Eher ein Politikum als klassische Tatort-Unterhaltung: Vier posttraumatische Bundeswehrsoldaten kehren aus Afghanistan heim und kommen nicht mehr klar. Eine Künstlerin wird erschossen, die eben deren videoaufgezeichneten Therapiestunden zu Kunst verarbeitet hatte. Schnell kreisen die Ermittlungen um die Soldaten. In Nebenrollen langweilen die Kommissare und können nur staunen, was es so alles zu verarbeiten gibt nach einem Krieg. Im Anschluss dann Anne Will zum selben Thema. Ganz klar: Hier hat ein Staat Diskussionsbedarf. Die Bundeswehr hatte vorher nie einen Krieg, immer nur für den Verteidigungsfall zu üben ist eben doch was anderes als die staubige und kugelsichere Wüste am Hindukusch. Entsprechend unvorbereitet sind die Soldaten gewesen, das Material und die Politik. Ob es da unbedingt einen Tatort braucht zum Aufarbeiten sei dahin gestellt – Ein Glanzstück war es nicht. Die mäßig überraschende Auflösung jedenfalls hat es dann auch nicht mehr raus gerissen.

+++ LINK +++ Erstausstrahlung: 23.01.2011

[xrr rating=5/7]

ach. die saarländer wieder, einer ist sogar ein bayer. und der bandelt mit der indischstämmigen gerichtsmedizinierin an. die wird aber gestalkt vom pösen rechtsanwalt. und zwischendurch sterben alle durch kohlenstoffmonoxid-vergiftung. schön ist das nicht. aber auch nicht aufregend.

die auflösung des falls war nicht gerade logisch, eher verwirrend.

und stalking ist inzwischen ein straftatbestand.

LINK +++ Erstausstrahlung: 18.02.2007
[xrr rating=4/7]

Ok, war jetzt nicht so der Hammer. Die Story hab‘ ich gar nicht erst kapiert und was der Schwefel im Wein macht auch nicht. Aber ansonsten ganz unterhaltsam und spannend. Sicher, es gibt bessere aber solch‘ Kotletten sieht man viel zu selten im deutschen Fernsehen. Was dem Kappl sein Vater da zu suchen hatte, das bleibt das Geheimnis der Drehbuchschreiber. Immerhin war die Weinkönigin fast nackt.

[xrr rating=5/7]

LINK +++ Erstausstrahlung!