das erste spiel für den androiden, das wirklich spass macht und spannend ist und nicht mit werbung spammt und auch nicht zwingt, nachts aufzustehen und überhaupt nicht nervt, ist curaca (market link). so ein bisschen im stil von civilization oder risiko oder battle isle, rundenbasiert und hexagonal. wer dran ist, bekommt eine mail und hat dann 9 stunden zeit für seinen zug. damit es nicht langweilig wird, kann man natürlich mehrere spiele parallel spielen.

Screenshot Curaca Lite

ausprobieren, macht nicht unbedingt süchtig, ist aber eine gelungene abwechslung.

> du hast dein handy dabei?
> ja, ich schau‘ grad‘ mal, ob ich hier empfang habe.
> und?
> ja, hab ich.
> willste jemanden anrufen?
> nein.
> ruf‘ doch mich an.
> warum? du sitzt doch neben mir.
> warum nicht?
> …
> dann seh‘ ich, welchen klingelton ich habe.

die heutige dosis wahnsinn:

  • – Hauptstadtblog: Lokführer fällt aus dem Zug
  • – spree8: g8 twittern
  • – film gucken: Gegen die Wand
  • – Spaß mit Google Street View
  • Rainer sacht: Wo ist Auris?
  • Fotosperrungen: Flickrs fieser Filterwahn

berlin-kreuzberg, sonntag. der boden zittert und die luft wirkt wie elektrisiert als der berliner chor vokalkolleg die ersten töne anstimmt. die anspannung des laien-chors ist spürbar. einige töne wirken verzerrt, doch das verzeiht das publikum schnell, erlebt es doch gerade jetzt einen großen moment der sonntag abend unterhaltung. die zuschauer sind zahlreich gekommen, ein bunt gemischtes volk. sie starren gebannt auf die sänger und sängerinnen und wenig später sind sie entzückt von der professionalität und gelassenheit der protagonisten.

über eine stunde liebeslieder, eine interessante mischung aus mehreren jahrhunderten, darunter Brahms, Cole Porter, Lennon/McCartney, um nur ein paar zu nennen. in der pause gibt es selbst gebackenen kuchen und interessante gespräche. die atmosphäre ist jetzt gelockert und es kann sogleich in die zweite runde gehen. nach standig ovations und der ein und anderen zugabe bleiben viele noch da und plaudern nett mitenander.

insgesamt ein gelungener abend, ein großes ereigniss für den chor und die zuschauer.