redaktionelle richtigstellung zu irreführendem artikel

der höhlenhäuptling wird, wie regelmäßige leser wissen, in einem der vielen freiluftgehege mit angeschlossener sklavenzucht gefangen gehalten, die aus propaganda- und marketinggründen als großstädte verkauft werden.

durch diesen umstand hat er, wie auch die meisten mitgefangenen, das leben außerhalb von gefangenschaft fast völlig verlernt und müsste erst mühsam wieder an ein leben in der natur gewöhnt werden.

für die befriedigung der genetisch noch veranlagten sehnsucht nach lebendiger natur, gibt es in und um diese massensklavenhaltungseinrichtungen kleine grünflächen mit bäumen.

und jetzt hat unser armer höhlenhäuptling eine dieser flächen als wald bezeichnet. vermutlich geschah dies als folge chronischer überarbeitung in verbindung mit hektik, stress, bombardierung mit irrelevanten informationen usw.

menschen, die das glück haben in natürlicher weise ein psychisch und physisch relativ freies leben zu führen, wird das eventuell merkwürdig vorkommen – daher dieser relativierende artikel.

und als entschädugung gibt’s noch bilder von echtem wald (für europäische verhältnisse).
teilweise zwar nur von außen, aber dafür mit filtern und solchen spielereien, so wie es die pixelregeln vorsehen.

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kane ~ 18.05.2016 ~ # # # # # ~ politik, Weltgeschehen, wissen

6 Comments

  1. effekte! ein windows-desktop und ein hipster und ein rant. groß!

    dabei entstand dies tatsächlich im märkischen urwald bei oranienburg.

    • haha, scheiß hipster!!

      ja, ich weiß – ich hab den ort des bildes in der admin-lounge gelesen;
      ich hatte nur dein bild gesehen und dachte, dass ich ergänzend dazu auch meine bilder ablassen muss, weil die halt einfach viel besser sind – is ja klar.
      und weil man in kommentaren keine bilder verwenden kann, musste ich halt einen artikel drauß machen, und dann habe ich auch gleich noch einen text mit kritischem unterton dazugeklöppelt.
      das ist kein rant, sondern realsatire. ‘schloide!

      • html müsste gehen in den kommentaren, ist aber umständlich, zugegeben. ein eigener artikel hat immer seinen eigenen charme…

        was unterscheidet den südfranzösischen wald denn vom mitteldeutschen?

        • naja, eigentlich nicht so viel…
          durch das etwas wärmere klima sind manche insekten größer und zahlreicher, es gibt mehr und größere eidechsen und schlangen und es gibt hier einige andere pflanzen als in D und die brennnesseln brennen mehr und generell sind flora und fauna deutlich üppiger. ich glaube das liegt neben dem klima auch an der bevölkerungsverteilung. imho ein hauptunterschied zwischen südfrankreich und mitteldeutschland.
          hier verteilen sich ungefähr 80% der leute auf die großstadtregion toulouse. auf der restfläche gibt es – vielleicht auch bedingt durch die ausläufer des zentralmassivs und die pyrenäen – relativ große, zusammenhängende waldgebiete und kaum menschen.
          F ist halt größer als D, hat aber weniger einwohner.
          aber im prinzip ist die natur nicht allzu unterschiedlich.

          • in D gehört ja alles immer irgendwem – wie ist das in F, sind diese großen Naturflächen privat oder staatlich?
            kann man mehr oder weniger machen was man will oder herrscht selbst im tiefsten wald eine art ordnungsamt?
            du siehst, ich kann mir solcherart freiheit nicht mehr vorstellen, so tief hat sich das besitzparadigma im kopf eingebrannt… aber es interessiert mich wirklch.

            • hmm, ich habe mich damit zwar noch nicht richtig tiefgehend beschäftigt, aber wenn es stimmt, was ich von einigen so gehört habe, dann kann man hier, anders als in D, in jedem wald einfach so übernachten oder sogar campen, selbst in privaten wäldern, ohne etwas verbotenes zu machen.
              viele wälder sollen aber wohl in staatlicher hand sein.
              nur feuer machen ist, genau wie in D, problematisch. und campen in nationalparks, darf man auch nicht. auch wie in D. find ich aber auch nicht schlimm.

              aber an dieser stelle sind meine infos ohne gewähr.

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