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  • Carsten 13:11 on February 3, 2017 Permalink
    Tags: , , , , , Rudolf Stumberger, telepolis   

    von der amalgamierung der medien 

    Rudolf Stumberger hat auf heise telepolis seit dezember eine artikelserie über das ende der fotografie veröffentlicht. darin nicht nur trübsinn und technologie- und gesellschaftskritik. sondern auch auswege aus der misere in form der gedanken von Allan Sekula.

    1. Die Fotografie – ein verlorenes Medium

      “… war Fotografie Entdeckung, war Fotografie die Spur des Lebens. Diese Spur ist im Digitalen verlorengegangen und kann [nicht] durch ein Retro-Design […] wiederbelebt werden […] Was bleibt, ist das Zitat.”

    2. Der Luxus der Nichtfotografie

      “Die sozialdokumentarische Fotografie ist noch mehr als wie je zuvor zu einem medialen Spektakel ohne Konsequenzen geworden.”

    3. Das Super-Selfie und die Schnäppchenjagd

      “Was vorher ein abgrenzbarer und klar definierter Abbildungsakt war, wird nun zu einem Zustand. Das Bild in digitaler Verbreitung wird zur Allgegenwärtigkeit und wir werden in diese Allgegenwärtigkeit der Bilder vollständig eingehüllt.”

    4. Das letzte Aufbäumen der Fotografie als Kunst

      “Noch einmal stellt sich die Fotografie als grotesk überzeichnetes Einzelwerk dar, bevor es sie endgültig granularisiert und zum Zustand wird.”

    5. Die tausend Augen der Dr. Merkel

      “Damit wird freilich die Beziehung zwischen Bild und Situation gekappt…”

    6. Neue Beschriftungen für die Welt-Bilder

      “Es gibt die Welt außerhalb und unabhängig von uns – aber das Bild, das wir uns von dieser Welt machen, kann mehr oder weniger wahr sein und bedarf der kritischen Überprüfung.”

     
  • Carsten 10:26 on April 3, 2009 Permalink
    Tags: 129, annalist, , , kriminelle vereinigung, militante gruppe, , prozeß, telepolis,   

    warum man keine science fiction mehr lesen muss 

    manchmal liest man sachen, die so absurd und unwirklich sind, dass man sie für schlechten romanstoff halten muss. um so abartiger wird es dann, wenn man sich noch während des lesens bewußt wird, dass die fakten im text wahr sein könnten und real passiert sind. so erging es mir jedenfalls gerade bei diesem artikel:

    “Im laufenden Verfahren gegen die “militante gruppe” hat das Bundeskriminalamt Beweise gefälscht. Nun muss das Ausmaß der Manipulation geklärt werden.” (telepolis: Militante Ermittler)

    was ist hier los? ich habe jedenfalls in den letzten monaten unsere gerichte zu schätzen gelernt.

     
    • artemisia 14:35 on April 3, 2009 Permalink | Reply

      Ick versteh das Zitat aus dem Artikel nicht…!?
      Und: warum hast Du die Gerichte schätzen gelernt?

    • zonenschwabe 17:17 on April 3, 2009 Permalink | Reply

      na weil das gericht in diesem fall dem bundeskriminalamt auf die schliche gekommen ist. sie haben immer weiter und weiter gebohrt bis die polizei zugeben musste, dass sie beweise gefälscht hat!

      (und weil es in letzter zeit wohl des öfteren zu tollen urteilen gekommen ist, aber da weiß ich grad auch nich welche er da meint)

      was ist denn an dem ausschnitt nicht zu verstehen? polizei hat beweise gefälscht. und nun muss geklärt werden, in wie weit die bisherigen “beweise” brauchbar sind.

      ähnlich wie mit den wattestäbchen…

    • carsten 19:30 on April 3, 2009 Permalink | Reply

      das mit den wattestäbchen verstehe ich nun wieder nicht…

      “gerichte schätzen gelernt” klingt irgendwie schwubbelig-verdreht und mehr auch nach hunger…

      anders ausgedrückt: mein vertrauen in die justiz ist größer als in die gegenwärtige (innenministeriums-)politik.

      denn beweise fälschen für einen wichtigen fall (terrorismusvorwurf) ist höchst bedenklich. wenn diese fälschung auch noch von einem organ des staates, womöglich noch mit billigung des ministers(?), kommt, dann sehe ich schwarz für meinungsfreiheit & co. wahrscheinlich ist das nur die spitze des eisbergs und es passiert noch mehr scheiß.

      die weiteren urteile hat karlsruhe gefällt: stichwort onlinedurchsuchung, wahlcomputer, vorratsdatenspeicherung, usw, usf…

    • zonenschwabe 09:29 on April 6, 2009 Permalink | Reply

      WATTESTÄBCHEN! haste das nich mitbekommen? mit der heilbronn verdächtigen? das phantom? das 15 jährige phantom das sich als wattestäbchenverpackerin herausgegestllt hat? die oberpeinlichkeit für die polizei!

    • pixelroiber 14:25 on April 6, 2009 Permalink | Reply

      habe es gerade gelesen. traurig eigentlich…

  • Carsten 12:58 on July 1, 2008 Permalink
    Tags: , Claudius, flaschenkürbis, , , , , , Senaca, telepolis, , ,   

    unnützes wissen 

    telepolis lese ich hin und wieder gerne. messerscharf werden spannende themen aufbereitet. meistens. oft sind mir aber die artikel zu lang. letztens haben sie was über eu-gemüse geschrieben. über einen satz bin ich da gestolpert:

    Nach dem Tod des unfähigen römischen Kaisers Claudius schrieb Senaca die Satire “Die Verkürbissung des Claudius”.

    wiki wird deutlicher und schreibt:

    Die Apocolocyntosis (griechisch etwa “Verkürbissung”, von κολοκύνθη “Flaschenkürbis”) ist eine 54 n.Chr. anonym veröffentlichte satirische Schmähschrift Senecas, die sich gegen den römischen Kaiser Claudius richtet. (wiki)

    der flaschenkürbis war übrigens gemüse des jahres 2002.

     
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