ein bischen emo zum fest.
[youtube 982HZ4bGUuk]
(direkt )
[youtube 982HZ4bGUuk]
(direkt )
Als ich vor ein paar Monaten
Einen großen Schweinebraten
Ganz alleine aufgegessen
Hatte, konnte ich doch noch nicht wissen,
Daß die Erbinformazionen
Mit der Nahrung aufgenommen
Unter äußerst günstigen
Umständen sich mit den körpereigenen
kompatiblen Chromosomen
Zu vollkommen neuartigen
Genetischen Kombinationen
Verbinden können
ICK WER ZUM SCHWEIN
[knorkator]
[14:45] heute abend wirds was geben. und da war ich jetzt schon einkoofn. in wenigen stunden gehts los! also dranbleiben.
[16:55] zonenschwabe nebenan hat heute auch gekocht und bilder gemacht. sehr zu empfehlen. werde erstmal wohnung putzen und dann kanns auch schon losgehen… bilder vom blogkochen gibts hier.
[17:30] langsam kommen mir ernste zweifel, ob die menge für fünf reicht.. ob ich das alles so hinbekomme.. ob der rotwein wirklich so gut ist, wie er preiswert war.. egal, erstmal anfangen. gleich.
[18:00] blätterteig rausgenommen, backofen vorgeheizt, jetzt gehts los, aber richtig dicke!
[18:38] das erste zeugs bäckt jetzt im ofen und sieht schon lecker aus! wie bekommt man walnüsse klein? einfach die olivenöl-flasche ein paarmal drüber rollen. und warum sollte ich getrocknete tomaten kaufen, wenn die dann eh wieder abtropfen sollen? fragen über fragen…
[19:10] hab ich schon erwähnt, dass ich keinen mixer habe? und auch keinen messbecher? das mit dem kochen hab ich mir aber einfacher vorgestellt…
[19:25] das stell ich mir schon scheiße vor: da ist man zum essen eingeladen und sieht schon vorher im netz, was es gibt! sowas zum beispiel:
[19:40] ich gönne mir jetzt noch einen kaffee. abgewaschen ist schon. und dann gehts in den endspurt..
[20:00] ich gerate ins schwitzen. wann ist der richtige zeitpunkt, die pizza in den ofen zu schieben? nicht zu früh und auch nicht zu spät! ach, was habe muttern immer ausgelacht, wenn besuch anstand! jetzt gehts mir selber so. je älter man wird, desto mehr wird man wie seine eltern. ich habe angst.
es gibt wohl nichts entspannteres, als morgens mit kaffee und kippe die
lokalnachrichten dieser republik zu studieren. was bewegt die stadt und
metropolregion nürnberg?
die führerlose fahrerlose u-bahn heißt lieber automatische, weil das
angenehmer klingt. trotzdem fahren noch fahrer mit, weil das vertrauen
schafft…
sauf-parties (die mit der alkohol-flatrate), werden auch hier
diskutiert. man denkt unter anderem über eine härtere sperrstunde nach.
traurig.
und landrätin gabriele pauli hat sich nicht aus- sondern angezogen (mit
lack und leder) und ließ sich ablichten für ein eher zweitrangiges
magazin. das sorgt für gesprächsstoff.
hinter das geheimniss des nazistadions bin ich noch nicht gestiegen,
aber ich bleibe dran!
gestern weg gewesen. nürnberger szene auskundschaften. die erste adresse ist wohl das zentralcafé k4 - links, alternativ und sowieso. da gabs hardcore trash und core und grind und überhaupt. mit genug bier sehr erträglich. graf orlock und comadre hießen die bands. vollbart, holzfällerhemd und basecap sehen eigentlich ganz schick aus… übrigens waren alle toiletten geschlossen und man musste gegen die nürnberger stadtmauer pinkeln. toll, nicht wahr? ansonsten sonnenterror in franken, ganz viele franzacken in der stadt und ab und an rollkoffertiefflüge unterhalb der burg, weil zwischen jugendherberge und bahnhof nur altes kopfsteinpflaster liegt. musseen gibts auch. aber war ja klar. ich habe schwierigkieten, die fränkische sprache ernst zu nehmen. meist hilft eine bretzel oder kleine würste in der hand, um sich als einheimischer zu tarnen. aber auf keinen fall lebkuchen! das kaufen nur touris! [fortsetzung folgt]
kein unverschlüsseltes wlan, kein dsl, nur ein modem. nicht mal ein mausrad. aber ich blogge. jemand aus meinem näheren umfeld meinte zwar, bloggen sei nicht so wichtig. eher irrelevant und sinnlos. aber das hab ich jetzt mal einfach stilvoll überhört. wenn man nicht übers bloggen bloggt, dann über zugreisen und die widrigen umstände.
jedenfalls reise nach nürnberg und da gabs da lustg’e schilder. ich rätsele noch. im zug dann die durchsage “wir verabschieden uns von unseren gästen in erlangen.” nur kurz flackerte da die angst auf, vom begleitpersonal verlassen zu werden und in einem geisterzug weiter zu reisen. kurz vorm halt auch noch die gehässige anzeige “haben sie auch nichts vergessen”, kunstvoll illustriert von einem koffer und einem regenschirm. auf solche sätze kommen auch nur gehässige bahnmitarbeiter mit zu viel zeit.
aber vielleicht wisst ihr ja mehr. jetzt schaue ich mir diese stadt an, kann ja nicht so schwer sein.
1907 stürmten die Pankgrafen aus dem Berliner Wedding nach Rüdesheim. Eine Meute munterer Männer, die weniger dem Rittertum, sondern mehr dem Riesling frönte. […] Doch was haben die Pankgrafen, die noch nicht einmal einen echten Adelsanspruch haben, in Rüdesheim zu suchen? Heinrich Schleif, Sektfabrikant in Rüdesheim, wurde auf die spaßigen Grafen aufmerksam, die nicht nur die mittelalterliche Tradition mit Scheinbelagerungen anderer Städte pflegten, sondern sich besonders wegen ihrer Trinkgelage einen Namen machten. Der geschäftstüchtige Schleif lud prompt die fidelen Berliner nach Rüdesheim ein. Rund 200 Pankgrafen, gekleidet in landknechtsähnlichen Kostümen und hohen Stiefeln, folgten gerne der Einladung im Jahr 1907 nach Rüdesheim, riefen “Hurra” und ließen die Böllerschüsse krachen. Der Ausflug gipfelte in einem Commers mit 1200 Gästen. Ganz Rüdesheim stand Kopf. Als Dank für die Gastfreundschaft am Rhein brachten die Pankgrafen das 1,70 Meter hohe Standbild mit. [quelle ]