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  • Steffen 20:51 on May 18, 2016 Permalink
    Tags: , , , stadtleben,   

    redaktionelle richtigstellung zu irreführendem artikel 

    der höhlenhäuptling wird, wie regelmäßige leser wissen, in einem der vielen freiluftgehege mit angeschlossener sklavenzucht gefangen gehalten, die aus propaganda- und marketinggründen als großstädte verkauft werden.

    durch diesen umstand hat er, wie auch die meisten mitgefangenen, das leben außerhalb von gefangenschaft fast völlig verlernt und müsste erst mühsam wieder an ein leben in der natur gewöhnt werden.

    für die befriedigung der genetisch noch veranlagten sehnsucht nach lebendiger natur, gibt es in und um diese massensklavenhaltungseinrichtungen kleine grünflächen mit bäumen.

    und jetzt hat unser armer höhlenhäuptling eine dieser flächen als wald bezeichnet. vermutlich geschah dies als folge chronischer überarbeitung in verbindung mit hektik, stress, bombardierung mit irrelevanten informationen usw.

    menschen, die das glück haben in natürlicher weise ein psychisch und physisch relativ freies leben zu führen, wird das eventuell merkwürdig vorkommen – daher dieser relativierende artikel.

    und als entschädugung gibt’s noch bilder von echtem wald (für europäische verhältnisse).
    teilweise zwar nur von außen, aber dafür mit filtern und solchen spielereien, so wie es die pixelregeln vorsehen.

    IMG_5669

    IMG_5657

    IMG_5660

     
    • Carsten 22:41 on May 18, 2016 Permalink | Reply

      effekte! ein windows-desktop und ein hipster und ein rant. groß!

      dabei entstand dies tatsächlich im märkischen urwald bei oranienburg.

      • Steffen 22:51 on May 18, 2016 Permalink | Reply

        haha, scheiß hipster!!

        ja, ich weiß – ich hab den ort des bildes in der admin-lounge gelesen;
        ich hatte nur dein bild gesehen und dachte, dass ich ergänzend dazu auch meine bilder ablassen muss, weil die halt einfach viel besser sind – is ja klar.
        und weil man in kommentaren keine bilder verwenden kann, musste ich halt einen artikel drauß machen, und dann habe ich auch gleich noch einen text mit kritischem unterton dazugeklöppelt.
        das ist kein rant, sondern realsatire. ‘schloide!

        • Carsten 23:37 on May 18, 2016 Permalink | Reply

          html müsste gehen in den kommentaren, ist aber umständlich, zugegeben. ein eigener artikel hat immer seinen eigenen charme…

          was unterscheidet den südfranzösischen wald denn vom mitteldeutschen?

          • Steffen 16:27 on May 19, 2016 Permalink | Reply

            naja, eigentlich nicht so viel…
            durch das etwas wärmere klima sind manche insekten größer und zahlreicher, es gibt mehr und größere eidechsen und schlangen und es gibt hier einige andere pflanzen als in D und die brennnesseln brennen mehr und generell sind flora und fauna deutlich üppiger. ich glaube das liegt neben dem klima auch an der bevölkerungsverteilung. imho ein hauptunterschied zwischen südfrankreich und mitteldeutschland.
            hier verteilen sich ungefähr 80% der leute auf die großstadtregion toulouse. auf der restfläche gibt es – vielleicht auch bedingt durch die ausläufer des zentralmassivs und die pyrenäen – relativ große, zusammenhängende waldgebiete und kaum menschen.
            F ist halt größer als D, hat aber weniger einwohner.
            aber im prinzip ist die natur nicht allzu unterschiedlich.

            • Carsten 08:51 on May 25, 2016 Permalink | Reply

              in D gehört ja alles immer irgendwem – wie ist das in F, sind diese großen Naturflächen privat oder staatlich?
              kann man mehr oder weniger machen was man will oder herrscht selbst im tiefsten wald eine art ordnungsamt?
              du siehst, ich kann mir solcherart freiheit nicht mehr vorstellen, so tief hat sich das besitzparadigma im kopf eingebrannt… aber es interessiert mich wirklch.

              • Steffen 13:44 on May 25, 2016 Permalink | Reply

                hmm, ich habe mich damit zwar noch nicht richtig tiefgehend beschäftigt, aber wenn es stimmt, was ich von einigen so gehört habe, dann kann man hier, anders als in D, in jedem wald einfach so übernachten oder sogar campen, selbst in privaten wäldern, ohne etwas verbotenes zu machen.
                viele wälder sollen aber wohl in staatlicher hand sein.
                nur feuer machen ist, genau wie in D, problematisch. und campen in nationalparks, darf man auch nicht. auch wie in D. find ich aber auch nicht schlimm.

                aber an dieser stelle sind meine infos ohne gewähr.

  • Carsten 17:32 on November 4, 2008 Permalink
    Tags: , , duncan, gesprüht, , , , , , , , , , , stadtleben, , , , , xoooox   

    darauf hingewiesen 

    xoooox

    [picture by duncan (license)]

    der tagesspiegel hat ein interview mit XOOOOX veröffentlicht. mit netten antworten inside:

    …auch als Streetartist wird man irgendwann älter und hat sicherlich keine Lust, sich noch mit 50 vor der Polizei hinter Büschen oder Mülltonnen zu verstecken.

    seine werke gibts übrigens in diesem flickr-set und natürlich auf den hauswänden dieser stadt.

     
  • Carsten 10:15 on October 9, 2008 Permalink
    Tags: , , , crellestraße, elektrobrücke, , , , stadtleben, ,   

    komisches berlin (teil 1) 

    Roboterpunker, womit trinkst Du Dir Mut an,
    für Deinen Widerstand gegen Computerbullen?
    Mit ‘nem Elektrobier (Elektrobier)!

    es ist schon ein bisschen schade, dass die elektrobrücke in schöneberg nicht mehr funktioniert. aber innovative ideen haben es am anfang bekanntlich immer schwer.

     
  • Carsten 22:45 on May 28, 2008 Permalink
    Tags: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , Mothers Little Helpers, , , , peta, schadenfreude, , , stadtleben, , , , , toy run, , ,   

    kurze wahrheiten #2 

    • “schadenfreude” ist ein lehnwort im englischen und meint dort dasselbe #
    • farin urlaub erklärt den schwäbischen grundfehler #
    • am samstag spielen die Mothers Little Helpers in berlin und ich hab da keine zeit (beziehungsweise muss ein gewisser jemand da schon im bett sein) #
    • SPON hat ausnahmsweise mal recht: der film once ist gequirlter mist. echt jetzt mal #
    • SPON hatte heute (und nicht nur heute) totalen quark geschrieben. und alle schreiben ab #
    • der pfeilgiftfrosch ist nur bedingt gefährdet und PETA darf man nicht immer glauben #
    • schmeißt heute schon eure mäuse weg #
    • wie der spruch Brot für die Welt – Fleisch für mich zum karrierekiller wird #

    [die erste ausgabe der kurzen wahrheiten war auch schon heiß diskutiert…]

     
    • Caro 10:26 on May 29, 2008 Permalink | Reply

      roisper – das mit den Schwaben gilt wohl auch für uns andere Zugereiste. Ich behaupte aber auch nur von mir, Wahl-Berlinerin bzw. Überzeugungs-Berlinerin zu sein. Man wird aber sicherlich niemanden (!!!) treffen, der ins Ländle zieht und dann von sich behauptet: “Ich bin Schwabe!” *rofl*

    • c.h. 10:31 on May 29, 2008 Permalink | Reply

      ich bin kein berliner, ich bin berlin!!! eigentlich wollte ich aber auf die kommentare hinweisen die unter dem pfeilgiftfroschtext stehen… an anderer stelle musste ich übrigens über die sexiest vegetarian wahl von peta berichten…

    • Caro 11:33 on May 30, 2008 Permalink | Reply

      sei schwabe.
      sei rheinländer/in.
      sei berlin?

    • c.h. 17:37 on May 30, 2008 Permalink | Reply

    • pixelroiber 17:44 on May 30, 2008 Permalink | Reply

      [1] sehe ich da dirk bach nackt?
      [2] will ich das denn?
      [3] muss ich Tatjana Patitz kennen?
      [4] will ich das überhaupt?
      [5] kennt ihr hahnenkampf ohne hühner? also für zwei leute, die stellen sich gegenüber, hüpfen auf einem bein, verschränken die arme und kämpfen gegeneinander, verloren hat der, der zuerst das zweite bein auf die erde setzt.
      [6] kennt ihr noch ZK?

      Zu jedem Tag, zu jeder Zeit,
      ist jeder Mensch zum kämpfen bereit.
      Lug und Trug und Brutalität,
      werden täglich ausgesät.
      Hass, das wird die Ente sein,
      zu jedem Tag, zu jeder Zeit.

      Hahnenkampf, wo es keine Regeln gibt.

  • Carsten 13:39 on May 26, 2008 Permalink
    Tags: , , , , Bernd Matthies, farbattacke, ignorant, , , , , , , , stadtleben, , , , , weltoffen, ,   

    tagesspiegel: a…offen und ignorant 

    ich mag diese stadt nicht. viel zu trostlos sieht sie aus, viel zu aufgeräumt, die stadtreinigung ist dauernd unterwegs, und die architektur ist langweilig und die kaufhäuser viel zu grau, die menschen sind entweder versnobte arschlöcher oder kleinbürgerliche langweiler, internationalen flair sucht man hier vergebens, es weht einem kleinstädtischer mief an jeder straßenecke entgegen, der preußische obrigkeitsstaat wartet an der nächsten roten ampel und es bleibt die erdrückende erkenntnis: weltstadt geht anders.

    herr matthies, was ist eigentlich ihr problem?

     
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