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  • Carsten 14:15 on August 12, 2008 Permalink
    Tags: , , , , , , imap, , , , , , , , , , pop, pop3, Portable Edition, , , , , , , , , ,   

    unterwegs mailen 

    emails schreiben, lesen und beantworten, das alles nervt doch, wenn man ständig auf den webportalen der freemailer unterwegs ist. outlook kann man nicht mitnehmen, aber den thunderbird! den gibts nämlich in der portablen edition für den usb-stick. runterladen, dateien auf dem stick installieren, konten einrichten, fertig. master-passwort setzen, falls der stick mal verlorengeht. und nicht vergessen, das häkchen bei “mails auf dem server belassen” setzen. sonst kommen sie zuhause nicht an. oder statt pop3 lieber IMAP benutzen. sogar addons und themes lassen sich installieren. wenn alles fertig eingerichtet ist, noch schnell ein backup machen und schwuppsdiwupps, fertig ist der mobile mailclient fürs internet-café und unterwegs.

    Mozilla Thunderbird, Portable Edition

    einziger wermutstropfen womöglich: die erhöhte lese- und schreibfrequenz könnte die lebensdauer vom stick verkürzen. aber das ist bei den hardwarepreisen fast schon zu vernachlässigen.

     
  • Carsten 10:21 on July 16, 2008 Permalink
    Tags: , , , , , , , , , pop, robben island, , , , , , , , , , , , , ,   

    wolfgang schäuble im frack 

    look in my eyes, humanoid!überwachungskameras auf der insel – das kennen wir ja schon von unseren britischen nachbarn. aber dass auf robben island (südafrika) pinguine systematisch überwacht und ausspioniert werden, das ist neu. ohne vorher gefragt worden zu sein, wird eine ganze population getrackt, kategorisiert, ausgewertet. damit ist auch endgültig schluß mit pinguiner individualisierung! die motivation sei angeblich artenschutz, behaupten die verantwortlichen:

    Durch das Tracking einzelner Pinguine über einen längeren Zeitraum hinweg wollen die Forscher herausfinden, wie lange sie leben, wie oft sie Junge bekommen und zu welcher Zeit des Jahres sie am stärksten gefährdet sind.

    wir aber sagen: pah! schon wieder wird auf dem rücken armer unschuldigen wesen (die zudem noch vom aussterben bedroht sind!) der überwachungsstaat installiert! wir fordern daher im namen aller schwarzweißen mitbürger das konsequente verbot systematischer überwachung! jetzt. und bis dahin weisen wir auf einen trick hin, die überwachung auszuhebeln:

    Spezies, die nicht auf bekannten Pfaden unterwegs sind, aber dennoch große Strecken zurücklegen, können von passiven Kameras nicht ausreichend erfasst werden, um die ganze Population abzudecken.

     
    • pixelroiber 12:12 on July 16, 2008 Permalink | Reply

      ebent! sollte man was dagegen machen. sollte man.

    • artemisia 10:10 on July 16, 2008 Permalink | Reply

      Außerdem politisch deshalb unkorrekt, weil hier Ausländer ausspioniert werden (Pinguine auf ROBBEN-Island!).

  • Carsten 17:58 on July 3, 2008 Permalink
    Tags: , , , , , , , deutschpop, , , , , , , mieze katz, , , , pop, , , , , , , , , ,   

    neues von mieze 

    miaeigentlich wollte ich heute was schreiben. über mieze, frontfrau von mia. mia fand ich mal toll. so wie 2raumwohnung und wir sind helden und all’ die anderen dollen bands, die unheimlich deutsch singen und frisch klangen damals™, vor gefühlten zwanzig jahren. aber ehrlich gesagt konnte ich die bands nie auseinanderhalten. ist aber auch wurscht. coldplay und radiohead klingen für mich auch identisch.

    jedenfalls gestern hat mia-mieze ihr neues album vorgestellt. nur für freunde. und fans und pressefutzis. und getrandete subjekte wie mich. und so war der admiralspalast ordentlich voll. und das bier ordentlich teuer. so teuer, dass man sich nicht mal besaufen konnte, um die dreiviertelstunde warten zu überbrücken.

    und dann kam die band. wobei: eigentlich gehts um die frau. die band ist nur da. irgendwie. musik gibts auch. irgendwas. aber eigentlich gehts um die stimme. und die texte. sie sang tatsächlich so was wie: “die katze lässt das mausen nicht…” oder so. und zog sich vor jedem lied komische kleider an.

    deutschpop klingt immer wie eine mischung aus rammstein, rosenstolz und …naja… udo jürgens.

    ach, wisst ihr was? es langweilt mich.

    warum haben erfolgreiche bands nicht den arsch in der hose, sich ständig neu zu erfinden oder mal was politisches zu machen? gibt ja genügend themen.

     
  • Carsten 15:56 on May 13, 2008 Permalink
    Tags: bratze, ClickClickDecker, der tante renate, , , , Kevin Hamann, , , , Norman Kolodziej, pop, , , ,   

    wir können nichts wofür? 

    hamburg mal wieder. diesmal bratze, formidabler electrotrash. und dazu ein großes musikvideo. inklusive frisuren und schnauzern. so muss das sein.


    Bratze – D.U.T.T. ROYAL from Hannes Seth on Vimeo.

     
  • Carsten 13:19 on March 11, 2008 Permalink
    Tags: , , , , , , , , , , , , , pop, , , , , , , vermarktung,   

    “sei gehwegschäden, sei zwischennutzung, sei berlin” 

    ganze zehn minuten hab ichs ausgehalten auf http://www.sei.berlin.de/, eine bunte klickmich-seite mit tausenden pop-ups. und mal ehrlich: die stories fliegen zu langsam heran! eben stand da “sei recht, sei gesetz, sei berlin”. herrgottchen.

    man kann auch selber mitschreiben! seine eigene berlin-geschichte! doch vorsicht, in den nutzungsbedingen steht:

    5.6. : Um die Kampagne und die Stadt Berlin zu unterstützen, erfolgen sämtliche Leistungen des Nutzers unter dieser Vereinbarung unentgeltlich.

    wenigstens haben wir schon den klingelton:
    [audio:https://pixelroiber.de/audio/be_berlin_klingelton_140KB.mp3%5D

    [update:] ausführlicher wird bei spreeblick gemeckert.

     
  • Carsten 00:33 on October 13, 2007 Permalink
    Tags: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , pop, roiberstory, , , , , ,   

    freitagabend. zehnminutenstory. 

    es roch nach kaltem qualm. meine augen schmerzten und der kopf dröhnte. alles dreht sich. die sonne knallte unerbittlich durchs fenster und mich überkam ein kratziger hustenanfall. ich quälte mich aus dem bett ins bad, übergab mich dramatisch und rutschte auf den knien zum spiegel. dort überkam mich der kalte schauer. das gesicht zerkratzt und aufgedunsen vom alkohol. so stand ich in klamotten vor mir selbst: ein haufen elend. selbstmitleidig kramte ich in meinen hosentaschen und zauberte ein aufgeweichtes päckchen zigaretten hervor. und natürlich steckte ich mir eine an, hustete galle und lunge aus mir raus, spuckte ins waschbecken und fühlte mich von einem wohligen schauer erfasst. sie fiel mir wieder ein. diese frau mit dem lächeln. natürlich. von gestern abend. oder war es heute morgen gewesen? mein kopf begann zu rotieren, ich musste mich aufstützen. was war geschehen? scheiße. irgendwas musste wohl schief gelaufen sein im laufe des abends. ich begann, panisch meine taschen nach einer nummer abzusuchen. nichts. null. das kanns doch nicht gewesen sein. die badezimmeruhr zeigte kurz nach vier uhr nachmittags. persönliche bestzeit. nachdem ich mich erneut ausgiebig ausgekotzt hatte legte ich mich wieder ins bett und schlief ein. zwei stunden später erwachte ich mit noch schlimmeren kopfschmerzen. trank gefühlte zehn liter wasser, duschte und holte mir einen runter. jetzt rechner anschalten und nach ihr im netz fahnden. doch nichts. sie hatte mich noch nicht gesucht, noch nicht vermisst. inzwischen musste es gegen sechs gewesen sein, ich zog mir frische sachen an und begab mich auf die suche nach ihr, nach hinweisen, nachrichten. bestimmt lief ich zwei stunden die halbe stadt ab. in meinen lieblingsclubs und stammkneipen. doch keine spur von ihr. spurlos verschwunden. meine flüchtigen bekannten konnten sich nicht erinnern, dass ich mit einer frau unterwegs war. sie hielten es für ganz und gar ungewöhnlich, war es doch sonst nicht meine art. ich zweifelte an mir selbst. das erste bier tat unglaublich gut. die anderen waren eher normalität, doch langsam kam ich wieder zu klaren gedanken. zumindest hielt ich sie dafür. aus den lautsprechern dröhnte langweiliger pop. ich musste mich erinnern, wo ich überall war. das überforderte mich und ich besoff mich einmal mehr. plötzlich kam sie zur tür rein und lächelte ihr bezauberndes lächeln. ich glaubte zurück zu lächeln und fiel um. einfach so. vor die bar. und stand nicht wieder auf.

     
  • Carsten 11:53 on September 11, 2007 Permalink
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    die zucht nach geld 

    symbolbild: hase

    Es wird Zeit, mal in die Pötte zu kommen: Raising Rabbits for Profit hieß eine Geschichte in der Zeitschrift Popular Mechanics (August 1938). Und das trifft es auch: Warum sich lange mit dem felligen Problem rumquälen. Eine industrialisierte Hasenzucht lohnt sich in jedem Fall: Mehr Spielgefährten für den eigenen Nachwuchs, jeden Tag lecker Essen (“tender meat comparable to breast of chicken“) und natürlich mehr Haushaltsgeld.

    Doch wie das Ganze aufziehen? Der Artikel beschreibt sehr anschaulich die Probleme der Anfänger und gibt Tipps zum korrekten Abschlachten (“In some places slaughter houses that specialize in rabbits call for the live animals when they are ready. In other localities you arrange with a butcher to handle the output of your hutches.”). Also vorher informieren. Und mit ausreichend Hasen-Material anfangen. Ich sag nur expotentielle Reproduktion… Mehr sag ich jetzt nicht.

    Fast poetisch schließt der Artikel dann: “Raising them is a pleasant and profitable occupation and success with them takes proper management and attention to details just the same as in any other business. The fundamentals of success are good breeding stock, proper equipment and the right care.

    Dem bleibt nichts hinzuzufügen. Ich schau mir jetzt erstmal ein paar Schlachthöfe an.

    butcher boy

    (pictures by amigurumi kingdom (license) and Modern Mechanix)

     
  • Carsten 02:31 on August 4, 2007 Permalink
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    empfehlung des hauses: 

     
  • Carsten 02:30 on June 30, 2007 Permalink
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    my non-committal recommendation 

    die heutige dosis wahnsinn:

     
  • Carsten 18:49 on May 29, 2007 Permalink
    Tags: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , pop, , ,   

    ein erklärungsversuch: 

    die fußball-wm war letztes jahr, diesmal geht um politik. oder steckt da etwa mehr dahinter? habe gerade gelesen, dass die nazis sich auch 'engagieren'. so ist das wohl bei populären themen. es reicht nicht, nur dagegen zu sein. deswegen differenzieren!

    es geht um wind, viel wind. gegenwind. ganz einfach. und wenn sich die großen treffen, sich abschotten, unter sich sein wollen, dann sollte jeder die chance nutzen, mal die meinung zu sagen. denn wenn wir alle nur konsumieren und uns passiv berieseln lassen, geht das doch immer weiter so. es geht nicht um brennende autos, blutende demonstranten und kriegsähnliche fernsehbilder. es geht um protest. für eine bessere welt. so schnulzig das auch klingt. ziel ist es, die kritische masse zu erreichen. wohl nicht mit gewalt. aber anderseits wird das ja gerade von der polizei gefördert. augenscheinlich und bewußt die grundrechte einzuschränken war eine bescheuerte idee und wird genau die reaktionen provozieren, die es angeblich verhindern wollte. das alte spiel. wie wird das enden? ich weiß es nicht. ich habe angst. dass da womöglich eine großartige chance vertan wird. indem die kritiker auf dumpfe steinewerfer reduziert werden.

     
  • Carsten 18:29 on May 13, 2007 Permalink
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    kannste dir schenken! 

    ich habs einfach nicht mehr ausgehalten. dabei bin ich doch sonst nicht so ungeduldig. keine ahnung, wie es letztendlich dazu gekommen ist. jedenfalls überkam es mich und jetzt ist es passiert. einfach so. weiß ja selbst nicht recht, was ich mir dabeigedacht habe. typisch. ich höre mir ja auch nie zu, wenn ich was sage. aber jetzt ist es nun mal geschehen und ruckgängig kann ich es auch nicht mehr machen:

     ich habe mich selbst zum muttertag beschenkt

    alles gute jedenfalls nochmal von mir. das musste ja so kommen. ich habs geahnt. bin ja eigentlich eher weniger die mutter. aber manchmal muss man eben prioritäten setzen. und nächsten donnerstag ist ja auch mehr so der christliche feiertag. ich habs nämlich garnicht so mit dem saufen. wird mir immer übel. aber ihr kennt das ja. außerdem muss ich arbeiten und da fällt das feiern aus. aber was lag den nun heute morgen auf dem reichhaltigen gabentisch? ein buch! eigentlich uneinfallsreich von mir, könnte man jetzt meinen.

    ist es aber garnicht

    ein buch, das schonmal überschwenglich als schnafte gefeiert wird. ein buch mit weblog-beiträgen drinne. ein buch über berlin. aber ist das nicht furchtbar, immerhin gibts die texte doch auch im netz! allerdings! aber! ich zitiere aus den kommentaren von woanders:

    "Redundant oder nicht […] so ein Buch, das ist doch gleich ganz was anderes, nicht? Das können Sie auch mal mit aufs Klo nehmen oder ins Bett und auf der Wiese herumliegen damit. Und wenn Sie Kaffee drüberschütten, macht das auch fast nichts. Sicher gilt das alles auch fürs Laptop, aber mit Laptop wirkt man doch immer eher wie ein Hanswurst, der sich wichtigmacht, während so ein Buch nach wie vor suggeriert, oho, ein belesener Mensch kommt des Weges, feinstes Bildungsbürgertum allerersten Zuschnitts! Schon deshalb rate ich dringend zum Erwerb und zur Benutzung wenigstens eines einzigen Buches. Es muss keineswegs zwingend das besprochene sein, wobei es sich besonders gut eignet, weil sein blau sich eigentlich mit den meisten Einrichtungsstilen verträgt – Bauhaus, Shaker, Empire, alles denkbar, selbst Gelsenkirchener Barock steckt es locker weg." [poodle]

    gelesen habe ich es noch nicht, aber gehts darum?

    zum buch…

     
    • Steffen 12:11 on January 20, 2011 Permalink | Reply

      Der zitierte Kommentar ist Weltklasse.

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