wie ein möbelmarkt versucht, sozialistische baupolitik zu vereinnahmen

neulich in einem möbelhaus in lichtenberg:

neben der unverschämtheit des penetranten Duzens, stört vor allem die lockerfröhliche ironiefreiheit, als wären wir alle degenerierte volldeppen, die nichts anderes tun, als ihre formschöne platte mit funktionsgerechtem vollzumöbeln. aber ich schweife ab. die 1926 errichtete siedlung ist die Splanemann-Siedlung in Friedrichsfelde (Bild). und hier eine schöne übersicht über die im text erwähnten plattenbau-typen. persönlich habe ich noch nie in einem solchen haus gewohnt, kann es mir auch nicht vorstellen, ist aber wahrscheinlich gar nicht so schlimm wie man sich das allgemein vorstellt.

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