Zuhause liegt ein Stapel alter Festplatten. Da diese inzwischen zu klein sind, stellt sich irgendwann die Frage, was man damit machen soll. Zwei Möglichkeiten:

Im Bild eine Variante: Festplatte physisch zerstören, brachial mit Hammer und Schraubenzieher. Dann in den Sondermüll bringen…

Eraser Screenshot
An dieser Stelle wählt man die gewünschte Methode zum Schreddern alter Daten

Zweite Variante: Meistbietend verkaufen. Aber vorher löschen! Formatieren reicht da nicht. Sagt sogar das Bundesamt für Strahlenschutz Sicherheit in der Informationstechnik. Also: Ein Tool muss her. Gute Erfahrungen habe ich mit Eraser gemacht – das ist frei erhältlich (GNU), läuft unter Windows 7 und bietet verschiedene Verfahren an, die unterschiedlich lange dauern. Ein paar Stunden für 80 GB sind schon einzuplanen. Und unbedingt als Administrator ausführen!

Gut, ganz sicher ist wahrscheinlich auch das nicht und professionelle Labors werden Daten vielleicht dennoch wieder herstellen können. Nur wird das auch entsprechend kosten und keinesfalls den Aufwand rechtfertigen.

Übrigens: Wer auf eine alte Vista- oder 7-System-Partition zugreifen muss, um Daten rauszukopieren, der erspart sich viel Nerven und Zeit, wenn er dies mithilfe einer Linux-Live-CD macht (die man auch vom USB-Stick starten kann, siehe hier)

schon wieder so ein film, dessen marketing komplett am thema vorbei und damit auch an mir ging: Die Torremolinos Homevideos (Torremolinos 73), eine groteske geschichte übers geldverdienen in wirtschaftlich schwierigen zeiten. angesidelt im verklemmten spanien der siebziger jahre, gibt dieser film auch einblicke in die pornobranche damals. mit dem großartigen dänen Mads Mikkelsen als …äh… dänischer pornodarsteller eben.

übrigens: der film zeigt auch die anfänge der kleinen revolution der medien damals: super8-kameras wurden erschwinglich und ganz normale menschen zu produzenten. diese entwicklung beschleunigte sich bis zu uns und dank youtube & co. sind wir jetzt zusätzlich noch sender.

schaut ihn euch an und lasst euch nicht von der sehr nuttigen aufmachung abhalten. der film ist viel witziger als gedacht.


… lesen Sie auch diesen interessanten Beitrag zur Geschichte der Pornoindustrie in den Achtzigern…

es grenzt zwar schon an groben zynismus und womöglich auch körperverletzung, am dienstag abend einen wochenendtipp zu veröffentlichen. aber ist ja auch wurscht. am samstag und sonntag jedenfalls ist wieder WEDDING DRESS – schon die nummer 3. das Festival of Urban Fashion and Lifestyle bietet rund um die brunnenstraße im wedding ein buntes mode- und lifestylezeugs. zeitgleich zur fashionweek. nix für mich, weil keine zeit, aber vielleicht für euch?


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welcome football!!!!
ich habe ja wenig ahnung und eigentlich interessiert mich das alles auch nicht besonders. aber nur fürs protokoll: ich hab tschechien als europameister getippt. nicht, dass hinterher noch einer kommt und sagt, ich klugscheiße wieder rum. und noch was: wieso ist eigentlich rußland beim fussball plötzlich europa? ach, ich versteh‘ das alles nicht.

kinder, ich habe gerade die zukunft gesehen! unser aller zukunft! in echt jetzt. und wers mir nicht glaubt, der klickt ganz schnell hier oder schaut mal hier:
google
das ist toll. jeder besucher ist ein avatar und jeder kann mit jedem reden. und das funktioniert auf jeder scheiß seite! ganz in echt! wowowowwow. und jetzt schalten wir mal alle unser hirn aus und denken nicht mehr über datenschutz nach, sondern finden das einfach nur toll!!

tipp: links unten auf einstellung und avatar und name anpassen! yesyesyes

ps: und wenn jetzt einer mit „langweilig, kenn ich schon!“ kommentiert, dann kann er mir ja das nächste mal eher bescheid sagen!

heise wertet eine studie aus (und bringt eine dämliche überschrift dazu):
Internet-Surfen: Aller guten Dinge sind acht

allerdings komm ich da ziemlich in bedrängnis. mir fallen echt keine acht regelmäßig besuchten seiten ein. lese nur meine feeds und klicke mich manchmal weiter. aber regelmäßig? muss man das? tippt noch wer adressen da oben ein? kann man sich überhaupt noch adressen merken? freund c. meinte letztens in japan und usa verteilen die firmen jetzt suchbegriffe statt domainnamen, den link dazu muss er mir noch schicken. und jetzt seid ihr dran. eure acht seiten?

btw: sagt man wirklich noch surfen? und internet?

bei mir neue bilders aus dem polnischsten nachbarland:

flickr-album

und drüben ein überblick über deutsche veröffentlichungen zum thema polen.

und unbedingter hingehtipp: steffen möller liest kommenden dienstag im kulturhaus mitte. ich kann da leider nicht, lohnt sich aber sicher!

I Own Number764237MillionNumbers.com

sagt hallo zu meiner ganz eigenen nummer. die nimmt mir keiner mehr weg! ha! da könnt ihr mal sehen, wie weit vorn ich bin. und leicht zu merken ist sie auch: einfach „roiber“ auf dem telefon tippen und schon habt ihr sie. quersummenrechnereien könnt ihr gerne machen, ich komm auf drei.

(via)

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huch, das amerika-haus am zoo gehört ja jetzt uns. desterwegen wirds auch nicht mehr bewacht. aber seit anfang februar steht ein historischer wasserwerfer davor. doch der pseodolinke und gutmensch (icke!) kommt problemlos dran vorbei. drinnen gibts allerlei zu sehen, devotionalien einer ganzen generation, bilder, musik undsoweiter. die bundezentrale für politische bildung (untersteht unserem lieblings-schäuble) hats organisiert. kritikansätze gibts auch und der schwerpunkt liegt auf den ereignissen um 1968 in berlin. also runde sache, hingehen! eintritt frei.

und spannend: das amerika-haus selbst war damals auch ein ziel der protestierenden studenten…


™68 – Brennpunkt Berlin

Ort:
Amerika Haus, Hardenbergstraße 22-24, 10623 Berlin

Öffnungszeiten:
täglich 10.00-20.00 Uhr
noch bis 31.05.2008

vater naht,
mutter näht,
hund kackt
und roiber backt.

plätzchen backen is ganz einfach. weihnachten stapft mit riesenschritten auf uns zu und wir müssen die unsrigen ernähren. also backen. aber wie? dafür gibts orginal roibers echte™. da bin ich garnicht so und poste das rezept unter cc-lizenz. zum nachbacken. zum mitmenschen überraschen. und auch selber essen. denn manchmal muss es auch mal ego-backen sein. here we go: wir brauchen garnicht viel:

1 packung puderzucker
2 eier
1 tüte haselnüsse
1/2 packung oblaten

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und das wars auch schon. alles verrühren zu einer breiigen masse. mit einem löffel auf die oblaten zaubern und aufs blech. dann backen bei 180grad und die dinger langsam braun werden lassen. fertsch! essen. verschenken. rezept ist beliebig skalierbar. statt haselnüsse gehen auch kokosflocken oder mandeln oder sonstwas. an illigale substanzen will ich garnicht erst denken…

und wer jetzt denkt, ich werde langweilig oder gar irrelevant, der kennt noch nicht meine fünf ultimativen tipps gegen schwangerschaftsstreifen

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Now playing: Eric Clapton – Come On In My Kitchen

symbolbild: hase

Es wird Zeit, mal in die Pötte zu kommen: Raising Rabbits for Profit hieß eine Geschichte in der Zeitschrift Popular Mechanics (August 1938). Und das trifft es auch: Warum sich lange mit dem felligen Problem rumquälen. Eine industrialisierte Hasenzucht lohnt sich in jedem Fall: Mehr Spielgefährten für den eigenen Nachwuchs, jeden Tag lecker Essen („tender meat comparable to breast of chicken„) und natürlich mehr Haushaltsgeld.

Doch wie das Ganze aufziehen? Der Artikel beschreibt sehr anschaulich die Probleme der Anfänger und gibt Tipps zum korrekten Abschlachten („In some places slaughter houses that specialize in rabbits call for the live animals when they are ready. In other localities you arrange with a butcher to handle the output of your hutches.“). Also vorher informieren. Und mit ausreichend Hasen-Material anfangen. Ich sag nur expotentielle Reproduktion… Mehr sag ich jetzt nicht.

Fast poetisch schließt der Artikel dann: „Raising them is a pleasant and profitable occupation and success with them takes proper management and attention to details just the same as in any other business. The fundamentals of success are good breeding stock, proper equipment and the right care.

Dem bleibt nichts hinzuzufügen. Ich schau mir jetzt erstmal ein paar Schlachthöfe an.

butcher boy

(pictures by amigurumi kingdom (license) and Modern Mechanix)

Hi, this is mr.roiber, and I’m talking to you from my office at pixelroiber International Headquarters in Maryland. You know, I’ve had a lot of great comments on that first blog. Thank you for participating and for letting me know how you feel. [source].

zugegeben, die google-geschichte ist lustig, dabei ist eigentlich das ganze land wieder im wm-rausch. am freitag feiert der wedding sich selbst. und noch was, auch wenns leider nur spam ist: wer sich durch diesen text quält und mir folgende drei fragen richtig beantwortet, bekommt meinen vollen respekt. (per mail)

  1. 4. woran erinnert die Diskussion in Rastatt?
  2. 67. was passiert, noch bevor der eine angezogen ist?
  3. 34,4398 was sagt die staatsanwaltschaft zum dönerfleisch?