Tagged: ikea Toggle Comment Threads | Keyboard Shortcuts

  • Carsten 15:09 on April 24, 2017 Permalink
    Tags: , friedrichsfelde, ikea, , plattenbau   

    wie ein möbelmarkt versucht, sozialistische baupolitik zu vereinnahmen 

    neulich in einem möbelhaus in lichtenberg:

    neben der unverschämtheit des penetranten Duzens, stört vor allem die lockerfröhliche ironiefreiheit, als wären wir alle degenerierte volldeppen, die nichts anderes tun, als ihre formschöne platte mit funktionsgerechtem vollzumöbeln. aber ich schweife ab. die 1926 errichtete siedlung ist die Splanemann-Siedlung in Friedrichsfelde (Bild). und hier eine schöne übersicht über die im text erwähnten plattenbau-typen. persönlich habe ich noch nie in einem solchen haus gewohnt, kann es mir auch nicht vorstellen, ist aber wahrscheinlich gar nicht so schlimm wie man sich das allgemein vorstellt.

     
  • Carsten 23:16 on October 25, 2011 Permalink
    Tags: , , , , fliesentischmuseum, ikea, , , , , ,   

    neues von am fliesentisch 

    vor einiger zeit schon mal gehabt, das deutsche fliesentischmuseum. aus dieser zeit datieren auch viele thesen, z.B. über die Korrelation zwischen Fliesentischbesitz und dem BMI des Nutzers. oder allgemeiner: je fliesentischiger eine wohnung, desto höher die unterschichtwahrscheinlichkeit resp. der auftritt in einer entsprechenden fernsehsendung. ein alter hut.

    im wedding trifft man oft auf ausgesetzten sperrmüll, einfach abgestelltes und nicht zur-bsr-gebrachtes. traurig, weil unschön und assi, dieses verhalten. und manchmal ist auch ein fliesentisch dabei, so wie neulich:

    ausgesetzter Fliesentisch (Okt 2011)

    was sagt das über den ehemaligen besitzer aus? ob er sich einen komplett neuen flachbrettfliesentisch angeschafft hat? mit kurbel zum höhe verstellen? und modischen kacheln? oder hat er die soziale leiter erklommen und ist dem prekariat entkommen und versucht nun dies auch im wohnzimmermobiliar abzubilden? vorstellbar, allerdings wartet da schon das nächste problem:

    “Beate redet gern über Möbel
    Und sagt: Ikea kommt mir nicht ins Haus
    Bis auf den Tisch da, der ist von Ikea
    Der sieht aber nicht nach Ikea aus
    Respekt verdienen Menschen, die bei Ikea einkaufen
    Ohne dass es nachher nach Ikea aussieht”

    [Rainald Grebe: Dreißigjährige Pärchen]

    Man merkt schon, es wird nicht einfacher. lesen soziologen mit?

    EDIT 15.09.2017: Offenbar gibt es das Fliesentischmuseum nur noch auf facebook.

     
  • Carsten 10:12 on October 26, 2009 Permalink
    Tags: co2, footprint, fußabdruck, , ikea, , , Life-Cycle Assessment, nike, social visualization, sourcemap, supply chains, ,   

    offene karten für eine bessere welt 

    sourcemap.org ist eine hilfreiche seite, die den weg von produkten über den erdball visualisiert. oben im bild: der weg von den rohstoffen zur fabrik und zum verbraucher am beispiel eines IKEA-Betts. auf der seite finden sich noch weitere informationen, zum beispiel der CO2-fußabdruck des ganzen prozesses. weitere beispiele: uhrenradio, nike-schuhe, iphone. jeder kann eigene visualisierungen erstellen und veröffentlichen. um ein gefühl dafür zu bekommen, welchen weg die produkte im laden schon hinter sich haben.

    (via)

     
  • Carsten 11:26 on October 6, 2008 Permalink
    Tags: , , , , , , burn after reading, coen, , , , , , , , , , haus der vorstellungen, , ikea, , , , , , , , , , , , , , , , , , torstraße 166, , , verkausoffener sonntag, , wagenburg, , , , , ,   

    ablenken in zeiten der rauhen finanzkrisen 

    einige anmerkungen zum wochenende:

    (1.) burn after reading ist ein toller film. trotzdem sollte man ihn nicht sehen. nicht jetzt, nicht im kino. ich habe den fehler gemacht und es bitterlich bereut. denn dieser film muss reifen wie ein guter wein oder eine tiefe freundschaft. im winter dann, wenn er in den videotheken ist, da leiht man so einen film aus, genießt. schaut sich alle extras an und die interviews. und dann grunzt man zufrieden und geht schlafen. die story ist verworren und so richtig kapieren will man sie beim ersten mal nicht. es ist ein kleines mieses agentenstückchen, das an keiner stelle an action gewinnt. es plätchert vor sich hin und mittendrin spielen ein bärtiger george clooney und ein bezaubernder brad pitt. wie fargo, nur ohne schnee. und gestorben wird auch nicht soviel. und vielleicht ist es doch kein so guter film, auch nicht auf dvd. aber schön, dass wir mal darüber geredet haben.

    (2.) auf verschiedenen öffentlichen plätzen in berlin haben sich diverse weihnachtsmarktähnliche erscheinungen etabliert: fressbuden und krimskramstände in kleinen holzhüttchen. dazu riecht es nach gebrannten mandeln. ich fordere hiermit den berliner senat auf, dazu stellung zu nehmen.

    (3.) das leben in einer wagenburg ist ganz anders, als ich mir das vorgestellt habe. es gibt strom, wasser und leckeren kaffee. und warm ist es auch in so einem wohnwagen. die gespräche sind selten alternativ, sondern erfrischend gewöhnlich-alltäglich. nur das klo ist einmal quer über den hof.

    (4.) die idee, am sonntag gemütlich zu ikea zu fahren, hatten auch andere, gar nicht so wenige menschen. entsprechend voll war der hotdog-stand. das kollektivgewurmel fand seinen höhepunkt an den kassen und trug sozialistische züge. und jetzt gretchenfrage an die geneigte leserschaft: wer bitte hat keine orgel vreten-lampe zuhause stehen? kartoffelschips in der geschmackrichtung dill sind echt ein kulinarisches highlight!

    (5.) das haus der vorstellungen in der torstraße 166 will besucht werden. uns es lohnt sich. der eintritt ist frei, unbedingt die kamera mitnehmen! bilder von mir folgen.

    dieser text ist offline entstanden, braucht ihr links? nö, oder?

     
    • ortrun 15:52 on October 6, 2008 Permalink | Reply

      na ja, so'n link zur orgel vreten haette mich schon gefreut. hab sie aber auch so gefunden. schoen.
      ich hab keine. kenne sie aber natuerlich.

    • JeanClaude 17:18 on October 7, 2008 Permalink | Reply

      hast du justus besucht oder woher die wagenburg erfahrung?

    • pixelroiber 21:21 on October 7, 2008 Permalink | Reply

      immer diese abkürzungen! schlimm! d.?

      aber in der tat, sehr wohnlich das lämpchen. und tipp: nur zwei statt drei birnen reinschrauben! spart geld und wirkt schummriger.

    • pixelroiber 21:23 on October 7, 2008 Permalink | Reply

      hat c. nicht auch eine ähnliche? nur rund statt eckig? und hängt da nicht eine filmrolle drüber? und gibts dazu nicht ein flickrbild? wenn ich mehr zeit hätte, könnte ich meine eigenen fragen beantworten! hach.

    • artemisia 14:44 on October 7, 2008 Permalink | Reply

      Ich habe dem Orgelvretismus bislang widerstanden. Jedoch D. zum Kauf überredet. Orgel vreten hat den Vorteil gelblich zu sein, so dass Energiesparlamplenlicht trotzdem warm aussieht, wenn's aus der Lampe leuchtet. Sehr zeit- und umweltgemäß also.

    • artemisia 22:02 on October 7, 2008 Permalink | Reply

      d. ist mein f., aber nicht mein l. deshalb hat er auch einen anderen “lebensmittel.” und besitzt eine lampe, die nicht nur seine wohnung beleuchtet. jetzt müsste alles klar sein? (dirk, freund, lebensgefährte, lebensmittelpunkt!)

    • JeanClaude 14:08 on October 8, 2008 Permalink | Reply

      warum ist denn dein freund nicht dein lebensgefährte? oder ist er nur ein freund? oder aber eigentlich geht mich das ja nichts an!

    • JeanClaude 16:42 on October 8, 2008 Permalink | Reply

      dann is d doch noch dein freund?! irgendwie haben wir dann alle dein haltestellenschild falsch verstanden!

    • ortrun 11:06 on October 8, 2008 Permalink | Reply

      bin in “zeugs halt” fuendig geworden: http://www.flickr.com/photos/zonenschwabe/17474
      aehnlich, klar: stehlampe aus papier, roehrenartig mit mehreren gluehlampen drin. ich finde orgel vreten klassischer, das weibchen alberner, aber nicht unsympathisch.
      dem weibchen wiederum sehr aehnlich (gleiche machart) ist ein anderes ikea-modell:
      http://www.flickr.com/photos/zonenschwabe/17474… (es verbirgt sich hinten links im schatten).

    • artemisia 14:15 on October 8, 2008 Permalink | Reply

      Für mich unterscheidet sich der Freund vom Lebensgefährten dadurch, dass er nicht in der gleichen Wohnung wohnt (obwohl er in der gleichen Stadt lebt). So teilt man sich nicht wirklich das gesamte Leben, sondern “nur” einen Teil. Die Wohnungsneutrale Bezeichnung wäre vielleicht auch “Lebensabschnittgefährte”, aber das ist dann selbst mir zu kompliziert.

  • Carsten 14:03 on July 2, 2008 Permalink
    Tags: , , blogadilla, ikea, PIXELRÃ…YBERD, , swedish-furniture-name-generator,   

    moi, PIXELRÃ…YBERD! 

    ich bin ein schrank. und ihr so?

    schrank

    (via)

     
    • artemisia 13:22 on July 3, 2008 Permalink | Reply

      Ich schmeiß mich weg vor Lachen…

    • K.Klimat 22:44 on July 5, 2008 Permalink | Reply

      Ich bin – ohne Scheiß! – eine Stehlampe . Auch als Wand- und Hängeleuchte erhältlich…

c
Compose new post
j
Next post/Next comment
k
Previous post/Previous comment
r
Reply
e
Edit
o
Show/Hide comments
t
Go to top
l
Go to login
h
Show/Hide help
shift + esc
Cancel