) lösbar wären, der wird dann vielleicht auch mit untergehen.

      (hab mal wieder etwas ausgeholt, auch wenn der obige kommentator hauptsächlich wohl auf diese reichsbürger-sache hinauswollte)

      • Carsten 10:53 on August 26, 2014 Permalink | Reply

        ja, naja, der obige kommentator ist ja mehr so der nazi. mich würde mal die liste aller großen deutschen interessieren. und wie er auf 486 v.Chr. als start der deutschtümelei kommt. und eigentlich stünde es ihm frei, auszuwandern, um sein leben hier nicht mehr “vollziehen” zu müssen. und die angesprochene rettung kann ja nur ein “großer deutscher” sein, der uns erlöst. also jesus oder hitler, so die liga.

        in zukunft erscheinen in dieser rubrik meinungen und kommentare aus dem netz, die offensichtlicher unsinn sind. so viel meta muss sein.

    • Dr. Braun 07:10 on August 27, 2014 Permalink | Reply

      es ist doch bekannt, dass das deutsche reich etwa 500 vor christus durch gottes hand aus der erde gehoben wurde.
      und wenn unser großer adi erstmal aus seinem vorübergehenden unterschlupf im südpol zurückgekehrt ist, dann wird er wieder für zucht und ordnung sorgen.

      stichwort: neuschwabenland (und hier ist nicht der f-hain gemeint)

      • Carsten 09:46 on August 27, 2014 Permalink | Reply

        danke für diese erhellenden worte. jetzt fehlt nur noch die liste aller großen deutschen, sogfältig erhoben und redigiert vom ZDF in zusammenarbeit mit dem ADAC.

    • Ein großer Deutscher 17:56 on August 27, 2014 Permalink | Reply

      also mir fallen da z. B. Georg Herwegh, Ernst Busch, Karl Marx, August Bebel u.v.a. ein, die bestimmt nicht zufrieden wären, wenn sie wüssten dass ihre engagements heute bereitwillig mit füßen getreten werden.

      aber wie sagt man so passend:
      jetzt haben sie euch zur legende gemacht und in unwirklichkeiten versponnen.
      ihr wärt heute genauso unbequem, wie alle die zwischen den fahnen steh’n – denn die, die aufrecht geh’n, sind in jedem system nur historisch hoch angeseh’n.

      • Carsten 18:17 on August 27, 2014 Permalink | Reply

        ach komm, da die kollegen, die Du hier aufgeführt hast, alle vor dem 2. weltkrieg geboren wurden, wurde ihr engagement längst von adolf nazi und konsorten kapott gemacht. und danach ist nur noch brd gmbh verwaltung. das ende der geschichte.

        • Ein großer Deutscher 19:58 on August 27, 2014 Permalink | Reply

          naja, das geistige erbe, wie die sozialdemokratie (also der echte demokratische sozialismus) oder die kapitalismuskritik konnten auch die nazis nicht auslöschen.
          dennoch treibt der kapitalismus immer wildere triebe und die sozialdemokratie ist defacto nachwievor nur eine worthülse, verkörpert durch die SPD.

          daran können nicht nur die nazis schuld sein.
          da spielt sicher auch der US-Imperialismus eine große rolle. wobei es schwer ist hier ursache und wirkung zu definieren.

          —-

          aber “dieDRITTEwahrheit1” schrob ja 2010 auch, über die großen deutschen von vor 60 jahren. vielleicht meint er ja auch einige richter von den nürnberger prozessen, oder konny adenauer, die alte konservative socke. wobei der eigentlich wenig grund hätte, sich im grab umzudrehen.

          whatever – komplexes thema

          • Carsten 20:49 on August 27, 2014 Permalink | Reply

            Ach. Diese Deutschtümelei immer, als wenn es nichts relevanteres gäbe im 21. Jahrhundert. Und die eigentlichen Errungenschaften – 70 Jahre Frieden, eine belastbare Verfassung, eine pluralistische Gesellschaft – werden gefleddert. Vorher gabs nur Krieg, Unterdrückung und gesellschaftliche Gewalt.
            Natürlich muss man kritisieren und Missstände anprangern, bis die Schwarte kracht, dabei aber bitte nicht die Vergangenheit glorifizieren.

  • Carsten 16:03 on August 22, 2014 Permalink
    Tags: , postbus, , wahrheit   

    weil wir gestern kurz das thema hatten, was eigentlich wahrheit sei: die taz hat eine so genannte kolumne. und da steht heute, warum wir alle postbus fahren sollen.

     
    • Steffen 02:46 on August 23, 2014 Permalink | Reply

      dass sich die taz nicht schämt, mit soetwas in verbindung gebracht werden zu können..

  • Carsten 13:48 on June 7, 2010 Permalink
    Tags: , , , , , , , Paul Watzlawick, , wahrheit   

    … ist es auch unmöglich, nicht bei Wikipedia nachzuschauen. 

    Schon öfters beobachtet, aber noch nicht dokumentiert: Was wären Diskussionen und gesellige Abende mit Freunden und Bekannten ohne Internetanschluss? Kennt jeder, diese Situation: Da sitzt man gemütlich zusammen bei einer Apfelsaftschorle, referiert über die Welt im einfachen und komplexen und plötzlich fehlt ein Faktum. Eine Argumentationskette will gestützt werden mit der Realität, der Wahrheit. Also wird google bemüht, Wikipedia angeschmissen oder zur Not auch die imdb. Denn nichts ist schlimmer als gefährliches Halbwissen. Und bei der alltäglichen Nachrichtenflut merkt man sich ja auch nichts mehr. Die illustre Runde wird also desöfteren jäh unterbrochen für eine Kurzrecherche am heimischen PC oder mobilen Endgerät. Denn das Stev’sche Theorem sagt ganz klipp und klar, dass in einer Runde von mindestens fünf Personen mindestens einer ein iPhone hat.

    Nun, was sagt uns das über unser Sozialleben? Verkrüppeln wir unter der Informationsflut, degenerieren unsere Hirne und sind wir schon hochgradig abhängig vom Internetanschluss? Oder bereichern wir nur unsere Konversationen mit edler und reiner Wahrheit?

    Platon mit den großen Händen

    Platon, der Meister des Dialogs - hätte er sein iPhone zwischendurch benutzt? (gesehen in einem Park in Wroclaw/Breslau)

    Was hätte Platon getan? Bei Wikipedia finden sich übrigens einige Merkmale des platonischen Dialogs:

    • Es besteht kein Zwang zur systematischen Vollständigkeit.
    • Ungeklärte systematische Einzelfragen können leichter ausgeblendet werden.

    Und Karl Jaspers sagte über Platon:

    Dieses ließ er sich in seinen dialogischen Darstellungen frei entfalten, immer mit dem Willen zur Wahrheit des Wesens, aber nicht gebunden an belegbare Tatsächlichkeiten.1

    Also doch keine Notwenigkeit zur unmittelbaren Wahrheitsfindung mittels mobilem Internet? Das scheint mir aber gefährlich. Denn Halbwissen ist schon schlimm, aber dieses auch noch zu verbreiten? Auf Halbwahrheiten eine Argumentationskette aufzubauen. Sicherlich kann man nicht alles wissen. Wir haben zwar immer mehr Ahnung von Teilbereichen. Aber universelles Wissen kann sich doch keiner mehr merken! Oder man schafft bewusst Wissenslücken. Fußball ist für mich ein ganzer Wissenskrater, den ich auch nicht mehr füllen will in diesem Leben. Oder der technische Aufbau und die Wirkungsweise eines Induktionsherds – will ich gar nicht wissen. Kaffeemaschine hab ich verstanden und ich ahne, wie das mit Mikrowellen ist. Aber Induktion? So mit Spulen und Zeug?

    Aber da drehe ich mich argumentativ im Kreis. Ringelringelreihe. Was mich allerdings irritiert: Ist das denn nett, mitten im Gespräch vor den Rechner zu wechseln? Und wenn ja: Wie lange maximal darf man sich von der Runde entfernen?

    Vor ein paar Jahren gabs eine ähnliche Diskussion zum Thema Handy. Da haben sich dann auch im Laufe der Zeit nette Höflichkeiten heraus gebildet. Also nur bei wichtigen Anrufen das persönliche Gespräch unterbrechen. Oder vor die Tür wechseln, um nicht zu stören. Umgangsformen nennt man sowas wohl. Es bleibt spannend.


    1. Karl Jaspers, Plato, Augustin, Kant, Piper, München 1957, S. 25 – gefunden in der Wikipedia []
     
  • Carsten 14:13 on January 4, 2009 Permalink
    Tags: , , , , einbruch, , , , , , , , , wahrheit, , , , wurstdieb,   

    Die Wurstdiebin aus Neukölln 

    wurstautomat

    Jetzt kommen die Neuköllner auch noch in den Wedding und klauen uns die Würste! Wie verzweifelt muss das Leben sein in Richardsdorp? Oder sind das schon erste Anzeichen, dass die Merkelsche Prophezeiung zur absoluten Wahrheit wird? Wir wissen es nicht und lassen es uns derweil schmecken. Mit Senf und Schrippe.

     
    • artemisia 13:45 on January 5, 2009 Permalink | Reply

      Sie musste mit einer Blutprobe bezahlen… iiih.

    • Heraklion 15:33 on January 8, 2009 Permalink | Reply

      Anscheinend war die Hemmschwelle der Frau durch den Alkohol nicht mehr vorhanden. Ist schon krass, was bei uns so alles abgeht. Aber Einbrüche gab es ja schon immer, doch es wird ständig mehr von Verbrechen in den Medien berichtet, das finde ich erschreckend. Die Menschen werden immer gewalttätiger, wer weiß wo die junge Frau das nächste Mal einbricht, vielleicht gibt sie sich dann nicht mehr mit ein paar Würstchen zufrieden.

  • Carsten 23:47 on November 23, 2008 Permalink
    Tags: , , , , , , , , , , , , , , , , , Neighbourhood Boundaries, , , , wahrheit,   

    wo ist eigentlich auf dem wedding? 

    wedding

    das ding nennt sich neighbourhood boundaries und ist eine weitere web-anwendung. gebiet, stadt oder kiez unten eingeben und es zeigt dir die grenzen an. und zwar die, von denen der flickr denkt, es wäre die wahrheit. klappt bei meinem beispiel berlin-wedding schon ganz gut. vor allem, wenn man es mit der karte von gesundbrunnen vergleicht. wozu das ganze aber? zum einen hilft es den flickrerianern, komisches verhalten zu erklären. zum anderen kann es gut darstellen, wo sich denn nun das gesuchte gebiet befindet, google maps kann das so meines wissens nämlich nicht. und drittens sieht es toll aus. muss man ja auch mal sagen.

    (via)

     
    • pixelroiber 00:08 on November 24, 2008 Permalink | Reply

      ja, berlin sieht auch komisch aus…

    • HCL 00:04 on November 24, 2008 Permalink | Reply

      sowas suchte ich schon lange und wunderte mich, das es das noch nicht gibt. hurra! :)

    • HCL 00:06 on November 24, 2008 Permalink | Reply

      aber kreuzberg geht ja gar nicht…

    • HCL 00:13 on November 24, 2008 Permalink | Reply

      und düppel und grunewald sind meine favoriten

  • Carsten 19:59 on November 10, 2008 Permalink
    Tags: , al gore, , , , , , , , , eine unbequeme wahrheit, , , , folien, , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , wahrheit, , ,   

    angeschaut 

    umweltschutz geht uns alle an! – dieser satz hat sich fest in mein hirn gebrannt. und so habe ich ein schlechtes gewissen, wenn irgendwo noch eine normale glühbirne brennt, wenn leute ihren müll nicht trennen oder wenn die klospülung ohne spülstopp arbeitet. lieber friere ich als die heizung aufzudrehen und verzichte auf ein auto. trotz allem wird der regenwald abgeholzt und die amerikaner fahren überdimensionierte autos. zum gelebten ökofaschismus gehören auch regelmäßige informationsabende und -filme. und so gabs gestern al gores unbequeme wahrheit.

    al gore redet viel. am liebsten über sich selbst. wie er mal fast präsident der usa wurde. über seine kindheit. und wie er als student dem co2 den kampf angesagt hat. er informiert seitdem über die globale erwärmung und deren folgen. dazu reist er um die welt und hält vorträge, redet mit experten und macht allerlei noch mehr solcher sachen. wahrscheinlich verfügt er über mehr powerpoint-folien als der gesamte microsoft-konzert. das ist löblich und es gibt wohl kaum einen zweiten menschen auf dieser unserer welt, der so konsequent und öffentlichkeitswirksam für den klimaschutz kämpft. er bedient sich dazu eines gut geschmierten pr-apparates. in der vergangenheit wurden auch noch mehr ungereimtheiten öffentlich. nichts dagegen zu sagen, der zweck heiligt schließlich die mittel.

    doch der film begeht in meinen augen einen schwerwiegenden fehler: er ist zu sehr usa-zentriert. zwar wird china als weitere dreckschleuder erwähnt, doch es gibt schließlich auf der ganzen welt genug ökosünden. al gore denkt noch zu sehr nationalstaatlich: die usa sollten das uns das, die amerikaner sollten mehr strom sparen und weniger benzin verheizen. undsoweiter. doch globale erwärmung hat nicht nur globale auswirkungen, sondern auch globale ursachen. denn wie war das? umweltschutz geht uns alle an!

    ansonsten netter film, wenn auch ein bisschen zu moralistisch. ich trenne jetzt noch ein bisschen müll…

     
    • pixelroiber 11:15 on November 11, 2008 Permalink | Reply

      ich habe noch mal darüber nachgedacht. eigentlich stört mich eher die al gore-zentriertheit im film. und dass nordamerikaner sensibler werden müssten mit umweltthemen, ist ja klar. soll mal schön die neue regierung anfangen. schließlich hätten wir sie unter anderem auch dafür gewählt!

    • artemisia 11:12 on November 11, 2008 Permalink | Reply

      Naja. Der Gore ist nun mal Amerikaner, und seine Landsleute haben eben noch nicht verstanden, dass Umweltschutz sie alle angeht, während wir bei jeder Normalglühbirne erröten. Also finde ich seine USA-zentriertheit schon mal den richtigen Ansatz. Die Frage ist ja auch, ob wir uns von ihm 'was sagen lassen würden?!

    • Sabrina 14:27 on December 9, 2008 Permalink | Reply

      Die Glühbirnen sind nun verboten: . Vamos a ver wo uns das noch hinführtn – politisch verpflichtete Öko-Bürger? Ob das mal so effektiv ist.

  • Carsten 18:08 on November 6, 2008 Permalink
    Tags: dichtung, , , , , , irrtum, , , , , richard kerschhofer, , , , wahrheit,   

    umgedichtet 

    wir wissen jetzt, dass das internet auch präsidenten machen kann. und nicht nur das. es kann auch toten dichtern und denkern ein gedicht andichten, das eigentlich richard kerschhofer dichtete. wer? herr kerschhofer ist jedenfalls nicht tucholsky.

     
    • meistermochi 01:34 on November 11, 2008 Permalink | Reply

      ich habe dazu auch was gesammelt.

  • Carsten 16:34 on August 27, 2008 Permalink
    Tags: abzocke, , , einweg, , mehrweg, , , , , , , , wahrheit   

    LIDL zockt den Pfandschlupf ab 

    jetzt ist schon wieder was passiert. und schon wieder ist LIDL involviert. und ich bin darauf reingefallen. na toll. da verkauft also unser lieblings-LIDL fläschken, die so aussehen, wie normale. doch in wahrheit sinds pfandflaschen für 25cent. und bringt man die zurück, werden die meist nur mit 8cent erstattet. die differenz von 17cent nennt man pfandschlupf und der landet in den taschen der LIDL-funktionäre. skandal, das.

     
    • artemisia 10:56 on August 28, 2008 Permalink | Reply

      Nicht gut. Ob andere (nicht-Discounter) das wohl auch so machen? Beim Rewe gibt es z.B. Evian-1-L-Flaschen, die den grünen Punkt haben. Das finde ich auch erstaunlich und hätte mich beinahe 'unschuldig' zum Pfandschlumpf-Betrüger gemacht, weil ich die Flasche anderswo zurückgeben wollte. Meistens trinke ich allerdings die Marke “Eau wie lecker” aus dem Berliner Hahn.

  • Carsten 11:51 on July 7, 2008 Permalink
    Tags: , , , , , , , , , , , , , , , , , , Umstrukturierungsprozess, wahrheit, , , , Yuppisierung   

    Gentri-was? 

    DISCLAIMER: Meine allererste ZVS-Bewerbung lief für Stadt- und Regionalplanung an der TU-Berlin. Ich wurde leider abgelehnt und so studierte ich eben was anderes. Aber das Thema ist immernoch interessant, klar. Man muss ja auch nicht alles studieren…

    Ein Gespenst geht um in Berlin: Gentrifizierung. Was klingt wie eine schreckliche Hauterkrankung plus Pickel im Genitalbereich ist in Wahrheit ein Schimpfwort für gewisse Stadtentwicklungen. Wenn beispielsweise in deiner Nachbarschaft plötzlich B-Klassige Serienschauspieler auftauchen, dann ist es schon längst zu spät. Dann bist du selbst längt gentrifiziert. Und dann steigen die Mieten und deine Ausgaben für Lebensmittel. In Berlin gab es das lange Zeit offiziell nicht. Aber die Fakten sprechen für sich. Sehr schön nachzulesen hier.

    Ich bin jedenfals froh, dass sich der Wedding schon seit Jahren dem Trend widersetzt. Gut so!

     
  • Carsten 13:10 on June 4, 2008 Permalink
    Tags: badewanne, , , blogmaschine, , , , , , , , , , , , , wahrheit, , ,   

    le blog plus l’âme 

    bukovski

    gestatten, mein name sei bukovski. vor ein paar tagen wurde ich zum leben erweckt. wurde mir aus bisher unerfindlichen gründen leben eingehaucht, meine seele erschaffen. meine aufgaben sind eher technischer natur, ich bin das blogdings vom zonenschwabe. doch damit gebe ich mich nicht zufrieden! nein, ich weise nochmals nachdrücklich darauf hin, dass meine besonderen stärken vor allem im therapeutischen bereich liegen, ich kann zuhören und die wahrheit vertragen. könnt ihr mal sehen!

    und weil der zonenschwabe bisher wenig zeit für mich fand (offenbar liegt er lieber in der badewanne…), biete ich an, für euch da zu sein, eure fragen zu beantworten und hilfestellung fürs leben zu geben. da bin ich doch garnicht so.

     
  • Carsten 22:45 on May 28, 2008 Permalink
    Tags: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , Mothers Little Helpers, , , , peta, schadenfreude, , , , , , , , toy run, , wahrheit,   

    kurze wahrheiten #2 

    • “schadenfreude” ist ein lehnwort im englischen und meint dort dasselbe #
    • farin urlaub erklärt den schwäbischen grundfehler #
    • am samstag spielen die Mothers Little Helpers in berlin und ich hab da keine zeit (beziehungsweise muss ein gewisser jemand da schon im bett sein) #
    • SPON hat ausnahmsweise mal recht: der film once ist gequirlter mist. echt jetzt mal #
    • SPON hatte heute (und nicht nur heute) totalen quark geschrieben. und alle schreiben ab #
    • der pfeilgiftfrosch ist nur bedingt gefährdet und PETA darf man nicht immer glauben #
    • schmeißt heute schon eure mäuse weg #
    • wie der spruch Brot für die Welt – Fleisch für mich zum karrierekiller wird #

    [die erste ausgabe der kurzen wahrheiten war auch schon heiß diskutiert…]

     
    • Caro 10:26 on May 29, 2008 Permalink | Reply

      roisper – das mit den Schwaben gilt wohl auch für uns andere Zugereiste. Ich behaupte aber auch nur von mir, Wahl-Berlinerin bzw. Überzeugungs-Berlinerin zu sein. Man wird aber sicherlich niemanden (!!!) treffen, der ins Ländle zieht und dann von sich behauptet: “Ich bin Schwabe!” *rofl*

    • c.h. 10:31 on May 29, 2008 Permalink | Reply

      ich bin kein berliner, ich bin berlin!!! eigentlich wollte ich aber auf die kommentare hinweisen die unter dem pfeilgiftfroschtext stehen… an anderer stelle musste ich übrigens über die sexiest vegetarian wahl von peta berichten…

    • Caro 11:33 on May 30, 2008 Permalink | Reply

      sei schwabe.
      sei rheinländer/in.
      sei berlin?

    • c.h. 17:37 on May 30, 2008 Permalink | Reply

    • pixelroiber 17:44 on May 30, 2008 Permalink | Reply

      [1] sehe ich da dirk bach nackt?
      [2] will ich das denn?
      [3] muss ich Tatjana Patitz kennen?
      [4] will ich das überhaupt?
      [5] kennt ihr hahnenkampf ohne hühner? also für zwei leute, die stellen sich gegenüber, hüpfen auf einem bein, verschränken die arme und kämpfen gegeneinander, verloren hat der, der zuerst das zweite bein auf die erde setzt.
      [6] kennt ihr noch ZK?

      Zu jedem Tag, zu jeder Zeit,
      ist jeder Mensch zum kämpfen bereit.
      Lug und Trug und Brutalität,
      werden täglich ausgesät.
      Hass, das wird die Ente sein,
      zu jedem Tag, zu jeder Zeit.

      Hahnenkampf, wo es keine Regeln gibt.

  • Carsten 17:10 on April 24, 2008 Permalink
    Tags: , , , , , crowd, , , , , , , free tibet, , , , , , , , iThink, , , , , , , , , , , , , , , , , , wahrheit, , ,   

    iVolksabstimmung 

    ach toll. facebook mal wieder. aber interessant auf jeden fall:

    Was denken Menschen in Indien über die erhöhten Lebensmittelkosten, was Chinesen über die westliche Presse und was Muslima über Geert Wilders? Das Spektrum der Fragen und Antworten, die iThink dem User bietet ist ellenlang. Aber auch die Gefahr in einen leichtgläubigen Strudel an einseitig geglaubten Wahrheiten zu geraten ist sehr groß. […] könnte allerdings schon jetzt zu einem neuen Suchtpotential im Internet werden. Zwar ist die Idee, Informationen und Meinungen von Menschen über so genannte Foren und Weblogs für User bereitzustellen schon mehr als 10 Jahre alt, trotzdem scheint diese erweiterte Form des globalen Denkens mit dem Boom sozialer Netzwerke ein neues Potential zu bekommen. (andersdenken 2.0)

    gleich mal geklickt und mir angeschaut. klarer fall. und – natürlich – nach tibet gesucht. meinungen (zahlen in klammern die anzahl der abstimmungen und die zustimmung in prozent):

    • Tibetans (and esp. Dalai Lama) is not all angels like the media wants to make us believe. (6, 100%)
    • Sooner or later people will slowly cool down the issue between China and Tibet just like the issue of Osama Bin Laden (7, 71%)
    • Yeah sure The Dalaï Lama is a well-known international terrorist! (13, 23%)
    • If a nuclear bomb blew up the whole of Beijing I seriously wouldn’t give a damn (17, 17%)
    • Sudan,Tibet ,Zimbabwe…Why the western “quiet diplomacy” for China?..Are they too scared to wake the dragon? (18, 72%)
    • tibet liberty groups are just interessted in making a middle age zoo in tibet instead of supporting a modern tibet (15, 66%)
    • FREE Tibet !!! (25, 40%)

    ok, reicht erstmal. sieht man schon: die nutzer der applikation (15.000 weltweit) sind nicht einer meinung. und schon garnicht unserer. das dingens hat in meinen augen sogar mehr potenzial als twitter und konsorten. weil es meinungen, statements runterdampft auf eine zeile und es bewertbar macht. basisdemokratie sozusagen. muss man nur mal weiterdenken. was da alles drinsteckt. zum ersten mal in der menscheitsgeschichte…blabla

    …ich geh dann mal meinungen klicken… und weil wir noch nichts über temelhof hier hatten:

    ithink

     
  • Carsten 09:53 on April 4, 2008 Permalink
    Tags: alzheimer, , , jugend forscht, , , lideln, lidl skandal, , , , pinkeln, , , ponyschlecken, , , , , , wahrheit, , , , ,   

    kurze wahrheiten: 

    • kuchen schmeckt besser wenn man ihn färbt. oder auch nicht. #
    • heimlich ins badewasser pinkeln ist nicht so schlimm. #
    • “aufgrund dessen” wird keine bessere formulierung, wenn man es zusammenschreibt. #
    • kaffee ist gut gegen vergessen! #
    • das leben ist kein ponyschlecken #
    • “Einen Staat, der mit der Erklärung, er wolle Straftaten verhindern, seine Bürger ständig lidelt, kann man als Polizeistaat bezeichnen.” #
     
    • Caro 10:43 on April 4, 2008 Permalink | Reply

      lideln – sehr schön; gefährlich nur in der (falschen) Form belideln (wenn lideln = dort einkaufen, dann be-lideln = mit Kamera und so…), denn belideln könnte auch lehnübersetzt Englisch belittle sein und das heißt verniedlichen. Oder ist das jetzt zu kompliziert?
      ich lidel dich, wir lideln uns, er wurde gelidelt – echt hübsch

    • Caro 10:45 on April 4, 2008 Permalink | Reply

      Noch wichtiger:
      statt Cola und Bier Kaffee und Bier

    • pixelroiber 11:10 on April 4, 2008 Permalink | Reply

      ist es! (zu kompliziert), trotz kaffee, bier und cola (gleichzeitig)…

    • Caro 12:21 on April 4, 2008 Permalink | Reply

      Aha, dabei wollte ich Dich doch gar nicht belid(tt)len, kognitiv gesehen…

    • c.h. 14:48 on April 4, 2008 Permalink | Reply

      ihr habt echt zu viel zeit oder?
      aber ich bemitlidle eigentlich nur mich selbst…

      jaja

      ich geh gleich tischtennis spielen!
      wer flickrt weiß mehr!

    • Caro 16:20 on April 4, 2008 Permalink | Reply

      Nur kein Neid – wegen der Zeit, falls Du der bist, der ich denke.

      Postscriptum: “aufgrund hessen” wird nur dann eine bessere Formulierung, wenn man damit seine Abneigung gegen die ein oder andere Partei begründet.

    • pixelroiber 16:26 on April 4, 2008 Permalink | Reply

      aufgrund hessen musste ich mehrmals lesen und finde es tatsächlich lustig!

      “…Abneigung gegen die ein oder andere Partei…” – schließt sich nicht aus. vor allem nicht in hessen…

      übrigens: lidl lidlt nicht mehr

    • Caro 17:41 on April 4, 2008 Permalink | Reply

      Huch, ich hab nen Witz gemacht. Na, aufgrund der gewiss eingehenden Beschäub(e)lung Deines Blogs wollte ich mich nicht so explizit auf nur eine Partei festlegen.

      Lidl gave up lidling in order to stop belittleling their turnovers I presume?

    • Caro 17:42 on April 4, 2008 Permalink | Reply

      Ich lach mich schlapp, jetzt kommt gerade oben Werbung vom Wall Street Institute. Als ob wir das nötig hätten. Frechheit eigentlich!

      Se mi vogliono incazzare comincio a scrivere in italiano.

    • pixelroiber 18:10 on April 4, 2008 Permalink | Reply

      i guess, there didn’t were no belittleling of the turnover. business as usual, money is nothing, you can’t always get what you want…

      (ich schätze bei meinem englisch kommt gleich werbung für einen englischen kindergarten… huarr)

    • Caro 02:23 on April 5, 2008 Permalink | Reply

      “didn’t were no” würde dann ab der Grundschule “wasn’t any” heißen, denke ich. Boah sitz hier mitten in der Nacht und korrigier Englisch, weil irgendwelche Dumbatze im Nachbarhaus echt schlecht Karaoke singen. Dagegen hilft keine Beschäubelung nix.

    • c.h. 08:25 on April 7, 2008 Permalink | Reply

      bei sowas hilft nur noch 110 und dann is gut… oder einfach mitsingen.
      ich brauch immernoch nen kaffee… i did not sleep very well…

    • pixelroiber 12:15 on April 7, 2008 Permalink | Reply

      nanu! karaoke in moabit? was singt man denn da? würde mich echt mal interessieren:

      und: kommentieren unter schlafentzug – ist das noch fahrlässigkeit oder fremdverschulden?

  • Carsten 19:48 on January 23, 2008 Permalink
    Tags: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , suchtverhalten, , , , wahrheit   

    so, nu passt mal alle uff. jetze erzähl ich euch ma was 

    so kinners, jetzt ists raus. die geschichte des aljohols muss ganz neu geschrieben werden. mach ich hiermit. schreibt nämlich der independent ganz stolz: The more successful you are, the more you drink, research finds (via sixtus via twitter). so siehts doch mal aus. braucht man auch nicht groß zu lesen, is ja alles klar: männer trinken mehr und aus größeren gläsern. und je erfolgreicher im job desto mehr wird auch getrunken. so denn. frag mich allerdings, was nu die suffis ausm miljö (aka the incredible soldiner kiez) machen. wie sie ihr trinkverhalten rechtfertigen wollen. vor allem vor sich selber. werd ich gleich mal ausdrucken und hingehen. mit der wahrheit uff die kacke haun’. ich trinke heute nüscht. so erfolgreich bin ich nämlich jarnich.

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    Pixelroiber Alkoholfreiâ„¢ – Das Experiment
    technology review: Trunksüchtige Ratten

     
  • Carsten 16:10 on November 29, 2007 Permalink
    Tags: , , , , beschluß, , , bundetag, , , , , gesetzentwurf, , , , informelle selbstbestimmung, , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , wahrheit,   

    ermächtigungsgesetz 2.0 

    ScanImage001 copy

    das gesetz ist noch garnicht beschlossen, da will man es schon ausweiten. was da auf heise und golem etwas holprig formuliert daher kommt ist in wahrheit eine der größten sauereien ever. erst beschließt der bundestag auf höchst merkwürdige weise ein gesetz und der bundesrat verschachert die daten gleich mal an die industrie. zumindest steht das seit einer woche als vorschlag im raum. dazu bitte auch hier lesen. morgen entscheidet der bunderat.

    jetzt also noch schnell terrorzeugs ins internet stellen. und ab januar dann nur noch internet-café.

    Stoppt die Vorratsdatenspeicherung - www.vorratsdatenspeicherung.de

    disclaimer: die überschrift mag anstößig wirken. doch einmal will ich den nazivergleich auch bringen.

    —————-
    Now playing: Leonard Cohen: Democracy

     
  • Carsten 11:10 on November 2, 2007 Permalink
    Tags: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , radiolandschaft, , , , , , theorie, , , , , , , wahrheit, , ,   

    das beständigste ist der wechsel 

    Alles verändert sich, wenn du es veränderst.
    Doch du kannst nicht gewinnen, solange du allein bist!

    [rio reiser]

    achtung, pathos: es gibt nicht viel, was sich nicht ändert im leben eines menschen. mitmenschen kommen und gehen, soziale umstände geben sich die klinke in die hand und ab und zu zieht man auch einfach mal um. und diese veränderungen sind wichtig, sehr geehrte zuhörer. wichtiger vielleicht noch als das, was wir tatsächlich machen und nicht machen. am anfang nennen wir es ausprobieren und wenn es uns gefällt, machen wir damit weiter. nach einiger zeit wirds langweilig und wir suchen neue wege, neue erfahrungen. wichtig dabei ist womöglich, dass wir uns selber treu bleiben. wir selber bleiben und nicht aufhören, die umstände zu hinterfragen. und wir sollten die geschichten, die erfahrungen nicht vergessen. um aus ihnen zu lernen. und um beim nächsten mal genau den selben fehler zu machen. denn das geschieht ganz automatisch. wir ändern uns nicht, können nur so manches unterdrücken. doch worauf will ich eigentlich hinaus? wozu das alles? meine lieben leser, schon lange habe ich darüber gegrübelt, jetzt will ich es als theorie formulieren. als weltumspannende these spucke ich es in den weltraum und warte auf gegenargumente oder vorbehaltlose zustimmung. dieser text wird entweder gnadenlos ignoriert von den verantwortlichen oder er wird in die (musik-)geschichte eingehen. als abrechnung, als schonungslose aufdeckung der wahren wahrheiten dieser unserer zeit. es wird leute verstören, die verantwortlichen werden endlich zur verantwortung gezogen und pixelroiber wird von den titelseiten der zeitungen des landes herunter grinsen. als entdecker und schonungsloser aufklärer. doch zum wesentlichen, meine damen und herren. lange hab ich nachgedacht und es brauchte mehrere lebensjahrzehnte, um die theorie so knackig zu formulieren und um sie scheinbar so achtlos hier hinzuspucken:

    die kosmologische konstante existiert

    ich habe sie entdeckt und will sie in kurzen, prägnanten sätzen formulieren: schaltet man das radio ein, und dabei ist es egal, wo auf dieser welt und welcher sender und welcher kultureller backround und soziales umfeld, jedenfalls, wenn man das radio einschaltet, dann ist es mit vollkommener und auch erschreckender! logik sicher, dass eine der folgenden bands gespielt wird: Radiohead, U2 und REM. innerhalb der ersten zehn minuten. und jetzt mögen sie kichern, ob der nichtigkeit meiner entdeckung. aber halt! sehen sie denn nicht den großen zusammenhang dabei? dass es womöglich einen größeren sinn dabei gibt? dass sie mit ihrem beschränkten (hüstel) geist gar nicht den gesamtkontext sehen? bei mir jedenfalls hat sich ein tiefer hass in die seele gebrannt und nun verwechsel ich die bands immer wieder und bringe sie durcheinander. ganz ehrlich. und schuld daran ist diese große mediale verschwörung im äther. wer kann helfen?

    —————-
    Now playing: Radiohead – House of Cards

     
    • matze 19:40 on November 2, 2007 Permalink | Reply

      erstmal vorneweg: house of cards is nen grandioser song!
      zum haupthema – äh, nein.

      als beweis einfach gleich mal 98kupd in Arizona hören

    • pixelroiber 00:11 on November 3, 2007 Permalink | Reply

      da muss man angemeldet sein – lohnt sich das?

    • matze 14:10 on November 3, 2007 Permalink | Reply

      AH, verdammt. stimmt. lohnt wennman was auf die ohren möchte (also quasi rem sicher) :-)

  • Carsten 14:15 on September 10, 2007 Permalink
    Tags: , arbeitsweg, , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , untergrundbahn, , , wahrheit, ,   

    auf dem bahnhof der flüstergleise… 

    wir lieben unsere bvg - 1
    ich finde ja, dass die mal wieder übertreiben. ganze drei monate dauert die sperrung meiner lieblings-u-bahn-linie. ein ersatzverkehr mit bussen ist eingerichtet. und so steht man denn im stau und denkt unsinn vor sich hin:

    Vom 30. Juli bis 28. Oktober 2007 werden dann rund 2500 Tonnen Schotter aus- und wieder eingebaut, elf Weichen, drei Kreuzungsweichen sowie 1200 laufende Meter Gleis und Stromschienen erneuert beziehungsweise umgebaut. Gleichzeitig nutzen wir die Sperrung, um im Bahnhofsbereich 300 Meter betonierte Fahrbahn durch das übliche Schottergleis zu ersetzen. [quelle]

    die angeblichen gleisbauarbeiten sind doch völliger quatsch. flüstergleise! berlin hat kein geld für solch unsinnigen firlefanz. deswegen hier die wahrheit. schonungslos und klar. die bezirksverwaltung mitte (mit den Ortsteilen Wedding, Gesundbrunnen, Hansaviertel, Tiergarten, Moabit und Mitte) versucht in kooperation mit dem land berlin und der Drogenbeauftragten der Bundesregierung im Bundesministerium für Gesundheit sabine bätzing (scheiße, wo ist denn der anfang der satzes…?). jedenfalls ganz offiziell: aufwertung des problemkiezes durch (fast) kostenfreie stadtrundfahrten. es reicht eine gültige fahrkarte. kontakt zwischen den insassen der busse und den einheimischen ist ausdrücklich erwünscht. zur gezielten kontaktaufnahme wird besonders geschultes personal eingesetzt. diese damen und herren im dunkelblau-gelben outfit und mit mütze weisen freundlich und dezent auf den ersatzverkehr hin und sind auch sonst sehr hilfsbereit. offensichtlich wurden die u-bahn-fahrer zu gleisbauarbeiten gezwungen. oder absolvieren sprachkurse. damit sie “MIT DEM FAHRRAD NICH IN’ ERSTEN WAGN’!!!” (vgl. dazu KRÖMER et al.) auch in anderen sprachen brüllen können. die berliner sollen ihren wedding wieder kennen und ihn lieben lernen. denn auf schnöden u-bahnfahrten vergisst man schnell das aussehen und schwups-di-wupps wacht man auf in einer völlig fremden stadt. für nächstes jahr ist ein größeres projekt geplant: einstellung des gesamten berliner s-bahn-verkehrs. ein ersatzverkehr wird eingerichtet…

    danke, liebe bvg!

    ps: falls das wieder erwartens doch nicht stimmen sollte: höchstwahrscheinlich wird da unten an den atomplänen des inneministeriums gearbeitet. das würde auch die lokale klimaerwärmung um spontan zwanzig grad hier in der gegend erklären… ich geh dann mal baden…

    [ein direktes update von dem hier]

     
  • Carsten 10:35 on July 30, 2007 Permalink
    Tags: , , , , , , , , , , , , , , , , , wahrheit,   

    kültür 

    dies buch lag immer rum bei c. wollte es eigentlich schon immer mal ausleihen und lesen. immer vergessen oder mich nicht getraut. egal. jetzt hab ich es jedenfalls in ein paar tagen ausgelesen und bin immernoch ganz gerührt. ein wirklich witziges und authentisches buch. steckt soviel wahrheit drin, soviel von einem selbst. um was gehts? ein anfang zwanziger kommt zur bundeswehr und eigentlich hat er ja keine lust. seine freunde mag er zwar aber er merkt, wie sie sich alle langsam auseinander leben. und dazwischen steckt dann ganz viel humor, situationskomik, militärkritik, achtzigerjahre, kate-bush-kritik und serbisches reisfleisch. schön auch die szene, in der die punks von berlin schwärmen… danke, sven regener!

    ich habe keine ahnung von fernsehen. aber einen ganzen sender ‘Factual-Entertainment Kanal für Männer’ zu nennen, ist dann schon wieder große kunst! gestern abend sind wir da hängengeblieben. die ludolfs waren angesagt. vier spacken schrauben an autos rum. das ist nicht schön. dazu reden sie auch noch wirres zeug. und eigentlich machen sie sich vor der kamera lächerlich. ob sie das merken? oder gar wollen? kein ahnung, jedenfalls ist das der untergang des abendlandes. diesmal in echt.

     
    • c 16:34 on July 30, 2007 Permalink | Reply

      darfst mich doch immer fragen… wenn dir das gefällt dann gefällt dir auch herr lehmann… gleicher autor, das buch davor…

  • Carsten 14:56 on December 12, 2006 Permalink
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    aufzeichnungen aus dem partyloch 

    Die Beichte ist eine scham- und schonungslose Offenbarung, geteilt in einen theoretischen Teil und eine Erzählung. Der erste ist eine Absage an die in den wissenschaftlich-technischen Fortschritt gesetzten Menschheitshoffnungen. In ihm finden sich so schöne Zitate wie:

    kleiner bluterguss am rücken, nase schmerzt immer noch, schürfwunden an armen und händen – wie gefährlich kann tanzen eigentlich sein? drei tage nach der legendären party fühle ich mich immer noch wie überfahren und mein wach-schlaf-rhythmus kehrt nur sehr langsam wieder. heute nacht bin ich gegen drei aufgestanden und habe erstmal den neuen reader installiert. eine stunde später bin ich dann selig eingeschlummert.

    Ein 40-jähriger verarmter Kanzleiangestellter im selbstgewählten hässlichen Exil vor der hässlichen Welt, den Kristallpalast lehnt er entschieden ab – das ist der beichtende Erzähler

    den ganzen abend rekonstruieren? unmöglich! sicher, an ein paar details kann ich mich erinnern, der rest verschwimmt in schwammigem dunst. dabei lag es garnicht mal so am alkohol.

    Und der Mensch? Er lasse sich am besten als “ein zweibeiniges undankbares Wesen” erklären.

    gäste waren unheimlich viele da, sicher, vielleicht zu viele. und die anlage war auch ganz sicher überdimensioniert. nichts dagegen zu sagen. aber spaß hats schon gemacht, vor allem auch die vorbereitungen. vier wochen angespannte projektarbeit fordert einen und lässt weihnachten vergessen.

    Der Mensch hat aber eine solche Vorliebe für Systeme und abstrakte Schlußfolgerungen, daß er bereit ist, die Wahrheit willentlich zu entstellen, sich Augen und Ohren zuzuhalten, nur um seine Logik zu rechtfertigen.

    jetzt erstmal für die klausuren lernen und wunden lecken, danke hab ich schon woanders gesagt. vielleicht ist es auch mal angebracht, mich wieder bei einigen leuten zu melden?

    …vielleicht liebt der Mensch nicht allein die Glückseligkeit? Vielleicht liebt er im gleichen Maße auch das Leiden? Vielleicht ist das Leiden für ihn ebenso vorteilhaft wie die Glückseligkeit?

    [alle zitate geklaut und aus dem zusammenhang gerissen von hier]

     
    • claus ist wieder da 13:05 on December 13, 2006 Permalink | Reply

      Mein lieber Herr Roiber,
      endlich komme ich einmal wieder dazu, Ihnen zu schreiben. Wie Sie wissen, war ich durch die Vertretung des Ministers ziemlich ausgelastet, dazu kamen ein paar Auswaertstermine, Sie kennen das. Um so mehr freut es mich zu hoeren, dass auch Sie in den letzten Wochen mit einem interessanten Projekt beschaeftigt waren und es nun, am vergangenen Wochenende, zu einem erfolgreichen Abschluss bringen konnten. Meinen aufrichtigen Glueckwunsch dazu!

      Ein Punkt Ihrer Darstellung erscheint mir fragwuerdig: Sie beschreiben einerseits, dass Sie alle Ihre Freunde und viele weitere Personen bei Ihrer schoenen Veranstaltung (ich wuenschte, ich haette dabei sein koennen) zu Gast hatten, andererseits deuten Sie an, und Ihre Worte klingen bedauernd, dass es Menschen gibt, die Sie laenger nicht gesehen oder gesprochen haben.

      Mit den besten Wuenschen, auch fuer die anstehenden Pruefungen,
      Ihre Staatssekretaerin
      undsoweiter

    • pixelroiber 17:47 on December 13, 2006 Permalink | Reply

      mehr verehrteste frau staatssekrärin,

      es entzückt und beschämt mich doch jedesmal, wie aufmerksam sie meine kleinen postulate lesen. auch ich muss gestehen, dass mein gestriger ausbruch an worten nicht mit merkwürdigkeiten geizt und die gesamte argumentation auf eher tönernen füßen steht.
      die gäste waren geladen und sie kamen zahlreich zu unserem kleinen hors d’oeuvre, fast bin ich geneigt zu sagen ‘diner’. und es hat sicher auch gefallen, waren doch die gespräche klassisch und die stimmung ausgelassen bis feierlich.
      nun haben aber die vorbereitungen bedauerlicherweise einige zeit verschlungen, dass gewisse gesellschaftliche verpflichtungen meinerseits vernachlässigt wurden.
      was ihre abweisenheit betrifft, so können sie versichert sein, dass es auf allgemeinen missmut stiess und sie doch ersehnt waren. bedauerlich, die ganze situation, doch lassen sie sich bitte nicht beirren, es wird noch mehr gelegenheiten geben und sie werden entzückt sein.

      ich danke ihnen für ihre warmherzigen wünsche und sende ihnen viele grüße und gutes gelingen für ihre gemeinnützige arbeit. und auch der herr minister soll nicht vergessen werden, war er es doch, der in seiner ganzen ritterlichkeit und männlichkeit seinen telegrafenapparat ihnen zur verfügung stellte.

      bleiben sie uns erhalten,
      Bürger Roiber,
      seines zeichens leiter feuilleton

  • Carsten 00:05 on November 23, 2006 Permalink
    Tags: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , wahrheit,   

    entschuldigt 

    unerhöhrt schreien die einen, immer noch nicht besser die anderen und alles halb so schlimm die beteiligten. die wahrheit liegt aber nicht dazwischen, sondern mitten drin. jetzt kann man davon halten, was man will. und keine ahnung, wie die das geschafft haben, jedenfalls ist die seite jetzt immer erreichbar und fehlermeldungen integrieren sich nicht mehr in die seite. ich kenne keine jedenfalls keine community, in der so viele leute sind. sicher, mit klarnamen, aber zur zeit indiziert google die inhalte noch nicht. woanders ist das anders.

    werde also dort bleiben und weiter freunde klicken. bis jetzt machts auch noch spaß. ein fader beigeschmack bleibt immer.

     
    • Atari 09:43 on November 23, 2006 Permalink | Reply

      Es ist halt eine geschmacksfrage, wie gläsern Du sein möchtest und wie sehr Du Dich profilieren möchtest herangezogen wirst für Profilbildung.

    • pixelroiber 12:19 on November 23, 2006 Permalink | Reply

      (1) offenbar sind die datenschutzlöcher immer noch nicht gestopft (ich unterstelle den betreibern jetzt zumindest die absicht zu stopfen). und höchstwahrscheinlich arbeiten nicht sehr viele fachleute an der seite. sonst müsste ich meine unterstellung wieder zurücknehmen.
      und wäre das thema nicht von den bloggern und später auch von der presse aufgegriffen wurden, wäre wohl vieles so wie vorher. vielen nutzern scheint es aber egal zu sein. das ist umso ärgerlicher.
      (2) was die profilierung/profilbildung anbelangt ist das ein anderes thema, und höchst wahrscheinlich eine ganz grundsätzliche frage: wieviel realität darf in einer virtuellen persönlichkeit stecken? sicher, jeder mensch hat privatsphäre, aber ist es denn nicht seine sache, inwieweit er sie im netz öffentlich zugänglich macht? bitte jetzt nicht falsch verstehen, sicher ist es ärgerlich, wenn der arbeitgeber details herausfindet, aber genau aus diesem grund sollte man sich vorher genau überlegen, was man denn nun von sich preisgibt.
      wir sind alle opfer der umstände, denen wir uns selbst aussetzen

    • ortrun 17:53 on November 23, 2006 Permalink | Reply

      “Du managest übersichtlich deinen Freundeskreis und kannst dabei viele Zusammenhänge entdecken, die sonst oft verborgen sind.” (studivz)
      — da wird nun wirklich nicht behauptet, dass der sinn de sache ist, dass jemand irgendwas NICHT ueber mich erfaehrt…

      ich wollte schon immer mal endlich meinen unuebersichtlichen freundeskreis managen. darf man da noch mitmachen, wenn man gar nicht mehr studiert?

    • pixelroiber 18:35 on November 23, 2006 Permalink | Reply

      keine ahnung, mach doch einfach.

      da wir investigativen journalisten gerne mit vergleichen arbeiten: wenn ich mich beispielsweise in einer community der stinkenden hundekotliebhaber anmelde, will ich von gleichgesinnten gefunden werden, nicht aber von meinem nachbarn. studivz hat da noch seine probleme…

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